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Un homme branche sa voiture electrique a une borne electrique de recharge rapide du parking P+R Bernex, lors d'une presentation a la presse, ce lundi, 14 novembre 2016, a Bernex pres de Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Sauberautos oder Dreckschleudern? Bild: KEYSTONE

17 Tonnen CO2 für einen Elektroauto-Akku? Das steckt hinter dem Mythos

Für Kritiker der Elektromobilität war die «Schweden-Studie» vor zwei Jahren ein gefundenes Fressen: Sie sahen sie als Beleg, dass E-Autos kaum umweltfreundlicher als Verbrenner seien. Die gleichen Forscher kommen nun zu einem ganz anderen Schluss.



Haben Elektroautos wegen der aufwendigen Produktion der Batterien kaum ökologische Vorteile gegenüber konventionellen Fahrzeugen? Eine Studie aus Schweden vor zwei Jahren hatten Gegner der E-Mobilität so ausgelegt. Nun zeichnen neue Daten derselben Forscher ein ganz anderes Bild.

Darum wird die Umweltbilanz von Autobatterien besser

Bei der Produktion der Batterien von Elektroautos werden laut einer neuen Studie inzwischen weniger klimaschädliche Gase ausgestossen als vielfach angenommen. Einer der Hauptgründe dafür sei, dass die Produktionsstätten vergrössert worden seien und bei voller Kapazität liefen, was sie effizienter mache, erklärte Erik Emilsson vom schwedischen Umweltforschungsinstitut IVL.

Auch die Nutzung fossilfreier Energieträger spiele eine wesentliche Rolle. Laut IVL ist die Verwendung erneuerbarer Energien bei der heutigen Batterieproduktion zwar weiterhin relativ gering ausgeprägt, ihr Anteil nimmt aber zu.

Gemäss den IVL-Berechnungen entstehen bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien im Durchschnitt zwischen 61 und 106 Kilogramm CO2-Äquivalente pro Kilowattstunde produzierter Batteriekapazität. Bei einer IVL-Studie im Jahr 2017 waren es im Mittel noch 150 bis 200 Kilogramm.

Ganz entlastet sind die Batterien nicht

Das Umweltforschungsinstitut IVL hat den Bericht im Auftrag der schwedischen Energiebehörde erstellt. In der Untersuchung weisen die Autoren darauf hin, dass es bei den Emissionen für Batterien weiter viele Unsicherheiten gebe – bessere Daten seien besonders hinsichtlich der verwendeten Rohmaterialien und der Herstellung bestimmter Batteriekomponenten nötig.

17,5 Tonnen CO2 für einen Akku? So entstand der Mythos

Die schwedische Metastudie aus dem Jahr 2017 hatte für einigen Wirbel gesorgt. Sie hatte ergeben, dass die Produktion eines sehr grossen E-Auto-Akkus, wie er in einem Tesla Model S steckt, mehr als 17 Tonnen CO2 verursachen kann. Das Problem: Die oft zitierte Zahl taucht in der Studie gar nicht auf. Sie wurde vom schwedischen Journalisten Johan Kristensson in Umlauf gebracht – wohl ohne böse Absicht.

Kristensson nutzte die Zahl in seinem Artikel lediglich als Rechenbeispiel, um den Lesern aufzuzeigen, wie viel CO2-Emissionen ein sehr grosser Akku (100-Kilowattstunden) potenziell verursachen kann. Der Haken daran: Die Rechnung gilt nur, wenn man ganz bestimmte Annahmen trifft, die wenig mit der Realität zu tun haben.

Dessen ungeachtet sahen Gegner der E-Mobilität in seinem Rechenbeispiel einen Beleg dafür, dass Elektroautos generell so gut wie keinen Umweltvorteil hätten, verglichen mit konventionellen Fahrzeugen. In nahezu jeder Diskussion über Elektroautos taucht daher seit zwei Jahren das falsche Argument auf, ein E-Auto-Akku sei für über 17 Tonnen CO2 verantwortlich.

Später stellte Kristensson im Gespräch mit dem Magazin Edison klar: «Da eine 100-Kilowattstunden-Batterie eine im Vergleich sehr grosse ist, ist die Aussage, dass ein durchschnittlicher E-Auto-Akku solche Emissionen verursacht, natürlich nicht gültig.»

Zudem hätten E-Autos einen grossen Vorteil:

«Sie haben das Potenzial, ihren CO2-Fussabdruck viel substanzieller zu senken, als das Fahrzeuge, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, jemals könnten. Sie sind damit eine Antwort auf eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit, den Klimawandel.»

Die effektiven CO2-Emissionen eines Akkus sind stark vom genutzten Strommix der jeweiligen Batteriefabrik und vielen weiteren Faktoren abhängig. Pauschale Aussagen wie: «Damit sich ein Elektro-Auto von der Grösse eines Tesla Model S ökologisch rechnet, muss man acht Jahre damit fahren», stimmen daher allenfalls theoretisch, wenn man von veralteten Annahmen ausgeht.

Tesla-Chef Elon Musk hatte sich deshalb nach der ersten Schweden-Studie vor zwei Jahren empört und darauf hingewiesen, dass Teslas Gigafactory mit erneuerbaren Energien arbeitet.

Fazit: Besser als ein Verbrenner ist das E-Auto so oder so

Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin sagt, dass sich mit einem Festhalten am Verbrennungsmotor keinerlei Klimaziele erreichen liessen. «Alle neueren Studien zeigen, dass Elektroautos, die mit dem normalen Strommix betrieben werden, bereits heute geringe Klimaschutzvorteile haben». Bei überwiegend grünem Strom ergäben sich sogar schon deutliche Klimaschutzvorteile, sagt der Professor für Regenerative Energiesysteme.

Quaschning gibt zu bedenken, dass nicht nur der Betrieb, sondern auch die Herstellung der Fahrzeuge und der Batterien völlig klimaneutral erfolgen müsse, um die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens einhalten zu können.

VW betont deshalb, dass der Mitte 2020 verfügbare ID.3, quasi ein Elektro-Golf, klimaneutral sei. Das heisst: In der CO2-Bilanz aus Lieferkette, Herstellung und Verkauf sollen keine zusätzlichen Emissionen entstehen. Wo dies unvermeidbar ist, leiste man «Kompensation» über die Unterstützung von Klimaschutzprojekten.

(oli/sda/dpa)

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192Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 06.12.2019 21:53
    Highlight Highlight Das langsame Erwachen. Wir diskutieren immer noch darüber ob es besser ist 1,2 Billionen (die Zahl wächst dauernd) Individuen mittels fossilen Treibstoffs oder mit Batterien mehrmals täglich in 3,5 Sekunden von 0 auf 100km/h zu beschleunigen.
    Hart wird die Diskussion erst dann, wenn wir gezwungen werden den Anspruch auf und den Bedarf an individueller Mobilität zu diskutieren.
    In Kriegs und katastrophenzeiten werden Lebensmittel rationiert. Es könnte der Tag eintreffen, an dem die Mobilität rationiert werden muss.
    • Lienat 07.12.2019 08:10
      Highlight Highlight 1.5 Billionen Individuen? Also mehr als das 180-fache der Weltbevölkerung?

      ps: Eine "billion" in der Englischen short scale ist auf Deutsch "nur" eine Milliarde 😉
    • Gummibär 07.12.2019 09:49
      Highlight Highlight right you are. my bad.
  • Inspector Callahan 06.12.2019 20:26
    Highlight Highlight @watson; Respekt.
  • Badummtsss 06.12.2019 20:07
    Highlight Highlight Egal welche Fortbewegungsart. Rohstoffe sind nicht endlos. Gilt auch für Lithium. Heute wow, Morgen shit.
  • patnuk 06.12.2019 17:50
    Highlight Highlight Für das Lithium eines Akkus mit einer Kapazität von 64 Kilowattstunden (kWh) werden nach den gängigen Berechnungsmethoden 3840 Liter Wasser verdunstet. Das entspricht dem Wasserverbrauch bei der Produktion von 250 Gramm Rindfleisch, zehn Avocados, 30 Tassen Kaffee oder einer halben Jeans. Derzeit werden weltweit 17,5 Milliarden Liter Öl pro Tag verbraucht. Für die Förderung sind 46 Milliarden Liter Wasser notwendig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karnüsel 06.12.2019 17:20
    Highlight Highlight So langsam müssten auch die Zurückhaltenden auftauen. Die meisten Autohersteller sputen sich, einen EV auf den Markt zu bringen. Derweil gehört Tesla in Dänemark, Norwegen, der Schweiz und den Niederlanden zu den meist verkauften Autos. Die Vorteile von EVs werden immer mehr Kunden überzeugen.
  • nib 06.12.2019 16:53
    Highlight Highlight Dass die Zukunft elektrisch sein wird, haben selbst die Bosse der D Autoindustrie begriffen. Die Vorteile sind zu offensichtlich.

    Nun aber das Klima-Heil in 2 Tonnen Teslas zu suchen ist aber naiv. Ohne Verzicht, kleinere Autos und mehr ÖV wird es nicht gehen. Studien in Norwegen zeigen, dass nach dem Wechsel aufs eAuto 20% mehr gefahren wird...
    • Inspector Callahan 06.12.2019 20:28
      Highlight Highlight das Gewicht ist verglichen mit der Aerodynamik fast zu vernachlässigen, weil Rekuperation.
    • sigma2 07.12.2019 06:58
      Highlight Highlight Mein Passat B8 Variant war genau so schwer, wie mein Tesla.
    • Karnüsel 07.12.2019 09:57
      Highlight Highlight Model 3 SR+ ist „nur“ 1600kg schwer, hat dabei 370km Reichweite. Das ist nicht naiv, lieber nib, sondern sehr effizient.
  • Pain in the Ass 06.12.2019 15:41
    Highlight Highlight Das ist nun mal leider so. Wenn ahnungslose Journalisten, watson gehört auch dazu, Wissenschaftler spielen, entsteht oft grosser Schaden. Auch in diesem Artikel verteufelt ihr Verbrennungsmotoren und behauptet, dass Elektrofahrzeuge SO ODER SO besser als Verbrenner sind. Dann eeklärt uns doch bitte auch, warum ein E-Auto besser sein soll als ein Verbrenner, der mit CO2-neutralem Gas betrieben wird. Daran wird nämlich geforscht und es gibt bereits erste vielversprechende Resultate.
    • Inspector Callahan 06.12.2019 20:30
      Highlight Highlight weil du nicht verstanden hast, wo das Gas her kommt. so oder so ist es nicht co2 neutral oder hat einen besch..eidenen Wirkungsgrad.
    • Pain in the Ass 07.12.2019 00:45
      Highlight Highlight Du scheinst sehr voreingenommen zu sein. Ohne zu wissen wovon ich schreibe, hast du dir bereits ein Urteil erlaubt.
    • DerHans 07.12.2019 05:56
      Highlight Highlight Pain und welche Diplome und Auszeichnungen weisen sie als „Experte“ vor? Blick-Leserreporter des Monats?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 06.12.2019 15:37
    Highlight Highlight Mich würde echt mal interessiere, wie viel Elektrosmog die direkt auf der Batterie sitzenden Kinder auf der Rückbank abbekommen. Da herrscht grosses Stillschweigen!
    • Martel 06.12.2019 15:53
      Highlight Highlight Sind es wohl mehr oder weniger als die Abgase, die der Velofahrer einatmet wenn er hinter einem Diesel herfährt?
    • maylander 06.12.2019 16:00
      Highlight Highlight Eine Batterie verursacht keinen Elektrosmog.
      Das Ladegerät und die Umrichter für die Motoren schalten hohe Leistungen mit hohen Frequenzen. Die könnten Elektromagnetischestrahlung emmitieren. Diese Bautele sind daher abgeschirmt.

      Bei den Zündkerzen eines Benziner entsteht auch Elektrosmog.
    • DerHans 06.12.2019 16:17
      Highlight Highlight Den Kindern Aluhüte aufsetzen und Energiequarze um den Hals, das sollte helfen. Und falls die Kinder nicht geimpft wurden, kann man sich die Steine und Alu auch sparen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • medu5a 06.12.2019 14:22
    Highlight Highlight Dieser gute Herr bringt es mit ein paar Rechnungen sehr gut auf den Punkt:
    Play Icon

  • sunshineZH 06.12.2019 14:00
    Highlight Highlight Wenn Audi alleine die A4 Reihe mit E-Motor Ausstatten würde, wäre der Rohstoff für alle Akkus Weltweit bereits erschöpft, dann wurden aber noch keine Handys etc. gebaut...
    • Cubbie 06.12.2019 15:19
      Highlight Highlight Wow! Sag mal sunshine, beziehst du deine Infos ausschliesslich von RT?
      Anders kann ich mir deinen Kommentar, bzw. deine anderen Kommentare bei Watson, nicht erklären.
    • All- und nichtswissender Student 06.12.2019 15:22
      Highlight Highlight Das stimmt so einfach nicht. Kannst du da eine Quelle für deine Aussage nennen? Ausserdem gibt es dutzende verschiedene Batterie-Typen, so eine generelle Aussage ist auf so vielen Ebenen offensichtlich falsch....
    • esmereldat 06.12.2019 15:25
      Highlight Highlight Welcher Rohstoff?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 06.12.2019 13:52
    Highlight Highlight Besser wäre es für das Verkehrsaufkommen, aufs Velo oder e-bike umzustellen. Was sich da ab dem späteren Nachmittag in der Agglo Basel abspielt ist unglaublich. Die Autos schleichen und stehen. Mit dem Velo bin ich schneller, vorausgesetzt es hat keine oberschlauen Autofahrer, die ganz rechts fahren und anhalten, obwohl da ein Velostreifen markiert ist.
    Die könnten ja froh sein, dass da welche aufs Auto verzichten, einerseits, um nicht noch mehr zu verstopfen und andererseits um schneller vorwärts zu kommen, falls das die Autofahrer zulassen.
  • Dominik Treier 06.12.2019 13:24
    Highlight Highlight Der Verstand sieht, was er sehen will... Diese Studie war schon fragwürdig und der Wert, den der Journalist dann aus dieser errechnette, indem er einfach die am dreckigsten produzierte kleinste Batterie aus Korea (wo noch sehr viek Kohlenergie im Strohmmix steckt) auf Teslagrösse hochrechnete, war nur noch lachhaft!
    Obwohl jeder halbwegs klar denkende Mensch das hätte erkennen müssen, war die Schlussfolgerung doch sehr bequem für all die erzkonservativen, die gar keine Lösungen für Probleme suchen, sondern zu jeder Lösung ein passendes Problem, dessentwegen man nichts ändern könne...
  • DerHans 06.12.2019 13:12
    Highlight Highlight Diese ganze Diskussion wird sich ab 2020 stark ändern. Der verhasste Nachbar wird plötzlich so einen e-207 oder e-Corsa vor der Tür stehen haben und merken, dass er so günstig wie nie unterwegs ist und wird damit auch angeben. Nun steht man da, mit seinem tollen Diesel der zwar 1000km schafft, aber von allen zum Gespött wird. Da muss dann plötzlich auch ein E-Auto her, am besten noch mit etwas mehr Leistung und Reichweite als der Nachbar. Die vorherigen Bedenken wegen der Rohstoffe sind bis dann längst verflogen. So oder so ähnlich wird sich das in etwa abspielen. :D
    • sowhat 06.12.2019 15:39
      Highlight Highlight 😂
      Sehr gut möglich
    • Hiker 06.12.2019 16:47
      Highlight Highlight Danke, genau so wird es kommen. Alle die heute hier über Umweltschäden durch was weis ich alles des Elektroautos sich empören werden spätestens dann von nichts mehr wissen. Genau so wie es Sie heute keinen Deut kümmert, dass Kinder in Mienen im Kongo nach Kupfer schürfen, Arbeiter in Goldminen unter schlimmsten Bedingungen schuften und sterben damit unsere Damen Goldprotzklinker tragen können, Durch Fraking Millionen Liter Grundwasser verseucht und ganze Ökosysteme zerstört werden. Das alles spielt keine Rolle. Bei einem e- Auto ist das alles plötzlich eine Riesenkatastrophe.
    • The Dark Knight 07.12.2019 09:54
      Highlight Highlight @derHans hoffe ich auch.

      Schau aber mal in den Konfigurator von Renault, dort kostet die Basisversion des e-207 fast doppelt so viel wie die Basisversion des Verbrenners.

      Aber lange geht es nicht mehr bis zum Durchbruch :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • RozaxD 06.12.2019 12:17
    Highlight Highlight Und den Strom für die Batterien nehmen wir aus AKWs, und wohin geht dabei der Atommüll? An die nächste Generation.
    • Do not lie to mE 06.12.2019 12:23
      Highlight Highlight Kanada:
      Ontario, Saskatchewan, New Brunswick Premiers, gaben bekannt den Klimawandel durch kleine modulare 300 Megawatt Kernreaktoren bekämpfen zu wollen.
      Die Kernreaktoren werden vorproduziert und anschliessend an den Standorte geliefert, wo sie vor Ort montiert und ans Netz angeschlossen werden
    • DerHans 06.12.2019 12:32
      Highlight Highlight Ja wenn es um E-Autos geht wird man plötzlich zum Öko-Fundi. Für das Internet und den Backofen ist es dann egal woher der Strom kommt. Ein E-Auto funktioniert aber genau so gut ohne Atom und Kohlestrom. Und wenn man die Möglichkeit hat kann man das E-Auto sogar vom Dach laden.
    • Froggr 06.12.2019 12:33
      Highlight Highlight Psssssssssst nicht hier auf watson bitte!
    Weitere Antworten anzeigen
  • patnuk 06.12.2019 12:17
    Highlight Highlight Derzeit werden weltweit 17,5 Milliarden Liter Öl pro Tag verbraucht. Für die Förderung sind 46 Milliarden Liter Wasser notwendig.
    • Allion88 06.12.2019 16:31
      Highlight Highlight Jezt noch die energie fürs fördern, raffinieren und transportieren des benzins rechnen.
      7L benzin brauchen je nach quelle rund 13-15KWh*

      Mit dem strom fahre ich bereits 70km.

      *Ölkriege und katastrophen nicht eingerechnet
    • Gigi,Gigi 06.12.2019 17:33
      Highlight Highlight Zum Glück braucht ja die Gewinnung von Lithium überhaupt gar kein Wasser und ist sehr umweltfreundlich! Ironie off.

      https://www.deutschlandfunk.de/lithium-abbau-in-suedamerika-kehrseite-der-energiewende.724.de.html?dram:article_id=447604
    • sigma2 06.12.2019 18:17
      Highlight Highlight Deshalb besser einen Tesla kaufen, da das Lithium dafür nicht aus Südamerika kommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eraganos 06.12.2019 12:09
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Den kann ich nun allen E-Auto Gegner zeigen.

    Fakten die dafür sprechen und wie uns E-Autos in einer grünere Zukunft bewegen.
  • Raffaele Merminod 06.12.2019 11:39
    Highlight Highlight Bei all diesen Diskussionen vergisst man dabei eine nicht unwesentliche Tatsache:
    Wir haben nebst des Klimaproblem auch ein Verkehrsproblem. Wir haben zu viel Verkehr, zu viel Pendeln. Ersetzen wir Benziner durch Elektromobile, lösen wir dabei keine Verkehrsprobleme. Da muss ein ganz anderes umdenken stattfinden.
    • The great 8 06.12.2019 12:18
      Highlight Highlight Wenn es bald wirklich selbstfahrende Autos geben wird, stellt sich die Frage, ob es sich überhaupt noch lohnt ein Auto zu besitzen. Weil:

      - kostet viel
      - braucht Platz
      - steht 23h am Tag nur rum

      Man könnte die Selbstfahrenden Autos als Zusatz zum ÖV nehmen. Mit einer App könnte man dann ein Fahrzeug bestellen, dass uns von A nach B bringt, auf dem Weg werden dann vielleicht noch andere Leute abgeholt die in die gleiche Richtung müssen.

      Vorteile:
      - Spart Rohstoffe und Platz
      - weniger Verkehr/Stau
      - weniger kosten

      Das wäre meiner Meinung nach die beste Lösung.

    • Quinn 06.12.2019 12:32
      Highlight Highlight wir sind zu viele menschen auf der erde. die natur ist nur auf 500mio ausgelegt.
    • Froggr 06.12.2019 12:34
      Highlight Highlight Strassennetz ausbauen sage ich nur. Anders wirds nicht gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fluelimatt 06.12.2019 11:10
    Highlight Highlight Interessant ist ja Seite 44 der Studie: es kommt darauf an wo die Batteriefabriksteht bzw was sie für einen Strommix verwendet: in Schweden zb muss man das Resultat geteilt 100! rechnen, das gibt weniger als 1kg CO2 / kWh
    Auch die Teslafabrik wird explizit erwähnt, der verwendete Strom dort sei selbst regenerativ produziert und der CO2 Burden entsprechend klein
  • p4trick 06.12.2019 11:05
    Highlight Highlight Trotzem ist ein E-Auto nicht wirklich DAS Gefährt um alle Pendler einzeln in die Städte zu befördern. Auch wenn weniger Energie dafür gebraucht wird kann sich ein Tesla Fahrer nicht wirklich umweltbewusst schimpfen.
    Eine bessere Alternative ist auf ein Stromvelo umzusteigen, das auf 50km 0.5-1kWh Strom verbraucht. Aber auch ich, als regelmässiger 65km pro Tag Stromvelo Pendler kann mich nicht umweltbewusst schimpfen, denn eine Tasse Kaffee oder 200g Rindsfleisch das ich auch gerne Esse, belastet die Umwelt auch schwer :-(
    • Matrixx 06.12.2019 12:07
      Highlight Highlight Ein konventionelles Velo verbraucht 0.0 kWh Strom im Betrieb.

      Wenn schon falsch rechnen, dann bitte so richtig falsch 😉
    • Froggr 06.12.2019 12:35
      Highlight Highlight Und wenn man kein Elektrovelo fahren will?
    • CaptainRic 06.12.2019 14:10
      Highlight Highlight @Matrixx Im total sollte ein eBike energieeffizienter als ein normales Velo sein. Da der menschliche Körper einen Wirkungsgrad von ca
      25% hat und viele Lebensmittel wiederrum viel Energie zur Herstellung und dem Transport in Anspruch nehmen stehen sie in Sachen Effizienz einem eBike nach (sofern man das Bike mehr als 50km im Jahr fährt :p)
    Weitere Antworten anzeigen
  • The_Doctor 06.12.2019 10:56
    Highlight Highlight Etwas das in keinem Artikel (den ich bisher dazu gelesen habe) thematisiert wird, ist der Strombedarf bei der Gewinnung von Erdöl sowie der Herstellung und dem Transport von Benzin/Diesel. Die Batterieherstellung wird immer mit dem direkten CO2-Ausstoss am Auspuff verglichen. Aber der CO2-Ausstoss für die Herstellung der Kraftstoffe würde vermutlich noch viel deutlicher für ein E-Auto sprechen.
  • Mooncat 06.12.2019 10:45
    Highlight Highlight Hmm. Was mir hier fehlt sind die Aussagen zum eigentlichen Grundproblem: Herstellung und Nutzung sind eines. Viel wichtiger ist die Frage der Entsorgung der Batterien, die, soweit mein letzter Stand, noch immer nicht gelöst ist.
    Oder hat sich da mittlerweile etwas getan?
    Abbaubar sind sie nicht. Wiederverwendung ist auch nicht drin und selbst wenn, muss das trotzdem irgendwann mal ersetzt werden, zum Atommüll kann man sie ebenfalls nicht tun.
    • GrossesMoos 06.12.2019 11:09
      Highlight Highlight Doch, da gibt es bereits heute spezialisierte Firmen, die das machen und die Rohstoffe wiederverwendbar zurückgewinnen können. Ebenfalls gibt es Programme zur Wiederverwendung in anderen Anwendungen (z.B. Haus-Stromspeicher). Dass man auf dem Gebiet nicht viel hört, hat eher damit zu tun, dass es aktuell (praktisch) keine Akkus zum recyclen gibt. Die fahren (fast) alle noch rum! Ebenfalls fehlt momentan noch die Erfahrung, wie lange die Akkus überhaupt halten bei der normalen, alltäglichen Nutzung eines Elektroautos.
    • Matrixx 06.12.2019 12:10
      Highlight Highlight https://www.empa.ch/de/web/s604/batterierecycling-eq65

      Hier wird einiges erklärt.
    • Stirling 06.12.2019 17:57
      Highlight Highlight Werden Recycelt. Schon lange, ohne Probleme, im grossen Stil.
      Hartnäckiger Mythos.
  • DerSchöneVomLande 06.12.2019 10:39
    Highlight Highlight Könnte man vielleicht auch mal e-autos mit wasserstoff-fahrzeugen vergleichen? Wäre interessant
    • p4trick 06.12.2019 11:44
      Highlight Highlight "Der Strombedarf für die Herstellung von Wasserstoff im Elektrolyseverfahren direkt an der Tankstelle liegt in der CEP derzeit bei ca. 55 kWh / kg H2 bei einem angenommenem Wirkungsgrad von > 60 Prozent. Für die Erstellung von 1 kg Wasserstoff ist die neunfache Menge Wasser notwendig, also neun Liter."
      Source: https://cleanenergypartnership.de/faq/wasserstoffproduktion-und-speicherung/?scroll=true
      1kg Wasserstoff enspricht in etwa 100km Autofahrt. Also verbraucht ein Wasserstoff Auto pro 100km mindestens 55kWh, ein Tesla bis zu 25 ein sparsameres ca. 15
    • p4trick 06.12.2019 11:54
      Highlight Highlight Oder anders ausgedrückt mit 55kWh Strom können 100m2 Wohnfläche 18h beheizt werden eines durchschhinttlichen Hauses das neuer als 20 Jahre ist.
    • Matrixx 06.12.2019 12:12
      Highlight Highlight Auch Wasserstoff-Autos sind E-Fahrzeuge.

      Zudem wird 95% des wasserstoffs durch Erdgas hergestellt, der "Treibstoff" ist also ebenfalls aus einer endlichen Quelle (Erdgas) und nur minimal geringer im CO2-Ausstoss als Treibstoff aus Erdöl (bezogen auf Herstellung).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Else 06.12.2019 10:21
    Highlight Highlight Unbestritten ist jedoch, dass bei der Herstellung von grössere Batterien ein CO2-Fussabdruck entsteht, der überproportional grösser ist als jener einer vernünftigen Batterie (eine Reichweite von 200km ist für die meisten Schweizer Durchschnittspendler). Somit ist es endlich an der Zeit, dass Luxus-Liner mit diesen unvernünftigen 600kg-Batterien (Bsp. Tesla Model S) stärker besteuert werden also kleinere (Beispiel Renault Zoe). Immerhin darf ich ja für zuhause auch keine Glühbirnen mehr kaufen, weil diese Stromfresser sind.
    • philosophund 06.12.2019 12:36
      Highlight Highlight Dein sog. „Luxusliner“ bietet aber auch Platz für 3 Kinder und Gepäck...
    • DerHans 06.12.2019 12:42
      Highlight Highlight Else, was viele hier immer vermischen, ein Fiat 500 Fahrer wird selten auf ein Model S oder X umsteigen. Jedoch der S-Klasse Fahrer schon eher. Tauscht man das Produkt mit einem gleichwertigen, jedoch sparsamerem Produkt aus (wie dies genau bei den Glühbirnen passiert) ist uns allen geholfen. Sie werden nie jemanden der unbedingt so ein teures Auto braucht in eine Zoe bringen, da werden Steuern auch nichts helfen.
    • aglio e olio 06.12.2019 13:05
      Highlight Highlight Philo, der Zoe ist auch 5 Sitzer mit Kofferraum ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hansueli_4 06.12.2019 10:12
    Highlight Highlight Den grössten Vorteil von Elektroautos sehe ich in der reduzierten Lärmbelastung. Die Reduzierung des Verkehrslärm ist ein wichtiger Schritt um die externe Kosten des Verkehrs, zu mindern. Elektroautos punkten nicht unbedingt bei der CO2 Bilanz.
    • Now 06.12.2019 10:35
      Highlight Highlight Ich gebe dir recht, dass die ganze Energiewende etwas zu einseitig aus Sicht des CO2-Ausstosses angesehen wird und viele weitere Vorteile, wie verminderte Lärm- und Schadstoffemission, zu wenig Beachtung finden.

      Nur warum meinst du sie punkten nicht in der C02 Bilanz, die Studie zeigt ja gerade auf, dass sie da auch punkten.
    • SLE7EN 06.12.2019 10:57
      Highlight Highlight Ab 30km/h ist ein Elektroauto genau so laut wie ein normales Verbrennerauto. Also ausser in Quartieren mit Tempo 30 ist da nix mit geringerer lärmbelastung.
    • Forest 06.12.2019 10:59
      Highlight Highlight Die Abrollgeräusche von reifen betragen ca. 70 Dezibel. In der Nacht hört man jedes Auto vorbei fahren Egal ob Elektro oder Verbrenner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • enschoenetag 06.12.2019 10:10
    Highlight Highlight Schön dass veraltete Daten aktualisiert werden. Es folgt dasselbe Spiel wie bei der Photovoltaik. Es gibt heute noch Leute die glauben, eine kWh Solarstrom koste 2 CHF und Solaranlagen verbräuchten mehr Energie für die Produktion als sie während Ihrer Lebensdauer erzeugen. Aber Technologien entwickeln sich zum Glück weiter.
  • j b 06.12.2019 10:04
    Highlight Highlight Finde ich einen supper Artikel. Ich denke sogar, dass in 5 Jahren das richtig gut ausgereift ist. Wo ich einfach mühe habe, ist gewinnung von lizium und kobald. Für mich ist die gewinnung eine moderne versklaverei. Wir nehmen ihr Land weg, sie können nicht mehr dort leben und haben kein Grundwasser mehr. In Afrika müssen kinder in 20m tiefe Schächte herunterklettern und ohne Schutzmaske Kobald gewinnen. Hoch giftig.
    • SindaJapan 06.12.2019 10:13
      Highlight Highlight Man muss jedoch bemerken, dass der Anteil an Kobalt in den Batterien in den letzten Jahren extrem zurückgegangen ist. ich selbst habe einen Teil meines Studiums an der ETH in der Batterieforschung verbracht. Dort wird im Eiltempo an kobaltfreien Batterien wie Litiumeisenphosphat (LFP) geforscht, mit vielversprechenden Ergebnissen.
    • tinu32 06.12.2019 10:33
      Highlight Highlight Man muss fairerweise auch anmerken, dass im Moment rund 5% der weltweiten Kobaltproduktion in Autobatterien landet. Kobalt wird auch ohne E-Autos unter schlechten Bedingungen abgebaut.

      https://www.zdf.de/nachrichten/heute/batterien-fuer-e-autos-fuenf-fakten-zu-lithium-und-kobalt-100.html
    • x4253 06.12.2019 10:34
      Highlight Highlight @J B
      Ich finde es belustigend wie die Welt sich plötzlich über Kobalt empört.
      1) Kobalt ist ein Nebenprodukt dass bei der Kupfer und Nickelgewinnung anfällt, und wird nicht wie oft behauptet in "Kobaltminen"
      2) Kobalt wird für die Entschwefelung von Treibstoffen benötigt (mittels Katalysator aus Molybdän und Kobalt).. seit 20+ Jahren und keine Sau hats jemals interessiert. Aber die Öl-Industrie ist ja ökologisch absolut unbedenklich...
      3) "Wir nehmen ihr Land weg" - Was glaubst du wird seit 100+ Jahren für Öl, Kohle, Gold, Kupfer, Nickel etc. gemacht? Das fällt nicht wie Manna vom Himmel..


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  • Scaros_2 06.12.2019 09:58
    Highlight Highlight Ich mag ja derzeit diesen Hype von "Co2 Kompensation". Einfach ein paar Bäume pflanzen dann kommt das schon gut.

    Das ist jedoch so als ob man jemand verprügelt und danach seine Arztkosten bezahlt und meint alles sei wieder in Ordnung.
    • Pafeld 06.12.2019 10:12
      Highlight Highlight Nein, ist es nicht. Aber man wirkt bei den richtigen Leuten halt schnell schlau und informiert, wenn man den Kompensationshandel als Ablass abwatscht, ohne genau zu wissen, wie er funktioniert.
    • Scaros_2 06.12.2019 10:24
      Highlight Highlight Dann erklär mir bitte welchen Nutzen Bäume Pflanzen hat wenn ich mein Verhalten nicht ändere. Wenn ich weiterhin bei Zalando packete en mase bestelle, 90% zurückschicke und die meisten Waren dann zerstört werden?

      Ohne anpassung am Verhalten ist das Pflanzen von Bäumen hirnrissig weil du kannst nicht unendlich lange pflanzen weil gar nicht erst alle fläche genutzt werden kann.

      Es ist eine weitere Alibiübung.
    • Kaspar Floigen 06.12.2019 10:40
      Highlight Highlight Ist schon so. Aber immer noch besser als nicht die Arztkosten bezahlen.
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  • Saerd neute 06.12.2019 09:54
    Highlight Highlight Und was finden die gleichen Wissenschafter bei gleicher Studie in zwei Jahren raus? Wieder etwas komplett anderes?
    Irgendwie tönt das alles nicht gerade seriös.
    • Ueli_DeSchwert 06.12.2019 10:02
      Highlight Highlight Sie haben das gleiche rausgefunden. Nur, die Welt hat sich weiterbewegt, es geht nun besser.

      Was sollen die Forscher sonst machen? Mit den Werten von 2016 nochmal alles durchrechnen ohne Neuerungen und optimierungen zu berücksichtigen?
    • Oliver Wietlisbach 06.12.2019 10:05
      Highlight Highlight Die Resultate haben sich verändert, weil sich die Produktion verändert hat: Insbesondere bessere Kapazitätsauslastung in den Produktionsstätten und besserer Strommix, was den Fussabdruck der Batterien reduziert und weiter reduzieren wird.
    • Cityslicker 06.12.2019 16:05
      Highlight Highlight @Oliver: Richtig - und doch liessen sich die Schlussfolgerungen des Journalisten („17t“) auch damals schon nicht auf den Tesla anwenden (und somit auch kein anderes existierendes E-Auto). Und das war auch bereits 2017 richtiggestellt. Die Meta-Studie (Studie auf Basis von Studien) verwendete zudem z.T. 15 Jahre alten Daten und Annahmen, statt vorhandene aktuelle. Ich finde, der Artikel dürfte das klarer herausstellen - auch Medien haben diese Mär zu lange ventiliert, und auch hier bei Watson wurden Einwände dazu abgebügelt.
  • Snowy 06.12.2019 09:53
    Highlight Highlight Fazit: Am besten ÖV und wenn’s ein privates Fahrzeug sein muss und das alte defekt, dann ein ElektroFahrzeug mit möglichst wenig Gewicht.
    • Globidobi 06.12.2019 10:21
      Highlight Highlight Am Besten noch das Auto mit der Nachbarschaft teilen, da wenn es jemand schon benützt steht es nicht in der Garage und der 500 Meter Fussweg in die Migros muss mit eigener Kraft vollstreckt werden.
    • Zerschmetterling 06.12.2019 10:29
      Highlight Highlight Das Gewicht hat bei Elektrofahrzeugen einen sehr geringen Einfluss auf den Verbrauch.
    • p4trick 06.12.2019 11:34
      Highlight Highlight Am besten ein Stromvelo verwenden, das verbraucht mindestens 15mal weniger Energie als ein sparsames Elektro Auto.
      Ich wage die Aussage, dass mein Stromvelo weniger Energie verbraucht als per Zug, da 1km pro Person im Zug mit 144Wh berechnet wird laut Mobitool.ch
      Mein Stromvelo verbraucht auch im Winter weniger als 20Wh pro km und die gleiche 1kWh Batterie hat mir bis jetzt bereits 20'000km gereicht.
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  • ItsMee 06.12.2019 09:53
    Highlight Highlight Ein echter Verschwörungstheoretiker, lässt sich von Fakten nicht beirren ;)
  • Tekk 06.12.2019 09:47
    Highlight Highlight "Das Problem: Die oft zitierte Zahl taucht in der Studie gar nicht auf. Sie wurde vom schwedischen Journalisten Johan Kristensson in Umlauf gebracht"
    Deswegen ist die Angabe von 17 tonnen aber nicht falsch, da 2017 ja ein CO2-Äquivalent von 150-200kg pro kWh angegeben wurde und das sind dann im schnitt bei einem 100kWh Akku halt einfach 17t. Das durch neue produktions verfahren und dem Einsatz erneuerbarer Energien das ganze singt ist nur richtig und auch gut so, das Ganze aus heutiger Sicht gegenüber 2017 dann aber einfach als fake news abzutun ist nicht richtig.
    • sheimers 06.12.2019 10:16
      Highlight Highlight Es war insofern Fakenews als es damals gar kein Auto mit 100kWh Akku gab, auch die schweren Teslas haben weniger. Also nicht die Studie an sich war falsch, aber die Behauptung ein Akku eines konkreten Automodells würde 17 Tonnen verursachen. Noch heute liest man in Internetforen immer wieder "Ein Tesla-Akku verursacht 17 Tonnen", was sich eben aus der Studie gar nicht ableiten lässt.
    • Tekk 06.12.2019 11:24
      Highlight Highlight Doch es gibt Teslas mit 100kWh Akku "Tesla S 100D" und die Herstellung hatte 2017 mit der annahme von 170kg CO2 Äquivalenz pro kWh Akkuleistung 17t CO2 Ausstoss zur folge. Aber natürlich trägt die Herstellung eines kleineren akkus auch weniger zum CO2 Ausstoss bei. Und natürlich hat sich seit 2017 in der Akku Herstellung einiges getan was das CO2 Äquivalent betrifft. Für 2017 gesehn ist es deswegen trotzdem nicht gelogen mit den 17t
    • Cityslicker 06.12.2019 15:43
      Highlight Highlight @Tekk: Nein, die Aussage stimmte zu keiner Zeit. 2017 gab es überhaupt nur ein einen einzigen Hersteller, der Autos mit so grossen Akkus baute (Tesla). Und die unrealistischen Horrorannahmen aus dieser „Studie“ waren eben schon damals nicht auf Teslas Produktionsverfahren anwendbar (weshalb sich der erwähnte Journalist auch bereits 2017 dafür entschuldigt hat, nicht erst jetzt). Es geht hier also nicht darum, dass inzwischen die Produktion fortschrittlicher wäre - sondern es waren tatsächlich Fake News (spätestens, als seine Schlüsse dankbar weiterventiliert wurden - bis heute).
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  • murrayB 06.12.2019 09:39
    Highlight Highlight Mittels Kompensation kann man alles CO2-Neutral machen... :-)

    Aber für das gute Gewissen genügt das allemal...
    • dmark 06.12.2019 10:16
      Highlight Highlight Diese Kompensation erinnert mich an den Ablasshandel aus dem guten christlichen Mittelalter...

Wieso sind Autofarben soooo langweilig geworden? Ein Experte erklärt

In Zeiten von Pandemie und globaler Wirtschaftskrise darf man eine der grössten Krisen der Neuzeit nicht ausser Acht lassen: Die «stiere Autofarben»-Krise.

Ihr kennt das bestimmt:

Schwarz, schwarz, anthrazit-grau, schwarz, anthrazit-grau, anthrazit-grau ... und ab und zu als Farbtupfer noch silber oder – huch! – weiss.

Wieso eigentlich? Sind wir alle einfach Langweiler? (Ja nicht auffallen – die Nachbarn könnten reden!) Oder knauserige Schisshasen? (Nachweislich erzielen auffälligere Autofarben niedrigere Preise auf dem Occasionsmarkt.)

Da denkt man nostalgisch an anno dazumal zurück – etwa an die zweifarbigen Farbschemata der Fünfzigerjahre.

Heute …

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