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V.l.n.r.: Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Coop und Diego Battiston, Managing Director von Hyundai Suisse / Hyundai ix35 Fuel Cell - COOP Wasserstofftankstelle in Hunzenschwil (AG) / Coop eroeffnet die erste oeffentliche Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz und nimmt zwoelf neue Hyundai ix35 Fuel Cell in den Fuhrpark auf / Coop, Wasserstofftankstelle, Hyundai, ix35 Fuel Cell, Brennstoffzelle, Hunzenschwil, Auto, Automobil, Mobilitaet, Emission, Wasserstoff, Tankstelle, Joos Suter, Diego Battiston, Nachhaltigkeit. Weiterer Text ueber ots und www.presseportal.ch/de/nr/100013134 (PPR/obs/HYUNDAI SUISSE)

Die Coop-Wasserstofftankstelle in Hunzenschwil (AG) ist die erste öffentliche Wasserstofftankstelle der Schweiz. Bild: PPR

Warum der saubere Wasserstoff-Antrieb keine Chance gegen das Elektroauto hat

Hohe Reichweite, schnelles Tanken – und aus dem Auspuff kommt nur Wasser: Im Bus steckt die Brennstoffzelle bereits, im U-Boot sogar seit vielen Jahren. Nur im Auto klappt's einfach nicht. Hier sind die Gründe.

Markus Abrahamczyk / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Das Potential der Brennstoffzelle lässt sich nicht bestreiten. Der Antrieb ist sauber, denn statt CO2 wird lediglich Wasserdampf freigesetzt. Auch die Reichweite ist kein Problem – sie ist so hoch wie bei Autos mit Verbrennungsmotor. Und das Tanken dauert nicht länger als gewohnt.

Deshalb ist der Antrieb vielseitig im Einsatz: auf der Schiene, im Wasser und in der Luft. Nur auf der Strasse kommt der Wasserstoffantrieb bis heute nicht in Fahrt: Bis heute gibt es in Deutschland gerade einmal rund 400 Wasserstofffahrzeuge. Das ein Anteil von 0.0006 Prozent.

Der lässt sich zwar ein wenig steigern. Trotzdem: Eine Erfolgsgeschichte werde die Brennstoffzelle nicht, sagt Prof. Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research – jedenfalls nicht im Auto. Dafür gebe es wichtige Gründe.

1. Die Kosten

Dass Brennstoffzellenautos keine Alternative sind – und erstmal auch nicht werden –, liege schon allein an ihrem Preis. So koste beispielsweise der Toyota Mirai mehr als 80'000 Franken.

Selbst wenn sich die Kosten halbieren würden, kostete der potentielle Golf-Rivale rund 40'000 Franken. Das wäre zwar ein gewaltiger Schritt – aber immer noch nicht ausreichend. Dudenhöffers Fazit: «Die Technologie ist zu teuer, um sich erfolgreich im Markt zu positionieren.»

Autos mit Wasserstoffantrieb gibt es schon lange: Der von Michelin und dem Paul-Scherrer-Institut entwickelte Prototyp im Bild etwa wurde 2006 präsentiert. Eine Entwicklung der ETH Lausanne soll nun das Problem der fehlenden Tankstellen lösen.

Dieser von Michelin und dem Paul-Scherrer-Institut (ETH) entwickelte Prototyp eines Waserstoffautos wurde 2006 präsentiert. Der Durchbruch lässt noch lange auf sich warten. Bild: KEYSTONE

2. Infrastruktur

Wenn die Infrastruktur fehlt, kauft niemand die Autos. Das zeigt sich seit Jahren am E-Auto. Und genauso sieht es bei der Brennstoffzelle aus.

Dudenhöffer rechnet vor: Für eine flächendeckende Infrastruktur würden 3'000 bis 5'000 Wasserstofftankstellen benötigt – allein in Deutschland. Kostenpunkt: drei bis fünf Milliarden Euro. Da aber ganz Europa ein entsprechendes Netz benötige, würden die Milliardenkosten im zweistelligen Bereich liegen.

Die öffentliche Hand investiert allerdings gerade in Ladesäulen fürs E-Auto. Und aus privater Hand werde das Geld ebenfalls kaum fliessen. Denn die Investitionen würden sich selbst in 20 Jahren kaum rechnen, so Dudenhöffer. Das dürfte manchen Interessenten vom Kauf eines Wasserstoffautos abbringen – selbst wenn dessen Kaufpreis sich gut entwickeln sollte.

Bild

Bild: t-online

3. Effizienz und Tankkosten

Sauber ist der Antrieb ohne jede Frage (sofern seine Energie auch sauber gewonnen wird). Aber effizient ist er nicht. Denn: Zunächst wird mit viel Energie der Wasserstoff erzeugt, aus dem im Auto wieder Strom entsteht. Bei jedem dieser Schritte gibt es hohe Effizienzverluste – so hoch, dass laut Dudenhöffer letztendlich weniger als ein Viertel der ursprünglichen Energie genutzt wird, um das Fahrzeug anzutreiben.

Die Energieeffizienz eines E-Autos hingegen liege bei mehr als 70 Prozent. Wenn man gleiche Strompreise zugrunde legt, dann kann man sich die Effizienz kaum mehr schönrechnen: «Gemessen am Stromverbrauch wäre das Wasserstoffauto mehr als dreimal so teuer wie das Elektroauto

4. Sinkende Batteriekosten

Teure Batterien, hohe Ladezeiten – auch sie gelten bislang als Hürde für die Ausbreitung des E-Autos. Das ändert sich aber kontinuierlich: Schon 2020 wird der Akku 92 Franken pro Kilowattstunde kosten – noch 2013 war es fast das Fünffache.

Und auch die Ladezeit sinkt: Der neue Porsche Taycan etwa ist bereits nach fünf bis zehn Minuten wieder zu 80 Prozent geladen. Das mag noch eine Ausnahme sein. Aber bis andere E-Autos ähnlich schnell tanken, wird es nicht mehr lange dauern.

Wasserstoff für Busse und Lastwagen

Aus diesen Gründen sieht Dudenhöffer keine grossen Erfolgsaussichten für das Wasserstoffauto. Aber: Bei Bussen und Nutzfahrzeugen in der Stadt sehe es ganz anders aus. Dafür nennt er drei Gründe:

Die Brennstoffzelle hat also eine Zukunft – alledings nicht unbedingt im Auto.

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346Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 03.12.2019 07:53
    Highlight Highlight Ein wichtiges Argument von Harald Lesch ist "die Anschlussfähigkeit einer Technologie"!
    Wir sehen ja, wie sich die Ölindustrie und alle mit dieser verbandelten und existentiell von ihr abhängigen Interessengruppen bis hin zu Rösti und der SVP, sich mit Händen und Füssen dagegen sträuben, dass sie als "Dreckschleudern" von der Bildfläche verschwinden sollen!
    In ihrer puren Verzweiflung, die sie mit aggressiver Kampf-Rhetorik zu überspielen versuchen, leugnen sie sogar, dass es den Klimawandel überhaupt gibt!
    Darum auch Gas/Wasserstoff, als Anschluss-Möglichkeit für "Rechte" an das Öko-Zeitalter!
  • Christian Schenk 02.12.2019 18:06
    Highlight Highlight Ja ja. Mal sehen wie das aussieht, wenn die Elektronetze zusammenbrechen. Das passiert nämlich ab einer bestimmten Anzahl E-Autos. Ladestationen alleine reichen nicht aus, die Werke müssen dann auch die Power liefern. Zudem: Wie umweltfreundlich ist eigentlich eine Batterie bis sie im E-Auto eingebaut ist? Und brennt dann mal ein Tesla, weiss kein Mensch was zu tun ist. Die Kompetenz von Dudenhöffer zweifle ich daher ernsthaft an.
  • Korrektiv 02.12.2019 13:32
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, ist, dass als Übergangslösung Erdgas/Biogas nicht stärker gefördert wird. Schon bei reinem Erdgas 40% weniger CO2 als ein Benziner, und in der Schweiz werden zurzeit 15% CO2-neutrales Biogas beigemischt, Tendenz steigend. Hinzu kommt, dass Erdgas/Biogas nicht stinkt und keinen Feinstaub und wesentlich weniger toxische Emissionen verursacht.
    Hinzu kommen Projekte wie Audi E-Gas, bei denen aus dem CO2 in der Luft Gas synthetisiert wird. Die Energie dazu liefert die Sonne. Das ist äusserst zukunftsträchtig - die energieintensiven Batterien entfallen.
    • Stirling 02.12.2019 19:55
      Highlight Highlight Nette Zahlen, aber Gas als Treibstoff gibts ja schon lange, aber keiner will es.
      Das Ziel ist nicht "weniger" sonder möglichst kein CO2 mehr.
    • Brett-vorm-Kopf 03.12.2019 06:45
      Highlight Highlight @ Stirling: Wenn CO2 aus der Luft gezogen wird und damit zu 100% der Treibstoff mit Solar/Wind/Wasser/Gezeiten-Energie gewonnen würde, hätten wir es mit einem geschlossenen Kreislauf mit Netto 0 CO2 zu tun. Nicht nur für Auto, sondern auch für Flugzeuge.
    • Forest 03.12.2019 10:52
      Highlight Highlight @stirling

      Statt primär auf eine Antriebsart zu setzen sollte man besser Car sharing oder Fahrgemeinschaften fördern. Statt eine Person in einem 2.5t schweren SUV, ist es jetzt halt eine Person in einem 2.5t schweren Tesla. An unserem Besitz, Prestige und Konsum hat sich nicht viel geändert und bleibt auch in Zukunft die falsche Devise. Möglichst kein Co2 funktioniert nicht bei der
      ständig steigenden Mobilität.
  • Noblesse 02.12.2019 12:11
    Highlight Highlight Erneuerbare Energien müssen in Form von Wasserstoff gespeichert werden. ETH hat einen Metallhydrid für jede Photovoltaikanlage entwickelt. Also nicht immer alles gleich verschreien, zumal watson bereits über diese Neuheit berichtet hat. Siehe watson und Metallhydrid...
    • Pointer 02.12.2019 13:45
      Highlight Highlight Und wie ist dessen Wirkungsgrad?
    • Noblesse 02.12.2019 14:06
      Highlight Highlight Bin kein Techniker. Aber jedes CH Haus hat ein solch Ding, dann tanken du und ich in der Nachbarschaft schon mal halbwegs auf usw. Offenbar hohe Speicherkapazität und mit Zugabe von Wärme genug Druck, um zu tanken, bzw Wasserstoff wieder zu lösen. Und keine Explosionsgefahr.
    • mgagre 02.12.2019 17:57
      Highlight Highlight "ETH hat entwickelt" weist allerdings auch darauf hin, dass eine marktfähige Lösung mit der erforderlichen Massenproduktion noch ein paar Jahre entfernt ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theodorli 02.12.2019 11:20
    Highlight Highlight Ich frage mich, wenn alle Autos nur noch Wasser, resp. Wasserdampf, hinten raus lassen würden,
    was das für das Klima bedeuten würde.
    • Caturix 02.12.2019 18:05
      Highlight Highlight Nichts ? Wenn alle Teigwaren kochen geht die Welt auch nicht unter.
    • Theodorli 02.12.2019 22:55
      Highlight Highlight Das sagte man wegen dem bisschen Abgas auch.
      Und Abfall kann man ruhig ins Meer werfen,
      das ist so groß .
    • rodolofo 03.12.2019 07:37
      Highlight Highlight Na gut, auch E-Autos bleiben (unheilige) Autos.
      Landschaften werden für den Individualverkehr mit Strassen überzogen, durchschnitten und für die Flora und Fauna "versiegelt", insbesondere wenn weiterhin meist 1,1 Person/Auto zirkulieren.
      Auch Umweltbelastungen, wie Pneuabrieb Mikro-Plastik, Energieverbrauch und Gefährdung von Leben bleiben.
      Es stinkt einfach nicht mehr und macht weniger Lärm.
      Da bleibt halt immer noch die Grundsatz-Frage, ob wir nicht – wirklich ökologisch – mehr mit der Bahn, oder dem ÖV mobil sein wollen, oder – ganz ketzerisch! – mehr zu Hause, oder am Wohnort bleiben wollen...
  • Satanite 02.12.2019 11:19
    Highlight Highlight Wieso spricht hier niemand darüber? https://ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2019/06/mm-solare-mini-raffinerie.html
    Co2-neutraler Treibstoff gewonnen aus der Sonne. So könnten die Autos, die wir aktuell fahren weiter betrieben werden (was wesentlich weniger Abfall bedeutet als, wenn alle auf Elektro umsteigen müssten) und das ganze wäre co2 neutral.
    • M.. 02.12.2019 12:45
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass das nochmals nicht halb so effizient ist wie die H2-Brennstoffzellen. Am Ende bleibt mit viel Glück 10% der Primärenergie übrig.
    • Gustav.s 02.12.2019 19:20
      Highlight Highlight Naja so ähnliches Zeug gibt es schon lange z.b: von carbonengineering und das P2X Projekt hat gerade das erste Fass abgefüllt, Sunfire ist schon lange dran, Lanzatech macht es mit Bakterien, Ineratec behauptete 2017 nächstens Anlagen auszuliefern und irgendwo war ein Bericht das gerade ein grosses Werk für Blue Crude in Norwegen gebaut wird.

      Die Technik ist übrigens uralt. Sie war bisher einfach für niemanden so richtig interessant, was sich gerade rasant ändert.
    • rodolofo 03.12.2019 07:40
      Highlight Highlight Die ersten Flugzeuge flogen auch noch nicht weit...
  • skater83 02.12.2019 10:15
    Highlight Highlight häh, und warum ist der Wasserstoffantrieb jetzt ökologischer wie ein E-Antrieb (irgendwie habe ich das nach dem titel vermutet, aber - wesentlich weniger effizient, da wasserstoff numal nicht auf bäumen wächst, sondern relativ aufwändig erzeugt wird...)?
  • Mister Fanky Fanky 02.12.2019 08:58
    Highlight Highlight Ein Elektro Auto braucht bei der Lade Stadtion ca. 5 Stunden. Ich glaube nicht das F. Dudenhöffer 5 Stunden in einem Restaurant sitzen bleibt bei der Autobahn. Ich Frag mich immer wieder das ein Ökonom so daneben Reden kann. Eine Wasserstoff-Brennstoffzelle ist eine der Zukunft, sowie Druckluft Motoren und Permanent Magnet Motoren, für die Autos und Lastwagen und für die Heizsysteme. Der Dudenhöffer der kann ein Steckdosen Auto Fahren, ich hingegen nehme eines der drei anderen die ich Erwähnte.
    • mutorintemporibus 02.12.2019 12:01
      Highlight Highlight Wohl noch recht tief in der Vergangenheit stecken geblieben: 5 h brauche ich zu Hause an meiner Ladestation in der Nacht, während ich wohlig schlafe, damit - falls ich das Fz morgens brauchen sollte, ist bei mir glücklicherweise selten der FAll - einfach losfahren kann. Am Supercharger lädt mein Model 3 von 20 bis 80% in deutlich weniger als 30'.
  • Peterpain 02.12.2019 08:30
    Highlight Highlight Hier entscheidet doch nur noch die Lobby und nicht mehr der Sinn.
    Effizienz von 70% beim Batterieauto?
    Woher kommt denn dieser Strom? PV-Anlagen haben typischerweise 15%, mehr könnte ein Batterieauto, was aus diesem Strom gespiesen wird, also schon nicht haben.
    Kraftwerke sind da besser, aber aus diesen soll der Strom der Zukunft ja wohl nicht mehr kommen.
    • Matrixx 02.12.2019 09:13
      Highlight Highlight Es geht um die Effizienz des Antriebs, nicht der Stromherstellung.
      70% Effizienz heisst, 70% der ins Auto hineingesteckten Energie wirkt im Antrieb und lediglich 30% "verpufft" als Wärmeverlust.
      Die Stromherstellung ist eine separate Rechnung.
    • Trip Nils 02.12.2019 09:31
      Highlight Highlight Da die Sonne nichts kostet, ist der Wirkungsgrad der Solarzellen an sich egal bei der Berechnung. Der Gesamtwirkungsgrad wird berechnet ab der Energie in der Batterie.
      Wenn man den Wirkungsgrad von Verbrennern ab dem Ölbohrturm berechnen würde wären wir bei ca. 3% wenn überhaupt.
    • Stirling 02.12.2019 20:04
      Highlight Highlight Würde man jede Dachfläche in der Schweiz mit PV anlagen ausstatten würde es problemlos reichen, um die alle Kraftwerke abzuschalten.
      Für die Speicherung über Winter haben wir genug Pumpspeicher.
      Dazu Hausbatterien und eventuell Wasserstoff, welchen man im Haus speichern könnte.
      Gleichzeitig die Energieersparnis für Transport und Bereitstellung des Kraftstoffs und das Betreiben von Tankstellen könnte man sich auch einsparen. Das ist sehr viel.
      Man müsste nur wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Korrektiv 02.12.2019 08:00
    Highlight Highlight Der Artikel trifft auf die Schweiz nicht ganz zu, denn hier wollen Private tatsächlich investieren: Agrola AG, AVIA Vereinigung, Coop, Coop Mineraloel AG, fenaco Genossenschaft, Migrol AG und Migros-Genossenschafts-Bund gründeten einen Förderverein mit dem Ziel, in der Schweiz gemeinsam ein flächendeckendes Netz von Wasserstofftankstellen zu realisieren. 1500 Tankstellen sind für die nächsten Jahre geplant.
    • Forest 02.12.2019 10:56
      Highlight Highlight Die Tankstelle der Zukunft wird vermutlich alles beinhalten: Elektro, Wasserstoff und Benzin.

      Ein Eigenheim wird für die meisten immer teurer. Wer ein Eigenheim hat und zuhause laden kann, kann auch einen Tesla fahren. Der Rest muss halt Verbrenner fahren oder laufen.
    • Korrektiv 02.12.2019 11:47
      Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, ist, dass als Übergangslösung Erdgas/Biogas nicht stärker gefördert wird. Schon bei reinem Erdgas 40% weniger CO2 als ein Benziner, und in der Schweiz werden zurzeit 15% CO2-neutrales Biogas beigemischt, Tendenz steigend. Hinzu kommt, dass Erdgas/Biogas nicht stinkt und keinen Feinstaub und wesentlich weniger toxische Emissionen verursacht.
    • Stirling 02.12.2019 20:06
      Highlight Highlight @Forrest
      Nicht mehr lange und Vermieter, die Parkplätze ohne Ladestation vermieten wollen, werden keine Mieter mehr finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 02.12.2019 07:44
    Highlight Highlight 2/2
    Heute lese ich in der Zeitschrift der Stadtwerke von einem neuen, solarthermischen Verfahren, bei dem aus Luft und Wasserdampf bei ca. 800° Celsius Kohlenmonoxyd und Wasserstoff entstehen, die dann zu klimaneutralem, "grünem Erdgas" synthetisiert werden.
    So entsteht auf ziemlich direktem Weg ein regenerativer Kraftstoff, der via bereits bestehende und neu zu verlegende Gasnetze transportiert, an Zapfsäulen getankt und in Brennstoffzellenheizungen von Häusern in Strom UND Wärme umgewandelt werden können!
    In Spanien betreibt die EU einen solchen Reaktor, und "desertec" erwacht wieder!
    • Tornadillo 02.12.2019 09:56
      Highlight Highlight Klar geht das. Aber aufgleicher Fläche könnte das vierfache an Strom generiert werden...
    • rodolofo 02.12.2019 12:56
      Highlight Highlight Erstens hast Du in den Wüsten in der Regel fast unbeschränkte Flächen zur Verfügung, und zweitens ist bei den hohen Temperaturen die Fotovoltaik im Nachteil.
      Aber wie jetzt genau die Wirkungsgrade der jeweiligen Technologie sind, wüsste ich jetzt nicht.
      Ausserdem ist die Speicherung in grünen Treibstoffen nicht mit Entsorgungs-Problemen verbunden.
    • mgagre 02.12.2019 18:02
      Highlight Highlight Na, wenn da schon Wasserstoff entsteht, muss man ja nicht noch "Erdgas" zum Verbrennen draus machen. Aber woher kommen die 800 °C?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 02.12.2019 07:41
    Highlight Highlight 1/2
    Das Argument Effizienz spricht vor allem im Nah- und Autoverkehr für die Batterie.
    Die katastrophalen Folgen der Lithium- und Kobalt-Gewinnung für die Umwelt und die in den Abbaugebieten lebende (und buchstäblich verdurstende) Bevölkerung mitsamt sehr speziellen Arten von Flora und Fauna dagegen schreit förmlich "Stopp!!!"
    Warum sinken die Batterie-Preise denn?
    Nicht nur wegen technischen Verbesserungen und Massenproduktion, sondern auch wegen rücksichtsloser Rohstoffgewinnung auf dem Buckel der eh schon Ärmsten dieser Welt!
    ...
    • Trip Nils 02.12.2019 09:41
      Highlight Highlight Soso, verdurstende Bevölkerung und Artensterben. Bitte keine Märchen erzählen. Es wird Salzwasser genutzt bei der Lithiumherstellung, kein Trinkwasser. Kobalt wird in Wüsten abgebaut wo kaum was lebt, weder Pflanzen noch Tiere.
      Zudem wenden sich immer mehr Hersteller an zertifizierte Minen, wo nachgewiesen keine Kinder arbeiten.
      Ich wünschte, man würde sich mit demselben Elan über die Produktion und Vertrieb von Öl informieren, dann würde man sehen, dass die Batterieherstellung in Vergleich weitaus weniger schädlich für die Umwelt ist.
    • Satanite 02.12.2019 11:11
      Highlight Highlight So viel zum Thema zertifizierte Minen: Die deutschen Autohersteller sowie Tesla setzen auf Minen in den Anden, wo noch Ureinwohner leben. Die Leute verdursten langsam, da das ganze Wasser für die Gewinnung der Rohstoffe gebraucht wird und vertrieben werden sie auch, da es ja Platz braucht für die Miene.
      Play Icon
    • whatthepuck 02.12.2019 11:19
      Highlight Highlight @ Nils: Dann ist z.B. das Altiplano-Gebiet in Südamerika mit bedeutenden Lithium-Vorkommen deiner Meinung nach nicht schützenswert, nur weil dort "kaum was lebt"? Das kann ja auch nur wer aus seinem Sessel hier in der Schweiz behaubten.

      Wenn ich solche Beiträge lese bekomme ich manchmal echt schiss. Dystopische Zukunftsgeschichten, die auf einer (noch) fiktiven, verwüsteten zukunfts-Erde spielen, scheinen dann gar nicht mehr so weit weg. Es ist schwer begreifbar, weshalb man sich im 2019 immernoch für nachhaltige Überlegungen rechtfertigen muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lambda 02.12.2019 07:16
    Highlight Highlight Ich persönlich finde immer spannend, dass man für die ganzen Betrachtungen nur davon ausgeht, dass jedes Land der Welt ein dichtes Strom- und Tankstellennetz hat und die Wartung alternativer Antriebe überall so problemlos möglich ist wie in der Markenwerkstatt hier.

    Viele der Fahrzeuge landen heute nach dem durchschnittlichen Einsatz von nur rund 8.5 Jahren in der Schweiz nicht in der Presse sondern im Export und fahren anschliessend noch lange mit "handglismete" Reparaturen weiter. Eigentlich müsste man auch berücksichtigen, wie diese 2. Nutzung durch alternative Antriebe beeinflusst wird.
    • DerTaran 02.12.2019 07:27
      Highlight Highlight Da Elektroautos deutlich weniger komplex sind als Verbrenner, sehe ich da keine wirklichen Nachteile. Und mittelfristig wird sich eine solarbetriebene Tankstelle in südlichen Länder sogar mehr lohnen als bei uns. Nein, das Argument passt auch nicht.
    • Lambda 02.12.2019 11:08
      Highlight Highlight Der Elektromotor ansich ist weniger komplex, einverstanden, die modernen Steuergeräte stellen unabhängig des Antriebs ein gewisses Problem für diese Art von Reparaturen dar, aber z.B. ein Akku ist im Gegensatz zu einem Tank kaum mit DIY-Reparaturen wieder zum Laufen zu bringen.

      Die Solarzellen würden an gewissen Orten wohl eher Dieselaggregate als lokales Stromnetz ablösen. Das Problem der fehlenden Infrastruktur aber ohnehin nicht nur Wüsten sondern mitunter auch Gebiete mit feuchtem tropischen Klima und dichter Vegetation.
  • Matrixx 02.12.2019 06:39
    Highlight Highlight Viele scheinen zu vergessen, dass mit Wasserstoff betriebene Autos auch Elektroautos sind.
    Man hört immer davon, ob "Elektroautos oder Wasserstoff-Autos" die Zukunft sind.
    Es handelt sich hier nur um die Frage der Speicherung, der Antrieb ist so ziemlich der selbe.
    Vielleicht entwickelt sich auch der Akku weiter und wird umweltfreundlicher und leichter. Wahrscheinlich auf Kosten der Energiedichte...
    • skyfox14 02.12.2019 07:11
      Highlight Highlight Tesla hat bereits heute eine Energiedichte von 246Wh/kg bei nur 2.7% Kobalt vs. 14% bei der Konkurrenz.
      Du kannst mit netten 250 kW Laden und die Lebensdauer ist bei mind. 500‘000 km.

      Danach kann das Lithium für eine neue Batterie verwendet werden.

      Auch die Preise dafür sind massiv gesunken. Schon heute ist ein Tesla Model 3 für 45‘000.- günstiger als jeder 30‘‘000.- Verbrenner. Da keine Wartung (Ja, 8 Jahre Garantie ihne Wartung...) , Strom für 100 km kostet nur 3.- und keine Steuern. Da spart man easy 2500.- pro Jahr!

      Mit den Tesla Superchargern kommt man überall in Europa hin.
    • rodolofo 02.12.2019 07:51
      Highlight Highlight Aber die Batterien sind schon wesentlich kleiner.
    • Matrixx 02.12.2019 09:07
      Highlight Highlight @skyfox
      Ja, ich weiss.
      Ich wollte damit auf eine andere Batterietechnologie eingehen. Aber die Lithium-Ionen-Akkus sind aktuell mit keiner Technologie zu überbieten. Vielleicht schaffen wir es irgendwann, eine "grüne" Batterie zu bauen, die mit der Energiedichte von Li-Akkus mindestens mithalten kann. Damit die Skeptiker nicht mehr auf dem Argument der "umweltschädlichen Batterie" rumreiten können.
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  • Noah Archer 02.12.2019 02:10
    Highlight Highlight Fragt doch bitte Fachleute und nicht diesen Pseudoprofessor. Fakt ist, dass tragbare Brennstoffzellen auf der ISS getestet werden.
    Von wegen nicht für die Erde geeignet. Und es ist auch nicht nötig dass alle davon profitieren.
  • Love_Lu 02.12.2019 00:57
    Highlight Highlight Miete mal einen Tasla für eine Woche. Dann weisst ihr wirklich was die Zukunft ist.
    Ohne bla bla bla. Alle Andere ist eine Schande! Wenn ihr damit noch nicht mal erlebt, verbreite hier bitte nicht die Unwissenheit!
    • Tschüse Üse 02.12.2019 05:49
      Highlight Highlight Versteh mich nicht falsch, aber dein zweiter Satz wurde genauso auch schon für den Verbrennungsmotor und für die Dampflok gebraucht.

      Forschung ist wichtig, speziell da Batterien weiterhin sehr gefährlich sind bei Unfällen.
    • skyfox14 02.12.2019 06:45
      Highlight Highlight Was für Unfälle? In den USA fahren bereits 500‘000 Tesla herum und die fangen 8x weniger Feuer als Verbrenner und sind durch den fehlenden Motor vorne massiv sicherer bei Unfällen.

      Wenn ein E-Auto brennt, dann meist nur wegen des neuen Kühlmittels (R1234yf) für die Klima, was seit einigen Jahren bei JEDEM Auto vorgeschrieben ist...

      Und die zwei bekannten Brände im Parkhaus habe sich beide als Brandstiftung herausgestellt!
    • rodolofo 02.12.2019 07:58
      Highlight Highlight Die USA willst Du hier aber nicht im Ernst als Vorbild für die Mobilität der Welt hinstellen, oder?
      In der vollständig privatisierten "First Dreckschleuder of the World" geht es wieder mal nur um den Profit einiger Super-Reicher, wie schon damals, als die Autoindustrie Bahnen und Tramlinien aufkaufte, um sie zu zerstören!
      Damals räumte man die "einzig wahre E-Mobilität", nämlich die Eisenbahn, aus dem Weg, und heute wollen die Tesla-Musk(etiere) die Konkurrenz Gas-Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie mit aggressivem Marketing und Propaganda aus dem Weg räumen.
      So sad...
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  • DerUhu 01.12.2019 22:52
    Highlight Highlight Warum eine erprobte und lokal verfügbare Technologie wie Erdgas/Biogas (CNG) nie in den Diskussionen auftaucht wundert mich:
    - Serienfahrzeuge (Kleinwagen, Limousine, Kombi, Mini-SUV's) von diversen Herstellern wie VW, Skoda, Seat, Audi, Fiat, Opel verfügbar
    - Anschaffungskosten viel näher beim Benziner/Diesel als Elektro/H2, teilweise gibts Zuschüsse
    - Tankvorgang 3min
    - Mind. 20% Biogas ist immer drin schweizweit
    - z.Bsp. EZL Rapperswil hat per 1.10.19 alle ihre Tankstellen auf 100% Biogas umgestellt das in der regionalen ARA hergestellt wird
    - Vorhandene Infrastruktur kann genutzt werden
    • skyfox14 02.12.2019 06:48
      Highlight Highlight Weil es eine Energieverschwendung ist?

      Nur Elektroautos haben eine hohe Effizienz, welche uns ermöglicht schnell den komplettem Verkehr auf Elektro umzubauen.

      Die Schweiz würde dabei nur 20% mehr Strom verbrauchen und könnten in im Land erneuerbar herstellen.

      Schon jetzt sind E-Autos günstiger als JEDES 30k Auto auf dem Markt. Bitte zuerst informieren.
    • rodolofo 02.12.2019 08:05
      Highlight Highlight @ skyfox
      Du prophezeist für die Batterien-Technologie eine enorme Entwicklung, die Du der "Power to Gas", bzw. Wasserstofftechnologie nicht zugestehen willst.
      Langfristig geht es aber nicht nur um PW's, sondern auch um Flugzeuge!
      Elektro-Flugzeuge mit Batterien kannst Du schlichtweg vergessen. Die wären so schwer, dass sie nie vom Boden abheben könnten.
      Also muss "grünes Kerosin" im grossen Stil produziert werden, und zwar in den Wüsten- und Halbwüsten-Gegenden der Welt, wo heute bereits die ersten SOLARTHERMISCHEN Grosskraftwerke stehen.
      Je mehr solche es gibt, desto tiefer auch der Preis!
  • CHSpeedy 01.12.2019 22:45
    Highlight Highlight Und wieder einmal wird Geld im Denken übergeordnet. Effizienz, Rendite und Profit über alles. Mit diesem Gedankengut steuert die Menschheit auf ihr Ende zu. Wir haben einen Planeten mit endlichen Ressourcen. Wann begreifen wir endlich, dass wir damit sorgfältig und bedacht umgehen müssen? Ganz nüchtern betrachtet wäre Wasserstoff der einzige Treibstoff, welchen wir (fast) unbeschränkt herstellen können (Das Limit wäre wohl unsere Sonne, wenn mann die jüngsten technischen Errungenschaften in betracht zieht). Elektroautos hin oder her aber wo soll in Zukunft all das Lithium herkommen?
    • skyfox14 02.12.2019 06:50
      Highlight Highlight Die weisst schon das Lithium recht häufig vorkommt?
    • Aurum 02.12.2019 09:02
      Highlight Highlight Drehen wir den Spiess doch mal um: wo willst du die nötigen Ressourcen für Wasserstoff her holen?
      Mit Erdgas (Methan --> CH4)? Bravo, selbes problem wie vorher.
      Aus Wasser (H2O) extrahieren? Schon mal die unglaubliche Energie von Knallgas miterlebt? Das ist das minimum an Energie was du aufwenden müsstest um Wasser wieder zu O2 und H zu machen damit die Energieerhaltung nicht verletzt wird. Also auch nicht die Lösung.
      Wasserstoffautos machen übrigens mit einer Brennstoffzelle wieder Strom und speichern diesen z.T. in (zugegebenermassen kleineren) Batterien. Also: Problem solved? Denke nicht.
    • Schlumpfinchen #notmeus 02.12.2019 09:34
      Highlight Highlight @Skyfox das hat man beim Erdöl auch gesagt. Hat nur zu dutzenden Kriegen geführt und die Menschen in erdölreichen Ländern haben fast nichts davon. Dasselbe geschieht jetzt auch mit dem Lithium. Es hat schon begonnen mit dem Putsch in Bolivien, lieber eine rechtsnationale Regierung anstatt dass die Gewinne aus dem Lithiumabbau auch den Menschen da zugute kommen, die unter dem Abbau zu leiden haben.
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  • sunshineZH 01.12.2019 19:20
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Mr.President 01.12.2019 23:17
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.12.2019 02:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Allion88 02.12.2019 04:32
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • Nachbarino 01.12.2019 18:27
    Highlight Highlight Und woher kommt der ganze Strom aufs Mal? Wenn Abends um 18.00 jeder seine Batterie einsteckt, bricht alles zusammen. Kein Netz der Welt kann reiner Elektromobilität standhalten. Wasserstoff hilft, den Strom dann zu nutzen wenn ihn keiner braucht. So kann man die Energie auch besser speichern.
    • DerHans 01.12.2019 19:02
      Highlight Highlight Wo kommt denn der ganze Strom für den Wasserstoff einmal her? Nach ihrer Version wäre ja 18:00 die beste Zeit um nach hause zufahren, weil die Anderen ja alles schon zu hause sind und auf das Kommando warten um gleichzeitig ein zustecken. Dass man sich solche Szenarien aus denken muss, zeigt eigentlich schon wie Absurd die Diskussion wird.
    • pontian 01.12.2019 19:35
      Highlight Highlight Das sind Stammtischargumente. Wenn alle Benziner und Diesler gleichzeitig an den Tankstellen vorfahren würden, würde das System auch zusammenbrechen. Auch wenn wir alle unsere Haarföns oder Staubsauger gleichzeitig anstellen, würde das Stromnetz kollabieren.

      Intelligentes Lastmanagement heisst das Zauberwort. Das wird auch schon genutzt. Die Ladung wird zwischen den Bezügern über die Zeit verteilt. Das Durchschnittsauto fährt 40km pro Tag. Wenn nicht sowieso am Arbeitsplatz oder sonstwo tagsüber nachgeladen wird, ist das nachts kein Problem. Sagen so übrigens auch alle Stromanbieter.
    • Pointer 01.12.2019 20:26
      Highlight Highlight Das Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag. Warum diese dann alle gleichzeitig um 18 Uhr geladen werden sollen, ist mir ein Rätsel.
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  • Shlomo 01.12.2019 18:25
    Highlight Highlight Meine Güte, hier in den Kommentarspalten werden wieder Antriebsarten gegeneinander ausgespielt, was absolut nichts bringt.
    Bis 2050 muss die Schweiz gemäss Bundesrat CO2-Neutral sein. Dies bedeutet, dass wir ab 2030 keine Benziner- bzw. Diesel-Fahrzeuge mehr kaufen können. Dies ist schon in 10 Jahren, damit wir das schaffen brauchen wir einen Mix an Antriebsarten. Sei es das E-Auto, die Brennstoffzelle oder das Gasauto. Nur durch diesen Mix können wir das ganze schaffen. Das ganze E-Auto- oder Wasserstoffauto-Bashing bringt absolut nichts.
    • DerHans 01.12.2019 19:03
      Highlight Highlight Dann ersparen sie uns doch ihre FUD Kommentare gegen das E-Auto.
    • Shlomo 01.12.2019 20:17
      Highlight Highlight Ich schreibe nur gegen dein Unwissen an lieber Hans.
    • skyfox14 01.12.2019 20:37
      Highlight Highlight Er scheint sich wirklich nicht auszukennen mit der Materie. Schon bis 2025 werden wohl keine Verbrennern mehr verkauft sondern, E-Autos. Bis 2030 wird das niemals dauern!
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  • Casimir R. 01.12.2019 18:17
    Highlight Highlight plug in hybride mit e-fues (flüssiges methanol) wären eine sinnvolle lösung. auf der kurzstrecke elektrisch mit kleinem und leichtem akku. (in jedem auto akkus für 600 km reichweite sind ziemlich umweltschädlich und meist unnörig) die seltene langstrecke kostet dann mi e-fules pro km zwar mehr aber dafür wäre die vefügbarkeit von flüssigem kraftstoff ohne milliarden investitionen zu haben weil schon bestehend. kleine freikolben lineargeneratoren welche man in diesen fahrzeugen verbauen könnte sind leicht und sehr effizient.
    • DerHans 01.12.2019 18:36
      Highlight Highlight Wusste nicht dass Anlagen um e-fuels herzustellen alle schon vorhanden sind und keine Milliarden Investitionen nötig sind um diese Aufzubauen.
    • Casimir R. 01.12.2019 19:20
      Highlight Highlight ja die sind das neue am neuen wie bei allem neuen. dafür kann viel bestehendes bestehen.
    • Toerpe Zwerg 02.12.2019 00:17
      Highlight Highlight 600kg Akku im Auto mitführen bei 70% Wirkungsgrad ist immer noch deutlich effizienter als mit Synfuel mit 15% Wirkungsgrad Rum zu tuckern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Meier (1) 01.12.2019 17:58
    Highlight Highlight Ich bin gespannt, ob Hyundai wie geplant die 1500 LKW's in der Schweiz auf die Strasse bringt. Soll ja nur eine erste Testphase sein, Migros, Coop und noch ein Erdölmulti wollen ja ein Wasserstoff-Tankstellennetz aufbauen, so versprochen.
    Damit kostet es den Staat nichts und die Schweiz hat die Möglichkeit ganz vorne, respektive zu vorderst dabei zu sein.
    Diese LKW können nicht gekauft, sondern nur geleast werden, damit ist das Risiko auch für den Fuhrunternehmer kalkulierbar.
    Ich finde es eine gute Sache, im schlimmsten Fall funktioniert es nicht und wird eingestellt.
    Wir können nur gewinnen
    • dmark 01.12.2019 22:44
      Highlight Highlight Ja, mit guten 700-1000 bar Druck im Tank zusammen gepresste Wasserstoffatome auf kleinstem Raum. Da möchte ich nicht nebenan im Stau stehen - so im Sommer bei >35 Grad im Schatten. Der Wasserstoff mag diesen Druck nicht wirklich freiwillig erdulden... der will immer da raus.
      Nope... Ich bin kein Mensch, der jeglicher Technik vertraut - dafür arbeite ich schon zu lange mit "Technik" ;-)
      Wasserstoff ist eigentlich nur dann gut, wenn er aktuell so erzeugt wird, wie man diesen verbrauchen möchte.
      Hier mal was zum Lesen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung
    • Hiker 02.12.2019 02:29
      Highlight Highlight Denken Sie wirklich die schenken uns einfach so die Infrastruktur? Wie naiv sind Sie eigentlich. Am Schluss wenns nichts wird werden wieder die Steuerzahler bluten. Auf die eine oder andere Art wie immer.
    • rodolofo 02.12.2019 13:52
      Highlight Highlight Jedenfalls wäre mit einem H2-Tankstelle das "Henne-Ei-Problem" nicht mehr so gross.
      Einige Eier (Tankstellen) und Hühner (LKW's) hätten wir dann mal.
  • Henzo 01.12.2019 17:03
    Highlight Highlight Mein nächstes Auto wird ein F-Type oder oder ein H2-Fahrzeug. Sicher kein reines Elektromobil.
    • Toerpe Zwerg 02.12.2019 08:19
      Highlight Highlight Und weshalb?
    • Trip Nils 02.12.2019 10:17
      Highlight Highlight Viel Spass wünsche ich durch die halbe Schweiz zu fahren um eine Wasserstoff-Tankstelle zu finden. Ich lade derweil in der Nacht zu Hause, Zeitgesteuert wenn der Niedertarif gilt, "Volltanken" kostet unter 10 CHF. Tankstellen was ist das?
    • Henzo 02.12.2019 15:34
      Highlight Highlight Meine ursprüngliche antwort scheint nicht aufgeschalten zu werden, darum probier ich es nochmals ohne auf Trip Nils Beitrag einzugehen:

      Ich glaube an Wasserstoffantrieb. Ich finde es eine gute Sache und will meinen Beitrag zur Unterstützung leisten.
  • Posersalami 01.12.2019 16:49
    Highlight Highlight H2 Autos werden NIE eine Alternative. Der Treibstoff wird immer 3x so teuer sein im Vergleich zur kWh aus der Dose. Der Grund ist simpel: man braucht locker die doppelte Menge Energie für die gleiche Menge H2, dazu kommt noch Speicherung und Transport. Die Technik im Auto ist auch viel aufwändiger, darum werden BEV immer günstiger sein.

    So sind die Fakten.
    • Niknaim 01.12.2019 17:41
      Highlight Highlight Welche Fakten ?
    • skyfox14 01.12.2019 18:41
      Highlight Highlight Die Fakten der Elektroautos, welche bereits zu Millionen auf der Strasse unterwegs sind? Kürzlich hat ein Tesla Model S aus 2014 in DE die 1 Mio. km geknackt....aber easy.
    • Posersalami 01.12.2019 19:51
      Highlight Highlight @ Niknaim: H2 braucht, wenn nicht aus Erdgas hergestellt, viel mehr Energie als direkt in ein BEV geladen. Darum wird der Treibstoff immer viel teurer sein. Ich verstehe nicht, was es daran nicht zu verstehen gibt. Ideologisch verblendet?
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  • Thomas Bollinger (1) 01.12.2019 16:45
    Highlight Highlight Zuerst erklärt bitte den Leuten mal, dass 1. nicht Wasser in den Tank gegossen wird (und die Elektrolyse nicht im Auto stattfindet) und 2. der Wasserstoff nicht verbrannt wid wie beim Erdgasauto. DAS glauben nämlich ganz viele meiner Bekannten.
    • Adrian Aulbach 01.12.2019 17:49
      Highlight Highlight Gibt tatsächlich auch den Ansatz, Verbrennungsmotoren auf Wasserstoff umzurüsten. Bloss ist der Wirkungsgrad dann nochmals massiv tiefer.
      Vor 20 Jahren war das wohl ein interessantes Projekt für einen raschen Umstieg, mittlerweile ist es längst überholt.
      http://h2warp.com/
    • Geysir 01.12.2019 19:22
      Highlight Highlight Wurde von mazda mit umgebaute wankel motoren noch etwas länger verfolgt und auch verkauft, aber das hatte auch bei mazda, welche ja gerne ihren eigenen weg gehen mit den antrieben, keine weitere zukunft.
    • so war es doch nicht gemeint 02.12.2019 09:55
      Highlight Highlight Was hast denn du für Bekannte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • T0815 01.12.2019 16:40
    Highlight Highlight Wasserstoff Autos sind seit mehr als 30 Jahren ein Thema. Niemand hatte die letzten Jahrzehnte Interesse daran, das zu fördern oder zu pushen. Jetzt kommen die Elektroautos und auf einmal denke viele, dass man doch besser auf Wasserstoff gesetzt hätte.
    Denke die ganzen Automobil Zulieferer kommen in Panik, ein Elektromotor braucht deutlich weniger Teile als jeder Verbrenner.

    • DerHans 01.12.2019 18:38
      Highlight Highlight Genau so ist es!
    • Hiker 02.12.2019 02:39
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht. Weitere Diskussionen führen immer wieder zum selben Resultat.
    • Trip Nils 02.12.2019 10:26
      Highlight Highlight Genau so ist es. Reine Elektroautos wie ein Tesla kommen 2-300'000 km weit ohne Service oder Reparaturen, sofern kein Produktionsfehler vorhanden, der Horror für jeden Zulieferer oder Autowerkstatt.
      Der 1 Mio km Tesla S kam sogar die letzten 500'000 km ohne Reparaturen aus.
  • Lienat 01.12.2019 16:33
    Highlight Highlight Wasserstoff macht als Energiespeicher m.E. nur dann wirklich Sinn, wenn man beim Verstromen in der Brennstoffzelle die Abwärme nutzen kann. So gibt es Brennstoffzellen (MCFC, SOFC) mit Betriebstemperaturen von mehreren hundert bis zu über 1'000 Grad, welche zum Heizen, als Prozesswärme oder zum Betrieb einer Dampfturbine genutzt werden kann. Das wäre eine Möglichkeit, mit der man schon heute im grossen Stil Solarenergie vom Sommer in den Winter verschieben könnte.
    • Stirling 02.12.2019 19:51
      Highlight Highlight Ja das wird bestimmt so sein, aber in einem Rollenden Fahrzeug macht es keinen Sinn alles mitzuführen.
      Ausserdem Fällt die Rekuperationsmöglichkeit deutlich kleiner aus mit einer kleinen Pufferbatterie.
  • dmark 01.12.2019 16:28
    Highlight Highlight Wasserstoff muss in Flüssigkeit gebunden oder in der Form Methanol angeboten werden, damit man von dem hohen Druck weg kommt. Ich möchte keine 700 bar Bombe unter meinem Allerwertesten haben.

    Aber... was bei den ganzen Diskussionen immer wieder unter den Tisch gekehrt wird, sind der Alkohol (u. a. aus CO2) und auch LPG (hat lediglich 5-15 bar Druck). Diese beiden Stoffe lassen sich wunderbar Klima- und kostengünstig in die bereits bestehenden Strukturen einbinden, sowie mit den meisten der bereits gebauten Motoren betreiben.
    Ganz Brasilien fährt mit Alkohol und halb Holland mit LPG.
    • Adrian Aulbach 01.12.2019 17:54
      Highlight Highlight Die «bereits gebauten Motoren» sind Verbrennungsmotoren mit tiefem Wirkungsgrad. Unter idealen Bedingungen erreicht ein Verbrennungsmotor höchstens ca. 55% Effizienz. Schon das ist schlecht. Aber im Auto ist er nochmals schlechter, weil dort nicht ideale Bedingungen herrschen (man kann ihn z.B. nicht konstant auf der optimalen Drehzahl betreiben).
    • dmark 01.12.2019 18:14
      Highlight Highlight @Adrian:
      Es geht doch erst mal weniger um den Wirkungsgrad, als vielmehr darum diese bereits "verbrauchten Ressourcen" (also bereits gebaute Fahrzeuge, Heizungsanlagen usw. ) umweltfreundlich weiter betreiben zu können. Oder anders gesagt - die Verbrenner, Tankstellen, Lieferketten, Heizungen usw. sind millionenfach schon gebaut und in Betrieb und müssen nicht erst noch gebaut, bzw. ausgetauscht werden. Je länger man "altes Material" nutzen kann, umso umweltfreundlicher wird das Ganze doch.
      Vor allem könnte man viel schneller gegen den CO2-Anstieg angehen - nämlich quasi sofort.
    • dmark 01.12.2019 18:20
      Highlight Highlight Verluste, u.a. Transformations-, Leitungs-, Speicher-, Ladeverluste haben wir auch beim Strom, welchen den Gesamtwirkungsgrad schmälern. Man muss das Gesamtpaket sehen und nicht nur die einzelne Sache - in dem Fall den Antrieb/Motor.
      Sicher kann man mit Strom in der Zukunft einiges an Emissionen reduzieren, aber bis dahin könnte man die bestehenden Anlage doch für das Erste umstellen. Und was dabei wichtig ist - schnell und kostengünstig, um die breite Masse mit einzubinden und zu erreichen.
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  • Biotop 01.12.2019 16:08
    Highlight Highlight Im Vergleich zum Kapazitätsengpass auf den Strassen ist die technologische Antriebsart eher Beilage. Das ultimative Problem ist der real zelebrierte Mobilitätswahn.
    • skyfox14 01.12.2019 18:44
      Highlight Highlight Keine Angst. Das wird mit FSD (Full self driving) bald Geschichte sein, da dann niemand mehr ein eigens Auto besitzen wird.

      Allein 30% des Verkehrs in den Städten ist der Parkplatzsuche geschuldet.

      Was machen wir nur mit dem ganzen Platz, der heute für Parkplätze verschwendet wird?
    • dmark 01.12.2019 19:37
      Highlight Highlight Was ist denn mit euch passiert?
      Habt ihr geraucht? Wollt ihr den Menschen in die völlige Kontrolle seiner Mobilität übergeben?
      Schon jetzt kann jedes neue Auto von aussen überwacht und auch kontrolliert, sowie u.U. sogar deaktiviert werden. Man weiss also heute schon wer, wann und auch wo jemand war.
      Alle Macht dem Staat oder wie?
      Schon mal was von George Orwell gehört? Wollt ihr das wirklich?
      Ich nicht.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 01.12.2019 22:09
      Highlight Highlight @skyfox14 Weniger Verkehr wird dies nicht bringen. Selbstfahrende Autos werden dem ÖV überlegen sein und richtig bequem werden. Das führt zu weniger Autos, aber diese fahren dann den ganzen Tag.
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  • Kong 01.12.2019 16:07
    Highlight Highlight die rege Diskussion zeigt... es beschäftigt uns
    schade ist die betriebswirtschaftliche realität die uns bremst, evtl. müsste man in europa einfach das geld locker machen, staatsanleihen oder 2 jh die armeeausgaben massiv reduzieren etc (dudennhöffer ist ökonom, soll was kreatives vorschlagen 🤓)

    es ist ja kein kampf batterie gegen wasserstoff, beide kann man zu boden reden, es ist eine frage der zukünftigen korrekten energiegewinnung/-verteilung/-verbrauch ... und zwar überall. darum wird wasserstoff in brennstoffzellen auch ein thema bleiben (teslas waren auch teuer und hatten ihren start)
  • DerHans 01.12.2019 16:02
    Highlight Highlight Ist ja wieder mal süss, beim Elektroauto wird auf jeden noch so ökologischen Aspekt rumgeritten. Beim Wasserstoff ist dann plötzlich alles wieder egal. Brennstoffzelle und Tanks können nicht recykliert werden, egal. Benötigter Akku wird zum Verschleissteil, egal! Wirkungsgrad grottenschlecht, egal!
    Aber ja ich finde jeder der Wasserstoff toll findet soll doch dafür Geld ausgeben. Es wird sein Erster und Letzter sein.
    • Toerpe Zwerg 02.12.2019 08:54
      Highlight Highlight Ein guter Teil der Fundamentalkritiker von BEV sind notorische Antiamerikaner. Sie hassen Tesla. That's it.
    • so war es doch nicht gemeint 02.12.2019 09:58
      Highlight Highlight @ToerpeBigZwerg
      Pauschalisierungen bringen nichts.

    • Toerpe Zwerg 02.12.2019 11:23
      Highlight Highlight Stimmt aber genau so.
  • Auric 01.12.2019 15:55
    Highlight Highlight Das Bild zeigt alles. Es ist schlicht eine brutale Energieverschwendung aus Strom H2 oder synthetische flüssige Kohlenwasserstoffe zu machen. Wenn wir mal gratis Strom aus Fusionsreaktoren haben (also in 25 Jahren SCNR) dann können wir mal drüber reden, aber im Moment ist Strom viel zu wertvoll als man ihn in H2 Autos vergeuden könnte.
    Benutzer Bild
    • Clank 01.12.2019 16:57
      Highlight Highlight Effizienz ist nun mal nicht alles.
      Kommerzielle Fusionsreaktoren wird auch nicht in 25 Jahren geben, das es überhaupt mal klappt, dafür gibt es nicht mal eine Garantie. Dementsprechend werden wir eine Weile noch auf erneuerbaren Energie angewiesen sein, die selbst langfristige Energiespeicherung benötigen, wie Wasserstoff. Batterien speichern Energie nur kurzfristig effizient.
      Fakt ist: Heute werden Windkraftanlagen in Deutschland einfach abgeschaltet, wenn mehr Strom produziert wird als nachgefragt. Man könnte diese Energie aber mittels Elektrolyse in Wasserstoff speichern.
    • DerHans 01.12.2019 18:43
      Highlight Highlight Falls sie Effizienz nicht für wichtig halten, geben sie mir doch 10 Fr. und erhalten von mir als Gegenleistung 3 Fr. Würden sie nie machen, oder? Tun sie aber täglich beim verbrennen von Treibstoff und die Mineralölfirmen lachen sich krumm.
    • Auric 01.12.2019 21:35
      Highlight Highlight @Clank: doch effizienz ist alles, und alles ineffiziente ist nichts.

      Ja man könnte den am Bedarf vorbei produzierten Strom in H2 umwandeln, dann gib doch dein erspartes, deine AHV Gelder in so eine Technik die kurzfristig eine enorme Strommenge verwasserstoffen muss, und ansonsten so 350 Tage im Jahr herumsteht und nix tut und nix von seinen Kosten einspielt. Warum Dein Geld? nun kein klar denkender Investor würde für so eine Auslastung auch nur einen Stutz geben, aber wenn wissensfremde Politiker dafür Steuergelder verbrennen dann ist das was anders? nein auch dann ist es ineffizient.
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  • Shlomo 01.12.2019 15:52
    Highlight Highlight Lustig das Ferdinand Dudenhöffer weder Ingenieur noch Wissenschaftler ist sondern vom Fach her Ökonom.
    Da kann ich auch meinen Gärtner um seine Meinung fragen, der ist etwa gleich kompetent.
    • _kokolorix 01.12.2019 16:07
      Highlight Highlight Seine Argumente sind ja auch nicht technischer, sondern rein ökonomischer Art, bis auf die Effizienz. Und die kann auch ein Ingenieur nicht schönreden.
      Wasserstoff hat nur als Benzinersatz für Verbrennungsmotoren Zukunft. Hier sinkt zwar die Effizienz nochmal, dafür könnten die Millionen von bestehenden Motoren noch ein Weilchen genutzt werden.
      Wir erinnern uns: Der CO2 Ausstoss eines Autos geschieht zu etwa 85% während der Produktion, der reine Fahrbetrieb ist fast vernachlässigbar, aber man sollte die bereits produzierten Fahrzeuge so lange wie möglich nutzen
    • DerHans 01.12.2019 16:11
      Highlight Highlight Aber den Lesch nehmen sie gerne beim Argumentieren, oder?
    • Cisco 01.12.2019 16:47
      Highlight Highlight Bei welchen seiner Aussagen würde denn eine solche Ausbildung die Kompetenz erhöhen? Kann man ausser seinen ökonomischen Betrachtungen nicht sowieso alles nachlesen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 01.12.2019 15:52
    Highlight Highlight An den Kommentaren hier merkt man: Die Automobillobby hat ihre Arbeit mit Unterstützung der Medien perfekt gemacht :xD
    • so war es doch nicht gemeint 02.12.2019 10:00
      Highlight Highlight Belege?

  • 7immi 01.12.2019 15:43
    Highlight Highlight Derzeit ist Wasserstoff nicht konkurrenzfähig. Das war die Elektromobilität vor 20 Jahren aber auch noch nicht. Wie sich die Sache verändern wird wird die Zukunft zeigen, wie jede Technologie hat auch Wasserstoff Vor- und Nachteile. Schlussendlich sollen alle Ansätze erforscht werden und sich die beste(n) durchsetzen. Der Dieselantrieb wurde ja auch mal als unterlegen betrachtet. Ich möchte mich in ein paar Jahren einfach emissionsfrei bewegen, egal mit welcher Technologie.
    • DerHans 01.12.2019 15:53
      Highlight Highlight Nur ist dem Wasserstoff die Physik im Weg. Da wird nichts mehr besser.
    • lesenderr 01.12.2019 17:36
      Highlight Highlight Genau, und darum stecken mehrere Hersteller hunderte Millionen in die Entwicklung.
      Hätten die bloss einen Hans als Berater könnten die sich das ganze Geld sparen.
    • 7immi 01.12.2019 17:51
      Highlight Highlight @lesenderr
      ich frage mich generell, was hans gegen Wasserstoff hat. Besitzt er Aktien? Hauptsache erneuerbar, wie ist doch egal. Sich blind auf eine Technologie einzuschiessen finde ich falsch, denn auch Elektromobile haben Vor- und Nachteile.
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  • DerHans 01.12.2019 15:32
    Highlight Highlight Wasserstoff, der Transrapid der Neuzeit. Wasserstoff wird immer die Technik der Zukunft sein, war sie ja auch schon die letzten 40 Jahre.
  • TRL 01.12.2019 15:24
    Highlight Highlight Also neben dem üblichen Kostenblabla (der sich ja immer auf die heutige Situation, nicht auf das Potential bezieht) der übliche Effizienzblabla. Fossile Energie ist ja so effizient, wenn man für die Herstellung nur das Pumpen aus dem Boden zählt 🙄
    • _kokolorix 01.12.2019 16:08
      Highlight Highlight Fossile Energie ist nicht effizient, sie ist vor Allem billig
    • TRL 01.12.2019 17:40
      Highlight Highlight Aber auch nur weil unsere Nachkommen dafür die versteckten Kosten bezahlen werden...
    • _kokolorix 01.12.2019 21:32
      Highlight Highlight Ja, ist wie ein Kredit für Ferien, dessen Abzahlung ich meinen Erben überlasse
  • pontian 01.12.2019 15:17
    Highlight Highlight Weitere Argumente:

    Ein H2-Auto ist auch nur ein Stromer mit kleinem Akku. Kleinere Akkus verschleissen schneller.

    H2 wird heute zu 95% aus Erdgas hergestellt. Deswegen propagieren die Ölmultis/Tankstellenbetreiber auch diese Technologie.

    Wasserstoffautos benötigen Drucktanks. Diese erfordern Wartung. H2 ist sehr aggressiv und korrodiert Metalle - und diffundiert durch alles hindurch. Nach einer längeren Standzeit ist der Tank leer.

    Wasserstofftankstellen kosten ca. 1 Mio Euro und müssen aufwändig gewartet werden. Eine normale Elektro-Schnellladesäule: 20.000 Euro (Preise D).
    • Nachbarino 01.12.2019 18:29
      Highlight Highlight Trotzdem kann man nicht wegargumentieren, dass das Stromnetz der Belastung von reiner E-Mobilität nie standhalten wird.
    • pontian 01.12.2019 19:06
      Highlight Highlight Nachbarino, da würden die Stromanbieter und Netzbetreiber schon lange Alarm schlagen. Sie machen aber das Gegenteil und surfen (verständlicherweise) auf der E-Welle.

      Der grosse Deutsche Anbieter EnBW dazu:
      https://www.heise.de/newsticker/meldung/EnBW-Strombedarf-kein-Problem-fuer-Ausbau-der-Elektromobilitaet-4488639.html

      Da die Umstellung auf Elektroautos nicht schlagartig geschieht, ist der punktuelle Ausbau der Netze gemäss Betreiberangaben gut machbar.

      Ihre Aussage ist etwa so, wie wenn man anno 1900 gesagt hätte, die Infrastruktur der Schweiz lange niemals für 5 Millionen Autos.
    • Cityslicker 01.12.2019 22:44
      Highlight Highlight @pontian: Danke für dein fundiertes Statement. Schon auffällig: fast 60 Blitzer, aber kein einziges Gegenargument. Stattdessen Bauchgefühl kombiniert mit Faktensesistenz.
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  • Danzamaniac 01.12.2019 15:16
    Highlight Highlight Wow was für eine Leistung und Erkenntnis!
    Wenn man auch als Nicht-Physiker oder Chemiker diverse Artikel liest ist/war es klar!
    Nicht das Marketing oder Meinungen sind relevant, sondern vielmehr die Realitäten!
    Zwischen Elektro (Akkus) und Verbrenner ist aktuell noch Vieles Meinungen und antiquierte Gefühle.
    Es lebe das Elektroauto!!!
    • Zeit_Genosse 01.12.2019 16:13
      Highlight Highlight Da sind aber viel Elektrogefühle drin.
  • Ohniznachtisbett 01.12.2019 15:09
    Highlight Highlight Wasserstoff könnte jeder zuhause selbst produzieren. Eine Elektrolyse Anlage die mit Solarstrom gespeist wird. Schon hätte han seinen eigenen Wasserstoff.
    • skyfox14 01.12.2019 15:19
      Highlight Highlight Wow oder man lädt den Steom direkt in den Akku des Autos ohne 75% der Energie für die ganze Umwandlung zu Wasserstoff und zurück zu verschwenden!!
    • Supermonkey 01.12.2019 15:19
      Highlight Highlight Hätte...
    • Bits_and_More 01.12.2019 15:25
      Highlight Highlight Oder man speichert den Strom direkt in einer Batterie und hat einen 3x besseren Wirkungsgrad...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flagpole 01.12.2019 15:06
    Highlight Highlight Eine Antwort bleibt mir der gute Herr Dudenhöffer jedoch schuldig!
    Woher nehmen wir den Strom für all die Elektrofahrzeuge, wenn dereinst AKW's und Kohlekraftwerke abgeschaltet sind? Die erneuerbaren Energien decken ja dannzumal nicht mal den Bedarf aus Privathaushalten und Industrie, geschweige denn noch zusätzlich den aller E-Autos!

    Bis jetzt konnte mir noch niemand eine schlüssige Antwort geben, und ja egal von welcher politischen Seite!
    • Raphael Stein 01.12.2019 15:16
      Highlight Highlight Oder woher nehmen wir den Strom um Wasserstoff zu erzeugen und dabei eine miese Energieeffizienz zu erzielen?
    • DerHans 01.12.2019 15:19
      Highlight Highlight Flagpole egal woher der Strom kommen würde, beim Wasserstoff bräuchten wir mindestens 3 mal soviel. Und auch das Wasserstoffauto ist ein Elektroauto. Es wird in Zukunft keinen Stromengpass geben. Das bestätigen auch genügen Strombetreiber.
    • skyfox14 01.12.2019 15:20
      Highlight Highlight Würde man in der Schweiz jedes Auto durch ein Elektroauto ersetzen, würden wir nur 20% mehr Strom verbrauchen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrimark 01.12.2019 15:01
    Highlight Highlight Auch aus gesamtwirtschaftlicher Sicht macht es wenig Sinn, flächendeckend Infrastrukturen für mehr als eine Antriebsart zu betreiben. Bei der aktuellen Lage besser Akkubetriebene Autos weiter fördern und Wasserstoff den Bereichen überlassen, für die Akkus zu schwer oder zu wenig Leistungsfähig sind (z.B. Schiff- und Luftfahrt).
    • Shlomo 01.12.2019 15:18
      Highlight Highlight Weil unser Stromnetz in den nächsten 20-30 Jahren nicht bereit sein wird für eine rein e-Flotte.
      Es ist unabdingbar auf mehrere Antriebsarten zusetzen.
    • pontian 01.12.2019 15:30
      Highlight Highlight Shlomo, das stimmt zumindest für das deutsche Netz nicht. Dürfte hier nicht viel anders sein:

      https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-06/verkehrswende-elektromobilitaet-ladeinfrastruktur-elektroautos
    • TRL 01.12.2019 15:32
      Highlight Highlight Diesen Punkt habe ich noch nie ganz verstanden. Dass ein Energieträger erst ab einer gewissen Menge preiswert werden: klar. Dass diese kritische Menge aber zwingend gleich dem ganzen Markt sein muss... wieso?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 01.12.2019 15:01
    Highlight Highlight Ich hätte gerne einen Hybrid:

    Kleine Brennstoffzellen, oder Biogas-Antriebe, um die ebenfalls nicht überdimensionierte Batterie zu laden, die den Pfupf für herkömmlichen E-Antrieb liefern.

    Mit anderen Worten: Starke Elektromotoren, aber kleinere Batterien, die sich während dem Fahren (mit Brennstoffzellen oder Biogas-Motoren) ständig aufladen.
    • skyfox14 01.12.2019 15:21
      Highlight Highlight Für was? Ein Tesla Model 3 verbraucht 16 kWh/100km mit 530 km Range. Was soll da NOCH effizienter werden?
    • Wurstbrot 01.12.2019 15:24
      Highlight Highlight Gute Idee aber wohl zu teuer.
    • Ueli der Knecht 01.12.2019 15:39
      Highlight Highlight skyfox14: Wie schwer ist so ein Tesla Model 3. Und wie gross ist der Anteil der Batterie am Gewicht?

      Muss man wirklich 1.7 Tonnen durch die Landschaft schieben, um mobil zu sein?

      Das Leerewicht könnte auf die Hälfte reduziert werden. Damit liessen sich sicher >30% Energie sparen. Die meiste Energie braucht ein Tesla doch, nicht um dich zu transportieren, sondern um die Batterie mitzunehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Perwoll 01.12.2019 15:01
    Highlight Highlight Der einzigen Gründe sind das Versagen und die Ahnungslosigkeit der Politik.
    • Bits_and_More 01.12.2019 15:36
      Highlight Highlight Wie soll die Politik Einfluss auf die Physik nehmen? Der Wirkunsggrad der Elektrolyse von Wasserstoff lässt sich nun mal nicht per Gesetz einfach ändern.
    • Perwoll 02.12.2019 06:59
      Highlight Highlight Die ewig gleiche Leier vom Wirkungsgrad. Er lässt sich aber durch Entwicklung und Forschung massiv verbessern. Geschieht ja auch bereits.
    • DerHans 02.12.2019 12:08
      Highlight Highlight Perwoll, nach 100 Jahren Entwicklung und zig Milliarden haben es Ingenieure geschafft den Verbrenner im Labor auf einen Wirkungsgrad von ca. 40% zu bringen. Im Realbetrieb irgend was mit 15-20%. Treibstoff Bereitstellung nicht mal eingerechnet. Müsste der Verbrenner nach soviel Zeit und Geld nicht einen viel besseren Wirkungsgrad haben? Wirkungsgrad ist nur nicht wichtig für die, die dadurch noch mehr Geld verdienen.
  • Laebi 01.12.2019 15:00
    Highlight Highlight In der Schweiz wird in den nächsten 5 Jahren das Wasserstofftankstellennetz massiv ausgebaut. Dies durch den Förderverein (vertreten durch grosse namhafte Firmen), welcher mit Hyundai die Logistik in der Schweiz Klimaneutraler durchführen möchten.
    👉🏻 bessere Infrastruktur
    👉🏻 mehr Wasserstofffahrzeuge
    👉🏻 Verfügbar für fast jede Preisklasse

    Sicherlich spannende Jahre, die die H2 Mobilität bringt!
    • Der Tom 01.12.2019 15:18
      Highlight Highlight Hoffentlich nicht! Das wäre eine unhaltbare Verschwendung von Energie und Geld.
    • skyfox14 01.12.2019 15:22
      Highlight Highlight Was bringt das? Strom hat jeder bereits zuhause. Tankstellen braucht es keine mehr! Nur noch Schnelllader an den Autobahnen, wenn man in Europa auf Reisen geht. Tesla hat bereits ein super Netz aufgebaut.
    • Danzamaniac 01.12.2019 15:22
      Highlight Highlight Zuuuuuuuu TEUER!!!! Weniger effizient als Verbrenner!!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 01.12.2019 14:59
    Highlight Highlight Den Hauptgrund hat Ferdinand Dudenhöffer vergessen zu erwähnen: Die Gewinnmargen sind beim Elektroauto mit Lithium-Ionen-Akku wesentlich größer als beim Elektroauto mit Wasserstoff. Vom Verbrenner mal ganz zu schweigen.
    Aktuell ist die globale Netto-CO2-Ersparniß der durch Lithium-Ionen-Akku betriebenen Elektroautos gegenüber den Verbrennern ohnehin gering. Wenn sich das nicht schleunigst ändert, wird es vor allem eins sein: Eine weitere Umverteilung von unten nach oben!!!
    • Danzamaniac 01.12.2019 15:24
      Highlight Highlight QUATSCH!
      Viel höher bei Elektro vs Verbrenner.
      Einfach die richtigen Artikel und Studien lesen.
      Wasserstoff ist besser als Verbrenner.
      Elektro für PW ist aktuell am BESTEN!
  • Shlomo 01.12.2019 14:59
    Highlight Highlight Fun fact, ein eGolf kostet auch 50‘000.- Franken.
    • skyfox14 01.12.2019 15:24
      Highlight Highlight Fun fact: Ein Tesla Model 3 kostet 45‘000.- und man spart massiv Geld. Da keinerlei Wartung, nur 3.- Stromkosten für 100 km, keine Steuern. Da spart man in 5 Jahren locker 15‘000.- wer in der Schweiz Verbrenner fährt ist dumm!
    • Danzamaniac 01.12.2019 15:25
      Highlight Highlight Wo kaufst du?
      Im Museum?
      Einfach mal. Die aktuellen Preislisten anschauen!
    • PepeMe 01.12.2019 17:22
      Highlight Highlight Ein eGolf kostet momentan 30k-35k. Einfach mal richtig informieren...
  • dancortez 01.12.2019 14:58
    Highlight Highlight
    Play Icon
    • DerHans 01.12.2019 15:25
      Highlight Highlight Dieses Video wurde schon mehrmals als falsch entlarvt.
    • pontian 01.12.2019 15:40
      Highlight Highlight Harald Lesch ist Astronom. Da er in diesem Fach auch viel mit Physik und Chemie beschäftigt ist, fühlt er sich bemüssigt, seine Meinung als Expertenwissen zu verkaufen. Ein Grossteil der Ingenieure, die näher an der Thematik sind, widersprechen seinen Argumenten vehement.

      Das ist in etwa so, wie wenn ein Biologe sämtlichen Ärzten und Medizinern widersprechen würde, weil er ja schliesslich auch von Zellen und biologischen Abläufen etc. eine Ahnung hat.
  • Joe Smith 01.12.2019 14:57
    Highlight Highlight Die Punkte 1 und 2 hörte ich vor wenigen Jahren in Bezug auf Elektroautos allgemein. Oder in Bezug auf Solarstrom. Oder …

    Punkt 4 gilt selbstverständlich auch für Brennstoffzellen.

    Einzig bezüglich Effizienz ist der Umweg über Wasserstoff natürlich nachteilig.

    Andererseits haben Batterieautos ein fundamentales Problem: Wenn alle Autos mit Batterie fahren und mehr oder weniger gleichzeitig aufgeladen werden, dann führt das zu extremen Belastungsspitzen des Stromnetzes. In meinen Augen ist der Batteriebetrieb eine Übergangslösung, die (fernere) Zukunft gehört der Brennstoffzelle.
    • Cityslicker 01.12.2019 23:10
      Highlight Highlight „Alle gleichzeitig“ ist genauso realistisch und katastrophal, wie es bei Verbrennern wäre. Teile doch einfach mal spasseshalber die Anzahl zugelassener Autos in CH durch die vorhandenen paar tausend Zapfsäulen, und du erhältst die Warteschlange in Anzahl Autos (multipliziert mit 8-10 min je Tanken incl. Zahlungsvorgang, ergibt die Wartezeit für den letzten in jeder Schlange). Und nicht zu vergessen: die meisten Tankvorgänge von E-Autos finden zuhause über Nacht statt - ohne Schnellladen, als ganz normaler Verbraucher, während der Stromverbrauch unserer Gesellschaft am niedrigsten ist.
  • Spitzbuab 01.12.2019 14:56
    Highlight Highlight Es ist schade dass wieder mal nur die Kosten betrachtet werden.
    Dass die grossen Bstterien für E-Autos die Umwelt und die Gesundheit der Länder bzw. Menschen die die Rohstoffe fördern extrem gefärhden intressiert dabei leider niemsnd.
    Klar braucht auch ein Brennstoffzellenauto eine Batterie - aber keine so grosse.
    • skyfox14 01.12.2019 15:26
      Highlight Highlight Es gibt verschiedene Arten Lithium abzubauen. Das Lithium kann nachdem die Batterie nach 500‘000 km ihr Lebensende erreicht hat für eine neue Batterie wiederverwendet werden!
    • Danzamaniac 01.12.2019 15:32
      Highlight Highlight Genau!
      Erdölproduktion ist ja so schön und romantisch.
      Kein Öl fliesst ins Meer. Keine Pipeline geht kaputt.
      Träum weiter!
      Tesla bezieht sein Kobalt von Australien - keine Kinderarbeit!
      Lithium? Ja trink mal das sogenannte Grundwasser von Chile - darf ich dann dein Vermögen erben? Das überlebst du nicht!
      Einfach mal die richtigen Artikel lesen! Nicht die bezahlten!
    • skyfox14 01.12.2019 15:45
      Highlight Highlight und Tesla hat bei einer Batterielebensdauer von über 500'000 km bereits heute einen Kobalt Anteil von nur 2.7% vs. 14% bei der Konkurrenz. Nächstes Jahr wird geplant, komplett auf Kobalt zu verzichten - bei noch höherer Lebensdauer.
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  • Quinn 01.12.2019 14:55
    Highlight Highlight Naja, angebot-nachfrage.

    wenn keine fahrzeuge auf dem markt sind und keine tankstellen vorhanden sind, besteht auch bei den herstellern nicht den drang, dies zu ändern. wasserstoff ist jedoch die zukunft. durch forschung wird man die effizienz erhöhen. sobald die tankstellen vorhanden sind, werden auch personen solche fahrzeuge kaufen. elektroautos sind in der herstellung - vorallem die akkus - nicht wirklich umweltfreundlich. durch wind- und wasserkraftwerke wird man den stromproduktionsüberfluss in die herstellung des wasserstoffes stecken können.
    • DerHans 01.12.2019 17:17
      Highlight Highlight Können sie mir erklären wie umweltfreundlich so eine Brennstoffzelle und deren Tanks hergestellt werden? Der kleine Akku der schneller altert durch die vielen Ladezyklen haben sie wohl auch vergessen. Vom Recyceln sprechen wir erst gar nicht. Das Platin ist auf nimmer wiedersehen weg und die Kohlefasertanks Sondermüll.
    • Cityslicker 01.12.2019 22:59
      Highlight Highlight @Quinn: Ich wiederhole gern noch mal die Grundaussage des Artikels: Mindestens dreifacher Strombedarf (dreimal so teuer, wenn das verständlicher ist). Nicht zu vergessen die Explosionsgefahr bei Fahrzeug-Crashs, oder auch Tankstellen (den Mega-BlowUp dieses Jahr in Norwegen schon vergessen?). Und als Ziel von Anschlägen zB auch deutlich attraktiver. Aber Hauptsache, die Mineralölgesellschaften halten Wasserstoff für den besten Weg - die müssen es ja besser wissen und sind ganz bestimmt neutral! 🤣
  • meliert 01.12.2019 14:50
    Highlight Highlight https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/hyundai-bringt-1000-wasserstoff-lkw-in-die-schweiz-ld.1421569
    • Cityslicker 01.12.2019 22:52
      Highlight Highlight Wäre noch hilfreich, wenn du kurz kommentierst, was du mit so nem Beitrag ausdrücken möchtest. Linkposting ohne Kontext, ist, nun ja, so „mittel“...
  • Blaubar 01.12.2019 14:45
    Highlight Highlight Wollte man wirklich in kürzester Zeit CO2-neutral werden, würde man sofort auf Synfuel umstellen. Diesel/Benzin, hergestellt aus CO2, Wasser und Strom (Mittagssolarstrom z.B.). Man könnte damit alle bereits bestehenden Autos versorgen, Wirkungsgrad 70%. Kosten 30cent mehr/l, in Kleinstmengen im Moment. Würde sicher günstiger in Grossproduktion. Aber man will lieber Millionen von neuen Akkuautos verkaufen. Um was geht es genau?
    • Locutus70 01.12.2019 15:01
      Highlight Highlight @Blaubar - Es geht um steigende Gewinne der Automobilkonzerne. Und Politik und Medien verhelfen ihnen noch dazu.
    • Toerpe Zwerg 01.12.2019 15:07
      Highlight Highlight Wenn man falsche Informationen verwendet scheint vieles Attraktiv ... der Wirkungsgrad dieser Treibstoffe liegt irgendwo um 10%.
    • skyfox14 01.12.2019 15:28
      Highlight Highlight Genau! Stell dir vor du hast 10 Windräder - du könntest sie zum Betrieb von folgenden Fahrzeugen nutzen:
      - 10'000 Elektroautos (Batterie)
      - 3'000 Wasserstoff-Autos
      - 1'000 Verbrenner mit Erneuerbaren-Treibstoff.

      Weiterhin muss die Brennstoffzelle gewartet werden. Elektroautos fahren locker 300'000 ohne Wartung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blaubar 01.12.2019 14:40
    Highlight Highlight Ist ein Wasserstoff-angetriebenes Auto kein Elektroauto?
    • Fruchtzwerg 01.12.2019 15:00
      Highlight Highlight Ja ist es, denn es braucht für den Zwischenspeicher auch eine Batterie (z.B. wenn beim Beschleunigen kurzzeitig mehr Leistung abgerufen wird als die Brennstoffzelle liefern kann).
      Insofern ist der Vorteil lediglich, dass diese Batterie viel kleiner ausfallen kann als beim reinen E-Auto.
    • Wurstbrot 01.12.2019 15:28
      Highlight Highlight Der Antrieb der Räder erfolgt durch Elektromotoren. Deshalb sind auch Brennstoffzellenautos Elektroautos. Da es keinen Verbrennungsmotor gibt sind das ebenso reine Elektroautos.
    • skyfox14 01.12.2019 15:30
      Highlight Highlight Dafür hat men die massiv schlechter Effizienz, schlechter Performance, langsames Wassersuff-Tanken und die regelmässige Wartung der Brennstoffzelle.

      Eine Tesla Batterie hält heute schon mind. 500'000 km und das Auto hat keinerlei Wartung nötig.
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In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

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Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

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