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Ukraine

Bulgarien setzt Arbeiten an South-Stream-Pipeline aus Russland aus 



Employees stand near a pipe made for the South Stream pipeline at the OMK metal works in Vyksa in the Nizhny Novgorod region April 15, 2014. Russia's South Stream pipeline project must not be blocked for political reasons and Bulgaria plans to start construction this year despite the standoff between the West and Moscow over Ukraine, Bulgaria's energy minister said on Thursday. The future of the 2,400-kilometre (1,490-mile) pipeline from Russia via the Black Sea to southern Europe, avoiding Ukraine, has been cast into doubt since Russia's annexation of Ukraine's Crimea region. Picture taken April 15, 2014. REUTERS/Sergei Karpukhin (RUSSIA - Tags: BUSINESS ENERGY POLITICS)

Bild: SERGEI KARPUKHIN/REUTERS

Nach Kritik aus Brüssel und Washington hat die bulgarische Regierung die Arbeiten zum Bau der geplanten Erdgaspipeline South Stream von Russland in die EU ausgesetzt. Er habe «angeordnet, alle Arbeiten zu stoppen», sagte Regierungschef Plamen Orescharski. 

Orescharski war am Sonntag mit US-Senatoren in der Hauptstadt Sofia zusammen getroffen. Nach neuen Konsultationen mit der Europäischen Union solle über das weitere Vorgehen entschieden werden. 

Hintergrund der Entscheidung sind der Konflikt in der Ukraine und die in diesem Zusammenhang verhängten EU- und US-Sanktionen gegen Moskau. Die EU forderte Bulgarien in der vergangenen Woche auf, die Arbeiten zum Bau der Pipeline, mit der die Ukraine umgangen werden soll, vorerst zu stoppen. 

Die USA kritisierten insbesondere, dass Bulgarien ein russisches Konsortium ausgewählt hatte, um den Teilabschnitt der Leitung durch das Land zu bauen. 

Die rund 2400 Kilometer lange South-Stream-Pipeline soll unter Führung des russischen Energieriesen Gazprom gebaut werden. Sie soll von Russland aus durch das Schwarze Meer laufen und im EU-Mitgliedstaat Bulgarien wieder auf Land treffen. Von dort soll gemäss Planung eine Leitung über Griechenland nach Italien und eine zweite Leitung über Serbien, Ungarn und Slowenien nach Österreich führen. Die Ukraine würde damit als Transitland für Gas umgangen. (rey/sda/afp) 

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