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Bild: kapo solothurn

Epische Verfolgungsjagd – 19-jähriger Lenker hält Solothurner Polizei 6 Stunden auf Trab



Filmreif hat ein 19-jähriger Schweizer am Freitag die Polizei in Atem gehalten: Die rund sechsstündige Verfolgungsjagd begann um 12 Uhr in Oensingen SO, wo der Autolenker getankt hat und losfuhr ohne zu bezahlen und endete mit einem Selbstunfall in Egerkingen SO.

Der Autolenker verursachte mehrere Auffahrunfälle - und verletzte in einem Fall eine Person leicht. Der Polizei ist er dabei mehrfach entwischt, bis er am Freitagabend bei einem erneuten Fluchtversuch in Egerkingen mit dem Auto ein steiles Bord hinunter gerutscht ist.

Auf einem Feldweg kam das Auto schliesslich zum Stehen. Die Polizei nahm den Fahrer vorläufig fest. Bei seinem letzten Manöver hat sich der Lenker leicht verletzt. Dies teilte die Kantonspolizei Solothurn am Samstag mit.

Nach der Festnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen gültigen Fahrausweis besitzt; die Kontrollschilder mit Berner Kennzeichen waren entwendet worden und das Auto war nicht eingelöst. Darüber hinaus fiel ein Drogenschnelltest positiv aus.

Mit im Auto sassen eine 18-jährige Schweizerin und ein weiterer 19-jähriger Schweizer. Die beiden hat die Polizei ebenfalls vorläufig festgenommen.

Augenzeugen sahen blauen Peugeot

Die Fahrt des 19-Jährigen begann an der Tankstelle in Oensingen. Einen ersten Auffahrunfall verursachte er gegen 14 Uhr in Bellach. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Der Lenker ist weiter gefahren, ohne sich um den Schaden zu kümmern, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung.

Gegen 18 Uhr wurde der Polizei ein weiterer Auffahrunfall in Kappel gemeldet. In allen drei Fällen berichteten Augenzeugen von einem blauen Peugeot. Die Polizei entdeckte das Auto später in Fulenbach. Doch als der Fahrer die Polizei wahrnahm, flüchtete er in Richtung Wolfwil.

Eine weitere Polizeipatrouille wurde kurze Zeit später in Egerkingen vor einem Kreisel auf den blauen Peugeot aufmerksam. Ein erneuter Fluchtversuch scheiterte indes: Bei einem Rückwärtsmanöver rutschte das Auto an besagtem Bord ab und landete auf dem Feldweg, wo die Fahrt schliesslich endete.

(sda)

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 11.08.2018 20:12
    Highlight Highlight "Die Polizei nahm den Fahrer vorläufig fest."
    Was heisst hier vorläufig ? Der junge Mann ist offensichtlich gemeingefährlich und nimmt in Kauf, Mitmenschen willkürlich zu verletzen. Er gehört weggesperrt und psychiatrisch behandelt, bis man sicher ist, dass er Leib und Leben anderer respektieren kann.
    • derEchteElch 11.08.2018 21:07
      Highlight Highlight Wir leben in einem Rechtstaat. Ein Urteil fällt immer noch ein Gericht oder der STA. Die Polizei verhaftet nur solange, wie es für die Ermittlungen nötig ist..
    • nödganz.klar #161 11.08.2018 21:21
      Highlight Highlight In den Kerker mit ihm, bei Wasser und Brot!!1‘!1!!1
    • Gummibär 12.08.2018 08:22
      Highlight Highlight @derEchteElch. Dann hoffe ich, der Rechtstaat, dessen Pflicht es ist, uns vor willkürlicher Gewalt zu schützen, findet einen Weg, den Täter daran zu hindern sich wieder zu bewaffnen. Unter Rücksichtnahme auf die viel zitierte "Unschuldsvermutung".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 11.08.2018 18:50
    Highlight Highlight Dieser Titel ist in etwa so episch wie der Verbrecher.
  • Nadja Alegra Stampfli 11.08.2018 16:38
    Highlight Highlight Also etwas geht nicht ganz auf. Die Fahrt begann an der Tankstelle in Oensingen ( Gäu) aber der 1. Auffahrunfall soll sich kurze Zeit später in Bellach (Lebern) ereignet haben und dann war er aber schnell wieder in Kappel (Gäu)
    • ands 11.08.2018 18:09
      Highlight Highlight Was geht daran nicht auf? Zwischen den Ereignissen liegen 2 und 4 Stunden. Da kann er theoretisch dazwischen auch noch in Zürich gewesen sein.
  • Natürlich 11.08.2018 16:23
    Highlight Highlight Haha, die Schweizer Polizei braucht 6 Stunden um einen 19 jährigen ohne Billet mit Peugeot und unter Drogeneinfluss zu stellen.
    Sorry aber das ist doch richtig lächerlich😂
    Zum Glück sind sie bei den Parkbussen schneller, das Budget muss ja schliesslich eingehalten werden...
    • ands 11.08.2018 18:17
      Highlight Highlight Also die ersten zwei Stunden ging es um eine nicht bezahlte Tankfüllung. Da gibt es keine Grossfahndung. Ab dem ersten Unfall geht es um Fahrerflucht. Da wird sicherlich gefahndet. Allerdings ist das nur sinnvoll möglich, wenn sich jemand die Nummer des Kontrollschilds merken konnte. Ausserdem ist nicht klar, ob der Fahrer während der ganzen Zeit unterwegs war. Eventuell war das Auto während 5 von 6 Stunden irgendwo parkiert.
    • ScottSterling 11.08.2018 18:49
      Highlight Highlight Genau. Am besten hätten sie einfach drauf los geschossen. Ihm hinterher mit 200 Sachen und direkt Drive-by. Das wäre es gewesen!
      Btw: Die Polizei nimmt sicher gerne Tipps und Tricks eines Profis wie dir entgegen.
    • Natürlich 12.08.2018 06:43
      Highlight Highlight @ands, ScottSterling u d all die anderen Blitzer:
      Ach kommt schon, wo ist euer Humor geblieben?
      Nicht immer alles so todernst nehmen bitte.
      Natürlich hätte man ihn nicht erschiessen sollen, mann oh mann
    Weitere Antworten anzeigen
  • Finöggeli 11.08.2018 15:31
    Highlight Highlight Tja das mit dem Sterne wieder los werden geht in Real Life ein wenig anders als in GTA...
  • ostpol76 11.08.2018 14:43
    Highlight Highlight Ich dachte die Nationalität ist bei watson nicht wichtig. Oder gilt dies nur bei nicht Schweizern?
    • Schlumpfinchen #notmeus 11.08.2018 16:08
      Highlight Highlight Watson erwähnt im Gegensatz zu anderen Medien alle Nationalitäten, auch die von Schweizern. Entweder alle oder niemand, ich finde es fair so.
    • The oder ich 11.08.2018 16:46
      Highlight Highlight vom Fahrstil her wohl ein Aargauer^^
    • Pidemitspinat 11.08.2018 23:22
      Highlight Highlight Ent. Spann. Dich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scooby doo 11.08.2018 14:34
    Highlight Highlight Zuviel GTA gezockt.... Dies wird eine teure Tankfüllung geben....🤣🤣
  • Randy Orton 11.08.2018 12:51
    Highlight Highlight Episch?
  • Baeri19 11.08.2018 12:46
    Highlight Highlight So viel Dummheit und Dreistigkeit ist selten. Bravo
    • Bowell 11.08.2018 21:43
      Highlight Highlight Ja, ich finde den Titel auch nicht gut.
  • Steineland 11.08.2018 12:04
    Highlight Highlight Dumm ist nur, wer Dummes tut...
  • Denk-mal 11.08.2018 11:56
    Highlight Highlight Tja, die Schweizer Polizei..., viel zu human:-) Da fakelt man zu lange. Ich fuhr vor mehreren Jahren von Atlanta nach Miami. Plötzlich sah ich ein wildes blinken (2 Polizewagen) im Rückspiegel und neben mir rechts fuhr ein Auto rasend schnell im Spurwechsel wie wild von dannen. 5 Mituten später sah ich die zwei Polizeiauto die hatten Rammböcke vorne montiert, welche das Fluchtauto rechts an einer Leitplanke (der Fahrer hatte beide Arme auf dem Autodach) stoppten, einklemmten. Ich denke, was hinter mir und vor mir passierte, dauerte nicht Stunden
    • Eine_win_ig 11.08.2018 22:26
      Highlight Highlight Und weitere Beispiele aus den USA: - Fahrer entzieht sich Kontrolle, Polizist schiesst ein ganzes Magazin Richtung Auto.
      - kontrollierte Person erklärt dem Polizisten, dass er eine Waffe dabei hat, beschreibt jede seiner Aktionen, macht alles vorbildlich -> Polizist schiesst mehr als 9 Mal, verfehlt mit einem Schuss das Kleinkind auf dem Rücksitz um Centimeter...

      Sorry, lieber unsere Polizei als die in den USA.
  • andrew1 11.08.2018 11:51
    Highlight Highlight Zum glück noch einmal glimpflich ausgegengen. Icht auszudenken wenn dort ein baum oder personen gestanden hätten. Der fährt jetzt bestimmt 2 jahre nur noch bobby-car.
    • Schlumpfinchen #notmeus 11.08.2018 16:13
      Highlight Highlight Blöderweise hätte er auch vorher nicht mehr als Bobby-Cars fahren dürfen. Scheint bei ihm nichts zu nützen.
  • dmark 11.08.2018 11:44
    Highlight Highlight So etwas wird es in der Zukunft mit neuen Autos nicht mehr geben. Man ortetet es über GPS, schaltet einfach per Funk den Motor aus, verriegelt das Fahrzeug, bremst es ab, lenkt es an den Strassenrand und hat die Zielperson im Auto fest gesetzt.
    • Neruda 11.08.2018 18:39
      Highlight Highlight Die Stasi-Leute bekommen glänzende Äuglein.
    • ostpol76 11.08.2018 21:01
      Highlight Highlight Na wenn wir mal schon so weit sind, könnte das Auto ja direkt ins Gefängnis fahren ;-)
    • dmark 12.08.2018 11:40
      Highlight Highlight Sicher. Das nennt sich "autonomes Fahren"...
  • Yelina 11.08.2018 11:41
    Highlight Highlight 😮

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