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Bild: EPA/KEYSTONE
Europa League, Achtelfinal

Basel hält ein 0:0 am Rheinknie – Salzburg baute nach starkem Beginn ab

Der FC Basel trennt sich im Hinspiel der Europa-League-Achtelfinals im St.-Jakob-Park von Salzburg 0:0. Weil er kein Auswärtstor der Österreicher zulässt, ist die Ausgangslage nicht schlecht.
13.03.2014, 17:3013.03.2014, 21:26
syl battistuzzi
«Das 0:0 ist eine gute Ausgangslage fürs zweite Spiel.»
Yann Sommer im SRF-Interview.

Der FCB hatte grössere Schwierigkeiten eigentlich nur in der Startphase. Dreimal musste Torhüter Yann Sommer in der ersten Viertelstunde einen Gegentreffer verhindern. Die beste Parade zeigte der Keeper gegen einen Flachschuss des Slowenen Kevin Kampl.

Es war die Phase, in der die Basler gegen das aggressive Pressing der Österreicher kein Mittel fanden - auch, weil Trainer Murat Yakin auf sieben Spieler verzichten musste und gezwungen war, einzelne Positionen komplett neu zu besetzen. 

In der Startviertelstunde oft beschäftigt.
In der Startviertelstunde oft beschäftigt.
Bild: freshfocus

Nach und nach aber fingen sich die Basler. Bis zur Pause kamen auch sie zu zwei herausragenden Chancen: Doch Giovanni Sio brachte den Ball mit dem Kopf nicht aufs Tor, nachdem ihn Philipp Degen mit einer gefühlvollen Flanke bedient hatte (33.). Neun Minuten später setzte sich Valentin Stocker im Strafraum durch, schoss aber Salzburg-Torhüter Gulacsi aus kurzer Distanz an.

In der zweiten Halbzeit ging kein Team volles Risiko

Kapitän Stocker im Zweikampf.
Kapitän Stocker im Zweikampf.
Bild: freshfocus

Nach der Pause blieb das Spiel umkämpft und intensiv - aber es gab weniger Torszenen. Die Salzburger waren optisch besser, kamen aber kaum zu gefährlichen Chancen, weil sie im Basler Strafraum zu wenig präzise agierten. Die Ausnahme war ein Schuss des eingewechselten Valon Berisha aus zwölf Metern, den Sommer bravourös in Corner lenkte (85.). Keinen Stich tat dagegen der Spanier Jonatan Soriano. Der Topskorer der Salzburger, der noch gegen Ajax Amsterdam drei Tore erzielt hatte, hatte keinen einzigen gefährlichen Abschluss.

Die Basler selbst konnten sich nach der Pause je länger desto weniger entfalten. Allerdings gingen sie wohl zu Recht nicht zu viel Risiko ein. Die Gefahr eines Gegentores gegen die aggressiven und agilen Salzburger wäre bei entblösster Defensive zu gross gewesen. So aber ist das Resultat für den FCB durchaus positiv. Schiesst er im Rückspiel in Salzburg am kommenden Donnerstag ein Tor, reicht ihm zur Qualifikation für die Viertelfinals bereits ein Unentschieden. (si)

«Wir sind mit der Zeit besser ins Spiel gekommen, nachdem der Gegner zu einigen guten Chancen kam. Wir waren konzentriert, das war gut.»
Trainer Murat Yakin.
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