Gesellschaft & Politik
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Kein Schweizer Pass für WEF-Gründer Klaus Schwab



Das Schweizer Ehrenbürgerrecht kann Klaus Schwab, dem Gründer des WEF, nicht verliehen werden. (Archiv)

Klaus Schwab Bild: EPA

Klaus Schwab, Gründer und Vorsitzender des Davoser World Economic Forums (WEF), kann nicht mit der Verleihung des Schweizer Bürgerrechts für seine Verdienste geehrt werden. Es fehlt die Rechtsgrundlage dafür.

Die Idee, Klaus Schwab, der den deutschen Pass besitzt, das Schweizer Ehrenbürgerrecht zu verleihen, entstand in einem Kontaktforum nach der Austragung des WEF 2019 im Januar. Beim Treffen von Vertretern von Bund, Kanton Graubünden und der Gemeinde Davos wurde das Thema Ehrenbürgerrecht für Schwab diskutiert.

Der Hintergrund: das Weltwirtschaftsforum wird in zwei Monaten zum 50. Mal durchgeführt. Doch aus der Verleihung des Bürgerrechts an den 81-jährigen Schwab, der im Kanton Genf wohnt, wird nichts.

Der Bund habe dem Kanton mitgeteilt, er würde einer «Einbürgerung ehrenhalber mit Auswirkung auf den Pass» nicht zustimmen respektive die Einbürgerungsbewilligung nicht erteilen, schrieb das Bündner Justizdepartement am Dienstag auf Anfrage zu einem Bericht in der Tageszeitung «Südostschweiz».

Anderweitig würdigen

Das Umfeld von Klaus Schwab sei über den aktuellen Stand «selbstverständlich informiert». Der Kanton Graubünden prüfe nun weiter, wie die Verdienste von Professor Klaus Schwab anderweitig gewürdigt werden könnten.

Das WEF in Davos, wo jedes Jahr Grössen aus Wirtschaft und Politik zusammenkommen, ist für die Schweiz ein Anlass von nationaler Bedeutung. Auch Bundesrätinnen und Bundesräte treten dort auf, die Veranstaltung wird von Tausenden von Soldaten und Polizisten aus der ganzen Schweiz bewacht.

Viel Ehre in Davos

Viel Ehre hat Klaus Schwab schon in der Gemeinde Davos erfahren. Vor 20 Jahren bekamen er und seine Gattin Hilde das Davoser Ehrenbürgerrecht verliehen.

Ein Jahr später erhielt das Ehepaar Schwab im Davoser Seitental Sertig ein Stück Boden von einem Quadratmeter Umfang geschenkt. Der Landflecken trägt den Namen «Gottlob». Er befindet sich 400 Meter von jenem Kirchlein entfernt, in dem die Schwabs heirateten. Davor schon hatte Klaus Schwab den Kristall in Empfang nehmen können, die höchste politische Auszeichnung der Gemeinde Davos. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hofer Ernst 13.11.2019 13:32
    Highlight Highlight Also ein Schweizer Pass muss man beantragen, denn bekommt man nicht geschenkt, gilt auch für den Klaus. So viel ich weiss hatte er ihn nie beantragt.
  • Ökonometriker 13.11.2019 06:37
    Highlight Highlight Wenn er den Pass haben wollen würde, würde er ihn selber beantragen. Er erfüllt ja alle Voraussetzungen und die paar Franken Gebühren dürften für ihn kein Hinderniss darstellen...
    Können die ihm nicht irgendetwas cooles geben um ihn zu ehren? Z.B. einen Schlüssel zum Brunnenhäusschen des Jet d'eau?
  • Schneider Alex 13.11.2019 06:17
    Highlight Highlight Bund und Kantone sollten dem Schwab endliche einmal eine Rechnung für den enormen Aufwand schicken, welche das WEF der öffentlichen Hand verursacht.
  • esclarmonde 12.11.2019 23:57
    Highlight Highlight Nach all den Geschenken fehlt noch eine Statue - oder zumindest eine Büste im Gemeindehaus von Davos.
  • Ouzo 12.11.2019 23:26
    Highlight Highlight Ist ja auch richtig so
    Das wef hat nie irgend jemanden was gebracht. Es ist ein veranstaltung für zu alte männer und frauen. Unnötige veranstaltung.
  • Neruda 12.11.2019 21:29
    Highlight Highlight Wenigstens etwas, dass man in der Schweiz noch nicht kaufen kann. Soll bitte auch weiterhin so bleiben!
  • hopplaschorsch12 12.11.2019 21:03
    Highlight Highlight ooch... armer klausi ;)
  • Hillman 12.11.2019 20:53
    Highlight Highlight Was hat das WEF bisher WIRKLICH bewegt. Ich habe davon nichts gesehen. Es wird viel geredet auf höchster internationaler Ebene. Aber wann wurde am WEF wirklich ein Beschluss gefasst und dann auch umgesetzt?
    • KOHL 12.11.2019 21:55
      Highlight Highlight Beispielsweise diesen Januar, als unser hocherwürdiger Bundespräsident dem armen Saudischen Köngishaus verziehen hat damit wir unsere Waffen weiter dortin liefern können:)
    • Ich hol jetzt das Schwein 12.11.2019 23:22
      Highlight Highlight Du scheinst nicht allzu viel Ahnung zu haben, wie (internationale) Politik so läuft...
    • The Emperor 13.11.2019 07:13
      Highlight Highlight Was für Beschlüsse sollte das WEF bitte fassen und wer sollte durch solch einen Beschluss gebunden sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • nimmersatt 12.11.2019 19:30
    Highlight Highlight ich würde mal noch ein paar Jahre zuwarten, in ein zwei Jahrzehnten wird man die Machenschaften der Neoliberalen und damit des WEF/Schwab ganz anders beurteilen
  • Crissie 12.11.2019 19:07
    Highlight Highlight Wenn jemand >50 Jahre in der CH wohnt und bisher nicht selbst einen Antrag auf Einbürgerung gestellt hat, dann scheint ihm der Schweizer Pass tatsächlich nichts zu bedeuten.
  • Alteresel 12.11.2019 18:38
    Highlight Highlight Gut so! Herr Schwab hätte seit vielen Jahren die Möglichkeit, sich für das CH-Bürgerrecht zu bewerben, so wie alle andern auch. Und offenbar wird er seine Gründe gehabt haben, dies nicht zu machen. Somit wäre es eh falsch, ihn mit etwas zu ehren, das er gar nicht will.
  • [Nickname] 12.11.2019 18:35
    Highlight Highlight Pass verteilen als Ehrendank? Zum Glück hat der Bund als letzte Instanz im Einbürgerungsprozess klar nein gesagt. Einfach nur lächerlich vom Kanton Graubünden und Davos.
  • The Emperor 12.11.2019 18:32
    Highlight Highlight Wenn dem Herrn etwas am Schweizer Bürgerrecht läge, hätte er sich den Pass schon längst besorgen können. Die Gebühr wird ihn wohl kaum abgeschreckt haben.
  • Chrigi-B 12.11.2019 18:26
    Highlight Highlight Freue mich bereits auf die nächste Austragung.

    Globalisten und ihre Stiefellecker, die im Privatjet anreisen und uns über den Klimawandel oder andere Probleme belehren wollen.

    Selbstredend sind sie 1000 x mehr verantwortlich für diese Probleme als wir....
  • Nestputzer 12.11.2019 18:20
    Highlight Highlight Jaja Mr. Schwab, für uns Schweizer ein "Schwabe",
    von Ueli Maurer für diese Ehrung vorgeschlagen,
    unser Bundespräsident für das Grobe: Kashoggi-
    Mord ignorieren, mit den Chinesen turteln--Aus-
    verkäufer der Schweiz können wir ihn getrost
    nennen.
  • Chiubi 12.11.2019 18:10
    Highlight Highlight Wenn er den Pass will,
    sollte er ihn,
    wie alle anderen,
    kaufen.
    Oder hat er nicht genug auf der Kante?
  • adam gretener 12.11.2019 17:48
    Highlight Highlight Na klar, dank Klausi hat Davos Millionen verdient, Vermieter vermieten ihre 2-Zimmer-Wohnung für 5'000 Stutz am Tag. Da muss eine Ehrenbürgerschaft schon dringliegen..........
  • Crissie 12.11.2019 17:36
    Highlight Highlight Warum auch? Hätte er jemals Interesse am Schweizer Pass gehabt, hätte er mehr als 50 Jahre Zeit gehabt, selbst einen Antrag zu stellen.
  • TanookiStormtrooper 12.11.2019 17:24
    Highlight Highlight Scheint mir als müsse man den Klaus regelmässig umgarnen, damit er mit seinen Anlass nicht noch umzieht.
    • sidthekid 12.11.2019 17:55
      Highlight Highlight Von mir aus kann er gerne mit seinem Anlass umziehen. Bspw. auf die Cayman Islands?
    • DichterLenz 12.11.2019 18:18
      Highlight Highlight Lohnt sich auf jeden Fall. Wie sonst können die Davoser Hoteliers und Gastronomen einmal im Jahr derart abartige Preise einheimsen.
    • nine 12.11.2019 19:16
      Highlight Highlight soll er doch abhauen. Oder zukünftig für seinen privatanlass die sicherheitskostem übernehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 12.11.2019 17:04
    Highlight Highlight Es fehlt die Rechtsgrundlage dafür.

    Nicht nur, es fehlen auch andere Grundlagen.
    • Oberon 13.11.2019 10:51
      Highlight Highlight Mir macht auch sorgen wie man überhaupt auf den Gedanken kommen kann als Anerkennung einen Pass zu verschenken.

      Die Leute sollte man direkt freistellen und nach "Afrika" zurück schicken.

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