DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fall Chilli's: Sex gegen Informationen – zwei weitere Polizisten angeklagt

16.12.2016, 09:4216.12.2016, 11:00

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat gegen zwei Beamte der Dienststelle Milieu- und Sexualdelikte der Stadtpolizei Zürich Anklage erhoben. Es geht um Bestechung, Amtsmissbrauch, Amtsgeheimnisverletzung und Pornographie. Dies teilt die Staatsanwaltschaft am Freitagmorgen mit. 

Nach der Untersuchung gelöschter Dateien wird einem der Angeklagten vorgeworfen, 2013 mehrfach in unterschiedlichen Konstellationen vertrauliche Informationen an Dritte herausgegeben und dafür teilweise sexuelle Zuwendungen verlangt zu haben. Weiter wird ihm zur Last gelegt, auf seinem Mobiltelefon Kurzfilme mit strafbarer Pornographie aufbewahrt zu haben. Dem Angeklagten droht eine bedingte Haftstrafe von elf Monaten und eine Busse von 3000 Franken. 

Gegen einen zweiten ehemaligen Stadtpolizisten hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen mehrfacher Vorteilsannahme erhoben. Er habe für sich und einen Arbeitskollegen unter anderem Reisen, Kleider, Geld und sexuelle Dienstleistungen versprechen lassen und diese teilweise auch angenommen. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 100 Franken sowie eine Busse von 1000 Franken. 

Bei der Razzia im November letzten Jahres in einem Zürcher Nachtclub waren unter anderem fünf Mitarbeitende der Dienststelle Milieu- und Sexualdelikte der Zürcher Stadtpolizei (MSD) festgenommen worden. Bereits im April hatte die Staatsanwaltschaft gegen einen der ehemaligen Polizisten Anklage erhoben.

(gin/sda)

#dasischzüri – 100 grossartige Bilder aus Zürich

1 / 102
#dasischzüri – 100 grossartige Bilder aus Zürich
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Stadt Zürich setzt bei Sozialhilfe auf Freiwilligkeit statt Zwang

Seit drei Jahren hat das Stadtzürcher Sozialdepartement eine neue Strategie im Umgang mit Sozialhilfebeziehenden: Es übt keinen Druck mehr aus, sondern setzt auf Freiwilligkeit. Dabei akzeptieren die Behörden, dass es manche nicht zurück in den Arbeitsmarkt schaffen.

Zwang und Sanktionen gibt es in der Stadt Zürich seit drei Jahren nur noch für jene Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger, die trotz guter Arbeitsmarktchancen zu wenig Engagement an den Tag legen. In den vergangenen drei Jahren …

Artikel lesen
Link zum Artikel