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Raphaël Comte (FDP/NE) tritt 2019 nicht mehr bei Ständeratswahl an



Der ehemalige Ständeratspräsident Raphaël Comte (FDP/NE) tritt im kommenden Jahr nicht mehr zur Wiederwahl an. Das gab der 38-jährige am Freitagabend an der Generalversammlung seiner Kantonalpartei bekannt.

Der Politiker bestätigte auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA entsprechende Informationen von Radio Neuchâteloise (RTN). Er halte es für den richtigen Moment, das Bundeshaus im nächsten Jahr zu verlassen. Konkrete Pläne für die Zukunft habe er noch nicht.

Weil kürzlich auch der zweite Neuenburger Ständerat Didier Berberat (SP) seinen Rücktritt per Ende Legislatur bekanntgegeben hat, wählt der Westschweizer Kanton bei den Parlamentswahlen im kommenden Jahr zwei neue Vertreter in die kleine Kammer.

Comte hatte ab Ende 2015 den Ständerat während eines Jahres präsidiert. Der damals 36-jährige Jurist war einer der jüngsten Präsidenten seit der Gründung der modernen Schweiz.

Er übernahm bei seinem Einzug ins Bundeshaus im Jahr 2010 den Sitz von Didier Burkhalter, der damals in den Bundesrat gewählt wurde. (sda)

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