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Aus für Mirabell-Mozartkugeln: Salzburg Schokolade ist zahlungsunfähig

Mirabell Mozartkugel, Schokolade bzw Süssigkeit. Die Rechte an der Mozartkugelmarke Mirabell hat der amerikanische Lebensmittelkonzern Mondelez. Er ist laut Wikipedia der grösste Vertreiber in Österre ...
Die Mirabell-Mozartkugel wurde von der Firma Salzburg Schokoladen produziert. Das Unternehmen ist nun am Ende.Bild: www.imago-images.de

Insolvenz bei Salzburg Schokolade: Produktion von Mozartkugeln gestoppt

Der Mozartkugel-Hersteller Mirabell steht erneut vor dem Aus. Rund 300 Gläubiger sind betroffen, die Produktion wurde bereits eingestellt.
11.05.2026, 13:3411.05.2026, 13:34
Marisa Lattemann / t-online
Ein Artikel von
t-online

Die Salzburg Schokolade GmbH ist erneut zahlungsunfähig. Das Landesgericht Salzburg eröffnete ein Konkursverfahren über den Produzenten der «Echten Salzburger Mozartkugel» Mirabell mit Sitz in Grödig. Schon 2021 hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet. Ein damals beschlossener Sanierungsplan konnte allerdings nicht vollständig erfüllt werden.

Die wirtschaftlichen Probleme des traditionsreichen Süsswarenherstellers hatten sich zuletzt weiter verschärft. Die Produktion war bereits schrittweise bis Ende 2024 eingestellt worden. Auch die zuletzt noch beschäftigten 58 Mitarbeiter erhielten inzwischen ihre Kündigung. Nach Angaben des Kreditschutzverbands KSV1870 belaufen sich die Verbindlichkeiten des Unternehmens auf rund 7,7 Millionen Euro. Etwa 300 Gläubiger sind von der Pleite betroffen.

Sanierungsplan scheiterte an Immobilienwert

Bereits vor vier Jahren war Salzburg Schokolade erstmals insolvent geworden. Damals wurde ein Sanierungsplan beschlossen, der eine Rückzahlung der offenen Forderungen in zwei Schritten vorsah.

Eine erste Quote von 20 Prozent wurde noch fristgerecht bezahlt. Die restlichen 80 Prozent hätten allerdings bis Februar 2025 beglichen werden müssen. Dazu kam es nicht. Als Absicherung hatte das Unternehmen Grundstücksanteile hinterlegt. Laut einem aktuellen Gutachten liegt deren Wert jedoch nur bei rund 9,9 Millionen Euro – deutlich weniger als ursprünglich erwartet. Der Verkaufserlös reicht damit nicht aus, um die vereinbarte Quote vollständig zu erfüllen. Die Verwertung der Immobilien steht laut KSV1870 kurz vor dem Abschluss. Zum Masseverwalter wurde der Salzburger Rechtsanwalt Johannes Hirtzberger bestellt.

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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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R. Klärer
11.05.2026 15:51registriert Oktober 2017
Na toll, jetzt habe ich Lust auf Mozartkugeln. Danke auch!
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Rannen
11.05.2026 17:24registriert Januar 2018
Ach nein da geht schon wieder eine Tradition baden, das gibts doch nicht
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