Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Swiss erwartet GAV-Lösung trotz schwieriger Verhandlungen



Swiss-Chef Thomas Klühr ist zuversichtlich, bis Ende Jahr mit der Pilotengewerkschaft eine Lösung für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zu erzielen. Optimistisch zeigte er sich auch für das derzeit defizitäre Geschäft in Genf.

Der Pilotenverband Aeropers Airline Pilots Association hatte letzten Monat die GAV-Verhandlungen mit der Swiss-Führung abgebrochen. Swiss-Konzernchef Thomas Klühr sagte am Dienstag vor den Medien am Hauptsitz in Kloten, die Verhandlungen mit der Pilotengewerkschaft seien schwierig, aber konstruktiv. «Ich bin dennoch zuversichtlich, dass wir in den nächsten Monaten eine Lösung finden werden», betonte Klühr.

Die Erhöhung des Rentenalters von 60 auf 62 Jahre sei nur ein Teilaspekt der Verhandlungen, und es sei noch nichts festgelegt, führte Klühr aus. Er habe keine Sicherheitsbedenken bei einer allfälligen Erhöhung, da sich die Lebensarbeitszeit und Gesundheit im Alter generell verbesserten. Das eigentlich kritische Thema sei aber nicht das Rentenalter.

Geplant war, dass der neue GAV 2018 in Kraft tritt und eine gewisse Gerechtigkeit herstellt zwischen den bisher unterschiedlichen GAV der verschiedenen Pilotengewerkschaften, die letztes Jahr zu Aeropers Airline Pilots Association fusionierten.

Verpflegung kostet höchstens ab Genf

Gute Nachrichten hatte Klühr betreffend des Standorts Genf. Die Lufthansa Gruppe wolle den Markt aus Genf weiter bedienen. Klühr sieht Swiss als die beste Lösung. Ende 2018 wolle er in Genf nach wie vor schwarze Zahlen schreiben.

Weitere Fortschritte sollen erzielt werden mit der Netzwerkverdichtung sowie angepassten Produkteangeboten. Noch sei nicht entschieden, ob auf Kurzstrecken-Flügen der Economy-Klasse aus Genf die Verpflegung kostenpflichtig werde.

«Es ist derzeit kein Thema, die Bezahlung für die Verpflegung auf anderen Kurzstrecken einzuführen», führte Klühr aus. Bei den erwähnten Massnahmen für Genf wurde ein früher thematisierter Lohnbeitrag des Personals nicht erwähnt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter