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US-Notenbankerin sieht in Handelsstreit Risiko für US-Wirtschaft



Ein möglicher globaler Handelskrieg könnte nach Ansicht von US-Notenbankerin Loretta Mester die Entwicklung der US-Wirtschaft bremsen. Diese Warnung sprach die Expertin am Montag aus.

Der Streit der USA mit Handelspartnern wie China und Europa über US-Zölle sowie die Neuverhandlung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta führten zu einer gewissen Unsicherheit. «Diese Unsicherheit könnte noch eine Weile anhalten», sagte die Chefin der Fed von Cleveland am Montag in einer Rede an der Princton University.

Wie stark die US-Wirtschaft darunter leiden werde, hänge aber von der Reaktion der Handelspartner ab. Der drohende Handelskrieg sei allerdings ein bedeutendes Risiko. Dennoch halte sie an ihrer aktuellen Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft fest, sagte Mester.

Demnach erwartet sie, dass das Wachstum der US-Wirtschaft in diesen und im nächsten Jahr etwas über der Rate von 2.5 Prozent liegt. Sie befürworte eine kontinuierliche Erhöhung der Zinsen, um eine Überhitzung zu verhindern. «Wenn sich die Wirtschaft entwickelt wie ich es erwarte, wäre eine schrittweise Erhöhung der Zinsen in diesem und im nächsten Jahr angemessen», sagte Mester.

Die Fed hatte vergangene Woche den Leitzins auf die neue Spanne von 1.5 bis 1.75 Prozent angehoben und für 2018 zwei weitere Schritte nach oben signalisiert. Auch kommendes Jahr sollen drei Mal die Zinsen erhöht werden. (sda/reu)

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