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EU: «Reibungen» im Handel mit London durch Brexit «unvermeidlich»



Die EU hat Grossbritannien vor «negativen wirtschaftlichen Folgen» durch den Brexit gewarnt. Brüssel will den EU-Binnenmarkt schützen und «kein Rosinenpicken» von Seiten Grossbritanniens in Wirtschaftsfragen zulassen.

Der von London angekündigte Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion werde «unvermeidlich zu Reibungen» in den beiderseitigen Handelsbeziehungen führen, heisst es in dem am Mittwoch vorgelegten Entwurf für Leitlinien der EU zu den künftigen Beziehungen.

EU-Ratspräsident Donald Tusk stellt die Leitlinien am Mittwoch bei einer Konferenz in Luxemburg vor. Anders als von Grossbritannien gewünscht will die EU nach dem Brexit nur ein herkömmliches Freihandelsabkommen mit London abschliessen, wie aus einem Entwurf der Leitlinien hervorgeht, die der Nachrichtenagentur DPA vorliegt.

Im März sollen dann die Leitlinien von den EU-Staats- und Regierungschefs vor dem Start von Verhandlungen über ein von London gewünschtes Handelsabkommen beschlossen werden. Die Handelsgespräche könnten dann im April beginnen. Offizielle Vereinbarungen sollen aber erst getroffen werden, wenn Grossbritannien nach dem Austritt ein «Drittstaat» ist.

Die britische Premierministerin Theresa May will nach dem Brexit im März 2019 und einer etwa zweijährigen Übergangsphase auch aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion austreten. Sie hatte am Freitag bekräftigt, dass sie stattdessen ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der EU abschliessen will, das die meisten Wirtschaftsbereiche einschliesst. (sda/afp/dpa)

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