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Zwei Festnahmen bei Razzia nach Goldmünzen-Diebstahl in Berlin



Es war ein Riesencoup: Diebe hatten im März eine 100 Kilo schwere Goldmünze aus dem Bode-Museum in Berlin gestohlen. Jetzt nahm die Polizei zwei Verdächtige fest.

Bei der Razzia sind seit Mittwochmorgen bis zu 300 Polizisten in Berlin und Brandenburg im Einsatz. Um 6.00 Uhr war ein Spezialeinsatzkommando ausgerückt.

Zwei Verdächtige wurden festgenommen. Es gebe deutliche Anhaltspunkte, dass die beiden mit zwei Personen auf den Videoaufnahmen aus den Überwachungskameras identisch seien, so die Polizei.

Bislang seien im Berliner Stadtteil Neukölln zwei Wohnungen und ein Juwelierladen durchsucht worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Durchsuchungen laufen noch. Es gehe um die Sicherung von Beweisen. Keine Angaben gab es dazu, ob die Goldmünze sichergestellt werden konnte.

Goldwert von über 4 Millionen Franken

Die Diebe waren am 27. März in das Bode-Museum auf der Berliner Museumsinsel eingebrochen. Sie waren am frühen Morgen über die direkt an dem Museum vorbeiführende S-Bahntrasse in das Gebäude eingestiegen. Eine Leiter und eine Schubkarre liessen sie in der Nähe stehen.

Die Polizei hatte Anfang Juli Bilder aus Überwachungskameras am S-Bahnhof Hackescher Markt in der Nähe des Museums veröffentlicht, um den Tätern auf die Spur zu kommen. Das Video zeigte drei schwarz gekleidete Personen, die ihre Gesichter unter Kapuzen, hinter Kragen und ihren Händen verbergen.

Die kanadische Goldmünze namens «Big Maple Leaf» mit dem Bild von Königin Elizabeth II. wurde 2007 in nur fünf Exemplaren geprägt. Sie war die Leihgabe eines Privatmanns an das Museum und hat einen Nennwert von einer Million in kanadischen Dollar (über 748'000 Franken). Der Materialwert des Golds liegt bei über 4 Millionen Franken. (sda/dpa/afp)

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