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Gazprom-Chef

«Wenn Europa zu wenig Gas bekommt, ist es die Schuld der Ukraine»



Der russische Staatskonzern Gazprom schliesst im Falle eines Lieferstopps an die Ukraine Probleme bei der Versorgung Westeuropas nicht aus. Zwar werde Gazprom alles dafür tun, um die vereinbarten Lieferungen zu gewährleisten, erklärte Gazprom-Chef Alexei Miller am Samstag dem russischen Fernsehen.

Falls es zu Ausfällen kommen sollte, gingen diese auf eine unerlaubte Gas-Entnahme durch die Ukraine zurück. «Wir werden so viel Gas an die russisch-ukrainische Grenze liefern, wie Europa erhalten und die Ukraine weiterleiten sollte.»

Gazprom hat damit gedroht, der Ukraine kein Gas mehr zu liefern, falls das Land bis zum 2. Juni nicht eine von Gazprom geforderte Vorauszahlung von 1,66 Milliarden Dollar geleistet hat. Gazprom deckt derzeit rund 30 Prozent der Gas-Nachfrage in Europa. (egg/sda)

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