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CVP-Präsident will trotz Wahlniederlagen keine Kurskorrektur



CVP-Parteipräsident Gerhard Pfister will trotz Wahlniederlagen am Sonntag in Zürich, Ob- und Nidwalden am neuen konservativeren Kurs der Partei festhalten. Rückschläge seien auf dem Weg zur Erneuerung nicht zu vermeiden, sagte er in einem Zeitungsinterview.

Die Wahlresultate in der Stadt Zürich seien ein schmerzhafter Rückschlag gewesen, sagte Pfister der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Montag. Die Partei müsse nun genau analysieren, woran es gelegen habe. Aber man könne nicht alle Wahlen über einen Leisten schlagen.

In der Stadt Zürich habe die CVP den Stadtratssitz verloren und den Einzug ins Parlament verpasst. In Dietikon und Schlieren aber hätten die Christlichdemokraten bei den Legislativwahlen alle Sitze halten und in Schlieren an Wähleranteil zulegen können, sagte der CVP-Nationalrat. In Obwalden verlor die Partei als stärkste Kraft drei von bisher 19 Sitzen, in Nidwalden einen von 17.

«Leuthard bleibt länger, als man ihr andichtet»

Von einem Kurswechsel hält der Parteichef nichts. Dass sich die CVP wieder stärker als Volkspartei positioniere, erlaube ihr, breite Bevölkerungsschichten anzusprechen. Der neue «bürgerlich-soziale Kurs» sei im letzten Sommern in Genf von der Partei nach breiter Diskussion mit grosser Mehrheit beschlossen worden. Es sei obsolet, bereits wieder über eine Kursänderung nachzudenken, sagte Pfister.

Im Interview nahm Pfister auch Stellung zu Spekulationen in den Medien um einen möglichen baldigen Rücktritt von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard. «Ich gehe davon aus, dass sie länger im Amt bleibt, als man ihr andichtet», sagte Pfister. Seinetwegen könne sie auch gerne über 2019 hinaus im Bundesrat bleiben. Leuthard hatte im letzten Sommer angekündigt, sich «am Ende ihrer letzten Legislatur» zu befinden. Diese läuft im Herbst 2019 aus. (sda)

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