Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Maudet: «Sehr schwierige Fragen»



Im Neuenburger Luxushotel Beau-Rivage läuft die Vorentscheidung zu den Bundesratswahlen. Die FDP-Fraktion hört sich die drei Bewerber an. Der Genfer Staatsrat Pierre Maudet und der Tessiner Nationalrat Ignazio Cassis haben das Hearing schon hinter sich.

Cassis zeigte sich im Anschluss zufrieden. Er habe sich gut gefühlt, etwas wie in einer Prüfung. Seine Fraktionskolleginnen und Fraktionskollegen hätten ihm viele Fragen zu politischen und persönlichen Themen gestellt, sagte Cassis vor den Medien. Weil es so viele Fragen gab, dauerte seine Anhörung sogar länger als die vorgesehenen 30 Minuten.

Die Fraktion habe ihm «sehr schwierige» Fragen gestellt, erklärte Maudet nach ebenfalls über 30 Minuten im Saal. Für ihn sei das anregend gewesen. Er habe anhand der Fragen auch besser verstanden, was die Erwartungen der Fraktion seien. So wurden ihm etwa Fragen zur Wirtschaft gestellt. Das sei für ihn sehr interessant gewesen, sagte der Genfer Sicherheits- und Wirtschaftsdirektor.

Derzeit hört die Fraktion die einzige weibliche Bewerberin an, die Waadtländer Nationalrätin Isabelle Moret. Danach entscheidet sie, wie viele und welche Kandidatinnen und Kandidaten für die Nachfolge von Bundesrat Didier Burkhalter nominiert werden.

Als nächstes werden die offiziellen Kandidatinnen und Kandidaten von den übrigen Fraktionen zu Hearings eingeladen. Die Anhörungen finden am ersten und am zweiten Dienstag der Herbstsession statt.

Favorit ist der Tessiner Cassis, der seit zehn Jahren im Nationalrat sitzt. Sein wichtigster Trumpf ist seine Herkunft: Das Tessin wartet seit nunmehr 18 Jahren auf eine Vertretung im Bundesrat. Der Anspruch des Kantons ist denn auch breit anerkannt.

Moret ist seit Ende 2006 Nationalrätin. Wie Cassis hatte sie noch nie ein Regierungsamt inne. Zudem wäre sie neben Guy Parmelin die zweite Waadtländer Vertreterin im Bundesrat. Der Genfer Pierre Maudet ist der einzige Bewerber mit Regierungserfahrung. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen