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Martullo-Blocher öffnet Tore für Ungelernte und Flüchtlinge



Die von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher geführte Ems-Gruppe startet ein Programm für die Arbeitsmarktintegration von Ungelernten. Mit drei Kursen à sechs Monaten sollen sie die Beschäftigungsfähigkeit erlangen.

Die Ems-Chefin will im eigenen Unternehmen einen Beitrag für die Berufsintegration und zur Entlastung der Sozialsysteme leisten, wie Martullo-Blocher am Freitag an einer Medienkonferenz in Schmerikon SG sagte.

Dazu lanciert Ems ab August ein Ausbildungsprogramm: Personen ohne Erstausbildung, auch Flüchtlinge können darunter sein, absolvieren einen Kurs von drei Monaten in der Lehrwerkstatt und weiteren drei Monaten in einem Betrieb.

Der Pilot soll mit rund 10 Personen starten in den Berufen Anlagen- und Apparatebauer, Anlagenführer, Automatiker und Laborant. Nach drei solchen halbjährigen Kursen können die Teilnehmer ein Berufsattest absolvieren.

Martullo-Blocher geht es darum, die Lücken, die Ungelernte haben, um es überhaupt ins Berufsleben zu schaffen, mit praktischen Erfahrungen zu füllen. Später sollen sie befähigt sein, in eine reguläre Berufsausbildung einzusteigen.

«In der Schweiz gibt es 600'000 Menschen ohne Erstausbildung», betont Martullo-Blocher. Für diese brauche es Lösungen ausserhalb des Sozialsystems.

Beim Projekt arbeitet Ems mit den Arbeitsämtern (GR,SG,GL,SZ), regionalen Arbeitsvermittlungszentren, Berufsinformationszentren, der Suva und Migrationsämtern zusammen (GR/SG). Es war die Ems-Gruppe, die auf die Ämter zugegangen ist.

Die Teilnehmer werden Ems von diesen Ämtern zugewiesen. Laut Martullo-Blocher kriegen die Teilnehmer keinen Lohn, aber weiterhin ihre Sozialleistungen.

Die Ems-Gruppe bildet jährlich neu 40 Lehrlinge aus. Sie hat auch Klassenbesuche von Schulen institutionalisiert und bietet praktische Kurse für Schulen an. (sda)

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