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Museen: Etwas weniger Besucher bei der Berner Museumsnacht



Tausende Nachtschwärmer sind am Freitag in die Berner Museen geströmt. An der Museumsnacht hatten über 30 Institutionen ihre Tore für Besucher geöffnet. Rund 90'000 Eintritte sind nach Angaben der Organisatoren verkauft worden. Das waren etwas weniger als im Vorjahr.

Auf das Publikum warteten nicht nur Sammlungen, Depots und Archive, sondern auch reichlich Unterhaltung. Die Nationalbibliothek etwa nahm das 100-Jahr-Jubiläum der literarisch-künstlerischen Dada-Bewegung zum Anlass, um die Kreativität der Besucher zu kitzeln. An der «Soirée des Fliegenfangs» konnten sie beispielsweise selbst kreierte Dada-Gedichte in die Welt hinaus zu rufen.

Kunstmuseum und Zentrum Paul Klee boten Fernöstliches, passend zur Ausstellung «Chinese Whispers», die Einblick in das zeitgenössische chinesische Kunstschaffen bietet. Neben Kurzführungen durch die Ausstellung konnten sich die Bernerinnen in der chinesischen Kampfkunst Tai Chi üben, asiatischen Märchen lauschen oder sich mit Shanghai-Streetfood stärken.

Die Hochschule der Künste kreierte ihre ganz eigene Wassermusik mit den Fontänen auf dem Bundesplatz. Im Bundesarchiv konnten die Besucher durch die Baugeschichte des Lötschberg- und Gotthardtunnels reisen.

Wie immer standen auch verschiedene Berner Wahrzeichen offen - darunter das Bundeshaus, die Heiliggeistkirche oder der Zytglogge-Turm. Die Museen und Wahrzeichen waren in buntes Licht getaucht, und auf den Berner Strassen konnte man sich im Oldtimer chauffieren lassen.

Nach Abschluss der 14. Museumsnacht teilten die Organisatoren mit, es seien 90'000 Eintritte registriert worden, was ein «voller Erfolg» bedeute. Damit blieb die Museumsnacht allerdings deutlich hinter den Werten aus den beiden Vorjahren zurück, als rund 107'000 Eintritte verzeichnet wurden. (sda)

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