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Die SP ist die grosse Siegerin der Berner Grossratswahlen



SP und FDP haben die Berner Grossratswahlen gewonnen. Die SP legte fünf Sitze zu, die FDP drei. Das geht aus dem offiziellen Schlussresultat hervor, das die bernische Staatskanzlei am Sonntagabend veröffentlichte.

Federn lassen mussten SVP, EVP, Grüne, BDP und die autonomistische PSA. Aus dem Rathaus verschwinden die Grünalternativen, eine kleine Splitterpartei. Sie werden ersetzt durch die Alternative Linke, die sich in den letzten Jahren einen Namen in der Stadt Bern gemacht hat.

Die 160 Sitze im bernischen Grossen Rat, dem Kantonsparlament, setzen sich neu wie folgt zusammen: SVP 46 (-3), SP 38 (+5), FDP 20 (+3), Grüne 14 (-1), BDP 13 (-1), Grünliberale 11 (unverändert), EVP 10 (-2), EDU 5 (unverändert), PSA 2 (-1), Alternative Linke 1 (+1).

Berner Regierung bleibt bürgerlich

Die Machtverhältnisse in der Berner Regierung blieben jedoch weitgehend unverändert. Die Bürgerlichen haben ihre Mehrheit im Berner Regierungsrat am Sonntag verteidigt. Sie halten weiterhin vier Sitze, das rotgrüne Lager drei. Die Mitte geht leer aus.

FDP, SP und Grüne konnten die Sitze ihrer abtretenden Regierungsmitglieder verteidigen. Neu gewählt wurden die Stadtberner Nationalrätin Evi Allemann (SP) mit 99'902 Stimmen vor dem Freisinnigen Philippe Müller (98'931 Stimmen) und der Grünen Nationalrätin Christine Häsler aus dem Oberland (98'428 Stimmen).

Das Spitzenresultat erzielte wie vor vier Jahren die BDP-Finanzdirektorin Beatrice Simon. 126'207 Bernerinnen und Berner schenkten ihr das Vertrauen. Dahinter folgten SP-Volkswirtschaftsdirektor Christoph Ammann und SVP-Justizdirektor Christoph Neuhaus.

Im Amt bestätigt wurde auch Pierre Alain Schnegg, der wegen seiner Sozial- und Gesundheitspolitik oft kritisierte SVP-Magistrat. Er verteidigte den garantierten Sitz des Berner Juras souverän.

Das rotgrüne Lager hatte nur diesen Sitz angegriffen und damit die Machtverhältnisse im Kanton nur halbherzig in Frage gestellt. Der SP-Kandidat Christophe Gagnebin konnte Schnegg aber nur in den Städten Bern und Biel schlagen. Im Berner Jura verlor Gagnebin auch noch Stimmen an eine Kandidatin der linken, projurassischen PSA.

Schwach war einmal mehr die Stimmbeteiligung. Sie betrug 29.5 Prozent, wie die Staatskanzlei am Sonntagabend mitteilte. (sda)

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