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Axpo rechnet nach Milliardenverlust wieder mit schwarzen Zahlen



Nach einem Rekordverlust im Geschäftsjahr 2015/2016 rechnet der Nordostschweizer Stromriese Axpo im laufenden Jahr wieder mit einem Gewinn. Der Energiekonzern verzichtet deshalb darauf, für den Geschäftsbereich Axpo Solutions neue Investoren a Bord zu holen.

Dank der operativen Fortschritte und verbesserter Ertragsaussichten ab 2020 könne Axpo die 2016 angekündigte strategische Neuausrichtung der Gruppe aus eigener Kraft finanzieren, teilte das Unternehmen am Dienstag mit

Ende 2016 hatte der Verwaltungsrat von Axpo entschieden, die Kompetenzen in den Wachstumsfeldern erneuerbare Energien und internationales Kundengeschäft zusammen mit den Netzen und der Energieverwertung in einer neu zu gründenden Einheit Axpo Solutions zu bündeln und für Investoren zu öffnen. Damit sollte zusätzliches Kapital für den Ausbau dieses Geschäftsbereichs generiert werden.

Von der Öffnung für Investoren sieht der Verwaltungsrat vorerst ab. Grund seien die erfolgreiche Umsetzung der auf Cashflow-Stärkung und Wertsteigerung ausgerichteten Strategie, die zu erwartenden verbesserten politischen Rahmenbedingungen und die absehbare Entspannung bei den Strompreisen ab 2020 sowie die Erholung des Euro, heisst es im Communiqué.

Das detaillierte Ergebnis des aktuellen Geschäftsjahres 2016/17 wird Axpo anlässlich der Bilanzmedienkonferenz vom 20. Dezember 2017 vorlegen. Der Energiekonzern hatte im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Rekordverlust von 1.25 Milliarden Franken geschrieben. Es war das schlechteste Ergebnis der Firmengeschichte. Hauptgrund dafür waren Wertberichtigungen und Rückstellungen auf Kraftwerke und Energiebezugsverträge. (sda)

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