Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Macron empfängt US-Präsident Trump in Paris



Der französische Staatschef Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump zu einem eintägigen Besuch in Paris empfangen. Macron empfing den Amerikaner am Donnerstag mit militärischen Ehren im Hof des Invalidendoms.

Eine Blaskapelle spielte die Nationalhymnen der beiden Länder. Anschliessend führte Macron gemeinsam mit seiner Frau Brigitte das Ehepaar Trump durch den Dom, unter anderem zum Grab Napoleons.

Der Pariser Regierungssprecher hatte vorab erklärt, Macron wolle Trump mit der Einladung symbolisch die Hand reichen. Auf internationaler Ebene gibt es wegen der Positionen des US-Präsidenten zum Klima und zum Welthandel Verstimmungen, auch Macron hatte Trumps Abkehr vom Pariser Klimaabkommen scharf kritisiert.

In seiner Heimat steht Trump wegen einer Affäre um mögliche Russland-Kontakte seines Wahlkampfteams unter Druck.

In Paris wurden vor dem Besuch aber auch gemeinsame Interessen betont, etwa beim Anti-Terror-Kampf und beim Syrien-Konflikt. Was die beiden Staatschefs bei ihrem Arbeitstreffen am späten Nachmittag im Élyséepalast besprechen, wollen sie bei einer anschliessenden Medienkonferenz erklären.

Für die Frauen Brigitte Macron und Melania Trump ging es derweil weiter mit der Stadtrundfahrt: Sie wollten sich noch die Kathedrale Notre-Dame anschauen und eine Bootstour auf der Seine machen.

Enden soll der erste Abend des Paris-Besuches mit einem Essen im Wahrzeichen der französischen Hauptstadt: im Restaurant des Eiffelturms.

Anlass für Trumps Paris-Besuch ist die Militärparade auf den Champs-Elysées zum französischen Nationalfeiertag am Freitag. Trump ist in diesem Jahr Ehrengast. Bei der Militärparade wird auch an den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg vor hundert Jahren erinnert.

Für Trumps Besuch gelten in Paris strenge Sicherheitsvorkehrungen. Allein für die Absicherung der Militärparade werden angesichts der Anschlagsgefahr 3500 Polizisten im Einsatz sein. (sda/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter