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Umsetzung des Velo-Artikel für Befürworter wichtig



Für die Befürworter des Velo-Artikels ruft die Annahme des Velo-Artikels durch das Schweizer Stimmvolk grosse Freude hervor. Die Gegner der Vorlage bezweifeln, dass die Vorlage im Alltag viel bewirken wird.

Für die Liebhaber des Velo sei der heutige Tag eine wichtige Etappe, sagte Jürg Grossen (Grünliberale/BE), der die Vorlage mitinitiiert hatte, gegenüber dem Schweizer Fernsehen SRF. Das Resultat sei deutlich ausgefallen. Der Bund sei nun gefordert, Richtlinien für Velowegnetze auszuarbeiten und den Verkehr zu entflechten.

VCS-Präsident Ruedi Blumer sprach nach dem Ja zum Bundesbeschluss über die Velowege von einem «Erfolg auf der ganzen Linie». Die wuchtige Zustimmung sei im Hinblick auf die Umsetzung des Verfassungsartikels wichtig. «Dass wir über 70 Prozent Zustimmung erhalten haben, zeigt, dass eine starke Förderung der Velowege gefordert wird», sagte Blumer auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA.

Regeln für schnelle E-Bikes

Laut Blumer müssen langsame E-Bikes wie heute gleich behandelt bleiben wie normale Fahrräder. Für schnelle E-Bikes brauche es aber künftig andere Regeln. «Wir müssen uns davon verabschieden, dass schnelle E-Bikes auf Velowegen fahren müssen.»

Der Unterschied von schnellen E-Bikes zu normalen Velos sei mittlerweile grösser als die Differenz zum motorisierten Verkehr, sagte Blumer. Im Umgang mit den neuen Fahrzeugen benötige es deshalb neue Regeln.

Gegner enttäuscht

Die Gegner des Velo-Artikels hatten keine eigentliche Kampagne geführt, war die Vorlage doch auch in bürgerlichen Kreisen kaum bestritten. Es bleibe abzuwarten, was auf Bundesebene mit einer zusätzlichen Stelle und Mitteln von einer Million Franken bewirkt werden könne, sagte Thomas Hurter (SVP/ZH) gegenüber dem Schweizer Fernsehen SRF. Er sei skeptisch. (sda)

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