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Umwelt: Shell stoppt Ölbohrungen in Alaska



Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell stoppt seine umstrittenen Ölbohrungen vor der Küste Alaskas. Die bisherigen Funde von Öl und Gas dort reichten für weitere Bohrungen nicht aus, teilte das Unternehmen am Montag in London mit.

«Die Quelle wird versiegelt und verlassen.» Weitere Bohrungen seien dort in «absehbarer Zukunft» nicht geplant.

Die Ölbohrungen waren von Umweltschützern scharf kritisiert worden, weil sie negative Folgen für die Tierwelt in der Arktis fürchten. Ungeachtet der Proteste erlaubte US-Präsident Barack Obama Shell im Mai aber unter Auflagen Öl- und Gasbohrungen in der Arktis.

Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton allerdings sprach sich Mitte August dagegen aus. Sie nannte die Arktis einen «einzigartigen Schatz», das Risiko der Bohrungen sei zu gross. (sda/afp)

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