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Nordkorea-Krise treibt Bitcoin auf Rekordhoch



Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist am Dienstag auf ein Rekordhoch gestiegen. Am Dienstagnachmittag kletterte er auf Bitstamp, einer der grössten Handelsplätze im Internet, auf einen Höchststand von 4649 Dollar.

Damit wurde der jüngste Rekordstand von knapp 4500 Dollar klar übertroffen. Der Kursanstieg könnte auch auf den neuerlichen Raketentest Nordkoreas zurückzuführen sein, der die traditionell starke Bitcoin-Nachfrage aus Asien erhöht haben dürfte.

Seit Jahresbeginn, als der Bitcoinkurs noch bei 1000 Dollar gestanden hatte, hat der Bitcoin drastisch an Wert gewonnen und sich mehr als vervierfacht. Einen Grund dafür sehen Marktbeobachter in der hohen Nachfrage aus asiatischen Ländern, insbesondere aus Japan und China. In Japan ist die Währung als Zahlungsmittel zugelassen. In China wird der Bitcoin nicht zuletzt genutzt, um Geld aus der Landeswährung Yuan umzuschichten.

Der Bitcoin ist eine reine Digitalwährung, die vor knapp zehn Jahren entstanden ist. Bitcoins werden in Rechenprozessen erzeugt und auf Plattformen im Internet gegen klassische Währungen gehandelt. Das Bitcoin-System nutzt die Blockchain-Technologie - eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen unterliegt der Bitcoin keiner Kontrolle durch Staaten oder Notenbanken. Neben dem Bitcoin gibt es eine grosse Anzahl anderer Digitalwährungen wie Ethereum, Monero oder Ripple. (sda/dpa)

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