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«Sewol»-Havarie

Südkoreas Ministerpräsident tritt wegen Fährunglück zurück 



epa04181651 (FILE) South Korean Prime Minister Chung Hong-won attends a press conference after meeting with Finland's Prime Minister Jyrki Katainen (not pictured) in Helsinki, Finland, 23 October 2013. On 27 April 2014 Chung announced his resignation amid criticism for the government's conduct over the Sewol ferry sinking search and rescue operation. The ferry, with onboard 476 people, mostly students and teachers, sank off the southeastern South Korean coast on 16 April 2014. 'I wanted to resign earlier but handling the situation was the first priority and I thought that it was a responsible act to help before leaving,' Chung said during a brief announcement.  EPA/MARKKU OJALA FINLAND OUT

Bild: EPA/COMPIC

Der südkoreanische Ministerpräsident Chung Hong Won zieht Konsequenzen aus der Kritik am Krisenmanagement beim Schiffsunglück und tritt zurück. Es wäre eine zu grosse Belastung für die Regierung, wenn er im Amt bliebe, erklärte er am Sonntag an einer Pressekonferenz. 

Die Fähre «Sewol» war am 16. April mit 476 Menschen an Bord gesunken, unter ihnen waren 339 Kinder und Lehrer auf einem Schulausflug. Anderthalb Wochen nach dem Unglück sind erst 187 Leichen geborgen. Insgesamt wurden 174 Personen gerettet. Die Zahl der Toten dürfte damit bei etwa 300 liegen

Der Kapitän und ranghohe Besatzungsmitglieder sind mittlerweile in Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen fahrlässige Tötung vor, Staatspräsidentin Park Geun-hye sprach sogar von Mord. (sda/reu) 

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