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Nach Abstimmung

Vorarlberg fühlt sich von AKW Mühleberg bedroht



Dass sich die Bevölkerung des Kantons Bern am Sonntag gegen ein sofortiges Abschalten des AKW Mühleberg entschieden hat, ist für Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) «unverständlich». Er will sich weiterhin für eine Abschaltung stark machen.

Das Berner Stimmvolk hat die Initiative «Mühleberg vom Netz» mit fast 64 Prozent Nein-Stimmen deutlich verworfen. Er sah darin eine «verpasste Chance, die Sicherheit der Bevölkerung über finanzielle Interessen zu stellen». Die Sicherheit der Atomkraftwerke in direkter Nachbarschaft habe für Vorarlberg «allerhöchste Priorität».

Aus Vorarlberger Sicht hätte man sich einen anderen Ausgang der Abstimmung gewünscht, man nehme das Ergebnis zur Kenntnis, sagte Wallner. Vorarlberg werde weiterhin alles unternehmen, um die Bedrohung durch das AKW so gut als möglich zu minimieren.

Atomkraft sei nicht zukunftstauglich, dazu komme, dass Ländergrenzen im Katastrophenfall keinen Schutz böten. Dadurch würden auch die vitalen Interessen Vorarlberger Bürger berührt. «Bis zur Abschaltung muss alles unternommen werden, um ein grösstmögliches Mass an Sicherheit zu gewährleisten», betonte Wallner.

Das AKW Mühleberg ist seit 1972 am Netz, seine Sicherheit ist umstritten. Das Land Vorarlberg versucht seit zwei Jahren mit Klagen eine Abschaltung zu erreichen, bisher ohne Erfolg. Man werde jeden möglichen Rechtsweg ausschöpfen, der zur vorzeitigen Schliessung des Atomkraftwerks führen könnte, sagte Landeshauptmann Wallner im März.

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