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Sportnews-Ticker: Wegen Iran-Krieg: Formel 1 sagt 2 Rennen ab

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Wegen Iran-Krieg: Formel 1 sagt 2 Rennen ab +++ Pinturault hört auf

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
15.03.2026, 04:0915.03.2026, 04:09
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Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt
Nach der militärischen Eskalation im Nahen Osten sagt die Formel 1 die beiden Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien ab. Wie der Motorsport-Weltverband Fia mitteilt, werden die für den 12. und 19. April angesetzten Rennen aus dem Kalender ersatzlos gestrichen.

In Bahrain und Saudi-Arabien hätten der vierte und fünfte Grand Prix dieser Saison stattfinden sollen. Der Rennkalender wird damit eingedampft und umfasst nur noch 22 statt 24 Veranstaltungen. Der April ist nun Formel-1-frei, gefahren wird erst wieder am 3. Mai in Miami. Am Freitag hatte bereits der TV-Sender Sky berichtet, dass die beiden Rennen ausfallen.

Keine Reifentests in Bahrain
Am Morgen des 28. Februar hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.

Weitere Rennen in Katar und Abu Dhabi geplant

Die Formel 1 will in diesem Jahr aber noch in den Nahen Osten zurückkehren. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Königsklassen-Jahr beschliessen. (sda/dpa/con)

Vierter Weltcup-Sieg für Dario Caviezel
Snowboarder Dario Caviezel feierte in Val Saint-Côme in Kanada seinen vierten Weltcup-Sieg im Parallelrennen. Der Bündner setzte sich im Final gegen den Italiener Edwin Coratti durch. Bei den Frauen verpasste Flurina Bätschi ihre dritte Podestklassierung im Weltcup als Vierte nur knapp. (ram/sda)
Basketball-Nati siegt in Norwegen
Die Schweizer Basketballerinnen fahren in der Qualifikation für die EM 2027 einen Sieg ein. Sie gewinnen auswärts gegen Norwegen 81:68. Es war im fünften Gruppenspiel der zweite Erfolg. Beim Spiel in Bergen überzeugten offensiv vor allem Evita Herminjard (Bild) mit 25 Punkten, Lin Schwarz (17 Punkte, 16 Rebounds) und Lara Popovic (16 Punkte).

Trotz des Auswärtssiegs bleiben die Aussichten auf ein Weiterkommen gering. Zwar bestreitet die Schweiz am Dienstag in Wien noch das letzte Gruppenspiel gegen Österreich, doch selbst ein weiterer Sieg dürfte kaum reichen, um als eine der besten Gruppendritten die nächste Runde zu erreichen. (ram/sda)
Iran will WM-Spiele in Mexiko
Im Zwist um eine Teilnahme des Irans an der Fussball-WM gibt es das nächste Kapitel. Der Iran bat die FIFA zu prüfen, ob eine Verlegung seiner Spiele nach Mexiko möglich sei. «Ich hoffe, dass die Bedingungen geschaffen werden, damit unsere Jungs doch noch an der Weltmeisterschaft teilnehmen können», sagte Sportminister Ahmed Donjamali gemäss der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.

Iran soll gemäss der Auslosung seine drei Gruppenspiele an der WM in den USA austragen. Die Teilnahme am Turnier ist in Frage gestellt, weil US-Präsident Donald Trump gegen den Iran in den Krieg gezogen ist. (ram)
Pinturault hört per Saisonende auf
Mit Alexis Pinturault tritt zum Ende der Weltcup-Saison der erfolgreichste französische Alpin-Skifahrer zurück. Der bald 35-Jährige, der 34 Weltcup-Rennen gewann und 2021 den Gesamtweltcup für sich entschied, gab am Samstag in Courchevel seinen Rücktritt bekannt.

«Es ist der richtige Zeitpunkt», betonte der Allrounder mit Fokus auf die technischen Disziplinen. Bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gewann Pinturault insgesamt elf Medaillen, darunter zwei WM-Goldmedaillen in der Kombination. «Ich habe lange darüber nachgedacht, vor allem nach der Rückkehr von der Verletzung», erklärte Pinturault an jenem Ort, an dem er aufgewachsen ist. «Ich wusste schon zu Beginn der Saison, dass es meine letzte ist, wollte es aber nicht zu früh sagen.»

Seinen bislang letzten Weltcupsieg feierte Pinturault im März 2021. In den vergangenen Jahren wurde er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. In der laufenden Saison startete er nur noch im Riesenslalom. (ram/sda/apa)
Deschwanden feiert ersten Weltcupsieg
Mit 35 Jahren hat Gregor Deschwanden erstmals im Weltcup gewonnen. Der Zentralschweizer suchte sich einen legendären Ort dafür aus: Er triumphierte am Holmenkollen in Oslo. Der Bronzemedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 2026 stand im Weltcup bislang sechs Mal auf dem Podest, aber noch nie zuoberst.

Deschwanden lag bei Halbzeit auf Rang 2 und fing den Führenden Österreicher Maximilian Ortner mit einem Flug auf 130,5 Metern noch ab. Mit Felix Trunz (15.), Simon Ammann (26.) und Juri Kesseli (30.) schafften es drei weitere Schweizer in die Weltcup-Punkte. (ram)
Bergamin neue Präsidentin von Swiss Cycling
Swiss Cycling wird neu von einer Frau präsidiert. An die Verbandsspitze wurde die Bündnerin Luana Bergamin gewählt. Drei Stunden nach Beginn der Delegiertenversammlung und nach vielen emotionalen Voten für die eine oder andere Kandidatin ergab die Wahl ein knappes Ergebnis von 210 zu 180 Stimmen.

Weil die bisherigen Co-Präsidenten Franz Gallati und Patrick Hunger nicht mehr zur Verfügung standen, ging es um eine neue Verbandsführung. Dabei entbrannte ein Richtungskampf zwischen zwei Lagern mit den jeweiligen Kandidatinnen – Bergamin und Marisa Reich – fürs Präsidium. Eines, das die in den vergangenen Jahren von Swiss Cycling eingeschlagene Richtung als gut empfand (Bergamin), sowie eines, das neue Wege beschreiten wollte (Reich). Zum Vizepräsidenten gewählt wurde Andrew Thomas, der im Vorfeld dem Lager von Reich zugerechnet wurde. (ram/sda)
Vingegaard verteidigt Leadertrikot
Der französische Meister Dorion Godon hat die stark verkürzte 7. Etappe von Paris-Nizza gewonnen. Der Fahrer des Teams Ineos Grenadiers setzte sich nach nur rund 47 Kilometern im Sprint durch. Godon liess den Eritreer Biniam Girmay und den Niederländer Cees Bol knapp hinter sich.

Die Etappe dauerte nur rund eine Stunde. Ursprünglich hätte das Teilstück in Auron auf 1600 Metern Höhe enden sollen. Wegen Schneefalls strichen die Organisatoren diese Ankunft jedoch bereits am Freitag. Am Samstagmorgen wurde die Strecke nochmals reduziert. Heftiger Regen im Raum Nizza machte den ersten Teil der geplanten Route zu gefährlich, insbesondere die Abfahrten.

In der Gesamtwertung bleibt der Däne Jonas Vingegaard vor der Schlussetappe nach Nizza klar in Führung. Der zweimalige Tour-de-France-Sieger liegt 3:22 Minuten vor dem Kolumbianer Daniel Felipe Martinez. (ram/sda/afp)
Laegreid deklassiert die Konkurrenz
Biathlet Sturla Holm Laegreid hat beim Verfolgungs-Weltcup im estnischen Otepää ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der Norweger dominierte das Rennen nach Belieben und feierte seinen 16. Weltcupsieg. Mit einer makellosen Schiessleistung distanzierte er den zweitplatzierten Franzosen Emilien Jacquelin um über zweieinhalb Minuten.

Für das Schweizer Team verlief der Wettkampf enttäuschend. Joscha Burkhalter sorgte als 28. noch für das beste Resultat. Sebastian Stalder belegte den 30. Platz, Jeremy Finello wurde 32. und Niklas Hartweg kam auf Rang 36 ins Ziel.

Bei den Frauen gewann Lisa Vittozzi die 10-km-Verfolgung. Die Italienerin setzte sich vor der Finnin Suvi Minkkinen und der Französin Lou Jeanmonnot durch. Im Februar wurde Vittozzi vor heimischem Publikum auch Olympiasiegerin in dieser Disziplin. Als beste Schweizerin klassierte sich Aita Gasparin im 37. Rang. (ram/sda)
Norwegischer Achtfachsieg am Holmenkollen
Die norwegischen Langläufer haben das Heimrennen über 50 km in Oslo dominiert und die ersten acht Plätze belegt. Einar Hedegart (rechts) setzte sich hauchdünn vor Harald Oestberg Amundsen und Martin Nyenget durch. Beda Klee klassierte sich als bester Schweizer auf dem 17. Platz mit einem Rückstand von knapp zwei Minuten auf den Sieger.

Bei den Frauen besetzten die schwedischen Langläuferinnen das komplette Podest. Frida Karlsson feierte einen überlegenen Solosieg und verwies Linn Svahn und Jonna Sundling auf die weiteren Plätze. Nadja Kälin, die über diese Distanz Olympia-Bronze gewonnen hatte, überzeugte mit Rang 8.

Grosse Freude herrschte derweil bei Jessie Diggins: Die Amerikanerin lief auf den 6. Platz und sicherte sie sich nicht nur vorzeitig die kleine Kristallkugel in der Distanzwertung, sondern steht auch vor dem Gewinn des Gesamtweltcups. (ram/sda)
Mityukov glänzt mit Jahresweltbestzeit
Der Genfer Schwimmer Roman Mityukov hat am Lausanne Swim Cup über 200 Meter Rücken ein Ausrufezeichen gesetzt. Er siegte überlegen in Jahresweltbestzeit.

Der 25-jährige Olympia-Bronzemedaillengewinner von Paris dominierte am Freitagabend in seiner Paradedisziplin. Mityukov schlug im hochkarätig besetzten Rennen in 1:56,07 Minuten an. Platz zwei ging mit über drei Sekunden Rückstand an den Franzosen Mewen Tomac, Dritter wurde der Italiener Thomas Ceccon. (sda)
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