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Wallis ergreift nach Masern-Erkrankungen Massnahmen



Nach drei Fällen von Masern an Walliser Schulen ergreift der Kanton Wallis Massnahmen. Sämtliche nicht geimpften Kinder, die mit den an Masern erkrankten Kindern in Kontakt gewesen sein könnten, müssen zu Hause bleiben.

Bei den zwei Fällen in Saxon handelt es sich um zwei Geschwister im Alter von sechs und acht Jahren, wie der Kanton Wallis am Donnerstag mitteilte. Beim dritten Fall war ein siebenjähriges Kind in der Region Sitten betroffen. Alle drei Kinder waren nicht gegen Masern geimpft.

Um zu verhindern, dass sich die Krankheit weiter ausbreitet, müssen sämtliche nicht geimpften Kinder, die in Kontakt mit den drei betroffenen in Kontakt standen, während maximal drei Wochen zu Hause bleiben.

Die Massnahme gilt für insgesamt vier bis fünf Kinder, wie der Walliser Kantonsarzt Christian Ambord auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. In der Schweiz sind die Masern gemäss dem Bulletin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) von Anfang Mai auf dem Vormarsch.

Seit Jahresbeginn bis Anfang Mai wurden mit 69 Fällen fast so viele Fälle verzeichnet wie im gesamten Jahr 2016 mit 71 Fällen. Das BAG strebt eine Durchimpfungsrate von mindestens 95 Prozent an, damit sich die Masern nicht mehr ausbreiten können. (sda)

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