Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kolumbiens Regierung und ELN wollen vor Papst-Besuch Waffenruhe



Die kolumbianische Regierung und die letzte aktive Rebellengruppe des Landes wollen sich noch vor dem Besuch von Papst Franziskus im September auf eine Waffenruhe einigen. Dafür nahmen sie am Montag in Ecuadors Hauptstadt Quito Gespräche auf.

Anlässlich der Reise des römisch-katholischen Kirchenoberhauptes in das südamerikanische Land seien die ELN-Guerilla und die Regierung entschlossen, einen «grossen Schritt Richtung Frieden» zu gehen und eine erste Waffenruhe zu vereinbaren, sagte Regierungschefunterhändler Juan Camilo Restrepo am Montag in Quito.

Pablo Beltrán, Unterhändler der ELN-Rebellen sagte, er hoffe, dass am Freitag eine Einigung auf eine Waffenruhe erreicht werden könne.

Papst Franziskus wird kommende Woche vom 6. bis 10. September zu einem Besuch in Kolumbien erwartet. Dabei soll der Prozess der Aussöhnung im Mittelpunkt stehen.

Die ELN (Ejército de Liberación Nacional, zu deutsch: Nationale Befreiungsarmee) kämpft seit 1964 gegen die Regierung in Bogotá. Ursprünglich war sie von der kubanischen Revolution inspiriert und setzte sich für Bauernrechte ein. Heute zählt die Guerilla noch rund 1500 Kämpferinnen und Kämpfer.

Im November 2016 hatte Bogotá ein historisches Friedensabkommen mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC), der grössten Rebellengruppe des Landes, geschlossen. Die UNO-Beobachtermission für Kolumbien erklärte die Entwaffnung der FARC Ende Juni für abgeschlossen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen