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Verhaftungen bei Anti-Terror-Aktion in der Schweiz und Frankreich



Anti-Terror-Aktion in der Schweiz: Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag Hausdurchsuchungen in den Kantonen Waadt und Neuenburg durchgeführt und eine 23-jährige Kolumbianerin verhaftet. Auch in Frankreich gab es Verhaftungen.

Das teilte die Bundesanwaltschaft mit. Die Untersuchungen laufen seit Juni 2016. Im Visier war neben der Kolumbianerin ein 27-jähriger Schweizer. Dieser wurde in Frankreich verhaftet, zusammen mit weiteren Personen.

Nach übereinstimmenden französischen Medienberichten wurden in der Region Paris und im Südosten Frankreichs insgesamt sieben Personen festgenommen. Dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.

Eröffnet wurde das Strafverfahren der Bundesanwaltschaft aufgrund einer Strafanzeige der Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt. Es geht um mögliche Verstösse gegen das Gesetz über ein Verbot der Gruppierungen «Al-Qaïda» und «Islamischer Staat» sowie verwandter Organisationen. Zudem besteht der Verdacht der Unterstützung und Beteiligung an einer kriminellen Organisation. (sda)

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