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«The Shape of Water» ist bester Film



Das Kinomärchen «The Shape of Water» des Regisseurs Guillermo del Toro ist mit dem Oscar als bester Film des Jahres ausgezeichnet worden. Der Mexikaner durfte auch als bester Regisseur auf die Bühne und eine Goldstatue in Empfang nehmen.

«The Shape Of Water» setzte sich bei der Preisverleihung in Hollywood unter anderem gegen das Drama «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» und den Kriegsfilm «Dunkirk» durch.

Zuvor war Frances McDormand als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet worden. Sie wurde für ihre Rolle in «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri» geehrt. Es ist der zweite Oscar für die 60-Jährige.

Bei den Männern gewann der Brite Gary Oldman die Goldstatue als bester Hauptdarsteller. Der 59-Jährige wurde für seine Rolle als Winston Churchill in dem Historiendrama «Darkest Hour» ausgezeichnet.

Humor trotz Missbrauchs-Debatte

Der Auftakt zur diesjährigen Oscar-Verleihung war durch Stellungnahmen zum Thema der sexuellen Drangsalierung sowie der Diskriminierung von Frauen in der Filmbranche und anderen Berufsbereichen geprägt.

Moderator Jimmy Kimmel versuchte, das Thema auf humoristische Weise anzupacken. Er zeigte auf eine Oscar-Figur und sagte, dieser Mann halte seine Hände so, dass sie zu sehen sein. Er sage nie ein unhöfliches Wort, und «vor allem hat er überhaupt keinen Penis». Dies sei die Art von Männern, die Hollywood jetzt brauche.

«Time's up» für Frauendiskriminierung

Prominente Schauspielerinnen hatten zuvor auf dem Roten Teppich vor dem Dolby-Theater in Hollywood kämpferische Stellungnahmen gegen die sexuelle Belästigung von Frauen abgegeben. Die Menschen sollten wissen, dass die neue Bewegung «Time's Up» (Die Zeit ist um) gegen die Drangsalierung und Diskriminierung von Frauen «nicht aufhören wird», sagte Hollywoodstar Mira Sorvino. Die Bewegung wolle die Dinge für die Frauen «überall am Arbeitsplatz ändern».

Sorvino erschien in Begleitung ihrer Kollegin Ashley Judd auf dem Roten Teppich vor dem Dolby Theatre in Hollywood. Beide Schauspielerinnen gehören zu den Frauen, die den gestürzten Hollywoodmogul Harvey Weinstein beschuldigen, sie sexuell belästigt zu haben. Dem Skandal um Weinstein waren in den vergangenen Monaten zahlreiche Enthüllungen über angebliche sexuelle Übergriffe auch durch andere prominente männliche Vertreter der Filmbranche gefolgt.

Stars überraschen Zuschauer im Kino

Die bunte und lange Oscar-Gala versuchte erneut, mit witzigen Einlagen das Publikum bei der Stange zu halten. Oscar-Moderator Jimmy Kimmel startete erneut einen Überraschungs-Coup. In Begleitung von Filmstars wie Mark Hamill, Emily Blunt, Lupita Nyong'o, Regisseur Guillermo del Toro und vielen anderen brachte er Snacks und Hot Dogs ins voll besetzte Chinese Theatre um die Ecke, wo die Kinobesucher gerade die Oscar-Verleihung live auf der Leinwand verfolgten.

«Ihr seid live bei den Oscars», rief Kimmel den fassungslosen Zuschauern zu. Das Publikum im Saal der Oscar-Gala und die Leute im Chinese Theatre winkten sich über die Leinwand gegenseitig zu. Kimmel dankte den Anwesenden dafür, dass sie Kino-Gänger sind. (sda/dpa/afp)

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