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Strafverfahren gegen Astra-Mitarbeiter wegen Bestechungsvorwürfen



Wegen Verdachts auf Urkundenfälschung und Bestechung hat die Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen einen Mitarbeiter des Bundesamts für Strassen Astra eröffnet. Laut «SonntagsZeitung» soll es um Manipulation von Abgasdaten gehen.

Die Bundesanwaltschaft bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda das Strafverfahren. Sie habe am vom 12. September vom Astra eine Strafanzeige erhalten und das Verfahren daraufhin eröffnet. Inzwischen ist es auf zwei weitere Personen ausgedehnt worden.

Ermittelt wird wegen Verdachts der Urkundenfälschung im Amt und wegen Verdachts der aktiven und passiven Bestechung schweizerischer Amtsträger. Zurzeit ist laut Bundesanwaltschaft niemand in Untersuchungshaft. Weitere Angaben macht sie nicht.

Auch das Astra bestätigt auf Anfrage lediglich die Strafanzeige und gibt keine weiteren Informationen bekannt.

Laut Recherchen der «SonntagsZeitung» handelt es sich bei den beiden anderen Personen um Garagisten, die Autos importieren. Sie sollen den Astra-Mitarbeiter bestochen haben, damit er Abgasdaten manipuliert und sie weniger Gebühren zahlen müssen. (sda)

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