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Mehr Polizisten als Demonstranten an G20-Kundgebung in Bern



Eine Woche nach dem G20-Gipfel sind knapp 70 Menschen durch die Berner Innenstadt gezogen, um ihre «Solidarität mit den Verhafteten und Verletzten von Hamburg» zu zeigen. Sie folgten einem Aufruf von zwei linksradikalen Gruppen.

Die Kundgebung vom Samstagnachmittag verlief friedlich. «Unsere Solidarität gegen ihre Repression» stand auf einem Transparent an der Spitze des Umzugs, «Pfefferspray für Friedliche?» auf einem anderen.

Die Berner Polizei markierte Präsenz in der Innenstadt. Schon vor Beginn der Kundgebung kontrollierte sie einzelne Personen rund um den Bahnhof, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur sda feststellte.

Der sichtbare Teil des Polizeiaufgebots lässt darauf schliessen, dass insgesamt mehr Polizisten als Demonstranten im Einsatz standen. Auch viele Medienschaffende begleiteten den Umzug, der nach einer Stunde vor dem Autonomen Kulturzentrum Reitschule endete.

Rund um den G20-Gipfel in Hamburg hatte es vor Wochenfrist schwere Krawalle von Randalierern sowie Blockadeaktionen von Demonstranten gegeben. Mehrere hundert Personen wurden vorläufig festgenommen oder in Gewahrsam genommen. Wie viele Protestierende verletzt wurden, ist unbekannt. Die Polizei gab die Zahl verletzter Polizisten mit fast 500 an. (sda)

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