Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schweiz setzt ihr Engagement in Albanien fort



Die Schweiz unterstützt Albanien weiter auf dem Weg hin zur europäischen Integration. Dies sicherte Bundespräsidentin Doris Leuthard am Freitag Albaniens Regierungschef Edi Rama zu.

Der Besuch Ramas war erst der zweite eines albanischen Regierungschefs in Bern seit Ende der kommunistischen Ära in Albanien vor 25 Jahren. Der erste frei gewählte Regierungschef Albaniens, der zu offiziellen Gesprächen in Bern geweilt hatte, war 1994 Aleksander Meksi.

Beim offiziellen Arbeitstreffen Ramas wurden zwei Abkommen unterzeichnet, für Projekte in der Berufsbildung und der Dezentralisierung. Der Umfang der Projekte umfasse zehn Millionen Franken, teilte Leuthards Departement UVEK in einem Communiqué mit.

Leuthard und Rama erörterten demnach die Justizreform in Albanien, die auch das Investitionsklima verbessern solle. Auch seien Fragen der Migration, der Polizeizusammenarbeit und der allgemeinen Lage im Westbalkan zur Sprache gekommen.

Wichtiger Brückenbauer

Die Schweizer Delegation habe sich dabei besorgt geäussert über die sich häufenden Spannungen und Krisen in der Region. Bundespräsidentin Leuthard habe in diesem Zusammenhang die konstruktive Rolle Albaniens betont. Es sei auch aus Sicht der Schweiz wichtig, dass Tirana weiterhin als Brückenbauer agiere.

Der Austausch zwischen den beiden Ländern sei noch immer relativ bescheiden. Heute seien etwa 30 Schweizer Unternehmen in Albanien aktiv. Das Potenzial für engere Beziehungen sei gross, auch mit Blick auf die rund 250'000 Menschen in der Schweiz, die mit dem albanischen Sprachraum verbunden seien, der Grossteil davon mit Wurzeln im Kosovo. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter