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epaselect epa04364577 Smoke fills the sky over Tripoli after fighting between militias of 'Libya Fajr' (Dawn of Libya) and 'Karama' (Dignity) in Tripoli, Libya, 23 August 2014. Rrival militias have been fighting since mid-July in the capital, Tripoli, for control of the city's main airport. The violence in Tripoli and the eastern city of Benghazi has prompted several countries to evacuate their citizens, including diplomats, from Libya.  EPA/STR

In der Hauptstadt Tripolis haben die Fadschr-Kämpfer bereits grosse Teile unter ihrer Kontrolle. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

In Libyen kämpft der IS gegen andere Islamisten

Fadschr Libya gegen Islamischer Staat (IS): Kämpfer der Islamisten-Milizen haben sich am Samstag schwere Gefechte in der libyschen Stadt Sirte geliefert. Der IS soll Regierungsgebäude, die Universität und einen Rundfunksender unter seine Kontrolle gebracht haben.

Nach Angaben eines Sicherheitsvertreters brachen die Kämpfe gegen Mittag im Osten der Stadt aus, abends hätten sie wieder aufgehört. Es waren die ersten Gefechte der beiden Milizen seit Februar, als die Fadschr-Libya-Miliz Verstärkung nach Sirte schickte.

Ein Kommandant der Fadschr-Libya-Miliz, General Mohammed al-Adschtal, sprach von «heftigen» Kämpfen in Sirte. Der Chef der selbsternannten Regierung in Tripolis, Omar al-Hassi, sagte bei einer Pressekonferenz mit Blick auf den IS: «Wir werden es nicht zulassen, dass sich dieser Krebs ausbreitet.» 

Gaddafis Geburtsort

Sirte ist die Heimatstadt des 2011 gestürzten und getöteten Ex-Machthabers Muammar al-Gaddafi und liegt 450 Kilometer östlich der Hauptstadt Tripolis.

Seit dem Sturz Gaddafis kommt Libyen nicht zur Ruhe. Die Islamisten-Miliz Fadschr Libya (Morgendämmerung Libyens) kontrolliert mittlerweile grosse Teil der Hauptstadt Tripolis und hat dort die Parallelregierung unter Führung des islamistischen Politikers al-Hassi eingesetzt. 

Die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Abdullah al-Thani und das Parlament sind nach Tobruk im äussersten Osten des Landes geflüchtet. (kad/sda/afp)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 15.03.2015 09:51
    Highlight Highlight Erfreulich, dass sich die Daesh-Kämpfer inzwischen gegenseitig abschlachten. Und wenn der Westen die Kurden im Irak weiter unterstützt, dann können die Daesh-Kämpfer bald einpacken und in Europa um Asyl nachsuchen.
    1 0 Melden

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