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epa06643363 (FILE) - Army officers remove the bench, where Sergi Skripal and his daughter were found, in Salisbury, Wiltshire, Britain, 23 March 2018 (reissued 03 April 2018). The chief executive of the Defence Science and Technology Laboratory (DSTL) at Porton Down, Gary Aitkenhead, said on 03 April 2018 the laboratory was not able to confirm Russia as the source of novichok nerve agent with which former Russian spy Sergei Skripal and his daughter were attacked. Skripal who lived in Salisbury and his daughter Yulia were found suffering from extreme exposure to a rare nerve agent in Salisbury on 04 March 2018. Skripal and his daughter Yulia remain in a 'very serious' condition.  EPA/WILL OLIVER

Experten untersuchen die Bank, auf der Sergej Skripal und seine Tochter gefunden wurden. Bild: EPA/EPA

Russische Herkunft von Nervengift nicht nachweisbar – doch es gibt ein grosses Aber

03.04.18, 18:09 04.04.18, 08:56


Kurz vor einem Sondertreffen internationaler Giftgasexperten hat das britische Militärlabor eingeräumt: Eine russische Herkunft des Nervengifts im Fall Skripal konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Die entsprechenden Informationen seien an die britische Regierung gegangen, sagte der Chef des britischen Porton Down Labors, Gary Aitkenhead, am Dienstag dem Sender Sky News. Diese habe dann zusammen mit weiteren Hinweisen ihre Rückschlüsse gezogen.

«Wir konnten nachweisen, dass es sich um Nowitschok handelte, nachweisen, dass es sich um ein Nervengift militärischer Art handelte.»

Gary Aitkenhead, Chef des britischen Porton Down Labors

Moskau weist den Vorwurf aus London zurück, für den Giftanschlag am 4. März auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia in der südenglischen Stadt Salisbury verantwortlich zu sein. Beide kamen in lebensbedrohlichem Zustand ins Spital, inzwischen ist die Tochter auf dem Weg der Besserung.

Aitkenhead sagte mit Blick auf das beim Anschlag verwendete Gift: «Wir konnten nachweisen, dass es sich um Nowitschok handelte, nachweisen, dass es sich um ein Nervengift militärischer Art handelte.» Aber sein Labor habe «nicht die genaue Herkunft» aus Russland nachweisen können. Es sei auch nicht die Aufgabe seines Labors, nachzuweisen, wo ein solches Gift hergestellt worden sei.

Aber ...

Allerdings seien «extrem komplexe Methoden» zur Herstellung dieses Nervengifts vonnöten, über die «nur ein staatlicher Akteur» verfüge, fügte der Laborchef hinzu. Er wies zugleich den Vorwurf aus Moskau zurück, dass das Nervengift aus seinem britischen Labor stammen könnte. «Es ist absolut unmöglich, dass das von uns kommt oder unsere Mauern verlassen haben könnte.»

Die britische Regierung blieb bei ihren Anschuldigungen, dass Russland für den Anschlag verantwortlich sei. «Es gibt keine andere plausible Erklärung dafür», teilte das Aussenministerium in London mit. Man wisse, dass Russland kleine Nowitschok-Mengen für eventuelle Attentate hergestellt und gelagert habe.

FILE - This is a file image of the daughter of former Russian Spy Sergei Skripal, Yulia Skripal taken from Yulia Skipal's Facebook account on Tuesday March 6, 2018. British health officials say the daughter of a Russian ex-spy has responded well to treatment and is no longer in critical condition after a nerve-agent attack, it was reported on Thursday, March 29, 2018. (Yulia Skripal/Facebook via AP, File)

Julia Skripal: Die Tochter von Sergej Skripal ist auf dem Weg zur Besserung, allerdings ist noch nicht geklärt, wer hinter dem Anschlag steckt. Bild: AP/Facebook/Yulia Skripal

Auf russischen Antrag hin wollten Experten der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) am Mittwoch bei einem ausserordentlichen Treffen in Den Haag dem Vorwurf Grossbritanniens nachgehen, dass Russland hinter dem Giftanschlag steckt.

Vor zwei Wochen hatte ein britisches Gericht die Erlaubnis erteilt, dass OPCW-Experten Blutproben von Skripal und dessen Tochter untersuchen. Die Analyse sollte der Organisation zufolge bis zu drei Wochen dauern. Die britischen Behörden gehen davon aus, dass gegen Skripal ein Gift der Nowitschok-Gruppe aus sowjetischer Produktion zum Einsatz kam.

Lawrow und der Brexit-Verdacht

Russlands Aussenminister Sergej Lawrow hatte am Montag erklärt, der Anschlag könnte im Interesse der britischen Regierung sein, die sich wegen der Brexit-Verhandlungen in einer schwierigen Lage befinde. Das britische Aussenministerium warf nun seinerseits Moskau vor, das OPCW-Treffen sei nur eine «Ablenkungstaktik», um die OPCW-Ermittlungen zu dem Giftanschlag zu untergraben.

Russian Foreign Minister Sergey Lavrov prepares to speak to the media in Moscow, Russia, Thursday, March 29, 2018. Russia's foreign minister says Moscow will expel the same number of diplomats from the nations that have expelled Russian diplomats over the poisoning of an ex-Russian spy in Britain. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Sergej Lawrow: Der russische Aussenminister äusserte den Verdacht, die Briten könnten hinter dem Anschlag stecken. Bild: AP/AP

Der Fall Skripal hat zu der schwersten diplomatischen Krise zwischen Russland und Grossbritannien sowie zahlreichen weiteren westlichen Staaten seit dem Kalten Krieg geführt. Als Konsequenz aus dem Anschlag wiesen Grossbritannien und mehr als 20 Partnerländer wie Deutschland, Frankreich und die USA dutzende russische Diplomaten aus; Russland wies daraufhin seinerseits dutzende westliche Diplomaten aus. (cma/sda/afp/dpa)

Die Analyse:

Russland ist «höchstwahrscheinlich» verantwortlich

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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91
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91Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Binder 04.04.2018 19:55
    Highlight Darf man nun die Medien, welche die von Anfang an offensichtlich völlig absurden Lügen von May und Johnson - Putin lässt am Vorabend der russischen Wahlen und der Fussball-WM einen in Russland erst inhaftierten und dann begnadigten Doppelagenten in Grossbritannien ein paar Meilen von Porton Down entfernt mit russischem Giftgas umbringen ;) - verbreitet haben, samt Watson und AZ, Lügenpresse nennen?

    http://theduran.com/poisoning-hoax-scandal-unraveling-uk-government-deleting-tweet-to-hide-lies-video/
    17 5 Melden
  • Dirk Leinher 04.04.2018 11:11
    Highlight Völlig unmöglich dass es aus Grossbritannien stammt? Wieso soll dies "völlig unmöglich sein" es könnte "unwahrscheinlich" oder so irgendwie sein, unmöglich scheint mir doch etwas zu absolut.
    36 7 Melden
  • Sapere Aude 04.04.2018 09:35
    Highlight Ist ja der Trick am Ganzen. Es soll klar sein wer dahinter steckt, ohne es ihm Nachweisen zu können.
    35 2 Melden
  • hein-tirol 04.04.2018 06:48
    Highlight Theresa May weiß jetzt nicht, wie sie aus diesem Schlamassel wieder heraus kommen kann. Ich sehe jetzt schon, wie die Briten in blindem Aktionismus weiterhin einen grossen Scherbenhaufen hinterlassen werden. Das Dumme ist nur, dass andere Länder in ihrer Verblendung wie die Lemmige gefolgt sind und blamiert da stehen werden. Können die bei grossen Staatstreffen Herrn Putin überhaupt noch in die Augen schauen?
    44 12 Melden
    • Sophia 04.04.2018 17:36
      Highlight Du magst ja Recht haben, hein aus Tirol, aber schau dir mal den Putin an, kann der irgendwem gerade in die Augen schauen? Er schaut doch immer von unten heraus, wie es die Art kleiner Kinder ist, die beim Schwindeln ertappt wurden.
      Und ausserden, weswegen soll irgendwer ihm überhaupt in die Augen schauen? Ist das denn denn von Bedeutung? Aber du meinst es im übertragen Sinn, oder?
      8 17 Melden
  • Wilhelm Dingo 04.04.2018 05:47
    Highlight Bemerkenswert ist dass das Säbelrasseln offenbar wie immer auf Vermutungen basiert, ebenfalls bemerkenswert ist, dass auch die britische Regierung über Laborbestände des Giftes verfügt. Dieser Artikel zeigt, dass es sich bei der Giftgasaffäre wohl um Kriegspropaganda handelt.
    61 13 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 04.04.2018 01:10
    Highlight Der Wikipedia Artikel zum Nervengift Nowitschok ist in diesem Fall hochinteressant und liest sich wie ein Krimi. Sehr empfohlen einmal selber zu lesen. Dabei merkt man, dass die Kampfmittelforscher der Sowjetunion nach der Wende eine schwierige Zeit hatten und sich teils mit wenig Geld und noch weniger Anerkennung durchschlagen mussten... Falls da jemand mit wirklich viel Geld, wie ein Oligarch eine grosse Organisation oder Staat es hätte, kommen würde, wäre wahrscheinlich viel möglich. Auch das die Tochter nun überlebt, kann ein Hinweis darauf sein. Aber eben, solches ist alles Spekulation.
    14 11 Melden
    • Echo der Zeit 04.04.2018 19:04
      Highlight Hab ich auch gelesen und ist ja nicht schlecht - es gibt verschiedene Varianten - Nowitschok an der Türfalle eines nicht gerade wichtigen, ehemaligen Agenten, dazu noch eine Neue Variante die noch Gefährlicher ist, würde die Irritierende Reaktionen erklären - das ist Krimi.
      4 1 Melden
  • Randy Orton 04.04.2018 01:03
    Highlight Und alle Pro-Russland-Kommentarschreiber lesen wohl wieder nur Überschriften. Es wird klar ausgesagt, dass das Gift nur von einer staatlichen Institution kommen kann - zudem wurde nachgewiesen, dass es ein Gift aus einer in Russland entwickelten Serie von Giften gewesen ist. Man würde in einem Prozess von Indizien sprechen die alle auf Russland hindeuten.
    26 78 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 04.04.2018 05:16
      Highlight Aber auch Russland als Staat? Hier habe ich Fragezeichen. Den im Hinblick auf die WM kann Putin solches eigentlich nicht wollen. Den Wikipedia Artikel zum Gift gelesen? Die Kampfmittelforscher hatten nach dem Ende der Sowjetunion eine schwierige Zeit. Auch ein anderer Staat oder Organisation könnte sich die Stoffe gekauft haben.
      21 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 04.04.2018 05:52
      Highlight @Randy Orton: auch die Briten haben Laborbestände des Giftes.
      46 10 Melden
    • walsi 04.04.2018 06:02
      Highlight @Rand: Der wirklich spannende Satz ist: "«Es ist absolut unmöglich, dass das von uns kommt oder unsere Mauern verlassen haben könnte.» Der Mann gibt indirekt zu, dass auch die Briten dieses Gift haben.
      44 8 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 04.04.2018 09:26
      Highlight Fragt man sich, woher es die Briten haben. Gekauft über Geheimdienstkanäle? Hmm, dann könnten auch andere dort zugreifen.
      3 5 Melden
    • Randy Orton 04.04.2018 12:05
      Highlight Zudem: Wenn es die Briten gewesen wären wie hier einige suggerieren, dann würde man sicher nicht einen britischen Laborchef vorschicken, der solche Staments rauslässt.
      6 9 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 04.04.2018 14:07
      Highlight Hier suggeriert niemand, dass es die Briten waren. Woran glaubst das zu erkennen? Hier wird nur suggeriert, dass es nicht unbedingt die Russen waren.
      3 7 Melden
    • Sophia 04.04.2018 17:40
      Highlight Wilhelm D. woher weisst du, dass die Briten ebenfalls diese Gift besitzen? Bitte um Quellenangaben, aber keine Verschwörertheorien-Quellen, wenn ich bitten darf, sondern seriöse!
      4 4 Melden
    • Randy Orton 04.04.2018 18:42
      Highlight @Peter, im Kommentar weiter oben schriebst du: „Fragt man sich, woher es die Briten haben.“ - jetzt sagst du, niemand suggeriere, dass die Briten es gewesen seien😄
      3 2 Melden
  • Pirat der dritte 04.04.2018 00:27
    Highlight Welches Ziel verfolgte wer mit diesem Anschlag? Wer will einen alten Doppelagenten und seine Tochter mit russischem Gift umbringen und versagt dabei absichtlich oder nicht? Irgendwann wirds auskommen, in 50 Jahren vielleicht.
    36 1 Melden
  • silverback 03.04.2018 23:28
    Highlight «Es ist absolut unmöglich, dass das von uns kommt oder unsere Mauern verlassen haben könnte.»

    Der letzte Satz ist entlarvend. Indirekt bestätigen die Briten damit, dass sie im Besitz des besagten Nervengiftes sind. Wenn dem aber so ist, hätten die Briten dies anmelden müssen bei der OPCW. Haben sie nicht.
    35 12 Melden
    • Citation Needed 04.04.2018 05:10
      Highlight Nein, tun sie nicht. Nur wenn man den ersten Satz weglässt. Das wär aber selektiv. Es ist deppert formuliert und müsste einen Konditional-Zwischensatz haben um nicht widersprüchlich zu klingen, that‘s all.
      13 16 Melden
    • Citation Needed 04.04.2018 14:24
      Highlight Silent Speaker: hier wird alles geblitzt, was nicht Unschuldsbeweis Russlands propagiert. Hirn hin oder her.
      7 3 Melden
  • Posersalami 03.04.2018 23:08
    Highlight «Es ist absolut unmöglich, dass das von uns kommt oder unsere Mauern verlassen haben könnte.»

    So unmöglich wie in den USA?

    "Für die Anschläge war der sogenannte Ames-Stamm des Erregers verwendet worden – diese Anthrax-Variante hatte man in Fort Detrick 1985 isoliert und kultiviert, allerdings auch in anderen Instituten benutzt."
    http://www.zeit.de/2008/33/Anthrax

    Zur Erinnerung: Die Geschichte wurde damals unter anderem als Rechtfertigung für den Angriffskrieg gegen Irak genutzt.
    https://tinyurl.com/y9cqggrp

    Keine weiteren Fragen.
    47 8 Melden
    • Citation Needed 04.04.2018 14:38
      Highlight Was war z.B. mit der Poloniumvergiftung Litwinienkos?

      Auch ein Russe, der in London umkam. Auch ein Ex-Agent. Russland wies alle Schuld von sich, obwohl man Spuren bis zum Ursprungsreaktor feststellte.
      Wenn Du also historische Parallelen aufgreifst und qua Logik "wer einmal sündigt, sündigt immer" als Beweise anbietest (die Logik ist leider nicht sehr überzeugend), dann bitte auch jene Fälle aufgreifen, die Putin betreffen. Davon gibt es genug.

      Zudem: Wir suchen nicht den verlogensten Staat der Weltgeschichte, sondern die Urheberschaft des Anschlags auf Skripal.
      7 5 Melden
  • Halimasch 03.04.2018 23:00
    Highlight Wer 1 und 2 zusammenzählen kann erkennt: Russland steckt dahinter. Alles andere ist nicht plausibel.

    Die meisten Kommentarschreiber haben wohl nur den Titel gelesen. Dieser ist leider irreführend. Nicht nachweisbar ist einzig, dass das eingesetzte Gift in Russland hergestellt wurde. Doch wie soll denn die Herkunft von Gift je bewiesen werden können? Ein Etikett "Made in Russia" wird sich nie finden.
    20 42 Melden
    • Posersalami 04.04.2018 07:29
      Highlight Und wozu sollte Russland einen Anschlag mit Giftgas auf dem Boden von England machen, wenn sie ihn genau so gut vor Jahren hätten können irgendwo in Sibirien verschwinden lassen?
      15 8 Melden
    • Citation Needed 04.04.2018 21:10
      Highlight Posersalami: das könnten Dir evtl. alle ex-Agenten sagen, die mit dem Gedanken spiel(t)en, auszupacken: zur Abschreckung.
      3 2 Melden
  • Posersalami 03.04.2018 22:58
    Highlight Das ist nichts weiter als eine Verschwörungstheorie, was die Engländer da verzapfen. Die Frage ist, wozu das ganze?
    47 12 Melden
    • felixJongleur 04.04.2018 06:37
      Highlight Sehe ich auch so, genau so gut hätte man "cool" bleiben können, den Ball flach halten und auf eine allfällige Reaktion nach Abschluss der Untersuchungen verweisen. Die Briten agieren im Brexit so kopflos, da kann ich es einfach nicht ernst nehmen wenn jetzt so vorgegangen wird wie wenn alles sonnenklar ist. Und ja, als Agent lebt man halt dammi gefährlich.
      13 4 Melden
    • Echo der Zeit 04.04.2018 18:47
      Highlight Diese Verschwörungstheorie wurde Extra nur für Posersalami inszeniert.
      5 3 Melden
  • Radiochopf 03.04.2018 21:51
    Highlight Die Russen sind halt einfach Schuld, ohne dass man es beweisen kann/muss und ohne das die Russen oder sonst jemand das Gegenteil behaupten darf.. das sieht sehr nach Drehbuch aus, vorallem die schnellen Sanktionen und Aktionen danach... das Ziel ist klar, die Fussball-WM soll boykottiert werden.. wie geht es weiter im Drehbuch? Ganz einfach, es wird weiter sanktioniert und eskaliert.. spätestens 1-2 Wochen vor der Fussball-WM wird es einen ähnlichen Vorfall geben, der dass Fass zum überlaufen bringen soll..
    33 14 Melden
  • Toerpe Zwerg 03.04.2018 21:44
    Highlight Lawrows Interpretation trägt nicht unbedingt dazu bei, Vertrauen in die Absichten und in die Kooperationswilligkeit des Kreml zu generieren. Wird in einem fremden Staat ein Giftanschlag mit einem militärischen Kampfstoff verübt, den man selbst eintwickelt hat, würde man - hätte man eine weisse Weste - bedingungslose Unterstützung bei der Aufklärung und der Ermittlung der exakten Herkunft des Kampfstoffs anbieten. Schnell, unbürokratisch und auf dem kurzen Dienstweg.

    Der Kreml macht das Gegenteil. Mauern, auf Gremien setzen, die man ausschalten kann und - Kernkompetenz - Nebelpetarden werfen.
    21 43 Melden
    • walsi 04.04.2018 06:08
      Highlight Damit Russland die genau Herkunft des Giftes bestimmen kann braucht es eine Probe des Giftes. Die Briten haben aber verweigert den Russen eine Probe zu geben. Stellt dir mal eine Strafprozess vor wo der Ankläger behauptet, dass Beweisstück A ganz klar dem Angeklagten gehört, sich aber weigert dem Angeklagten das Beweisstück zu zeigen, damit dieser Stellung dazu nehmen kann.
      34 5 Melden
  • Watson=Propagandahuren 03.04.2018 21:44
    Highlight Damals, bei den Anthrax-Briefen in den USA konnte man den Urheber ziemlich gut ausfindig machen. Und Zack war die Sache schon wieder aus der Berichterstattung verschwunden.
    Wäre ja blöd wenn rauskäme dass die eigenen Biowaffenlabore das Zeug an Politiker schicken die zu kritische Fragen stellen...
    19 6 Melden
  • Radiochopf 03.04.2018 21:38
    Highlight Schön hat sich die Schweiz dem Druck der USA und Briten nicht gebeugt und keine Sanktionen erhoben.. man sieht jetzt wie peinlich das gewesen wäre.. die Russen haben nach so einem Vorfall gemäss OPWC das juristische Recht, eine Probe zu erhalten... die Briten verweigern das und sanktionieren/eskalieren! Porton Down ist 13km vom Tatort! es ist einfacher das Gift von dort als von Moskau unerkannt in Einsatz zu bringen .. es gibt unerschiedliche Aussagen, ob die Briten das Gift selber haben oder nicht.. nur wenn man das Gift selber hat, kann man 100% sagen ob es nun Nowitschok ist oder nicht..
    129 45 Melden
    • psylo 03.04.2018 22:02
      Highlight Radiochopf, dein letzter Satz ist zu 100% falsch: Ist die chemische Struktur des Kampfstoffs bekannt (und das ist sie), braucht man keinesfalls im Besitz des Stoffes zu sein, um es nachzuweisen.
      17 10 Melden
    • Halimasch 03.04.2018 23:03
      Highlight Ach nee, jetzt sollen es also die Briten selbst gewesen sein 😂 So dumm können diese nicht sein.
      9 20 Melden
    • PVJ 03.04.2018 23:20
      Highlight "Porton Down ist 13km vom Tatort! es ist einfacher das Gift von dort als von Moskau unerkannt in Einsatz zu bringen"

      Verstehe das Argument nicht. Die zufällige Lage des Testlabors in der Nähe des Tatorts sagt doch nichts über den Urheber aus.

      "nur wenn man das Gift selber hat, kann man 100% sagen ob es nun Nowitschok ist oder nicht.. "

      Die Substanzen sind in der wiss. Literatur dokumentiert, d.h. ein Nachweis dürfte mit grosser Wahrscheinlichkeit auch ohne Referenz möglich sein.
      https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/rcm.7757
      12 10 Melden
    • Echo der Zeit 04.04.2018 18:40
      Highlight Es gibt verschiedene Nowitschok varianten, weiss jemand welche zum Einsatz kam ? Vielleicht kam auch eine Neue variante zum Einsatz - wenn dann, geht es jetzt Rund bei denn Geheimdiensten.
      1 2 Melden
  • Daniel Wermelinger 03.04.2018 21:35
    Highlight Jetz erklärt mir mal, weshalb auf Putin für eine Sache die nicht bewiesen ist herumhackt. Die Merkel jedoch eine Milliardenschwere Lieferung von Waffen an Saudiarabien tolleriert wird? Eine Lieferung an einem Land der Jemen regelmässig bombardiert und damit unschuldige Frauen und Kinder tötet? Sind wir schon so dumm, dass ein Agent der unbracht wird mehr Empathie fühlen als für unschuldige Menschen?
    117 27 Melden
    • AJACIED 03.04.2018 21:59
      Highlight Tja das sind die hater die immer mit dem EU Strom schwimmen. Alles ja sager.
      Die Merkel ist für diese Leute eine heilige. Unglaublich
      21 11 Melden
    • Schnuderbueb 03.04.2018 22:01
      Highlight Es geht nicht um die Empathie Skripal. Sondern die Art und Weise wie man dem Schaden zugefügt hat. Nämlich dass man den Tot oder schwerste Verletzungen wissentlich bei unschuldigen und nichts ahnenden Kindern, Alten, Frauen und Männer in Kauf nimmt.
      9 17 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 03.04.2018 22:37
      Highlight Danke
      7 3 Melden
    • Echo der Zeit 04.04.2018 18:35
      Highlight Was ist das für ein vergleich ? Wie kommen sie überhaupt darauf ? Auch der Putin macht Waffendeals - eigentlich Deutschland und Russland machen Waffendeals, und nicht Merkel und Putin.
      1 5 Melden
  • Schnuderbueb 03.04.2018 21:31
    Highlight Putin? Die Unschuld in Person doch nicht! Dann wird es wohl ein unvorsichtiger Mittelschüler der dieses Zeug versehentlich aus der Chemiestunde mitgenommen hat gewesen sein. Blöderweise ist ihm dann auch noch das Gift neben einem Agenten entwichen. So What. Die dummen Engländer! Warum sind die so ehrlich? Blitze Blitze Blitze.
    62 125 Melden
  • kupus@kombajn 03.04.2018 21:27
    Highlight Ea heisst also nicht, dass es die Russen waren, es heisst aber auch nicht, dass sie es nicht waren.

    Aber vermutlich geht es nur Bedingt um den Nachweis, woher das Gift kommt. Die Briten wissen genau, dass es die Russen waren, können das aber nicht beweisen, ohne die Quelle, welche zweifelsohne auch zu einem politischen Skandal führen würde, preis zu geben. Und die Russen wissen, dass es die Briten wissen, tun aber nichts dergleichen. Politischen Skandale sind das nämlich nur für uns Aussensthende. In Geheimdienstkreisen läuft das doch ganz anders ab. Da kennt jeder jeden.
    75 92 Melden
    • E7#9 03.04.2018 22:02
      Highlight Beindruckend was du alles weisst. Du kennst also die tatsächliche Wahrheit und weisst sogar, was die Involvierten alles so wissen. Unglaublich! Und das Schlussfolgerst du alles woraus genau?
      13 10 Melden
    • kupus@kombajn 04.04.2018 08:33
      Highlight @E7#9: Bitte fragen Sie nicht! Je weniger Sie wissen, desto sicherer leben Sie 😉
      5 3 Melden
  • klugundweise 03.04.2018 21:22
    Highlight Was war die Rolle des Doppelsgenten?
    Ist ein Doppelagent ein Held oder ein Krimineller?
    Warum sollte ihn Russland eliminieren?
    Gibt es nicht „effizientere“ Methoden die man nicht nachweisen kann?
    65 23 Melden
    • psylo 03.04.2018 22:24
      Highlight Die Frage wäre doch: könnte der Kremlin daran interessiert sein, dass zwar nichts stichfest machgewiesen werden kann, aber dennoch anderen Überläufern das Gefühl und die Angst gegeben wird, dass es auch im Ausland für sie gefährlich werden kann? Ich denke schon.
      17 4 Melden
    • The IT Guy 03.04.2018 22:35
      Highlight Ich denke Russland möchte, dass es nachgewiesen werden kann, jedoch nicht, dass zweifelsfrei bestimmt werden kann woher / von wem es stammt.

      Provokation bis zum geht nicht mehr, traue ich Putin (den USA übrigens auch, also spar dir de whataboutismus) sofort zu. Schon mal daran gedacht?
      14 4 Melden
    • Posersalami 03.04.2018 22:59
      Highlight Das ist schon lange kein Agent mehr. Nachdem man enttarnt ist wäre das nur noch schwer möglich.
      26 2 Melden
  • Echo der Zeit 03.04.2018 21:20
    Highlight
    Die Plausibelste Erklärung ist nach wie vor Russland als Staat oder als Geheimdienst. Die Erklärung das es inszeniert ist wegen dem Brexit - ist Polit Klamauk von Lawrow.
    55 121 Melden
    • bokl 03.04.2018 22:06
      Highlight @EdZ
      Wenn ohne Beweise eh alle die Russen verdächtigen ist das quasi ein Freibrief für die Briten. Vor allem, da ja nur sie Beweise liefern können.
      21 8 Melden
  • dmark 03.04.2018 20:27
    Highlight Und jetzt? Ein "Entschuldung Hr. Putin?" oder so?

    Ich meine - Russland hatte ja sogar um die Mithilfe bei der Aufklärung gebeten. Aber man liess sie nicht mitspielen.
    85 44 Melden
    • Citation Needed 04.04.2018 21:31
      Highlight Wieso entschuldigung? Es heisst nur, man könne den Herstellungsort nicht bestimmen. Im Klartext: man weiss nicht mehr als vorher. Be- oder entlastet Russland nicht.
      Ist etwa so wie wenn Du auf der Bank 5000 Fr abhebst und bis 1000 zählst und dann sagst, wenns bis jetzt stimmt, dann stimmt auch der Rest.
      Darum abwarten mit Entschuldigen, wär ja nicht das erste mal, dass man Putin Dinge nachweist, die er erst bestritt (russische Soldaten ohne Zeichen in der Ukraine? Gab er erst zu, als er nicht mehr abstreiten konnte).
      3 1 Melden
  • ströfzgi 03.04.2018 19:34
    Highlight Ui. Jetzt bin ich auf May gespannt…
    49 20 Melden
  • Angelo C. 03.04.2018 19:27
    Highlight Demnach tatsächlich eine Affenschande, was GB und die USA (inkl. Nato) da für eine Schmierenkomödige abgezogen und derart verfrüht - und ohne jeden wirklich griffigen Beweis - völlig überreagiert haben 🙄!

    Dennoch ist nicht davon auszugehen, dass man die vorschnell ausgewiesenen russischen Diplomaten nun zum bleiben animieren wird. Man wird nun andere Spitzfindigkeiten bemuhen, bloss um die Vorwürfe aufrecht erhalten und das Gesicht wahren zu können...

    Schlicht zum kotzen 🤮!
    286 192 Melden
    • FrancoL 03.04.2018 20:28
      Highlight Wieso zum kotzen Angelo? Jahrzehnte wurde so operiert, Vorwürfe in den Raum gestellt und Sanktionen ergriffen, wobei zu bemerken ist, dass dies beide Seiten so handhaben, darum wird es mit dem Kotzen nicht besser.
      Ich möchte für diejenigen die etwas länger diese Spielchen erlebt haben auch daran erinnern, dass auch in der Schweiz gerade gegen Links ohne grosse Beweise beschuldigt wurde, dass zB bei den Einbürgerungen, schon nur der Verdacht dass der Gesuchsteller etwas linkslastig sei genügte, um die Einbürgerung zu verweigern.
      Also nicht Neues im Westen und nichts Neues im Osten.
      58 56 Melden
    • Toerpe Zwerg 03.04.2018 21:06
      Highlight Keineswegs. Wenn eine Regierung einen begründeten Verdacht in so einer Sache hat, muss sie geradezu so handeln und sie dürfen davon augehen, dass diese Reaktion von der Täterschaft auch einkalkuliert war.
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    • Scaros_2 03.04.2018 21:14
      Highlight Nunja

      Das Labor konnte es eben nicht einwandfrei feststellen. Aber der Chef des Labors sagt ja, dass die Regierung diese Informationen so nahmen und es mit (vermutlich) Geheimdienstinformationen ergänzt haben und so zum schluss kamen das Russische Agenten dafür verantwortlich sein müssten.
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    • Henzo 03.04.2018 22:01
      Highlight Wie kann ein chemiker eindeutig beweisen, dass es sich um ein gift aus russland handelt? Geht doch nicht ...mit massenspektroskopie wäre es evtl. Mögluch, dazu müsste man aber genug vergleichsproben haben. So eine aussage vom chemiker darf man nicht als unschuld russlands interpretieren. Es heisst nur, dass er es nicht beweisen kann und dass man andere detektivarbeit anwenden muss.
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    • bokl 03.04.2018 22:09
      Highlight Das Agenten-Ausweisen-Spielchen ist doch eh nur Folklore. In 2-3 Monaten, wenn der Fokus auf einem anderen Thema liegt wird das Personal einfach wieder aufgestockt.
      26 5 Melden
    • Linus Luchs 03.04.2018 22:36
      Highlight Angelo C., erklär mir doch bitte, was ich unter "Affenschande" verstehen soll, und weshalb dieser Begriff, der mir neu ist, im Zusammenhang mit dem Giftanschlag einen Sinn ergibt.
      5 23 Melden
    • Wilhelm Dingo 04.04.2018 05:50
      Highlight Nicht nur zum Kotzen sondern eine sehr gefährliche Angelegenheit. Bei allen Kriegen ist der Verbale Krieg der Anfang eines echten.
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    • Halimasch 04.04.2018 08:51
      Highlight Hier wird mit ungleichen Ellen gemessen: Bei islamistischen Anschlägen wird auch nie ein strikter Beweis verlangt, das tatsächlich der IS oder Al Quaida dahinter steckt oder der Täter aus ideologischen Gründen handelte. Sondern aus den Umständen wird jeweils auf den islamistischen Hintergrund geschlossen.
      Hier liegen genug Indizien gegen Russland vor, dass alles andere unplausibel ist.
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    • ThomasHiller 04.04.2018 09:28
      Highlight Hast du den Artikel gelesen? Offenkundig ab dem "Aber" nicht mehr und das ist hier eigentlich die Schmierenkomödie, das Ausblenden der Inhalte...
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    • You will not be able to use your remote control. 04.04.2018 10:23
      Highlight > Bei allen Kriegen ist der Verbale Krieg der Anfang eines echten.

      ... und eine absurde False Flag Aktion.
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  • Crissie 03.04.2018 19:14
    Highlight Peinlich! Sehr, sehr peinlich! Und zwar deshalb, weil ohne Beweise und nur aufgrund von Vermutungen vorverurteilt wurde, ohne den Angeschuldigten Gelegenheit zu geben, sich zu entlasten! Schlimm ist, dass mehrere EU-Staaten kritiklos der Vorgabe aus dem UK gefolgt sind.
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    • Daniel Wermelinger 03.04.2018 21:39
      Highlight Frau May hat wohl selber noch nicht gemerkt, dass sie sich lächerlich macht und mit ihr den Westen. Ich bin immer noch der Meinung dass der Tot des Agenten mit grösster Wahrscheinlichkeit von einem Gegner Putins gemacht wurde. Er hatte auch Gegner im Militär, somit war es sicher nicht wirklich schwierig für einen Gegner den Giftgas zu bekommen und damit Putin zu schädigen. Vorallem wurde es kurz vor der Wahl gemacht und hätte Wahlschädigend sein sollen. Aber der Westen (vorallem Amerika und England) WOLLEN den kalten Krieg. Nur so können sie Waffen verkaufen.
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    • Halimasch 04.04.2018 10:17
      Highlight Unsinn. Peinlich wäre in dieser Situation Appeasement gegenüber Russland.
      4 3 Melden
    • Echo der Zeit 04.04.2018 20:12
      Highlight @Crissie
      Ich glaube kaum das es für Putin Wahlschädigend ist wenn in GB ein ehemals Agenten Vergiftet wird - Abstruse Vorstellung. Noch Abstruser ist ihr Letzter Satz - Trump braucht sicher kein Kalten krieg um Waffen zu Verkaufen - Lol.
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  • Pasch 03.04.2018 19:12
    Highlight 😱😱 ohoh das würde ja heissen jeder der über das Know-How und die Inhaltsstoffe verfügt ist potenziell unter Verdacht!
    Wohlgemerkt nicht bei einem einfachen Agenten nein nein Doppelagent steht jedesmal riesengross.
    Über seine Rolle sollte erstmal etwas ans Licht kommen, dann sieht man dann die Zusammenhänge!
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  • Datsyuk 03.04.2018 18:58
    Highlight Aber politische Entscheidungen wurden schon lange beschlossen... Komisches Vorgehen.
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  • Slavoj Žižek 03.04.2018 18:57
    Highlight Da haben sich die Briten aber ganz schön blamiert.
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  • Beggride 03.04.2018 18:31
    Highlight Jetzt bin ich mal gespannt wie alle NATO-Länder reagieren.... 🍿
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  • Mario Conconi 03.04.2018 18:29
    Highlight Also weiterhin keine Beweise für die Schuld Russlands 🤔
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    • psylo 03.04.2018 22:18
      Highlight Stichfeste beweise wird es wohl auch nie geben. Siehe auch vorangehende Fälle, bei denen ich vermute, dass der Kremlin seine Finger sehr wohl im Spiel haben könnte (zB Litvinenko).
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    • Enzasa 03.04.2018 23:22
      Highlight Also weiterhin keine Hinweise auf die Unschuld von Russland
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    • Dirk Leinher 04.04.2018 20:33
      Highlight Es liegt hier keine milde oder schwere Kausalhaftung vor, daher braucht niemand Hinweise auf eine Unschuld zu haben resp. die Unschuld zu beweisen. Die Schuld muss bewiesen werden.
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    • Citation Needed 04.04.2018 21:43
      Highlight Psylo: bei Litwinienko konnte der Ursprungsreaktor des Poloniums bestimmt werden. Aber man konnte keinen Link zum Staat herstellen. Obschon... welche Privatperson spaziert nur mal schnell in einen Reaktor rein und holt sich Polonium? Da gibt es schon einige Sicherheitsstufen. Bei Novichok ist es vergleichbar. Staatlich kontrolliert. Kommen Private nicht so einfach ran. Dennoch. Der Staatsapparat weiss in beiden Fällen nichts und gibt den Unschuldigen. Wie beim Sotschi-Doping, das derart gross aufgezogen war, wie es ohne staatliche Beteiligung nicht denkbar wär. Aber ja, erstmal beweisen!
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  • undduso 03.04.2018 18:25
    Highlight Es könnten die Russen gewesen sein. Es könnte ein Staat gewesen sein,der Russland schaden wollte.
    Beides ist gleich wahrscheinlich, solange keine Beweise vorliegen.
    Aber hauptsache, es wird mittels Anschuldigungen ein Streit vom Zaun gebrochen.
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  • Sean Amini 03.04.2018 18:18
    Highlight Uuu jetzt wirds interessant *Popcorn*
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  • E-Smoking.ch 03.04.2018 18:14
    Highlight Und jetzt weisen sie Theresa May, Angela Merkel und Donald die Katze Trump aus? Was ist das für ein Rechtsstaat - Vermutungen? In dubio pro reo. Die machen sich selbst täglich lächerlicher.
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    • Halimasch 04.04.2018 10:10
      Highlight Es geht hier nicht um ein strafrechtliches Verfahren, sondern um Politik. Und offensichtlich liegen genügend Indizien vor, die eine politische Reaktion rechtfertigen. Schliesslich erfolgen in der Politik regelmässig "Schuldsprüche" aufgrund weit schlechterer Beweislage. Man siehe nur die Debatten über Flüchtlinge oder den Islam...
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    • E-Smoking.ch 04.04.2018 11:32
      Highlight Bei einem Strafverfahren werden plausible Beweise für eine Verurteilung erwartet - solange diese nicht erbracht sind gilt die Unschuldsvermutung. Klar gibt es Urteile auf Indizienlage. Aber wenn man sich hier die Indizien anschaut, sprechen die für Putin und gegen die EU/USA NATO.

      Einerseits ist Putin der Held der alles kann. US und EU Wahlen beeinflussen, Terror anordnen, selbst wenn Merkel Schwanger ist wär Putin schuld.

      Aber er ist zu doof seinen Agenten umzubringen, soll sein Gift nehmen, ohje, das stinkt wie WTC7 - Ich sage nicht er war es nicht, aber es gilt die Unschuldsvermutung.
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