International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 12. FEBRUAR 2017 ÜBER DIE ERLEICHTERTE EINBUERGERUNG VON PERSONEN DER DRITTEN AUSLAENDERGENERATION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – A Swiss passport in the breast pocket of a man's shirt, photographed on December 2, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Wie das EDA am Dienstag mitteilte, dürfen Schweizer Doppelbürgerinnen und Doppelbürger, die neben der Schweizer Staatsangehörigkeit auch diejenige des Irak, Iran, Syrien, Libyen, Sudan, Somalia oder Jemen besitzen, ab sofort wieder in die USA reisen. Bild: KEYSTONE

Schweizer Doppelbürger mit Visum dürfen in die USA einreisen



Langsam klärt sich, wer vom von den USA verhängten Einreiseverbot betroffen ist. Klar ist nun: Doppelbürger, die neben dem Schweizer Pass auch die Staatsbürgerschaft eines der betroffenen Länder besitzen, dürfen in die USA reisen, wenn sie bereits ein Visum haben.

Dies ist das Ergebnis aus Verhandlungen zwischen dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und der US-Botschaft in Bern. Wie das EDA am Dienstag mitteilte, dürfen Schweizer Doppelbürgerinnen und Doppelbürger, die neben der Schweizer Staatsangehörigkeit auch diejenige des Irak, Iran, Syrien, Libyen, Sudan, Somalia oder Jemen besitzen, ab sofort wieder in die USA reisen.

Keine Einreis ohne gültiges Visum

Doppelbürgerinnen und -bürger ohne gültiges Visum für die USA dürfen laut den US-Behörden hingegen nicht in die USA einreisen, da sie derzeit keine Einreiseerlaubnis bei der zuständigen US-Vertretung beantragen können. Verbindliche Auskünfte über die Reichweite und die Dauer dieser Massnahme könnten nur die Botschaften und Konsulate der USA geben, schreibt das Aussendepartement.

Weitere Ausnahmen für den Einreisestopp wurden zudem aus Deutschland bekannt. Ausgenommen vom Dekret seien unter anderem Inhaber diplomatischer Visa, NATO-Visa sowie bestimmter Visa für Reisen zur UNO und für Mitarbeiter internationaler Organisationen, teilte das Aussenministerium in Berlin in den Reisehinweisen auf seiner Webseite mit. (sda/afp)

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ton 31.01.2017 22:25
    Highlight Highlight Achso, habs falsch verstanden. Gilt ja "nur" für die Doppelbürger der sieben betroffenen Länder.
  • Ton 31.01.2017 22:23
    Highlight Highlight Ähm, ich brauche doch kein Visa, um in mein Heimatland zurückzukehren, nur wegen dem roten Pass? Seid ihr euch sicher, dass sich das geändert hat? (lebte bis vor kurzem noch in den USA, bin CH/USA Doppelbürger).

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article