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«Die Schweiz ist für Unternehmen, die sich am Rand der Legalität bewegen, sehr attraktiv»

Auch der Finanzplatz Schweiz profitiert von Offshore-Geschäften in der Karibik. Bild: KEYSTONE

Für Steuerexperte Dominik Gross zeigen die Paradise Papers, wie zentral die Rolle der Schweiz in der «globalen Schattenfinanzwelt» ist. Für ihn lautet die einzige Lösung: Alle Steueroasen trockenzulegen.

07.11.17, 11:09 07.11.17, 20:01

Herr Gross, was zeigen uns die Enthüllungen aus den «Paradise Papers»?
Dominik Gross:
Die Veröffentlichungen zeigen teilweise kriminelle und teilweise legale Geschäftspraktiken aus der globalen Schattenfinanzwelt, der Offshore-Industrie. Bei den bisher aufgedeckten Fällen versuchten Firmen und Privatpersonen, die Öffentlichkeit um Kapital zu bringen, indem diese dem Zugriff der öffentlichen Hand entzogen wurden.

Bild: Daniel Rihs / Alliance Sud

Dominik Gross (36)

Fachmann für Steuer- und Finanzpolitik bei Alliance Sud, der entwicklungspolitischen Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Hilfswerke. Gross ist studierter Wirtschaftshistoriker und Philosoph. Früher war es als Journalist tätig.

Und welche Schlüsse ziehen Sie aus diesen Praktiken?
Die Paradise Papers bestätigen insofern erneut die Erkenntnisse aus früheren Datenleaks wie den Panama Papers oder den Offshore Leaks: Menschen, die auf Arbeit angewiesen sind, um ihre Existenz zu bestreiten, zahlen Steuern und finanzieren damit Schulen, Spitäler und öffentliche Infrastruktur. Menschen, die von sehr grossen Einkommen oder den Einkünften aus ihrem Vermögen leben und multinational tätige Unternehmen zahlen wenig oder gar keine Steuern und bringen damit staatliche Gemeinwesen in Gefahr und verhindern eine nachhaltige Entwicklung der Welt.

«Menschen, die von sehr grossen Einkommen leben und multinational tätige Unternehmen zahlen wenig oder gar keine Steuern. Damit verhindern sie eine nachhaltige Entwicklung der Welt.»

Welche Rolle spielt die Schweiz im neusten Datenleak?
Einmal mehr wird klar, dass die Schweiz mit ihren tiefen Steuern für Grosskonzerne und den im internationalen Vergleich laxen Vorschriften gegen Steuervermeidung, Geldwäscherei und Korruption sehr attraktiv ist für eine bestimmte Art von Firmen: Unternehmen, welche sich am Rand der Legalität bewegen und nicht bereit sind, sich mit Steuern auf ihre Gewinne an unseren Gemeinwesen zu beteiligen.

Und das ist legal?
In der Schweiz wird dieses parasitäre Geschäftsmodell, in dem unser Land darauf setzt, Geld einzunehmen, das eigentlich anderen zustehen würde, oft verharmlosend als Reputationsrisiko des Finanzplatzes abgehandelt.

Warum finden Sie diesen Begriff falsch?
Er erweckt den Eindruck, als würden die politischen Kräfte, die dieses Geschäftsmodell unserer Volkswirtschaft am Laufen halten eigentlich ungewollt da hineinrutschen – ebenso die Firmen, die davon profitieren. Das ist falsch. Die entsprechenden politischen Rahmenbedingungen und die Geschäftspraktiken der Unternehmen, die daraus folgen, gehen auf bewusste Entscheidungen von Individuen zurück. Die Allermeisten wissen genau, was sie tun: Für sie gehören Korruption, Geldwäscherei und Steuervermeidung ganz einfach zum Geschäft. Und solange die Politik sie nicht daran hindert, wird das auch so bleiben.

«Es ist nicht einfach so, dass die ‹bösen Weissen› die ‹armen Schwarzen› ausbeuten.»

Laut den bisherigen Recherchen spielte die Schweiz bei mindestens zwei Fällen eine entscheidende Rolle: Bei Machenschaften des Rohstoffgiganten Glencore im Kongo sowie dem Firmengeflecht des schweizerisch-angolanischen Geschäftsmann Jean-Claude Bastos. Was verbindet die Fälle?
Aus Sicht der internationalen Steuergerechtigkeits-Bewegung geht es in beiden Fällen um eine Umverteilung von Geldern: Von der Öffentlichkeit an Private.

Können Sie das konkret erläutern?
Im Fall Glencore entgingen der kongolesischen Öffentlichkeit Gelder, weil die Abbaulizenzen für Minen viel billiger abgegeben wurden als vorgesehen – die Differenz soll als Bestechungsgelder an Politiker geflossen sein. Bei der Angola Connection beanspruchte der politische Führungsclan des Landes einen Teil des Volksvermögens, das im Staatsfonds angelegt ist, für private Zwecke und schaffte es an einen Ort, wo möglichst tiefe Steuern anfallen – in den Kanton Zug. Auch hier wurden Gelder von der Öffentlichkeit an Private umverteilt – wie etwa an den Schweizer Fondsverwalter Jean-Claude Bastos oder José Filomeno dos Santos, Sohn des langjährigen angolanischen Präsidenten.

Umstrittener Geschäftsmann: Jean-Claude Bastos. Bild: wikimedia commons

Das Muster gleicht sich: Geld wandert vom globalen Süden in den Norden, in die Schweiz.
Die Sache ist komplexer. Es ist nicht einfach so, dass die «bösen Weissen» die «armen Schwarzen» ausbeuten. Tatsache ist: Es gibt weltweit Leute, die Kraft ihres Kapitals oder ihrer politischen Macht die Möglichkeiten haben, Geld am Fiskus vorbei zu schmuggeln. Steuerflucht muss man sich erstmal leisten können.


«Es um eine Umverteilung von Geldern: Von der Öffentlichkeit an Private.»

Das klingt zynisch.
In fast allen Gesellschaften gibt es ein paar Wenige, die davon profitieren und ganz viele andere, die darunter leiden. Der Unterschied zwischen der Schweiz und Angola ist aber, dass die Schweiz volkswirtschaftlich betrachtet insgesamt von diesen Praktiken profitiert, während Angola darunter leidet.

Wie sollte die Staatengemeinschaft gegen Steuerflucht vorgehen?
Grundsätzlich gilt, wie es Nobelpreisträger Joseph Stiglitz und der Schweizer Strafrechtler Mark Pieth formuliert haben: «Solange es in einer globalisierten Welt noch irgendwo einen geheimen Geldbeutel gibt, werden die Gelder durch diesen Geldbeutel fliessen.» Das Ziel muss also sein, alle Steueroasen weltweit auszutrocknen.

Wie soll das gelingen?
Leider sind die entsprechenden UNO-Gremien hier bisher sehr schwach und in der OECD und der G20, welche in der internationalen Steuerpolitik führend sind, haben die Länder des globalen Südens kaum Einfluss.

Joseph Stiglitz (Mitte) und Mark Pieth (links) werden vom Präsidenten Panamas empfangen. Nach den «Panama Papers» wurden sie als Berater geholt, um den dortigen Finanzplatz sauberer zu machen. Bild: EPA/EFE

Ein Alleingang der Schweiz bringt angesichts dieser Ausgangslage also nichts.
Ein Alleingang nicht. Aber die Schweiz steht als grösster Offshore-Finanzplatz der Welt und prominentes Tiefsteuergebiet für Konzerne ganz besonders in der Pflicht. Nirgendwo werden so viele Gelder von ausländischen Kunden verwaltet wie hier.

Was fordern Sie?
In internationalen Organisationen wie der OECD lobbyiert die Schweiz jeweils sehr engagiert für möglichst lasche Regulierungen. Sie könnte sich auch umgekehrt für strenge Regeln und möglichst viel Transparenz in Steuerfragen einsetzen. Als grösster Offshore-Finanzplatz würde sie damit ein starkes Signal für einen weltweiten Paradigmenwechsel setzen. Stets anderen hinterher zu hinken ist ja kein Naturgesetz: Bei anderen internationalen Projekten wie der Bologna-Reform an den Universitäten oder beim Freihandelsabkommen mit China eilte die Schweiz anderen Ländern jeweils um Jahre voraus.

Welche Reformen helfen, Steueroasen auszutrocknen?
Grundsätzlich braucht es erst einmal Transparenz im Offshore-System, damit geeignete politische Schritte diskutiert werden können. Schaut man nur auf die der Allgemeinheit entgehenden Summen, ist die Steuervermeidung durch Unternehmen das grösste Problem. Hier wären Reformen am wirkungsvollsten. In diesem Bereich funktioniert die Steuervermeidung vor allem über den Handel zwischen Firmen, die zum selben Konzern gehören. Diese Geschäfte machen schätzungsweise 70 bis 80 Prozent des gesamten Welthandels aus. Es geht hier um Transferpreismanipulationen.

Das ist zu komplex. Können Sie vereinfachen?
Es geht so: Zwei Gesellschaften in verschiedenen Ländern gehören zum selben Konzern. Die eine verkauft der anderen eine Dienstleistung. Bei voneinander unabhängigen Firmen würde der Markt den Preis dieser Dienstleistung bestimmen. Gehören die Firmen zur gleichen Gruppe, haben die verantwortlichen Manager weitgehend freie Hand, den Preis dieser Dienstleistung festzulegen, auch wenn sie grundsätzlich verpflichtet wären, sich am Marktpreis zu orientieren. In vielen Bereichen funktioniert der Markt aber gar nicht, weil der konzerninterne Handel dominiert.

«Ob Schweizerin, Holländer oder Angolanerin – ist man weder Konzern noch Millionär, schaden einem Steuerschlupflöcher nur.»

Und wie hilft das bei der Steuervermeidung?
Indem eine Tochterfirma, beispielsweise in einem afrikanischen Land, wo die Gewinne tatsächlich erwirtschaftet werden, zu einem überteuerten Preis eine Dienstleistung bei der Mutterfirma in einem Tiefsteuerland wie der Schweiz einkauft. Schon hat der Konzern die Gewinne verschoben und spart Millionen von Steuergeldern, welche andernfalls der Bevölkerung des afrikanischen Landes zugute kommen würden.

Laut dem Tages-Anzeiger zahlt Nike dank einem komplexen internationalen Firmenkonstrukt in der Schweiz bei einem Reingewinn von 1.3 Millionen bloss 360'000 Franken Steuern. Dabei verkauft der Sporthändler gemäss Experten hier Produkte im Wert von über 100 Millionen Franken. Ist die Schweiz auch Opfer von Steuervermeidung?
Ja. Auch wenn die Schweiz volkswirtschaftlich gesehen dank ihrem Geschäftsmodell als Tiefsteuergebiet vor allem Profiteurin von Steuervermeidung und Offshorehandel ist, kann der Schweizer Fiskus angesichts des kaputten internationalen Steuersystems natürlich auch zum Opfer von Steuervermeidung werden.

Wessen Schuld ist das?
Jene der Schweizer Politik: Sie setzt die von der OECD vorgeschlagenen Massnahmen gegen das Schlupfloch, das Nike ausnützt, nicht um. Denn die Mehrheit in der Schweizer Politik geht stets davon aus, dass es den hiesigen Konzernen – und damit unserem Land an sich – nützt, wenn wir jeweils nur das Minimum der internationalen Minimalstandards umsetzt. Damit schwächt die Schweiz wiederum diese internationalen Regeln selbst, manchmal auch zu ihrem eigenen Nachteil. Grundsätzlich gilt aber: Ob Schweizerin, Holländer oder Angolanerin – ist man weder ein Konzern noch eine Millionärin, schaden einem Steuerschlupflöcher nur.

Der Sportausrüster-Gigant Nike profitiert ebenfalls von Steuerschlupflöchern – auch auf Kosten der Schweiz. Bild: EPA/EPA

Wie kann man dagegen vorgehen?
NGOs fordern schon seit etwa 15 Jahren, das sogenannte öffentliche Country-by-Country-Reporting (CBCR) einzuführen. So würden Firmen dazu verpflichtet, die wichtigsten Buchhaltungskennzahlen in allen Ländern, in denen sie tätig sind, offenzulegen. Damit würde sichtbar, ob ein Konzern seine Steuern auch tatsächlich dort abliefert, wo er seine Gewinne erwirtschaftet oder einfach dort, wo die Steuersätze am tiefsten sind.

«Die Steuerbehörden und Regierungen arbeiten häufig nicht im Interesse der breiten Bevölkerung.»

Und diese Idee stosst auf Anklang?
Die OECD hat die Idee zwar aufgenommen. Im Rahmen ihres Projekts zur Bekämpfung der Steuerflucht von multinationalen Konzernen wurde CBCR zum internationalen Standard erklärt. Auch die Schweiz wird CBCR nächstes Jahr einführen. Allerdings sind bereits die OECD-Regeln stark verwässert im Vergleich zu den Vorstellungen der Steuergerechtigkeits-Bewegung. Die Schweiz setzt nur das Minimum des OECD-Minimums um.

Weshalb gehen ihnen der OECD-Regeln nicht weit genug?Wir NGOs forderten, dass die CBCR-Berichte öffentlich gemacht werden müssen. Die OECD will aber nur, dass sie zwischen den Steuerbehörden der verschiedenen Länder ausgetauscht werden. So gibt es sehr ungleiche Spiesse, denn die allermeisten Hauptsitze der Weltkonzerne befinden sich in den OECD-Mitgliedsstaaten des Nordens – nicht in Afrika oder Lateinamerika.

Und das bedeutet?
Die dortigen Länder bleiben so von den Konzerndaten abhängig, welche ihnen die OECD-Länder zu liefern bereit sind. Dass die CBCR-Berichte nicht öffentlich gemacht werden, schadet auch der Zivilgesellschaft in armen Ländern: Ihnen fehlt die Möglichkeit, Transparenz darüber herzustellen, was mit den im Land erzielten Gewinnen internationaler Firmen geschieht. Die Steuerbehörden und Regierungen arbeiten häufig nicht im Interesse der breiten Bevölkerung.

Linke Parteien und NGOs brachten nach den Paradise Papers die Konzernverantwortungs-Initiative als Lösung ins Spiel. In jüngster Vergangenheit scheiterten ähnliche Anliegen wie die Initiative gegen Nahrungsmittelspekulation. Weshalb sollte das jetzt anders sein?
Progressive Anliegen, welche auf das grosse Ganze zielen und auf den ersten Blick nicht zu Gunsten der individuellen Interessen der Bürger ausfallen, haben es an der Urne generell schwer. Aber heute ist vieles im Fluss: Ich sehe Anzeichen, die mich optimistisch stimmen. Die Schweiz verändert sich, auch als Finanzplatz. Mit dem automatischen Informationsaustausch ist das jahrelang als sakrosankt geltende Bankgeheimnis immerhin halbtot. Und im Februar schmetterten die Stimmberechtigten die viel zu konzernfreundliche Unternehmenssteuerreform III ab – obwohl Wirtschaftsverbände, Bundesrat und die Parlamentsmehrheit dafür waren.

Sie sind optimistisch.
Ja, es tut sich was. Auch Alliance Sud hat für die Konzernverantwortungs-Initiative Unterschriften gesammelt. Viele Leute auf der Strasse verstanden das Anliegen auf Anhieb und unterschrieben sofort.

Im Gegensatz zu steuerhinterziehenden Multis ist Franzoni grosszügig: «Ich hasse geizige Menschen! S*******!»

2m 46s

«Ich hasse geizige Menschen! S*******!»

Video: watson/Nico Franzoni, Emily Engkent

Versteuern sie es? So viel Vermögen besitzen die Stars!

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 08.11.2017 08:12
    Highlight Achtung Watson!
    Wenn Ihr solche Interviews macht, mit Leuten von solchen NGO's, dann werden Euch gewisse Kreise als "Linkes Medium" bezeichnen!
    Macht es Euch etwas aus?
    Abscheidend nicht.
    Und das freut mich sehr!
    Weiter so!
    Rückt diesen skrupellosen Geldraffern weiter auf die Pelle!
    Ich habe es satt, mich immer mit aufgebauschten Bagatellen zu beschäftigen, welche uns die SVP wie einer bellenden Hundemeute zuwirft, so dass wir beschäftigt sind und ihre "Ehrenwerte Gesellschaft" nicht stören bei ihren zwielichtigen Geschäften und Pokerspielen stören, mit unserem Leben als Einsatz...
    6 1 Melden
  • Ville_16 07.11.2017 17:44
    Highlight Ja, aber bei weitem nicht so attraktiv wie Singapur, GB, USA, Irland um nur ein paar wenige zu nennen. Hauptsache wir Schweizer können uns immer schlechter machen als wir sind.
    10 14 Melden
    • rodolofo 08.11.2017 08:14
      Highlight Ist ein solches Verhalten denn etwa nicht schlecht?
      3 0 Melden
    • Ville_16 08.11.2017 14:06
      Highlight Ob gut oder schlecht spielt keine grosse Rolle, gemacht wird's sowieso. Wenn nicht von der Schweiz dann von anderen. Meist von denen die am lautesten heulen. Da diese das Geschäftsfeld, nicht die Steuern, darum gehts nur im Vorwand, für sich haben wollen. Unsere Medien dürften schon auch mal darauf hinweisen, wäre mehr als angebracht.
      2 3 Melden
  • Lowend 07.11.2017 15:55
    Highlight
    Der Welt ginge es vermutlich bedeutend besser, wenn keine Bürgerlichen oder SVPler in unseren Parlamenten rumlungern würden.

    Ganz krass ausgedrückt müsste man die Politik der Bürgerlichen, wie auch die von der völkischen SVP, gar als volksschädigend bezeichnen, weil sie durch ihre lasche Haltung bezüglich der Steuervermeidung der arbeitenden Schweizer Bevölkerung, wie auch der Weltbevölkerung, Jahr für Jahr Schäden in Milliardenhöhe verursacht.

    Danke für dieses Interview, denn es ist schon echt krass, wie uns diese Parteien der Grossfinanz täglich belügen!
    32 6 Melden
    • rodolofo 08.11.2017 08:22
      Highlight @ Lowend
      Du vergisst bei Deinem Rundumschlag, dass die SVP-Leute auch an wichtigen Schaltstellen im Staat sitzen, ihren ständigen, abschätzigen und verächtlichen Äusserungen über den Staat zum Trotz!
      Wofür gibt denn dieser "Rechtsbürgerliche Staat" seine Geldmittel bevorzugt aus?
      Für Militär, Polizei, Geheimdienste.
      Für Strassen, Atomkraftwerke.
      Für die Erforschung der Gentechnik und Roboter.
      Für Mauern, Stacheldrahtzäune und Gefängnisse.
      Für den heutigen Staat zu kämpfen ist darum sinnlos.
      Ob wir unser Geld Christof Blocher, oder Ueli Maurer geben, macht keinen grossen Unterschied...
      4 2 Melden
  • Corahund 07.11.2017 14:16
    Highlight Was ist mit den Amis. Die 🇺🇸 sind
    die grösste Steuerflucht Oase der Welt. Und wir dummen 🇨🇭 liefern ihnen alle Daten und sie uns nichts .
    Unser BR Schneider Ammann hat ja selbst Steueroptimierung durch SFR.
    Anlagen in Offshore Plätzen betrieben und fünft es legal. Also: was regt ihr euch auf, zahlt brav eure Steuern und bleibt ruhig.
    Diese Enthüllungen werden, wie die Panama Papiere, rein gar nichts bewirken. 🤧
    18 11 Melden
  • piedone lo sbirro 07.11.2017 14:16
    Highlight firmen wie glencore werden durch die steuergeschenk- strategie von FDP/SVP sowie dem bankgeheimnis in die CH gelockt.

    dadurch steigt die zuwanderung von expats, der ausländerklientel der SVP. durch die expats steigen die wohnungspreise (siehe zug) bzw. man spart bei der bildung um qualifizierte ausländer zu holen die die schweizer ersetzen.

    offshore geschäfte bzw. bankgeheimnis=steuerhinter-ziehung=korruption=ausbeutung= wohlstands-gefälle=flüchtlingsströme!

    welche partei ist es schon wieder die das bankgeheimnis in die verfassung verankern will? etwa die, die gegen flüchtlinge hetzt?
    54 5 Melden
    • piedone lo sbirro 07.11.2017 15:04
      Highlight die schweiz bleibt grösstes offshore-finanzzentrum der welt.

      mit dem bankgeheimnis sind UBS/CS usw. nach wie vor die größten offshore-oasen der welt – trotz kunden-informationsaustausch.

      24000 mrd. franken ausländisches geld wird in der schweiz verwaltet, mehr als doppelt so viel geld wie aus dem inland.

      die schweiz die neutrale & unabhängige insel der glückseligkeit...

      https://www.srf.ch/news/wirtschaft/schweiz-bleibt-groesstes-offshore-finanzzentrum-der-welt
      17 3 Melden
  • seventhinkingsteps 07.11.2017 13:53
    Highlight Tja, laut Doris Leuthard ist die Schweiz eines der europäischen Länder, das auf offene Märkte und nicht Protektionismus setzt. Offenbar gilt das auch für Briefkastenfirmen und Steuerhinterziehung
    17 5 Melden
  • Jazzdaughter 07.11.2017 13:29
    Highlight Die Schweiz als Vorreiter? Solange die Furcht vor einem Schaden für die "Wirtschaft", wie dem Volk dauernd aufgebunden wird dominant ist, wird sich nichts tun. Für eine Veränderung braucht es Druck von unten und die Erkenntnis, dass nicht die Wirtschaft sondern das Portemonnaie der Wirtschaftsmogule der grösste Profiteur ist.
    28 3 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.11.2017 13:07
    Highlight Die Steueroasen weltweit auszutrocknen dürfte ein wenig Gegenwind bekommen von der Finanzelite.
    21 1 Melden
  • Z&Z 07.11.2017 13:07
    Highlight Einen Punkt habe ich noch nicht ganz begriffen. Inwiefern nutzt es mir als Bürger, wenn Herr von und zu XY aus dem Globalen Süden Geld auf einem Schweizer Bankkonto hat? Er wohnt nicht hier, zahlt hier keine Steuern usw, das Geld liegt aber auf dem Bankkonto in der Schweiz. Was hab ich davon, was haben wir Schweizer davon (was er davon hat ist mir klar, er versteckt das Geld wohl vor seinem Fiskus)? Inwiefern profitierten wir (auch in der Vergangenheit) davon?
    10 5 Melden
    • Joshuuaa 07.11.2017 14:30
      Highlight Mit dem Geld, das X auf das Bankkonto einzahlt, kann die entsprechende Schweizer Bank auf den Casinos der Weltwirtschaft zocken. So macht sie Gewinne. Diese Gewinne muss sie versteuern.
      Im Generellen profitiert die Schweiz anders: Geld wird (durch im Interview beschriebene Prozesse), wenn auch zu niedrigen Sätzen, in der Schweiz und nicht in Angola versteuert.
      Die Probleme:
      -Blasen können platzen-Banken müssen gerettet werden
      -Auf der ganzen Welt steigt die Vermögenskonzentration
      -Länder werden instabil=>Flüchtlingsströme
      -Steuersätze bleiben unverhältnismässig tief
      19 2 Melden
    • fcsg 07.11.2017 14:36
      Highlight Das in der Schweiz parkierte Geld kann einerseits durch Banken reinvestiert werden. Früher als die Zinsen noch höher waren, war das natürlich noch lukrativer.
      Viele werden zudem das Geld nicht einfach auf einem Sparkonto liegen lassen, sondern durch die Bank anlegen lassen. Die Banken können dann entsprechend an Verwaltungsgebühren etc. verdienen. Und als Schweizer profitierst du natürlich durch die Steuerzahlungen der Banken.
      Per 2018 wird das Bankgeheimnis, zumindest gegenüber der EU, sowieso beerdigt, dann gibt es nämlich den automatischen Datenaustausch mit allen EU-Ländern.
      8 4 Melden
    • Liselote Meier 07.11.2017 14:52
      Highlight Das Geld auf der Bank liegt da ja nicht einfach rum. Die Bank "arbeitet" mit dem Geld. Kann dadurch z.B. mehr Kredite herausgeben usw.
      4 1 Melden
    • Brasser 07.11.2017 14:56
      Highlight 1. In Zeiten des AIA kann man in der Schweiz keine unversteuerten Gelder mehr auf einem Bankkonto parkieren.
      2. Das Geld wird in der Schweiz verwaltet, was wiederum Arbeitsplätze bei einer Bank schafft. Die Bank bezahlt Gewinnsteuern (i.d.R.) und Kapitalsteuern, die Bankangestellten bezahlen i.d.R. überdurchschnittliche Einkommens- und Vermögenssteuern sowie AHV-Beiträge, die über das rentenbildende Einkommen hinaus gehen.
      3. Der Bund und die Kantone investieren die Steuererträge überwiegend in der Schweiz.
      Fazit: Sofern Du in der Schweiz wohnst, profitierst Du von den Geldanlagen.
      7 1 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.11.2017 13:05
    Highlight Die Schweiz sollte eine Vorreiterrolle spielen und internationale Standards mitinitiieren. Ihre Steuerattraktivität sollte sie aber nur abbauen wenn es alle tun.
    7 5 Melden
  • Thinktank 07.11.2017 13:03
    Highlight Wieso am Rande der Legälität? Bei Amman geschah es mit dem Segen der Berner Steuerbehörde.
    20 6 Melden
  • Sensenmaa 07.11.2017 12:44
    Highlight Steuern gehören ja eigentlich auch zum Solidaritätsprinzip. Leider ist das heute nichts mehr wert. Gier steht heute nur noch an der Tagesordnung. So entziehen sich die welche viel haben, der Pflicht sich auch um andere zu kümmern welche nicht viel haben. Das verhindert eine generelle Weiterentwicklung unserer Welt. Diese Bumerang wird irgendwann zurückkommen.
    47 4 Melden
    • Pedro Salami 07.11.2017 18:48
      Highlight Genau aber mit dem “heute“ will ich dir widersprechen. Es ist nichts neues. Glencore und zuvor Mark Rich waren für mich schon immer der Inbegriff eines Krebsgeschwürs. Natürlich nicht die einzigen.
      Zum Titel ob es der Schweiz schadet: Ganz ehrlich, ich denke eher nicht. Unsere Grossbanken, die haben der Schweiz mehr geschadet. Die waren Jahre lang in den Medien während Glencore kaum einer kennt. Die schaffen es seit Jahren den Rauch relativ erfolgreich unter dem Deckel zu halten.
      1 0 Melden
  • Pisti 07.11.2017 12:35
    Highlight Menschen mit hohem Einkommen zahlen also fast keine Steuern! Dann soll der Herr Gross, doch mal die Gde. Rüschlikon fragen wieviel der Herr Glasenberg so an Steuern zahlt.
    Das bei Rohstoffdeals bestochen wird ist, klar. Aber das müssen alle, nicht nur Glencore. Gilt im Prinzip für alle Geschäftstätigkeiten in Afrika.
    13 44 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 07.11.2017 13:49
      Highlight Hast du den Artikel gelesen? Es geht darum, dass Firmen ihre Steuern nicht bezahlen und um Lobbyismus in der Schweiz.

      Es geht nicht um Herrn Glasenberg und nicht um Korruption in Afrika.
      23 4 Melden
    • ujay 07.11.2017 13:54
      Highlight Ach komm schon. Einfach mal so einen Oligarchen, der Steuern bezahlt, rauspicken. Kennst du die Steuerabrechnung von Glasenberg, hat er alle Einnahmen angegeben?Blauäugig. Das sind Dimensionen, in der die Steuerbehörden der meisten Staaten gar keine Handhabe zur Kontrolle mehr haben. Es gibt ganze Unternehmenszweige, die sich auf Steuerhinterziehung spezialisiert haben, weltweit, kompetent und den Steuerbehörden immer meilenweit voraus.
      19 2 Melden
    • Pisti 07.11.2017 17:16
      Highlight You will not.... anscheinend hast du das Interview nicht genau gelesen.
      3 3 Melden
  • jdd2405 07.11.2017 12:02
    Highlight Oasen entstehen dort, wo es ringsum nur Wüste gibt.
    24 11 Melden
  • 4kant 07.11.2017 11:52
    Highlight Man muss die Gewinnsteuern für Unternehmungen abschaffen.
    Man muss auch die Einkommenssteuer komplett abschaffen.

    . . .


    Und dann ersetzen mit einer Steuer auf alle Transaktionen der Banken.
    Mit dem internationalen, automatischen Bankdatenaustausch sind die Banken ja ohnehin zu Filialen des Steueramtes geworden. Dann können die Banken auch gleich die Steuern eintreiben in Form genannter Transaktionssteuer.
    Die kleinen Fische werden dann versuchen, mit vermehrter Bargeldnutzung die Steuer zu umgehen, aber die grossen Fische kommen nicht mehr davon. Weil es zu wenig Bargeld gibt.
    26 7 Melden
    • Wilhelm Dingo 07.11.2017 13:12
      Highlight @4kant: das produziert einfach privat organisierte Schuld- und Verbuchungssysteme.
      11 1 Melden
    • 4kant 07.11.2017 15:10
      Highlight @Dingo
      Daran habe ich nicht gedacht. Danke.
      2 1 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.11.2017 11:47
    Highlight "Damit würde sichtbar, ob ein Konzern seine Steuern auch tatsächlich dort abliefert, wo er seine Gewinne erwirtschaftet oder einfach dort, wo die Steuersätze am tiefsten sind."
    Interessanter Punkt, könnte das jemand weiter ausführen?
    So wie ich das verstehen, ist das ein für eine Exportnation wie die Schweiz äusserst schädlicher Vorschlag. Wir erwirtschaften jeden jeden zweiten Franken im Ausland, wenn diese Gewinne nun im Auslanf besteuert werden würden, fehlt das Geld beim Bund...
    Oder verstehe ich etwas falsch?
    14 11 Melden
  • Datsyuk 07.11.2017 11:37
    Highlight Ein riesengrosser Witz ist das alles. Hier so unglaublich beliebte Unternehmen wie Apple oder Starbucks führen und an der Nase herum.
    34 0 Melden
  • Daniel S. Stirnimann 07.11.2017 11:32
    Highlight #ParadisePapers - was vergessen wird, die USA werden nie Hand für Transparenz bieten... die ganzen Leaks spielen den USA ebenso in die Hände wie die von Seiten Politik mit Finanzministern an der Front hochgejubelten AIA/Fatca - die USA werden diese als "Einbahnstrassen" genau so handhaben: Datenlieferung an die USA - stillschweigen aus den USA. Dazu gehört auch die doppelte Nichtbesteuerung wo mehreren Seiten dank 'legaler' auf Fahrlässigkeit basierenden Konstrukten Steuereinnahmen entgehen während der US-Fiskus sich in Geduld müht und seinen Anteil kassiert, mit Verzögerung -aber er kassiert!
    58 2 Melden
  • ErklärBart 07.11.2017 11:32
    Highlight "In der Schweiz wird dieses parasitäre Geschäftsmodell, in dem unser Land darauf setzt, Geld einzunehmen, das eigentlich anderen zustehen würde, oft verharmlosend als Reputationsrisiko des Finanzplatzes abgehandelt."

    Whaaaat? :D Der Typ bringt es sowas von auf den Punkt.

    Genau so wurde die Schweiz reich - Geld einnehmen, das anderen (Staaten) zustehen würde.

    Und sry, aber auf das kann ich nicht stolz sein. Das ist höchst kriminell und moralisch sowieso nicht vertretbar. Wir kaschieren all das hinter "Bankgeheimnis". DF Steuergeheimnis.
    116 31 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 13:55
      Highlight Gab einen guten Artikel letztens in der WOZ mit einer super Metaphery nachdem die Schweiz auf dem Tiger (Kapitalismus) reitet, aber die Bevölkerung das nicht mitkriegt. Vielleicht finde ich den noch.
      9 0 Melden
    • ErklärBart 07.11.2017 18:01
      Highlight Sehr gerne - Dankeschön.
      0 0 Melden
    • seventhinkingsteps 07.11.2017 23:12
      Highlight @ErklärBart

      https://pastebin.com/GjT11F8p

      Der Artikel ist eigentlich kostenpflichtig, insofern ist das jetzt Verbreiten von urheberrechtlichem Material. Ich hoffe jetzt mal der WOZ Autor verklagt mich nicht und watson schaltet den Kommentar auf
      2 0 Melden
    • ErklärBart 08.11.2017 14:26
      Highlight Wow - starker Beitrag. Vor allem Punkt 8 und Punkt 10 sind sehr treffend.

      Wäre ich Experte, würde ich genau so einen Beitrag bei "wie es wirklich ist" machen. Es ist einfach so.

      Besten Dank seventhinkingsteps.
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    • seventhinkingsteps 08.11.2017 21:26
      Highlight @ErklärBart

      Bitte sehr, ich werde mein WOZ Abo wahrscheinlich verlängern, das Geld sind mir die guten Artikel wert, auch wenn nicht alles brauchbar ist. Von watson wurde ich jetzt schon mehrmals enttäuscht was die journalistische Sorgfalt betrifft. Wäre es nicht gratis und bleibt die Kommentarspalte nicht so intelligent wie sie jetzt noch ist werde ich nicht mehr lesen hier.
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  • ErklärBart 07.11.2017 11:28
    Highlight Besten Dank Herr Gross.

    Kenne diese "Wirtschaft" selbst auch von innen... und sie ist einfach schmutzig. Aber richtig schmutzig.

    Daher bringt er perfekt auf den Punkt: Steueroasen sollte man wirklich trockenlegen. Und gleich verbieten.
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    • Brasser 07.11.2017 15:00
      Highlight Wenn Du die Schweiz für eine Steueroase hälst, dann schau doch zuerst mal nach Zypern, Singapur, Delaware und den üblichen offshore-Inselstaaten unter der Verwaltung der britischen Krone. DANACH darfst Du berücksichtigen, dass die Schweiz in den nächsten Jahren sämtliche privilegiert besteuerten Gesellschaften abschaffen wird. Und übrigens: Null-Unternehmenssteuern gibt es in der Schweiz nicht.
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  • Libertas 07.11.2017 11:24
    Highlight Dieser "Steuerexperte" sieht es richtig: Die Schweiz profitiert von diesen Praktiken am Rande der Legalität. Daher gibt es auch keinen Grund etwas daran zu ändern. Was kümmert es mich, wenn in Kenia dadurch der Öffentlichkeit Geld fehlt? Hauptsache wir hier profitieren. Die Schweiz sollte sich noch viel mehr als Steueroase positionieren. Geld vor den raffgierigen Regierungen zu verstecken muss auch weiterhin möglich sein.
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    • Sapere Aude 07.11.2017 12:10
      Highlight "Was kümmert es mich, wenn in Kenia dadurch der Öffentlichkeit Geld fehlt?"

      Dann sitzt bei der nächsten Flüchtlingsdebatte schön einmal aus Maul.
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    • ErklärBart 07.11.2017 12:35
      Highlight Verstecken Sie auch Ihre Steuern?
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    • Datsyuk 07.11.2017 13:03
      Highlight Libertas: Auf Kosten anderer zu leben findest du so gut?
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    • seventhinkingsteps 07.11.2017 17:02
      Highlight Das muss Satire sein
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    • Pipopipo 08.11.2017 15:02
      Highlight die gelder würden der allgemeinheit sowieso nicht zu gute kommen, da sich, zu aller erst, der familienclan an der spitze sich die taschen bis zum geht-nicht-mehr vollstopft. ist doch gängige (und bittere) praxis in afrika...

      ach und ein "experte" der derart wertend spricht, ist kein experte, sorry. offshore-praktiken dienen nicht ausschliesslich der steueroptimierung, sie haben tatsächlich auch einen sinn.
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Immer wieder krass: Diese Luftaufnahmen zeigen, wie ein Flüchtlingsproblem wirklich aussieht 

Im Mittelmeer soll sich erneut ein Flüchtlingsunglück mit vielen Toten ereignet haben. «Es sieht so aus, als seien Hunderte Menschen gestorben», sagte Italiens Präsident Sergio Mattarella. Offiziell ist das noch nicht bestätigt. Fakt ist aber: Jeden Monat versuchen tausende Flüchtlinge aus Nordafrika und der Türkei mit Booten nach Europa zu gelangen. 2014 starben nach Angaben der International Organization for Migration (IOM) knapp 3300 Flüchtlinge auf See, 2015 …

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