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US-Militär räumt zivile Opfer bei Angriff auf Al-Kaida im Jemen ein

02.02.17, 04:09 02.02.17, 06:20


Im Kugelhagel gestorben: Die achtjährige Nawar «Nora» al-Awlaki.

Das US-Militär hat eingeräumt, dass es bei einem Angriff auf die radikalislamische Al-Kaida im Süden Jemens auch Opfer unter der Zivilbevölkerung gegeben hat. Bei dem Einsatz am Sonntag seien wahrscheinlich mehrere Zivilisten getötet worden.

Darunter seien möglicherweise auch Kinder, erklärte das US-Militär am Mittwoch. Es war der erste Angriff des US-Militärs im Jemen unter der Präsidentschaft von Donald Trump.

Das US-Militär, das im Jemen gegen die Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel vorgeht, hat nach eigenen Angaben in der Provinz Baida 14 Extremisten getötet. Mediziner vor Ort sprachen von 30 Toten, darunter zehn Frauen und Kinder. Bei dem Einsatz kam nach US-Angaben auch ein Elitesoldat des US-Militärs ums Leben.

Im Jemen tobt ein Bürgerkrieg zwischen den vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen und Gruppen, die der international anerkannten Regierung nahestehen. Diese wiederum erhält Hilfe vom sunnitisch geprägten Saudi-Arabien. Auch Al-Kaida und die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») mischen mit und verüben immer wieder Anschläge. (cma/sda/reu)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • dododo 02.02.2017 05:36
    Highlight und danach fragt man sich wieder warum sich 16jährige in die luft sprengen und warum sich leute von den rattenfängern des IS rekrutieren lassen...
    20 4 Melden
    • reaper54 02.02.2017 07:07
      Highlight Soll den Terroristen ein sicheres Rückzugsgebiet gegeben werden nur wegen diesen Argumenten? Sicher nicht. Da sich die Terroristen hinter Zivilisten verstecken geht es nicht anderst. Das viel gelobte Russland Kidnappt übrigens gerne die Familien von Terroristen und Foltert diese bis die Terroristen aufgeben, ist ihnen diese Variante lieber?
      4 16 Melden
    • dododo 02.02.2017 17:09
      Highlight es geht halt nicht anders... aha... du würdest wohl die selben worte wählen, wenn deine familie grad mal do weggebombt worden wäre weil sich vermeintliche terroristen in der nähe versteckt gehalten haben?
      das märchen von präzisen "targeted killings" wird von den amis gerne erzählt - die zivilen opfer werden nach unten korrigiert.
      zum thema foltern fällt mir noch so eine militärbasis ein auf kuba, welche glaubs noch immer rund 40 gäste prozessfrei beherrbergt...
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    • reaper54 02.02.2017 18:55
      Highlight Feige wegbomben ist eine andere Geschichte als der Offene Kampf hier. Bei einem offenen Kampf müssen sie schon verdammt nah an den Terroristen sein, damit sie in die Schusslinie geraten. Präzise Tötung ist notwendig. Dazu kannich nur sagen jedes Land Foltert. Und Hotel Guantanamo hat nachweislich Daten geliefert mit denen in zwei Flugzeugen Bomben in Druckerpatronen Gefunden wurden. Es ist hart aber Folter kann ein Mitel zur Beschaffung von Informationen sein. Die Frage ist ob man bereit ist diesen Preis zu akzeptieren.
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    • Citation Needed 03.02.2017 10:31
      Highlight Reaper: nachweislich? Die Info stammte nach meinen Quellen (Spiegel online, Wiki) nicht von Guantanamo, sondern vom Saudischen Geheimdienst. Der Informant war ein ehemaliger Insasse Guantanamos, mind. 2 Jahre war er schon raus, und er sei Überläufer von Al-Quaeda, der sich den Geheimdiensten selbst stellte. Wenn Du einen anderen Fall meinst, Quellen pls. Zudem: die CIA und auch Mattis (und noch einer von Trumps Neuen, Name vergessen) sagen, Folter sei nutzlos. Hast Du da auch andere Quellen?
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    • Citation Needed 03.02.2017 13:33
      Highlight reaper, nochwas: es geht nicht um feige oder mutig, es geht um klug oder dumm. Die Al-Quaeda-Leute wussten von dem Angriff, die Amis wiederum wussten, dass die Terroristen das wussten (abgehörter Funk). Der geplante Überraschungseffekt war also dahin. Dennoch sind sie rein und wurden - oh Wunder - beschossen. Die Luftverstärkung, die sie dann rausbomben und -holen sollte, hat dann eben diese Bruchlandung produziert, wegen der u.A. ein 70 mio teurer Osprey hops ging. Es wurde in vieler Hinsicht ein zu hoher Preis bezahlt, den man sicher hätte geringer halten können.
      Quelle: SPON
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    • reaper54 03.02.2017 13:38
      Highlight Es gibt ein gewisses Zeitfenster in dem es durchaus sinvoll ist. Nach diesem ist es absolut Sinnlos ja. Zudem ist Körperliche Folter sehr dumm da dann genau das Passiert was Mattis gesagt hat. Man sagt alles. Da gibt es bessere Methoden.
      Und naja der Saudische Geheimdienst Foltert mit ziemlicher sicherheit mehr als der Amerikanische 😄
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    • Citation Needed 03.02.2017 15:11
      Highlight Ob die Saudis foltern oder nicht, dazu hab ich mich nicht geäussert. Ich stelle auch keine Spekulationen darüber an, ob der Mann als 'Überläufer', wie es überall steht, die Info durch Folter oder aus eigenen Stücken preisgab. Was ich aber festhalte: die Information über die präparierten Toner stammte nicht aus Guantanamo, wie Du behauptetest.
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