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US-Militär räumt zivile Opfer bei Angriff auf Al-Kaida im Jemen ein



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Im Kugelhagel gestorben: Die achtjährige Nawar «Nora» al-Awlaki.

Das US-Militär hat eingeräumt, dass es bei einem Angriff auf die radikalislamische Al-Kaida im Süden Jemens auch Opfer unter der Zivilbevölkerung gegeben hat. Bei dem Einsatz am Sonntag seien wahrscheinlich mehrere Zivilisten getötet worden.

Darunter seien möglicherweise auch Kinder, erklärte das US-Militär am Mittwoch. Es war der erste Angriff des US-Militärs im Jemen unter der Präsidentschaft von Donald Trump.

Das US-Militär, das im Jemen gegen die Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel vorgeht, hat nach eigenen Angaben in der Provinz Baida 14 Extremisten getötet. Mediziner vor Ort sprachen von 30 Toten, darunter zehn Frauen und Kinder. Bei dem Einsatz kam nach US-Angaben auch ein Elitesoldat des US-Militärs ums Leben.

Im Jemen tobt ein Bürgerkrieg zwischen den vom Iran unterstützten schiitischen Huthi-Rebellen und Gruppen, die der international anerkannten Regierung nahestehen. Diese wiederum erhält Hilfe vom sunnitisch geprägten Saudi-Arabien. Auch Al-Kaida und die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») mischen mit und verüben immer wieder Anschläge. (cma/sda/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dododo 02.02.2017 05:36
    Highlight Highlight und danach fragt man sich wieder warum sich 16jährige in die luft sprengen und warum sich leute von den rattenfängern des IS rekrutieren lassen...
    • reaper54 02.02.2017 07:07
      Highlight Highlight Soll den Terroristen ein sicheres Rückzugsgebiet gegeben werden nur wegen diesen Argumenten? Sicher nicht. Da sich die Terroristen hinter Zivilisten verstecken geht es nicht anderst. Das viel gelobte Russland Kidnappt übrigens gerne die Familien von Terroristen und Foltert diese bis die Terroristen aufgeben, ist ihnen diese Variante lieber?
    • dododo 02.02.2017 17:09
      Highlight Highlight es geht halt nicht anders... aha... du würdest wohl die selben worte wählen, wenn deine familie grad mal do weggebombt worden wäre weil sich vermeintliche terroristen in der nähe versteckt gehalten haben?
      das märchen von präzisen "targeted killings" wird von den amis gerne erzählt - die zivilen opfer werden nach unten korrigiert.
      zum thema foltern fällt mir noch so eine militärbasis ein auf kuba, welche glaubs noch immer rund 40 gäste prozessfrei beherrbergt...
    • reaper54 02.02.2017 18:55
      Highlight Highlight Feige wegbomben ist eine andere Geschichte als der Offene Kampf hier. Bei einem offenen Kampf müssen sie schon verdammt nah an den Terroristen sein, damit sie in die Schusslinie geraten. Präzise Tötung ist notwendig. Dazu kannich nur sagen jedes Land Foltert. Und Hotel Guantanamo hat nachweislich Daten geliefert mit denen in zwei Flugzeugen Bomben in Druckerpatronen Gefunden wurden. Es ist hart aber Folter kann ein Mitel zur Beschaffung von Informationen sein. Die Frage ist ob man bereit ist diesen Preis zu akzeptieren.
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