Schweiz
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Aushebung Rekrutenschule

Nicht alle sind für den Militärdienst geeignet: Junge Männer bei der Aushebung. Bild: keystone

Schon wieder eine Erhöhung: Untaugliche sollen für verpassten Militärdienst mehr bezahlen 



Rund 250'000 Männer müssen der Schweizer Armee jährlich eine Ersatzabgabe überweisen: Sie sind dienstuntauglich und können aus diversen Gründen keinen Militärdienst leisten. 

Wer «untauglich» ist, muss seine Dienstpflicht finanziell erfüllen. Die Ersatzabgabe beträgt dabei drei Prozent des Einkommens oder mindestens 400 Franken. 

Von 400 auf 1000 Franken

Dieser Betrag soll nun erhöht werden. Zumindest, wenn es nach einer Studiengruppe des Militärdepartements (VBS) geht. Die Mindestabgabe soll demnach von 400 Franken auf 1000 Franken steigen, schreibt die «NZZ am Sonntag». 

Die Begründung: Die Gruppe betrachtet es als ungerecht, wenn die ganze Dienstzeit von 260 Tagen im günstigsten Fall mit nur 4400 Franken abgegolten werden kann. Mit der neuen Mindestabgabe würde dieser Betrag auf 11'000 Franken steigen. 

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Die letzte Erhöhung des Mindestbeitrags fand im Jahr 2011 statt. Damals wurde der Betrag von 200 auf 400 Franken erhöht.

Idee findet Anklang

Ab nächster Woche nehmen sich die Sicherheitspolitiker des Nationalrats dieser Thematik an. Der Vorschlag scheint auf offene Ohren zu stossen. «Wer auf dem blauen Weg der Armee ausweicht, kommt zu günstig weg», sagt CVP-Nationalrat Jakob Büchler laut «NZZ am Sonntag». SVP-Nationalrat Thomas Hurter und weitere Politiker aus dem bürgerlichen Block finden das Thema prüfenswert. (cma)

50 «Badass»-Bilder von militärischen Sondereinheiten aus aller Welt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Olaf44512 16.10.2016 20:15
    Highlight Highlight Die Armee soll eine fixe Anzahl Mann einhalten. Gleichzeitig muss jeder hin und jeder muss gleich lange hin.

    In dieser Gleichung gibt es eine Unbekannte zu wenig oder eine Bedingung zu viel. De facto wird der Bestand an der Aushebung reduziert, und die Aussortierten sollen jetzt Schuld sein?
    • Hirnwinde 17.10.2016 01:56
      Highlight Highlight Schuld sind aller Männer, weil sie Männer sind. Die einen sühnen ihre Schuld mit Militärdienst. Die anderen zahlen den Wehrpflichtersatz. Die Frauen schulden hier nichts.
      Das ist die gerechte Ungerechtigkeit der Wehrpflicht.
      Vorschlag: Frauen, die keine Kinder haben, zahlen einen Geburtspflichtersatz.
    • Olaf44512 17.10.2016 13:13
      Highlight Highlight Aber sie dürfen die Geburtspflichtersatz nur bezahlen, wenn sie an der Aushebung als nicht Gebärfähig bestimmt werden.
  • Hirnwinde 16.10.2016 19:33
    Highlight Highlight Weil nur noch 30 bis 40 % der Wehrpflichtigen diensttauglich sind, sollte man den Pflichtersatz umwandeln in eine Männersteuer von mind. 5 % des Einkommens, oder mindestens 12000 Fr. pro Jahr.
    Schliesslich verursachen Männer Mehrkosten in Milliardenhöhe wegen ihres unvernünft. Risikoverhaltens (in Verkehr, Sport und Freizeit), ihres ungesunden Lebenswandels (Ernährung, Überarbeitung) und wegen ihrer gesellschaftsschädl. Wirkung (Kriminalität, sexuelle Belästigung, Beziehungsunfähigkeit wegen notorischer Insubordination, etc.).
    Das wäre ein fairer Ausgleich der Frauendiskriminierung
    • FN-2187 16.10.2016 22:46
      Highlight Highlight Ja genau. Am besten allen Männern noch eine Fussfessel anziehen und general überwachen?
    • Nubotronic 16.10.2016 23:01
      Highlight Highlight Wat labbersch du?
    • Mehmed 16.10.2016 23:20
      Highlight Highlight @Hirnwinde: Mit Verlaub, was für ein sexistischer männerdiskriminierender Bullshit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • seventhinkingsteps 16.10.2016 18:20
    Highlight Highlight Einen prozentuellen Anteil seines Einkommens abgeben zu müssen ist doch per Definition eine Steuer? Bürgerliche wollen also eine Steuererhöhung? Trifft das nicht den "kleinen Mann"?

    Hauptsache es steht "Militär" drauf, dann geht dem SVPler einer in die Hose, für sowas zahlt man gerne mehr, aber Staatsfernsehen, wäh gruusig.

    Erklär mir mal einer diese ideologische Verblendung
  • Metalhat 16.10.2016 16:53
    Highlight Highlight Ah geil, natürlich genau was ich brauchen kann:
    Vom Millitär aufgrund eines Unfalls und meiner Einstellung gegenüber dem Verein direkt aussortiert, muss ich zahlen, und das obwohl ich kein Einkommen habe, durch Glück schaffe ich es diese 400.- im Jahr aufzubringen.

    Und jetzt soll es um 250% steigen? Und woher soll ich das Geld nehmen? Eine Bank ausrauben?
    Kann ich leider nicht, dazu fehlt mir die Millitärwaffe...

    Kann man seine Mitgliedschaft im Verein für Beschäftigungstherapie Schweiz (VBS) irgendwie künden?
    • zimibimi 16.10.2016 18:20
      Highlight Highlight bullshit ! ich hatte 2011 einen schweren Motorradunfall und konnte dann meine Einteilung in der Infanterie nicht mehr wahr nehmen.Als folge wurde ich gefragt ob ich noch Dienstleisten wollte - da kein Armeeersatz für geleistete Diensttage vergeben wird, entschied ich meine letzten 90 Tage doch noch dem Laden zu schenken und wurde dann nach einem UCR Entscheid in den Support und Ausbildung Pool geschoben wo ich seither meine WKs links und rechts leisten kann ohne bezahlen uu müssen.
    • kingkong 16.10.2016 18:54
      Highlight Highlight Ich bin auf einem Auge blind. Das kostet mich auch neben dem EO sehr viel Geld. Aber besonders da nerven mich die ausgaben besonders, wäre ich doch bereit gewesen all das über mich ergehen zu lassen...
  • stadtzuercher 16.10.2016 16:53
    Highlight Highlight Es sind genau diese Männer, UT und Dienstleistenden, die keine politische Lobby haben.

    Rechts nicht, weil da für die Wirtschaft, die Reichen und die Bauern politisiert wird, links nicht, weil da für Frauen politisiert wird, und in der Mitte nicht, weil sie da ein christlich-konservatives Familienbild leben müssten.

    Diese Männer beginnen seit ein paar Jahren Alternativen zu wählen, Afd, Trump etc. Und ich denke (auch wenn ich diese Alternativen nicht berauschend finde) das ist gut so, weil sie auf ihrem Büezer-Buckel zu lange die Privilegien von gutgestellten Minderheiten geduldet haben.
    • seventhinkingsteps 16.10.2016 18:13
      Highlight Highlight Hä? Du weisst aber schon, dass die AfD die allgemeine Dienstpflicht in Deutschland wieder einführen will und das Bundesheer wieder zu einer Milizarmee umformen will?

      Und Trump hat sich auch mehrmals für eine starke Armee ausgesprochen.
    • Charlie Brown 17.10.2016 05:52
      Highlight Highlight Genau. Trump als wahrer Vertreter der Büezer. Etwa so wie CB?
  • Süffu 16.10.2016 16:48
    Highlight Highlight Eine Frechheit zu sagen, dass man sich UT aussucht. Es gibt sicher welche, die das machen aber das gros werden "Kranke" sein. Es sollte die Möglichkeit geben gar nichts zu bezahlen, ist ja nicht selbstverschuldet.
  • bibaboo 16.10.2016 16:18
    Highlight Highlight "Wer der Armee ausweicht, kommt zu billig weg." Es ist also offenkundig, dass man der Armee ausweichen kann und trotzdem wird nichts dagegen unternommen. Daraus schliesst sich wiederum, dass die Armee diese Leute gar nicht benötigt, da sie ansonsten zu viele Leute hätten. Das Erfüllen der Dienstpflicht ist somit für eine im Voraus bestimmte Menge objektiv unmöglich, weshalb eine Ersatzabgabe, welche eine bestrafende Funktion übernehmen soll, nicht gerechtfertigt ist. Das Recht führt mit anderen Worten dazu, dass eine bestimmte Anzahl Männer zwingend bestraft werden.
    • zimibimi 16.10.2016 18:48
      Highlight Highlight ja hier : an der Aushebung sagen Sie es bei jeder gelegenheit. Nein, ich will nicht in den Armeedienst.Entweder der Arzt, der Psychologe wird Ihnen dann den Zivilschutz empfehlen und voila. Glauben Sie mir, ich habe bereitd WK in einem Rekrutierungszentrum geleistet - Faktisch ist der Militärdienst nicht ganz so Pflicht und unausweichlich wie auch schon ist es nicht mehr. Aber selbstverständlich ist es einfacher im Nachhinein zu sagen man sei gezwungen worden, als einzugestehen dass man das mit 18 irgendwie noch nich sooo schlimm fand und sich einfach nicht gewehrt hat.
    • bibaboo 16.10.2016 19:48
      Highlight Highlight Punkt 1: Kreuze beim online Test an, dass du Schlafwandler bist.
      Punkt 2: Erzähle der Psycholog eine Schlafwandel-Geschichte von dir.
      Punkt 3: Lass eine dir nahestehende Person der Psychologin die gleiche Geschichte erzählen.
      Punkt 4: Freu dich über den Tauglichkeitsentscheid und nutze deine Zeit sinnvoller.
      Punkt 5: Werde Zivilschützer und geniesse die paar wenigen Spasstage, die du jedes Jahr leisten musst.
    • gnp286 16.10.2016 20:47
      Highlight Highlight Anscheinend verstehens die Leute nicht mal selbst. Der gros der Männer hier will nicht 'ausweichen', die werden *gezwungen* auszuweichen wennschon...
  • Oberon 16.10.2016 16:14
    Highlight Highlight Vielleicht sind wir irgendwan bereit unsere Strukturen der Realität anzupassen.

    Ich bin immer noch der Meinung das es für unsere Land besser wäre eine Berufsarmee von 50000-100000, je nach Bedarf für die Gewährleistung der Aufgaben, zu haben.

    Die Milizarmee würde ich im Zivilschutz integrieren um die Flexibilität zu erhöhen (anderer Auftrag).
    • stadtzuercher 16.10.2016 16:55
      Highlight Highlight Aus politischer Sicht finde ich eine Berufsarmee problematisch. Zu einer relativ direkten Demokratie gehört eine Milizarmee.

      Aus persönlicher Sicht, als Dienstleistender und -zahlender, unterstütze ich jedoch eine Berufsarmee. Dann ist die Diskriminierung der Männer endlich beendet, und der Staat muss seinen Soldaten anständige Löhne bezahlen und Perspektiven bieten, sonst geht nichts.
    • seventhinkingsteps 16.10.2016 18:17
      Highlight Highlight @ stadtzuercher

      Wieso gehört zu einer relativ direkten Demokratie eine Milizarmee? Ist das ein Naturgesetz oder einfach deine Meinung?

      Soll ich dir sagen, was meiner Meinung nach zu einer relativ direkten Demokratie gehören sollte? Dass ich der Ruag verbieten kann, Panzer nach Katar zu liefern.
  • Toerpe Zwerg 16.10.2016 15:15
    Highlight Highlight Das ist natürlich ein komplett behämmerter Vorschlag. Erstens müssen wenn schon die Besserverdienenden höher belastet werden und zweitens ist diese Abgabe sowieso eine Sauerei. Erstens können die meisten nichts dafür untauglich zu sein und zweitens kann die Armee gar nicht alle tauglichen brauchen.

    So verkommt der Militärpflichtersatz zum Gegenteil: Eine geschlechterdiskriminierende Steuer, von welcher Mann sich evtl. durch Militärdienstleistung befreien kann. Grotesk.
    • ast1 17.10.2016 10:31
      Highlight Highlight Zum ersten Punkt: Einkommensabhängig ist sie ja, deshalb 3% des Einkommens, halt mit einer Untergrenze. Beim Rest stimme ich natürlich zu.
  • Funny 16.10.2016 14:57
    Highlight Highlight Ich war zweimal an der Rekrutierung. Das erste mal UT wegen meinem Rücken. Da ich den Militärdienst leisten wollte ging ins Unispital zur untersuchung. Jedoch war mein Rücken alles andere als belastbar. Also wurde ich auch beim zweiten mal als UT erklärt. Trotzdem zahle ich jährlich knapp 1000 franken. Also obwohl ich eine körperliche einschränkung, sowohl für den Militärdienst als auch beruflich habe, muss ich zahlen. Wenn man jetzt noch mehr zahlen muss, verstehe ich das ganze noch weniger
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoe 16.10.2016 14:54
    Highlight Highlight Etwas am Thema vorbei, aber weiss jemand, wie die Berechnung für Auslandschweizer, die nicht steuerpflichtig sind, funktioniert?

    Gemäss Gesetz ist man für die ersten drei Jahre nach Auswanderung immer noch abgabepflichtig und ich hätte erwartet, dass diese einfach das Minimum sein wird.

    Gemäss einem, in nettem Militärton verfassten Brief des Kreiskommandos ist es aber doch teurer. Sie verzichten leider darauf auf entsprechende Gesetzestexte zu verweisen und drohen stattdessen mit polizeilicher Ausschreibung in RIPOL.

    Ist die Erpressung, entweder Selbstdeklaration der Einkommen im Ausland oder Einschätzung aufgrund ehemaligen Schweizer Einkommens rechtens?
  • Kookaburra 16.10.2016 14:22
    Highlight Highlight 25% (Ausländer) und 37,5% (Frauen) sind von dieser Diskriminierung von vornherein total ausgenommen. Kommen noch die Eingebürgerten dazu, die extra warten, sind wir auf etwa 70%!
    Diese diskriminieren den Rest (auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen) und sollten auch mit dieser Sondersteuer belegt werden. Faule, asoziale Drückeberger.
    • speedy_86 16.10.2016 22:27
      Highlight Highlight Lieber d'Artagnan,
      Ich wäre gerne ins Militär, da ich mich nicht dazu erpressen lasse beinahe einen Monatslohn hinzublättern um vielleicht, wenn alles klappt und niemand Einspruch erhebt, eingebürgert zu werden, konnte ich nicht, obwohl ich in der Schweiz geboren wurde.
      Mich zu bestrafen nicht bei etwas mitzumachen wo ich sowieso nicht hinkomme wäre sehr unrecht. Etwa so unrecht wie Kranke dafür zu bestrafen UT zu sein.
      Und nein ich bin kein Drückeberger, bin bei der freiwilligen Feuerwehr und mache soviel mit wie halt neben der Arbeit so drin liegt.
    • Bowell 17.10.2016 06:47
      Highlight Highlight Als ob eine Einbürgerung eine unüberwindbare Hürde ist...
  • nikolas 16.10.2016 13:50
    Highlight Highlight und noch ein Bsp. sehr gute Kollege ist Österreicher. in der CH geboten, aufgewachsen und arbeitet hier. muss aber keinen Rappen bezahlen. Diese unsinnige Steuer gilt es abzuschaffen. Wer Lust hat eine Initiative zu starten, soll sich unter ersatzabgaben@gmx.ch melden.
    • speedy_86 16.10.2016 22:31
      Highlight Highlight Spanier, in der Schweiz geboren, mit Unverständnis angeschaut wenn ich sage dass ich nicht eingebürgert bin, das bekomme man hier nicht bei der Geburt...
  • guby 16.10.2016 13:21
    Highlight Highlight Ich finde, dass die Dienstpflicht gehörig reformiert werden sollte:
    - Freiwillige Wahl zwischen Armee, Zivildienst, Zivilschutz
    - Erweiterung auch auf die Frauen
    Um nur mal 2 mögliche Punkte zu nennen.
    Ich persönlich finde es absolut wünschenswert, ein Jahr dem Staat zu widmen. Ob nun der Militärdienst sinnvoll ist oder nicht, darüber kann man streiten. Ich persönlich bin für eine gut ausgerüstete, abgespeckte Berufsarmee der Kampftruppen und Milizsystem für den ganzen Rest. Aber auch das ist bloss eine Idee.
  • kliby 16.10.2016 13:19
    Highlight Highlight Sexismus: Neue Steuer für Männer. Feministinnen lachen sich ins Fäustchen. Gleichstellung 2016.
    • noah_st _ 16.10.2016 21:09
      Highlight Highlight Sexismus: Die Frauen verdienen immer noch 20% weniger als die Männer.
    • Charlie Brown 17.10.2016 06:09
      Highlight Highlight @noah: Auch wenn ich klibys Kommentar nicht sehr sinnvoll finde; die 20% sind einfach nur falsch. Äpfel mit Birnen zu vergleichen war noch nie richtig.
    • MikoGee 17.10.2016 07:29
      Highlight Highlight Und dieser Mehrverdienst rechtfertigt also die Militärdienst-Ersatzzahlung? Da vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Meiner Meinung nach brauchen wir nicht den Feminismus, sondern Equalismus: Gleiche Rechte, gleiche Pflichten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 16.10.2016 12:37
    Highlight Highlight Ich wollte Militärdienst leisten, durfte nicht, weil ich durch den Gesundheitstest gefallen bin. Kalkablagerung in den Hüften sowie Meniskustörungen am rechten Bein. Ja yeaah und jetzt soll ich noch nehr Blechen während ich im Studium bin, ja ne is klar. Würds zwar verkraften aber begeistert bin ich definitiv nicht.
  • Eljham 16.10.2016 12:29
    Highlight Highlight Fände ich ok, wenn Männer und Frauen Militärdienst leisten müssten, und nicht nur die Minderheit der Männer wie heute.
    So wie jetzt geplant ists eine Diskriminierung des Mannes aufgrund seines Geschlechts. Wo sind jetzt da all die linken Feministinnen, die sich angeblich für Gleichstellung einsetzen?
    • Big ol'joe 16.10.2016 13:59
      Highlight Highlight Die Feminist(inn)en kritisieren das ja auch...
    • Mehmed 16.10.2016 14:28
      Highlight Highlight @Taebneged
      http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/02/blank/key/frauen_und_maenner.html
      Wenn man noch berücksichtig, dass die Mehrheit der Immigranten Männer sind, ohne Wahlrecht, wird die Minderheit noch viel frappanter.
    • Mehmed 16.10.2016 14:30
      Highlight Highlight @Big, die Linke fordert bloss: Wehrpflicht abschaffen (und weiss, dass das chancenlos ist, seit Jarzehnten). Aber sie fordert nie: Wennschon Dienstzwang, dann für alle. Gleichstellungspolitik betreibt die Linke nur selektiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratchet 16.10.2016 12:10
    Highlight Highlight "Im günstigsten Fall zahlt man nur 4400.-"? Da sprechen wir nicht mehr von Studenten oder Lehrlinge sondern tatsächlich nur noch von Sozialfälle, Leute, nie unfähig sind 100% zu arbeiten und in ihrem ganzen Leben, wohl nie mehr als 2800-. verdienen werden. Welche Logik steckt dahinter, dieser Unterschicht das wenige Geld, das sie haben, wegzunehmen? Wozu überhaupt? Gerechtigkeit? Als sei Untauglichkeit selbstverschuldet, und müsste bestraft werden?
    Da steckt reine egoistische Neid-, Missgunst- und Rachementalität dahinter. Ich finde die Idee einfach zum kotzen. [2/2]
  • ksayu45 16.10.2016 12:04
    Highlight Highlight ich glaub ich spinne? noch mehr zahlen für die unnötigste armee der welt mit 5 mrd budget pro jahr.. was kann ich dafür dass ich wegen gesundheitlichen problemen untauglich bin? eine frechheit!
  • Ratchet 16.10.2016 11:55
    Highlight Highlight Haben die Leute eine Sekunde darüber nachgedacht? Die einzigen Menschen, die das betreffen wird, sind Leute, die im Monat weniger als 2800.- verdienen, sprich Studenten, Lehrlinge und vor allem arbeitsunfähige Menschen! Wie genau sollen solche Leute, die klar unter dem Mindestlohn leben, mehr als ein Drittel ihres Monatslohn Ersatzabgabe im Jahr zahlen. Die Ersatzabgabe fällt damit je nach Kanton doppelt so teuer wie ihre Steuern?
    Was mich am meisten stört ist das Warum? Einen wirklichen Grund für die Erhöhung gibt es nicht ausser diese perverse Vorstellung von Gerechtigkeit. [1/2]
  • 7immi 16.10.2016 11:17
    Highlight Highlight bevor man hier rumlamentiert wäre es mal spannend die finanziellen unterschiede zu sehen. dienst leistende person vs ut. und dies in verschiedenen ausbildungssituationen, zb. student, lehre, ...
    so sieht man vielleicht, inwiefern diese erhöhung zu hoch oder gar gerechtfertig ist. könnte da watson nicht ein paar schöne diagramme fabrizieren? dann hätte man auch eine nüchterne diskussionsgrundlage und nicht nur armeegegner vs armeebefürworter...
    • Ratchet 16.10.2016 13:32
      Highlight Highlight Fakt ist, damit du mit 3% deines Einkommens nicht auf 1000-. Ersatzabgabe kommst, musst du weniger als 33'333.- Jahr verdienen. Das sind grob aufgerundet 2'800.- Monatslohn. Wer weniger als das verdient, kann schlicht und einfach nicht mehr geben.
      Wozu auch? Es wird nicht mal erklärt, warum dieses wenige Geld von dieser Unterschicht notwendig ist, ausser diese fragwürdige Vorstellung von Gerechtigkeit, man müsse Untauglichkeit bestrafen. Das einzige erwähnte Argument, ist dass im theoretisch günstigsten Fall jemand nur 4400.- zahlt. Kein Student oder Lehrling ist 11 Jahre in Ausbildung.
    • 7immi 16.10.2016 13:40
      Highlight Highlight das geld fliesst in die bundeskasse, nicht zum militär.
  • Nico_1995_ 16.10.2016 10:58
    Highlight Highlight Und wie soll sich das ein Student leisten?
    Hatte extra das Studium um ein Jahr verschoben um den Dienst zu erbringen. Wurde aber während des Dienstes nach Hause geschickt, weil die Kniebeschwerden eines früheren Unfalls wieder aufkamen. Und nun soll ich mehr bezahlen obwohl ich gerne bei meiner Truppe gebliben wäre? Und ich zudem nun mehrmals pro Woche die Physiotherapie besuchen muss?
    • 7immi 16.10.2016 11:12
      Highlight Highlight der dienstleistende student hat 3 wochen seiner lernzeit oder ferien (ja nach uni) weg und bekommt dafür 1300.-. du kannst in diesen 3 wochen arbeiten und deutlich mehr verdienen. so gesehen bist nicht du der arme sondern der dienstleistende student. genau darum gehts ja bei dieser erhöhung.
    • 7immi 16.10.2016 13:38
      Highlight Highlight @taebneged
      man kann sich davon befreien lassen. dies passiert zb bei querschnittgelähmten, die ich persönlich kenne. wenn diese beeinträchtigung aber im alltag nicht "spürt", ist die abgabe gerechtfertigt. es ist eine ersatzabgabe, keine strafgebühr. die wehrpflicht gilt nunmal für alle (männer).
  • Groovy 16.10.2016 10:54
    Highlight Highlight Soldaten müssen als höchsten Einsatz mit dem Leben bezahlen. Da schadet ein wenig monetäre Solidarität nicht.
    Dass es viele Drückeberger gibt, schleckt nunmal keine Geiss weg.
    • balzercomp 16.10.2016 11:14
      Highlight Highlight Unsinn. Wenn der Staat einen Mann für Dienstuntauglich erklärt, gibt es absolut keinen Grund ihn dafür noch zu bestrafen. Oder wollen Sie von einem Beinamputierten noch Geld dafür, dass er nicht laufen kann?
    • JohnDoe 16.10.2016 11:16
      Highlight Highlight Wenn ein Schweizer durch die Militärwaffe stirbt, ist er meist selbst oder ein Familienmitglied am Abzug. Einzig Freiwillige bei Auslandseinsätzen (KFOR) sind gefährded.
    • Machinadinho 16.10.2016 11:19
      Highlight Highlight Ja vor allem in der Schweiz ist es gang und gäbe dass Soldaten mit ihrem Leben bezahlen.. *ironie off*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miikee 16.10.2016 10:36
    Highlight Highlight Ja danke. Bestraft doch die Männer noch mehr.
    Nicht jeder der UT ist war automatisch faul und hat sich von Dienst gedrückt. War im Militärdienst habe weitergemacht und hatte dannach einen Unfall. Militär ging in dieser Zeit nicht mehr. So versuchte ich Zivildienst. Der Arzt hat mich noch während dem Dienst krankgeschrieben so wurde ich UT und muss bezahlen. Jetzt soll ich noch mehr bestraft werden für eine Situation die ich nicht beeinflussen konnte. Toll.
  • nikolas 16.10.2016 10:24
    Highlight Highlight wer wäre bei einer initiative zur abschaffung dieser unsäglichen zusatzsteuer zu haben?
    • nikolas 16.10.2016 11:50
      Highlight Highlight wer interesse hat, soll sich unter ersatzabgaben@gmx.ch melden. danke.
    • samara 16.10.2016 12:35
      Highlight Highlight Gerne!
  • Wasmeinschdenndu? 16.10.2016 10:21
    Highlight Highlight Kann ich mir nicht leisten. Ich durfte keinen Militärdienst leisten, da mein Rücken als zu grosses Risiko eingestuft wurde und ich habe mich überhaupt nicht darum bemüht untauglich zu sein. Nun leiste ich Zivilschutzdienst und bezahle noch immer fast 400.- im Jahr! Als Student kann ich es mir schlicht und einfach nicht leisten pro jahr 1000.- für die Ersatzabgabe auszugeben!
    • Madison Pierce 16.10.2016 10:52
      Highlight Highlight Geht mir auch so. UT wegen "Risikorücken". Aber im Zivilschutz "darf" ich als Rettungspionier schwere Lasten heben...
    • Hierundjetzt 16.10.2016 11:33
      Highlight Highlight Aus Versicherungssicht nachvollziehbar. Es ist wahrscheinlicher im Militär einen dauerhaften Schaden zu erlangen als im Zivilschutz.

      Hat sicher auch mit den Klagen zu tun. In den 80/90 Jahren war man da viel entspannter
  • Vinnie 16.10.2016 10:21
    Highlight Highlight Hä? Ich wäre gerne ins Militär gegangen, habe mich sogar gefreut, leider wurde ich als untauglich abgestempelt, was kann ich dafür? Braucht das Militär wirklich mehr Geld? Was ist genau der Sinn von diesen Abgaben?
  • Dragonlord 16.10.2016 10:12
    Highlight Highlight Wir UT's sparen dem Staat Zeit und Geld und müssen dafür noch bezahlen. Die Alternative wäre für mich gewesen, wochenlang in Haft zu sitzen, weil meine pazifistische Einstellung einen normalen Dienst nicht möglich machte. Meine Versuche, im Zivilschutz einen sinnvolle(re)n Dienst zu leisten, wurden allesamt mit "keine freien Plätze" beantwortet. So habe ich halt mühsam die Wehrpflichtersatzabgabe ratenweise abbezahlt bis ich 31 (oder 32) war. Dieser Verein ist ein Witz, so wie er heute (und schon länger davor) organisiert ist. Eine Reform ist dringend nötig, die Zeiten haben sich geändert.
    • Hierundjetzt 16.10.2016 10:50
      Highlight Highlight Oh Du armer.

      Warum nicht Koch, Büro oder Sani? Dort gibts nichts zu schiessen.

      Klar Pazifismus. Du wolltest einfach nicht. Punkt.
    • Hierundjetzt 16.10.2016 13:29
      Highlight Highlight Soviel zum Thema "Pazifist"...
    • ast1 18.10.2016 07:27
      Highlight Highlight @hierundjetzt: Weil ja nicht alle Rekruten die gleichen 16 Wochen Grundausbildung "geniessen", gell?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balthasar Sager 16.10.2016 10:11
    Highlight Highlight "Für mehr Sicherheit und Freiheit"
  • Mia_san_mia 16.10.2016 09:55
    Highlight Highlight Schon richtig so. Alle die sich vor diesem Seich drücken, sollen dafür genug bezahlen.
    • speedy_86 16.10.2016 10:53
      Highlight Highlight Ja, und die die sich nicht davor drücken sondern effektiv wollen aber aus gesundheitlichen Gründen nicht können mitbestrafen...
    • Mia_san_mia 16.10.2016 11:16
      Highlight Highlight Ja es ist richtig so, das alle die nicht gehen bezahlen müssen. Wir, die das Militär machen mussten, wurden genug bestraft.
    • Fabio74 16.10.2016 11:23
      Highlight Highlight Warum? Zeit die Wehrpflicht abzuschaffen. Und mal in der moderne ankommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Señor Ding Dong 16.10.2016 09:52
    Highlight Highlight Bitte versucht es mit einer anderen Studiengruppe.

    Wie wärs, wenn das Militär erstmal ernsthaft versucht, unnötige Kosten überhaupt erst nicht zu verursachen, bevor es nach mehr Budget schreit.

  • TheRabbit 16.10.2016 09:30
    Highlight Highlight Na klar ich soll nun mehr zahlen, weil ich körperliche Beschwerden habe?

    Sorry, dass ich im Genpool-Bingo verloren habe.
    • Mia_san_mia 16.10.2016 11:17
      Highlight Highlight Ja, du kannst ja froh sein, dass Du diesen sinnlosen Seich nicht machen musst.
    • TheRabbit 16.10.2016 12:04
      Highlight Highlight Ob es sinnvoll oder sinnlos ist, kann ich nicht beurteilen. Muss aber zugeben, dass der Zivilschutz eigentlich einen guten Dienst bietet im Ernstfall.
  • Madison Pierce 16.10.2016 09:19
    Highlight Highlight Die Idee ist prüfenswert. Es gibt ja immer mehr untaugliche junge Leute.

    Zu bedenken ist aber folgendes:

    - Es ist ungerecht, die wirklich untauglichen Leute mehr zu belasten.
    - Der "Rabatt" pro Diensttag im Zivilschutz muss so erhöht werden, dass man 100% pro Jahr erreichen kann. Früher waren es 10% pro Tag, heute nur noch 4%. 3 Tage WK, vielleicht noch 2 Tage Keller auspumpen, macht 5 Tage, also 20%. Das ist unfair für Leute, die bereit sind, Dienst zu leisten.
    • zimibimi 16.10.2016 19:17
      Highlight Highlight Freiwillig kann man doch immer mehr Tage leisten, aber dafür muss ja man selber aktiv werden, das tun halt die meisten nicht sondern jammern lieber
    • Madison Pierce 16.10.2016 21:54
      Highlight Highlight Früher gab es einige ausgeschriebene Freiwilligeneinsätze und zusammen mit dem Rabatt von 10% pro Tag konnte man sich mit WK und 1-2 Freiwilligeneinsätzen von der Ersatzabgabe befreien.

      Aktuell ist das nicht mehr möglich. Zumindest bei uns im Aargau wurden freiwillige Einsätze massiv zusammengestrichen. Es ist nichts mehr erlaubt, was auch von privaten Firmen erledigt werden könnte. (Was ja eigentlich sinnvoll ist, der Zivilschutz hat häufiger private Unternehmen konkurrenziert.)

      Zudem bräuchte man bei 4% pro Tag 25 Tage, also 5 Wochen, das erlaubt kein Arbeitgeber.
  • Wuschelhäschen 16.10.2016 09:19
    Highlight Highlight Wenn einer unbedingt ins Militär will aber bei der Rekrutierung für untauglich befunden wird, weil er z.B. eine chronische Krankheit hat, dann soll er eine Geldstrafe zahlen. Wo ist da die Logik?
    • Hierundjetzt 16.10.2016 10:45
      Highlight Highlight Wird übernommen von der IV.
    • MrBlack 16.10.2016 11:09
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: nicht unbedingt. Bsp: Epilepsie als Geburtsleiden. Ab einem Alter von 20 Jahren hat man plötzlich keinen Anspruch mehr auf IV-Leistungen.
    • ARoq 16.10.2016 11:16
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Nur wenn man Berufsunfähig ist. Diensttauglichkeit ist etwas anderes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • undduso 16.10.2016 08:47
    Highlight Highlight Das ganze macht schon Sinn wenn man sich vor Augen hält, dass man auch im Militär nicht verdient. Hätte ich während der RS einem Job nachgehen können in welchem ich etwa 4000 im Monat verdient hätte, hätte ich in diesen 21 Wochen mit deitlich angenehmeren Arbeitszeiten 20'000 statt knapp 10'000 verdient.
    Auch später in den WK's gibts wenn der Arbeitgeber nicht kulant ist Lohnausfälle von etwa 1.5% pro Jahr. Nur sehen das all die UT's die jammern dass sie auch ins Militär wollen nicht.
    • LeChef 16.10.2016 12:27
      Highlight Highlight Dafür kriegst du doch lohnabhängigen Erwerbsersatz. Müsste eigentlich die Einbussen kompensieren. Oder nicht?
    • undduso 16.10.2016 19:19
      Highlight Highlight Es ging hier nur um die Erhöhung des Mindestsatzes und schon wird wieder mit dem Totschlagargument Armeeabschaffung um sich geschmissen.
      Für die die das selbst mal nachrechnen wollen, man erhält in den ersten 12 Wochen der RS etwa 1800 pro Monat, egal was davor war. Wenn man danach gerade studieren geht und somit nicht angestellt ist wirds nicht viel mehr und wenn man einen WK während dem Studium macht sinds auch nur die 1800. Falls man arbeitet kriegt man 80% wobei einige Firmen die fehlenden 20% drauflegen. Was an dem hat die Blitze provoziert?
  • plaga versus 16.10.2016 08:41
    Highlight Highlight Das sind Deppen. Ich wollte und durfte ja auch nicht Dienst leisten. Ich durfte bei beim Zivilschutz mitmachen, wo ich zu wenig Einsätze hatte (Fusionen, Flachland...). Darum musste ich die verdammte Abgabe trotzdem bezahlen. Wenn ich mich nicht irre, war das wie eine Steuererhöhung von ca. 10 bis 15%. Das war und ist wie eine Zusatzsteuer für Männer!
    • Mia_san_mia 16.10.2016 09:56
      Highlight Highlight Richtig so wenn Du kein Militär machen willst und mur herumhängst.
    • lucasm 16.10.2016 10:57
      Highlight Highlight Und im militär hängt man gar nicht rum, neeeein gar nicht😉
    • Mia_san_mia 16.10.2016 11:20
      Highlight Highlight @lucasm: Sicher hängt man im Militär rum. Das herumpimpeln findetwird dort zur bis zum Exzess zelebriert. Aber eben, man ist halt im Militär und so genug bestraft. Darum sollen andere zum Ausgleich bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ano Nym 16.10.2016 08:38
    Highlight Highlight Gegenvorschlag: 12 UTler der gleichen gemeinde sollten sich zusammentun und der armee innerhalb von 6 jahren ein grippen kaufen. Zur entlöhnung dürfen sie ihn so anmalen wie es ihnen gefällt.
    • Charlie Runkle 16.10.2016 10:23
      Highlight Highlight Made my day!! 😂
  • Thomas_v_Meier 16.10.2016 08:33
    Highlight Highlight Blödsinn!
    Es gibt Gründe weshalb weshalb Männer nur das minimum von 400.-- zahlen. Also diesen Menschen welche eh schon nicht viel haben noch mehr aus der Tasche ziehen, super Idee! mol mol
  • jjjj 16.10.2016 08:28
    Highlight Highlight jede Wette dass hier in der Watson Community keine 50% Militär- oder Zivildienst geleistet haben...

    Finde es nur fair den Satz zu erhöhen. Wer alle Diensttage leitest bekommt ja alles zurück. What's the problem?
    und wer nicht gehen kann, hat min 460 Tage mehr die er produktiv einsetzen kann und den Lohnausfall locker Wettmachen könnte - sofern er denn wollte....
    • gnp286 16.10.2016 08:41
      Highlight Highlight Es geht primär um die Leute, die untauglich sind, zahlen müssen und die Kohle nie mehr sehen. Nicht um die 'Verschiebegebühr"!
    • Wuschelhäschen 16.10.2016 09:15
      Highlight Highlight @jjjjj Du hast offensichtlich den Artikel nicht verstanden. Leute die UT sind können die RS nicht nachholen, selbst jene, die unbedingt ins Militär wollen! Und diese mit Geldstrafen zu bestrafen ist nichts anderes als bireweich.
    • Gustav.s 16.10.2016 10:08
      Highlight Highlight Demnach gilt dies aber auch für andere Onlinecommunitys.
      Sogar auf 20 min sind die Leute der selben Meinung wie hier.
      Eine Verschärfung ist Blödsinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Janosch W 16.10.2016 08:15
    Highlight Highlight Na klar bestraft mich für mfine schlechten Augen. Es ist ja schliesslixh meine Schuld, dass meine Erzeuger sind wer sie sind. Dankeschön.
    • Hierundjetzt 16.10.2016 09:34
      Highlight Highlight Blind? Bis zur Dioptrie 15 kann man im Büro Dienst leisten.

      Wenn man den will😘
    • Mia_san_mia 16.10.2016 09:58
      Highlight Highlight Genau richtig, dass Leute mit solchen Ausreden bezahlen müssen.
    • Janosch W 16.10.2016 11:45
      Highlight Highlight Der Militärarzt hat mich mit 13 Dioptrien sofort doppelt untauglich gemacht. Von Bürodienst hat er nichts gesagt. Ist das jetzt auch meine Schuld?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 16.10.2016 08:14
    Highlight Highlight Ja, das passt zu den bürgerlichen Politikern. Einerseits dafür schauen, dass die körperliche Fitness (z.B. in den Schulen) hintenansteht, damit dann bei der Aushebung so viele wie möglich durchrasseln um dann von diesen, die meist eh noch kein Geld haben exorbitante Beiträge zu kassieren.
    Gut gemacht Bern, der Rinderwahn lässt grüssen.
    A pros pos, Ja das Volk wählt diese "Volksvertreter", aber wer prüft ob diese überhaupt tauglich sind?
    • michiOW 16.10.2016 10:04
      Highlight Highlight Die Bvk. prüft ihre Tauglichkeit.
    • zimibimi 16.10.2016 19:23
      Highlight Highlight Also das ist schon ziemlich weit her geholt;-)
  • MaxHeiri 16.10.2016 08:05
    Highlight Highlight Ich verstehe die Aufregung nicht. Wenn man sich vor der Rekrutierung etwas erkundigt, merkt man den Unterschied zwischen Zivildienst und Zivilschutz. Man lässt sich als militärtauglich durchgehen (keine Schauspielerei wegen jedem Bobo) und wechselt dann in den Zivildienst, der nun wirklich ein normaler Bürojob ist.
    • Ano Nym 16.10.2016 08:21
      Highlight Highlight Was mit denen die wirklich UT sind?
    • jjjj 16.10.2016 08:26
      Highlight Highlight so viele wirklich UT gibt es nicht...
    • gnp286 16.10.2016 08:43
      Highlight Highlight Doppelt UT kannst Du wegen vielen Dingen werden. Dann wirst Du zum körperlichen defizit noch von Vater Staat geschröpft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • m.kohlhaas 16.10.2016 07:59
    Highlight Highlight Ich stelle mir mal vor die, dass gratis durchfüttern, bekleiden, behausen und transportieren eines soldaten, dessen lohnausfälle und sold zu bezahlen recht teuer ist. Die logik würde demnach gebieten, dass jeder ut-ausfall eine gewaltige ersparnis für die armee ist.
    Weshalb solche leute,die eh schon (wie alle andern) für den erhalt der armee steuern zahlen aber nicht in den "genuss" dieser gratis-versorgung kommen, nochmal zur kasse gebeten werden, war mir schon immer rätselhaft.
    400.- können schon eine grosse belastung sein für jemanden in der ausbildung oder mit einem schlecht bezahlten job
  • dieleiseStimme 16.10.2016 07:57
    Highlight Highlight Wenn jemand über die ganze Zeit nur das Minimum zahlt wird dies doch gerechtfertigten Gründe haben. Für Kinder die vielleicht da sind könnte dies bedeuten dass es kein Velo gibt o. ä.

    Hauptsache wir brauchten immer schön alle Munition auf - ansonsten gäbe es nächstes Mal weniger..
    • CASSIO 16.10.2016 09:08
      Highlight Highlight Die Geschichte mit der Munition höre ich immer wieder! Stimmt sie denn wirklich (will Dir hier nicht unterstellen, ein "Schwätzer" zu sein), denn wenn "ja", dann müssen bis ganz nach oben Köpfe rollen. Das ist Verschleuderung von Steuergeldern.
    • speedy_86 16.10.2016 11:10
      Highlight Highlight Ein Schiesstag mit 50cal MG bestückten Fahrzeugen; pro Fahrzeug 900 Schuss; 4 Fahrzeuge; pro Schuss 5 oder 25 Franken (weiss nicht mehr welches).
      Das heisst entweder 18'000 oder 90'000 Franken verschossen...und das weil sonst das Budget im nächsten Jahr weg wäre. Vom Verschleiss der Läufe mal abgesehen.
  • exeswiss 16.10.2016 06:05
    Highlight Highlight Genau. Nehmt das geld von denen die sonst schon wenig haben, denn wenn man genug geld, hat zahlt man mehr als 400 Fr.. Aber nein, man zockt lieber die niedriglöhner ab, die schon mit der von 200 auf 400 fr erhöhung zu nagen hatten.
  • exeswiss 16.10.2016 05:17
    Highlight Highlight zum glück bin ich bald durch mit zahlen...
    • Mia_san_mia 16.10.2016 09:59
      Highlight Highlight Typisch SCL-Tigers...
    • ThePower 16.10.2016 22:48
      Highlight Highlight Ich auch😃Bin letztes Jahr 30 geworden. Noch 6 Raten, dann bin ich endlich frei und kann das Geld sinnvoller ausgeben, z.b fürs Komasaufen🍻😅Im Ernst, dachte die SVP wolle sich für tiefere Steuern einsetzen. Gilt aber scheinbar nicht für Geringverdiener. Shame on you!
  • MikoGee 16.10.2016 05:07
    Highlight Highlight Als wäre man mit den Umständen die zum UT führen [bei mir wars eine emotional instabilen Persönlichkeitsstörung] nicht schon genug bestraft, jetzt wollen die auch noch mehr Geld dafür, dass Sie einen nicht wollten? Ausgemachter Schwachsinn!
    Bin eh der Meinung dass nur diejenigen zahlen sollen, die auch nicht ins Militär wollen. Die Doppel-UT's sind das meistens aus gutem Grund und fühlen sich durch eine Ablehnung des Militärs nicht gerade gestärkt, diese noch zur Kasse zu bitten ist gleich dreifach demütigend!
    • gnp286 16.10.2016 07:48
      Highlight Highlight Das ist doch genau der Krux an der Sache: Diejenigen, welche zahlen haben sind sonst schon irgendwie bestraft mit physischen oder psychischen leiden. Und schlussendlich sogar noch dafür bezahlen dass man ein defizit hat? Pffff...

      Es ist ja nicht so dass die Leute nicht *wollen*! Dann würd' ichs ja noch verstehen.
    • Mia_san_mia 16.10.2016 10:01
      Highlight Highlight Emotional instabile Persönlichkeitsstörung 😂😂😂 unglaublich was man da für Ausreden nringen kann. Es ist genau richtig das solche Leute richtig zahlen müssen.
    • bibaboo 16.10.2016 11:04
      Highlight Highlight @Hobbybayernfan: aus welchem vom Spaghettimonster verlassnem Loch muss man stammen, um im 21. Jh. noch psychische Krankheiten abzustreiten? Werden dort auch noch Hexen verbrannt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • supremewash 16.10.2016 04:59
    Highlight Highlight Wer(...)ausweicht. Aha. Ich gehöre zu den Männern, die lieber Dienst geleistet hätten als Ersatz zu bezahlen. Item. Wenn ich nun aber von Bekannten zu hören kriege wie das Geld im Militär buchstäblich "verchlöpft" wird (von FIS Heer etc. ganz zu schweigen), bin ich prinzipiell gegen jede Erhöhung des Budgets für unser Militär. In meinen Augen ist dies ein amateurhafter Verein, der sowieso nichts gescheites damit auf die Beine stellen kann.
  • Darkside 16.10.2016 04:54
    Highlight Highlight Statt dass im Zuge des allgegenwärtigen Gleichstellungsgeschrei der Feministinnen endlich Gerechtigkeit geschaffen wird indem auch die Frauen Dienst leisten oder entsprechend zahlen, erhöht man lieber einmal mehr mal eben die Belastung der Männer. Wenn das Märchen der Lohnungleichheit denn wahr wäre, man müsste es direkt befürworten.
    • dododo 16.10.2016 08:18
      Highlight Highlight dienst für alle fänd ich super, aber das "märchen der lohnungleichheit"?! auf welchem planeten lebst du??
    • _kokolorix 16.10.2016 10:17
      Highlight Highlight Kann dododo nur beipflichten!
    • dododo 16.10.2016 10:52
      Highlight Highlight @simply smarter:
      welche quellen empfielst du mir denn so?
    Weitere Antworten anzeigen
  • _dennko_ 16.10.2016 04:41
    Highlight Highlight Das ist ja wohl der dämlichste Vorschlag. Vielleicht auch schon mal daran gedacht, dass es Menschen gibt die in die Armee wollen und nicht können? Und die sollen noch mehr bezahlen? Dien Armee weiss ja jetzt schon nicht wohin mit dem ganzen Geld! Klar gibt es Personen, die das System ausnützen, aber das liegt auch daran, dass man es ihnen leicht macht, da man gar keinen Bedarf von so vielen Männern hat. Übrigens, ich bin habe meine RS absolviert und bin auch froh darüber, da ich jetzt in Ruhe gelassen werde von so einem Schwachsinn..
  • gnp286 16.10.2016 04:38
    Highlight Highlight So etwas selten dämliches. Ich bin doppelt UT, darf also bezahlen. Dies, bedingt durch einen Gehörschaden. Ich würde ja gerne Dienst leisten aber darf nicht.

    Die 3% bezahle ich mehr oder weniger gerne aber die, die es dann trifft sind Lehrlinge, Studenten und andere Leute, welche heute 400 Franken zahlen. Bei denen wirds dann plötzlich 600 Franken mehr. Woher sollen die diese Kohle nehmen?
    • lemeforpresident 16.10.2016 09:50
      Highlight Highlight P4trick, du hast offenbar keine Ahnung... Ich bin ziemlich spezialisiert, und meine Einheit leistet nur während dem WEF (Winterprüfungsphase) und während der Sommerprüfungsphase Einsätze. Ich muss also gezwungenermaßen bezahlen, und habe sowohl im Winter als auch im Sommer je dreiochen ohne Prüfungen, es wird jedoch erwartet, dass man in dieser Zeit an Arbeiten usw. schreibt! Daneben arbeite ich noch ehrenamtlich als Trainer, erzähl mir bitte, wann ich noch 3 Wochen bei McDonalds arbeiten sollte?
    • Thomas_54 16.10.2016 10:27
      Highlight Highlight @p4trick und die Lehrlinge erst!! Gehen jede Woche 1-2 Tage in die Berufsschule die sie nicht bezahlen müssen und erhalten dafür auch noch Lohn!!!!

      Äh ja...
    • zimibimi 16.10.2016 19:38
      Highlight Highlight @lemeforpresident: GastWK ist auch einde Möglichkeit, ist leiste meinen Dienst immer in den Semesterferien, geht soweit gut.
    Weitere Antworten anzeigen

Das Dienstbüchlein wird abgeschafft – 10 Jahre zu spät

Das Dienstbüchlein hat es doch noch ins digitale Zeitalter geschafft – ein Jahrzehnt später als gedacht. Bereits in den kommenden Wochen will das Verteidigungsdepartement seine Pläne für die elektronische Version der Militärchronik präsentieren.

Es war das Jahr, in dem Apple das Telefon neu erfand, als auch die Schweizer Armee beschloss, digitaler zu werden. Im Januar 2007 stellte der Technologiekonzern sein erstes iPhone vor. Und im Mai desselben Jahres teilte das Verteidigungsdepartement mit: «Die Armee prüft die Einführung eines elektronischen Dienstbüchleins.» Der Satz versprach einen Aufbruch.

In Tat und Wahrheit sollte es noch ein Jahrzehnt und ein Dutzend iPhone-Generationen dauern, bis die Politik sich dazu durchringen konnte, …

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