Schweiz
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Roger Koeppel, Nationalrat SVP, spricht waehrend einer Medienkonferenz zur Vorstellung des neuen Positionspapiers zur Schweizer Medienpolitk der SVP, am Freitag, 26. August 2016 in Bern.  (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Macht, was er immer wieder gerne macht: Kollegen-Schelte. In markigen Worten.  Bild: KEYSTONE

Journalist und Politiker Roger Köppel geisselt deutschen «Medien- und Polit-Filz» (...)



Immer wieder stellte sich Roger Köppel im US-Präsidentschaftswahlkampf gegen einen angeblichen Medien-Mainstream, nun legt der Mann, der der wählerstärksten aller hiesigen Parteien publizistisch wie politisch ein Gesicht gibt, nach. Und teilt ordentlich aus. Im Interview mit dem deutschen Branchenportal meedia.de prügelt er auf Journalisten-Kollegen ein und geisselt insbesondere den «Spiegel» als «Sturmgeschütz gegen die Demokratie, gegen das Volk». Und ja, auch zu den Expansionsplänen des ultra-rechten US-Nachrichtenportals Breitbart nimmt Köppel Stellung.

Köppel über ...

... die Konkurrenz

Die Medien haben total versagt, vor allem die amerikanischen, aber auch die deutschen. (...) Medien sollen berichten, nicht Wahlkampf machen. Das aber machten sie: krampfhaft gegen Trump. Für Clinton. Und sie haben diesen Wahlkampf auch noch verloren. Wie peinlich. (...) Die Mainstream-Medien ergriffen total scheinheilig und einseitig Partei gegen Trump und für Clinton. So schafft sich ein Berufsstand ab.

Roger Köppel, SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor

Nationalratskandidat und Chefredaktor der Weltwoche Roger Koeppel zeigt einem Delegierten ein Ausgabe der ''Weltwoche?? der Delegiertenversammlung der SVP am Samstag, 4. Juli 2015 in Kerns. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Roger Köppel: Journalist und Politiker. Bild: KEYSTONE

... den «Spiegel»

Am schlimmsten ist der Spiegel. Das hat mit Journalismus nichts mehr zu tun. Zuerst war Trump ein Wahnsinniger, jetzt ist er auf dem Cover eine Super Nova, ein Feuerball, der die Erde vernichtet. Das ist nicht nur dumm. Dahinter steckt vor allem die hochnäsige, ja hasserfüllte Verachtung eines einwandfreien demokratischen Volksentscheids, der Trump ins Amt brachte. Der Spiegel ist heute ein Sturmgeschütz gegen die Demokratie, gegen das Volk.

Roger Köppel, SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor

... die «Weltwoche»

Wir stehen keinen Politikern nahe, sondern der Schweiz und ihren Grundwerten: freie Meinungsäusserung, Selbstbestimmung und Rechtsstaat. Die Ironie dieses US-Wahlkampfs war, dass genau die Leute, die Trump Angstmacherei vorwarfen, die grösste «Habt Angst vor dem bösen Mann»-Kampagne der Geschichte machten. Unterschätzen Sie nie den Faktor Heuchelei in Medien und Politik.

Roger Köppel, SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor

Nationalrat Roger Koeppel, SVP-ZH, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete in der Debatte zur Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizuuegigkeitsabkommen, am Mittwoch, 21. September 2016, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Roger Köppel: «Es gibt in Deutschland ein verfilztes Medien- und Polit-Establishment (...)» Bild: KEYSTONE

... «Breitbart»

Ich kenne «Breitbart» zu wenig, aber ich freue mich immer über mehr Vielfalt statt Einfalt in den Medien. Meines Wissens schreibt James Delingpole vom Spectator für Breitbart, ein brillanter Autor, der auch schon für uns geschrieben hat. Wenn die Delingpole nehmen, können sie nicht so schlecht sein.

Roger Köppel, SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor

... «Medien- und Polit-Filz»

Es gibt in Deutschland ein verfilztes Medien- und Polit-Establishment, das den Bezug zur Wirklichkeit verloren hat, wie auch die illegale Völkerwanderung des letzten Jahres zeigte.

Roger Köppel, SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor

(tat)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Werner 23.11.2016 10:22
    Highlight Highlight Köppel:
    "unabhängiger Journalismus", "neutrale Weltwoche", "Breitbart ist wohl nicht so schlecht"...

    ...und dann die Kommentarspalte:
    "glänzender Rhetoriker", "bestes Blatt im DE Raum"...

    Ich kann nicht glauben was ich hier lese.
    • pachnota 23.11.2016 11:40
      Highlight Highlight Wieso nicht?
      Gehörst du auch zu den WW Hassern, die diese Zeitung nur vom Hörensagen kennen?
      Sicher schoo.. Gell
    • Der Werner 23.11.2016 15:42
      Highlight Highlight Weil das alles absurder Schwachsinn ist, desshalb.

      Nein lieber pachnota, ich bilde mich normalerweise bevor ich was sage.
      Ich hab tatsächlich auch WW gelesen und stelle mit fest, dass das ein populistisches, parteiisches Blatt ist, in dem Meinungen statt Berichterstattungen stehen.

      Auch habe ich genug von Köppel gelesen und gehört, dass ich glaube sagen zu können, dass der Mann weder besonders intelligent noch ein brillianter Redner ist. Da gibts definitiv besseres wenn du Niveau suchst.
  • RETO1 23.11.2016 09:16
    Highlight Highlight R.Köppel ist ein glänzender Rhetoriker und ein genialer Analyst, keiner von der linken Seite kann ihm auch nur annähernd das Brot reichen, nur darum wird er auch immer wieder von den führenden Medien zu Diskussionen eingeladen
    Das immergleiche Bashing hier hat inzwischen null Unterhaltungswert weil total abgeluscht
    • piedone lo sbirro 23.11.2016 11:15
      Highlight Highlight wer seine bildungsferne und leichte manipulierbarkeit so öffentlich zelebriert, kann nur ein bezahlter troll oder ein svp-wähler sein...
    • ujay 23.11.2016 13:59
      Highlight Highlight Schon mal nachgedacht,was Rhetorik bedeutet?Dabei gehts nicht um den Wahrheitsgehalt des gesagten,sondern alleine darum, die Zuhörer mit Worten zu überzeugen.Bei ihnen funktioniert Dies anscheinend.
      Ich jedenfalls halte mich an Fakten und nicht an verdrehte sog. Analysen eines populistischen Schreiberlings,der an Selbstüberschätzung leidet und seine Beliebtheit bei deutschen Medien mit Kompetenz verwechselt.Sein Unterhaltungswert für Diese beschränkt sich jedoch auf sein schon fast pathologische Bild der Welt in schwarz/weiss.So gesehen ist die WW ist eine Bildzeitung für Rechtsnationale.
    • Fabio74 23.11.2016 21:28
      Highlight Highlight Er mag brillant reden können. Schön und gut. Aber seine Meinung ist die seines Herrn. Sprich der alte Mann vom Herrliberg der sein "Hobby" finanziert, und eine schreibende Kampftruppe unterhält.
      Man lädt ihn ein, wie man die Illi eingeladen hat, weil man für Quoten einen Provokateur braucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 23.11.2016 09:07
    Highlight Highlight der zweck der ww ist nicht die information, sondern das gezielte verunglimpfen von vermeintlichen und tatsächlichen politischen gegner.

    "qualitätsjournalismus" der ww:

    schmutzkampagnen gegen sarasin/goltermann gegen res strehle, gegen sommaruga, die kesb usw.
    dazu die artikel des abschreibejournalisten urs geheriger, die dümmlichen und falschen artikel des "journalisten" mörgeli zur asylunterkunft in zollikon.

    am besten gefiel mir die verehrung und verharmlosung von köppel gegenüber dem nazi-massenmörder hermann göring.

    die blochersche ww liefert boulevard auf tiefem niveau.
  • DerTaran 23.11.2016 08:25
    Highlight Highlight Reine Provokation der Provokation wegen. Köppel ist schon oder immer noch im Wahlkampf. Steht er dann bald für die AFD auf dem Podium?
  • Posersalami 23.11.2016 08:15
    Highlight Highlight "Wir stehen keinen Politikern nahe, sondern der Schweiz und ihren Grundwerten: freie Meinungsäusserung, Selbstbestimmung und Rechtsstaat."
    MUHAHAHAHAHAHAHAHA der war gut :D :D :D
  • saukaibli 23.11.2016 07:27
    Highlight Highlight EIne lächerliche Person macht lächerliche Aussagen. Halt typisch Köppel, hält sich für superschlau, aber wer auch nur ein kleines Bisschen Grips in der Birne hat fällt nicht aus sein total widersprüchliches Gelaber rein ein. Jedes einzelne Wort dieses unsympatischen Menschen ist nur Provokation und Wahlkampf.
  • Sapere Aude 23.11.2016 07:23
    Highlight Highlight Dass Köppel und Konsorte faschistoiden und antidemokratischen Tendenzen gegenüber nicht unaufgeschlossen sind wissen wir langsam. Absurd wie er behaupten kann, sein Magazin würde keinem Politiker nahe stehen, wo er selbst im Nationalrat sitzt. Die Weltwoche ist sein Propagandainstrument. Köppelscher Doppelstandart wieder einmal vom feinsten.
  • ujay 23.11.2016 06:47
    Highlight Highlight Wieder mal warme Luft von"einem der führenden Köpfe der schweizer Politszene". Peinlich, peinlich. Ein Werbespot für sein Blättli im Gewand eines Rundumschlages gegenüber der Konkurrenz. Herr Köppel:für wie dumm halten sie eigentlich ihre Landsleute? Ihre eindeutig rechtslastiges Erzeugnis als neutral hinzustellen und gleichzeitig mit einem Politmagazin wie "Der Spiegel" zu vergleichen lässt an ihrer Wahrnehmung zweifeln.
  • pamayer 23.11.2016 06:26
    Highlight Highlight Köppel täubelet. S04/15.
  • zombie woof 23.11.2016 06:19
    Highlight Highlight Koeppel ist wie ein trotziges, kleines Kind, das mit irgendwelchen dummen Aktionen Aufmerksamkeit erregen will, und mehr nicht.
  • Acappucci Stefan Shabbes 23.11.2016 05:54
    Highlight Highlight Nehmen wir Köppel beim Wort: er nervt sich wegen der Titelblatt Gestaltung eines dt. Nachrichtenmagazins, das Trump als Supernova stilisiert. Die WW selbst ungleich beschämendere Titel vorzuweisen, Stichwort die Romas kommen um nur mal eines zu erwähnen. Dahinter steckt zunächst viel Anbiederung an den Wutbürger vor allem aber die hochnäsige, ja hasserfüllte Verachtung von jeglicher Menschlichkeit; ja, Die Weltwoche ist heute ein Sturmgeschütz gegen die Menschlichkeit. Herr Trump sagte, im Falle einer Wahlschlappe werde er den einwandfreien demokratischen Wahlentscheid gerichtlich anzweifeln.
    • pachnota 23.11.2016 08:09
      Highlight Highlight Hasserfüllte Verachtung der Menschlichkeit?
      Vergiss es. Köppel hasst u verachtet vermutlich nicht mehr als du selbst. Vermutlich eher weniger. Ich glaube du brauchst ihn eifach wie eine weisse Leinwand um deinen eigenen Hass zu projizieren. Der will ja auch irgendwie raus.
    • Acappucci Stefan Shabbes 23.11.2016 14:30
      Highlight Highlight Wie Dir vielleicht entgangen ist, habe ich lediglich Koeppel in seinen eigenen Worten zitiert und einige Stellen abgeändert, es ist Seine Projektion nicht meine: "..jetzt ist er auf dem Cover eine Super Nova, ein Feuerball, der die Erde vernichtet. (..)Dahinter steckt vor allem die hochnäsige, ja hasserfüllte Verachtung eines einwandfreien demokratischen Volksentscheids, der Trump ins Amt brachte. Der Spiegel ist heute ein Sturmgeschütz gegen die Demokratie, gegen das Volk.
  • Acappucci Stefan Shabbes 23.11.2016 04:57
    Highlight Highlight Stopp it Koeppel
  • pachnota 22.11.2016 23:35
    Highlight Highlight Die Weltwoche ist die beste Zeitung für politisch Interessierte. Ich lese überigens viel linke Meinungen von z.B. bastien girod, cedric wermuth, peter bodenmann u.v.m. gerade in der WW.
    Völlig unzensiert werden da regelmässig die unterschiedlichsten Meinungen ausgebreitet. Eine Leistung die eine Woz z.B. niemals erbrinngen würde.
    Auch gute kulturrelle od wissenschaftliche Artikel v. Autoren aus der ganzen Welt.
    Ich verstehe dieses WW bashing nicht.

    Selber blöd, wer zu faul ist, dieses Blatt zu lesen.
    • CASSIO 23.11.2016 05:51
      Highlight Highlight Die WW mit der WOZ zu vergleichen, zeigt eigentlich schon, was man von beiden Blättern zu halten hat: NICHTS!
    • Fabio74 23.11.2016 06:49
      Highlight Highlight Die Weltwoche ist ein Stümperblatt, dass auf Provokationen aus ist und nicht mehr
    • DerTaran 23.11.2016 08:19
      Highlight Highlight Ich habe jahrelang die WW gelesen, gerade weil sie tasächlich ein Sammelsurium von Artikeln jeder politischen Richtung war. Leider hat sich das mit mehr und mehr SVP Einfluss geändert und die rechts aussen Artikel (vor allem die Titelgeschichte) nahmen überhand. Es gibt vielleicht immer noch linke Beiträge in der WW (ich weiss es nicht), aber die Balance ist abhanden gekommen seit Köppel das Sagen hat. Er hat eine tolle Zeitung kaputt gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 11lautin 22.11.2016 22:48
    Highlight Highlight Zum Kotzen was der rauslässt , Breitbart ist Alt-right=White supremacy=Rassistisch=Faschistisch!
    Und so einer findet das noch gut! Unterste KotSchublade💩
  • Human27 22.11.2016 22:39
    Highlight Highlight Die Aussagen von Köppel sind nicht im Grundsatz falsch aber in seiner Position (Politiker, Journalist) mehr als heuchlerisch. Die aktuelle Weltlage ist aus meiner Sicht der Tatsache geschuldet, dass an zu vielen Orten die Sorgen der Bevölkerung nicht ernst genommen wurden. Dass sich im Anschluss Heilbringer mit einfachen Lösungen etablieren können liegt auf der Hand, löst aber wie die Geschichte zeigt keinerlei Probleme.
  • Electric Elephant 22.11.2016 22:34
    Highlight Highlight Oje, Bubi macht Medienkritik! Und diese Verfilzung von Medien und Politik... Zum Glück ist die WW ja völlig unabhängig und transparent was ihre Finanzierung betrifft... Was sind das für Leute, die diesen selbst gerechten Göring-Versteher auch noch wählen? Armselig dieser ...
  • Pirat der dritte 22.11.2016 22:18
    Highlight Highlight Ich mag den Köppel ja auch nicht, aber so ganz unrecht hat er auch nicht.
    • DerTaran 23.11.2016 08:23
      Highlight Highlight Er hat deshalb unrecht, weil es nie die ausschliessliche Aufgabe des Journalismus war Informationen zu verbreiten. Meinungsbildung war immer auch dabei.
    • Pirat der dritte 23.11.2016 17:09
      Highlight Highlight deshalb habe ich ja ... so ganz... geschrieben.
  • jassroli 22.11.2016 22:00
    Highlight Highlight Wo Köppel recht hat, hat er recht.
    • Lord_ICO 22.11.2016 22:44
      Highlight Highlight Köppel ist der letzte der von Filz sprechen muss. Behauptet seine Zeitung steht keiner Politik nahe, dass ich nicht lache. Seine Weltwoche ist das Sprachrohr der SVP und ohne Unterstützung dieser, gäbe es dieses Käseblatt schon lang nicht mehr.
      Sabbelt was von bekämpfung des Establishment und gehört selbst dazu.
      Köppel ist die Verkörperung von allem, was für mich die SVP zur unwählbaren Partei macht, eben ein perfekter Soldat Blochers.
    • Mnemonic 22.11.2016 23:06
      Highlight Highlight Wo genau ist das denn?
    • Fabio74 23.11.2016 06:51
      Highlight Highlight @Stipps: wer für diese Blättchen zahlt ist selber schuld. Etwa das gleich lausige Niveau wie 20 Minuten
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 22.11.2016 21:53
    Highlight Highlight Es würde den Journalisten von watson gut anstehen sachlich fundierte Artikel gegen die Ansichten und Berichterstattung der WW und Köppel zu schreiben. Einfach nur immer die Person Köppel löcherlich zu machen bringt gar nichts und zeugt von einer überheblichen besserwisserischen Haltung. Ernst nehmen und sich sachlich mit den Themen Auseinandersetzen währe die korrekte Vorgehensweise, so wie es der Köppel im allgemeinen auch tut.
    • Schneiderlein 22.11.2016 22:03
      Highlight Highlight Aber wenn er doch löcherlich ist...
    • Winschdi 22.11.2016 22:20
      Highlight Highlight Köppel ist schlicht nicht ernst zu nehmen... Leider haben solche Leute zuviel Erfolg in letzter Zeit.
    • Fabio74 22.11.2016 22:38
      Highlight Highlight Köppel ist ein billiger Demagoge und nicht viel mehr
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratchet 22.11.2016 21:43
    Highlight Highlight "Wir (Die Weltwoche) stehen keinen Politikern nahe" - Roger Köppel, Chefredaktor der Weltwoche und Politiker

    Aber jetzt mal ehrlich watson, warum schenkt ihr allgemein diese Leute von Rechtsaussen so viel Beachtung. Ihr informiert bestens über Breitbart, alt-right oder was auch immer, die der Allgemeinheit eigentlich gar nicht interessieren würde. Weltwoche kenne ich auch nur von euch. Köppels Auftritte in Deutschland könnten mir nicht egaler sein. Auch negative Werbung ist Werbung.
    • Lord_ICO 22.11.2016 22:39
      Highlight Highlight Das Problem löst sich nicht mit wegsehen, watson zeigt uns auf in welche gefährliche Richtung unsere Gesellschaft driften könnte, wenn wir diese rechte Bewegung nicht aufhalten/ausbremsen.
      Manchmal verspüre ich auch das Gefühl eines Overkills solcher Themen. Doch mache ich mir dann bewusst, das passiert hier und jetzt und wenn wir nicht vorsichtig sind, sind Verhältnisse wie 1935 plötzlich wieder in bedrohlicher Nähe.
      Falls dies kommt, möchte ich meinen Nachfahren nicht sagen müssen: Ich habe weggeschaut.
    • D(r)ummer 23.11.2016 10:20
      Highlight Highlight @Lord_ICO. Korrekt. Es darf aber nicht vergessen werden, dass die rechte Bewegung einen gut gepflegten Gegenpol braucht. Sonst bringt das "aufmerksam-machen" auch nicht viel.
      Die linken Medien behandeln ja auch Themen der rechten Medien. Z.B. Lügenpresse... Wenn jetzt ein "Wutbürger" (ich mag den Begriff nicht) über die Lügenpresse schimpft und ein neues Medium sucht, läuft er garantiert nicht zu denen über, wo er als Dumpfbacke bezeichnet wird...
  • Frau Dingsi 22.11.2016 21:40
    Highlight Highlight Ach, der Köppel. Das war treffend. Und lustig. Wie putzig er sich aufgeregt hat:

    https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=4&ved=0ahUKEwiHv7Phmb3QAhXKSxoKHT0CDugQFgguMAM&url=https%3A%2F%2Fwww.falki-design.ch%2Fpics%2FScheissfilm.doc&usg=AFQjCNGrCS0234hLUcdT49oqA3TFCgyUXg&sig2=KTwi8iDNjqsFVY6qHnbZNA&bvm=bv.139250283,d.d2s

    Oy vey, was ist aus diesem lustigen und geistreichen Typ geworden: ein böser, gefährlicher Spinner, der voll den Erfolg auf seiner Seite hat.
    • dä dingsbums 22.11.2016 22:37
      Highlight Highlight Erfolg bei der Wahl zum Nationalrat, ja. Überwältigend sogar.

      Bei der Auflage der WW ist das Gegenteil der Fall. In den letzten 10 Jahren hat sich die Zahl der Abonennten halbiert, in den letzten zwei Jahren über 10% verloren.
      Siehe die Wemf verweise im Wikipedia Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weltwoche
    • Fabio74 23.11.2016 06:54
      Highlight Highlight @Stipps: sein Erfolg ist die eines Rattenfängers. Demagogie, reisserische Texte selten recherchiert, aber euch reichts. Dazu einen Haufen Geld von Onkel Christoph.
      Die Abozahlen schrumpfen aber als kleine "Stürmer" Zeitung erfüllt sie den Zweck
    • RETO1 23.11.2016 08:30
      Highlight Highlight @ dingsbums
      Welche Printmedien haben denn in letzter Zeit nicht an Abonennten verloren?
      Merkst du etwas??
      Lies dir andere Argumente aus der abgelutschten Köppelbashingkiste aus!
  • Digital Swiss 22.11.2016 21:32
    Highlight Highlight 💩
  • nilson80 22.11.2016 21:29
    Highlight Highlight Frei nach F.W. Bernhard: Die grössten Kritiker der Elche, sind selber welche.
    • Firefly 22.11.2016 21:38
      Highlight Highlight Ja und der Elch der am lautesten brüllt, bekommt die meisten Weibchen, ah Aufmerksamkeit.
  • Firefly 22.11.2016 21:26
    Highlight Highlight Ha, Koppel macht mit seinem Blatt selber Wahlkampf, einfach für seine Partei. Soll mal vor seiner eigenen Haustür wischen, verfilzter mit der Politik als die Weltwoche kann eine Zeitung wohl kaum sein.
  • supermario1 22.11.2016 21:06
    Highlight Highlight Herr Köppel, wir ernennnnen sie zum Schweizer des Jahres 2016:-) !
    User Image
    • Regas 22.11.2016 22:04
      Highlight Highlight Ich finde es toll dass sich Köppel gegen den Mainstream Journalismus auflehnt und die WW als einzige Zeitschrift die positiven Aspekte von Sepp Blatter beleuchtet. Und das obwohl ich der Meinung bin das man die FIFA und der ganze Fussballzirkus besser Heute als Morgen auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgen würde.
    • CASSIO 23.11.2016 11:11
      Highlight Highlight Regas, "anders-sein" ist noch lange kein Qualitätsmerkmal.
  • LeChef 22.11.2016 21:05
    Highlight Highlight Was den Spiegel betrifft, hat er absolut recht. Ebenso taz und Süddeutsche. Überhaupt ist der deutsche Journalismus im Vergleich zu schweizerischen extrem stromlinienförmig und gleichzeitig enorm aufgeregt (ich weiss, dass dieses Wort nicht ganz passt, aber ich finde im Moment kein besseres). Da wird tagelang hysterisch hin und hergeschrieben, gejammert, sich empört, ein Thema platt gewalzt, bis es den Blattmachern zu den Ohren rauskommt - dann springt man auf den nächsten Zug auf. Wie ein Haufen Hühner bei der Fütterung. Ich verstehe alle, die in Deutschland von den Medien enttäuscht sind.
    • Domino 22.11.2016 23:19
      Highlight Highlight Da gebe ich Ihnen 100% recht. Man kann auch feststellen das sich deutsche Medien, Blogs und Youtuber immer mehr auf schweizer Presse beziehen und hier eine neutralere, offenere und differenziertere Sichtweise vorfinden. Das macht das ganze interessanter und bewegt einem selber zum nachdenken. Viele deutschen Portale haben auch die Kommentarfunktion gesperrt, was auch viel aussagt. Die sinkende Auflage ist die Quittung. Kommt z.B. auf Watson einen Artikel vom Spiegel, so lese ich den gar nicht erst und gehe höchstens zu den Kommentaren. WeLT.de macht da einen viel besseren Job in Deutschland.
  • SolidSnake 22.11.2016 21:02
    Highlight Highlight Ausser dem Breitbart und Weltwoche-Part, sehe ich nichts, wo er nicht recht hat.....
  • supermario1 22.11.2016 21:02
    Highlight Highlight Genau, und die Weltwoche verkündet als einziges Medium die Wahrheit. Und die BaZ sowieso, ganz unabhängig, ganz sicher! Mein Gott, wieso ist bis jetzt niemand darauf gekommen?? (Rolleyes) ;)
  • Hippie-ster 22.11.2016 20:59
    Highlight Highlight Blablabla...

    Immer die gleiche Leier um Aufmerksamkeit zu heischen und zahlreiche Journalisten kriechen ihm wieder mal auf den Leim.

    Die WW überlebt nur dank der Provokation, die Auflage sinkt kontinuierlich und ohne Anzeigen von EMS und Basler Läckerli wäre der Ofen wahrscheinlich schon aus. Da die üblichen Mätzchen immer weniger wirken, kritisiert man Journalisten, das kommt dann garantiert in die Medien.

    By the way watson:

    "Nur Journalisten interessieren sich für Journalisten"

    Kurt W. Zimmermann in seiner Kolumne in der Weltwoche.
  • Aged 22.11.2016 20:55
    Highlight Highlight Ich verstehe seinen Unmut: in der Schweiz ist er ganz alleine der Filz. Da darf geheult werden.
  • Schneiderlein 22.11.2016 20:52
    Highlight Highlight Armes Würstchen dieser Mann. Aber eben, wes Brot ich ess, des Lied ich sing. - Wirklich armes Würstchen dieser Mann. Muss hart sein, so abhängig sein zu müssen.
  • Aged 22.11.2016 20:49
    Highlight Highlight Manchmal ist man selbst das grösste Problem.
  • Walter Sahli 22.11.2016 20:48
    Highlight Highlight "Illegale Völkerwanderung" ist genauso absurd wie
    User Image
  • Der Beukelark 22.11.2016 20:36
    Highlight Highlight Kann man aus diesem Wutausbruch ableiten, dass die Abozahlen in der Schweiz stagnieren? Bald gibt's die Weltwoche mit AFD-Beilage. Ich wünschte, dieser Mann würde weniger in meiner Wirklichkeit auftauchen.
  • ströfzgi 22.11.2016 20:33
    Highlight Highlight Sehe eigentlich Nichts wo er nicht Recht hätte.
    • _kokolorix 22.11.2016 20:59
      Highlight Highlight Als Programmierer setze ich vor jede von seinen Aussagen ein Ausrufezeichen;-)
    • Fabio74 22.11.2016 22:40
      Highlight Highlight Ahja
  • Ridcully 22.11.2016 20:22
    Highlight Highlight Ich habe die Leute nie verstanden, die Köppel als "brillianten Intellektuellen" bezeichnet haben. Er ist für mich eine kluge Verkörperung eines dummen Menschen.
    • nilson80 22.11.2016 21:26
      Highlight Highlight Schön ausgedrückt.
    • Human27 22.11.2016 22:42
      Highlight Highlight Leider aus meiner Sicht nicht ganz richtig, denn auf seine Art ist Köppel wirklich brilliant und auch rethorisch äusserst begabt. Das macht ihn um ein vielfaches gefährlicher für alle Grundwerte, welche die Schweiz seit vielen Jahren auszeichnet.
    • Rabbi Jussuf 23.11.2016 00:19
      Highlight Highlight Von einer bestimmten Warte aus ist Köppel ein "brillianter Intellektueller" - wenn man nicht mehr als 80 IQ hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blobb 22.11.2016 20:17
    Highlight Highlight Was für ein Botzkrocken
  • Echo der Zeit 22.11.2016 20:17
    Highlight Highlight Armer Narzisst.
    • Rabbi Jussuf 23.11.2016 00:20
      Highlight Highlight Narzisst?
      Müsste das nicht Narzwist heissen?

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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