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60-facher Vater: «Am liebsten ist mir die Bechermethode, doch manche wünschen Sex»

Reto ist Vater von 60 Kindern. Frauen, die sich ein Kind wünschen, können sein Sperma im Becher bestellen – oder ihn zum Sex treffen.

23.08.16, 10:14 23.08.16, 11:40

Veronica Bonilla Gurzeler / wir eltern



Spätestens Ende 30 lässt sich die Frage nach der Familienplanung für das weibliche Geschlecht nicht mehr mit «später» beantworten. Wer sich ein Kind wünscht, muss jetzt den geeigneten, zeugungswilligen Partner zur Hand, besser bereits schon im Bett haben – und vorwärtsmachen.

Ein Artikel von

Die Reproduktionsmedizin gaukelt Frauen zwar vor, eine Lösung zu haben. Mit Social Freezing, dem Einfrieren von Eizellen, wird das Problem aber bloss auf die lange Bank geschoben. Da Alleinerziehende mittlerweile nicht mehr wie Aussätzige behandelt werden und auch Kinder, die nicht in so genannt intakten Familien aufwachsen, in der Schule keine Minderheit mehr sind, erfüllen sich Frauen heute ihren Kinderwunsch auf eigene Faust.

Maya:

«Seit einigen Jahren hatte ich keine Beziehung mehr, auf die ich bauen konnte. Beruflich war ich als Künstlerin sehr mit meinen Projekten beschäftigt. Als ich Mitte 30 beinahe ein Burnout erlitt, merkte ich, dass ich mich nicht den Rest meines Lebens nur mit mir selbst beschäftigen wollte. Der Kinderwunsch stand plötzlich im Raum, ich ging ihn an wie ein Projekt. Zwei Monate habe ich gebraucht, um mich zwischen verschiedenen Möglichkeiten zu entscheiden: Co-Elternschaft mit einem schwulen Mann, der ebenfalls einen Kinderwunsch hatte, konnte ich mir vorstellen. Bin aber zum Schluss gekommen, dass es ein zu grosses Risiko ist, mich neben dem Kind noch auf ein zweites fremdes Leben einzulassen. Nicht infrage kam für mich, mir bei einem One-Night-Stand ein Kind machen zu lassen; abgesehen vom gesundheitlichen Risiko finde ich es unethisch, einen Typ so in die Pfanne zu hauen. Ich entschied mich für einen Samenspender, den ich im Web gefunden hatte.»

Sperma-Import ist illegal 

Für Singlefrauen ist es nicht möglich, auf legalem Weg in einer Klinik für Reproduktionsmedizin eine Samenspende zu erhalten. Zwar befürwortet die Nationale Ethikkommission mittlerweile die Samenspende im Sinn der Nichtdiskriminierung auch für alleinstehende Frauen, die Gesetzesänderung lässt aber auf sich warten. Immer noch ist eine heterologe Insemination, also eine Samenspende mit Sperma, das nicht vom Partner ist, nur bei Unfruchtbarkeit erlaubt. Die Frau braucht also einen Mann, und dieser ist in der Klinik verpflichtet, sich auszuweisen, wodurch er zum sozialen Vater des Kindes wird. «Die kantonalen Gesundheitsbehörden kontrollieren uns alle zwei Jahre», sagt Peter Fehr von der Kinderwunschklinik OVA IVF in Zürich.

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Ein One-Night-Stand kam für Maya nicht in Frage. bild: shutterstock

Fehr kann jedoch Frauen ohne Partner trotzdem helfen, zu einem Kind zu kommen, da die heterologe Insemination für Alleinstehende in anderen europäischen Ländern legal ist. Beratung und Ultraschalluntersuchungen werden in der Schweiz gemacht. Darauf fliegt die Frau nach Spanien – sofern sie sich einen anonymen Spender wünscht – nach England oder Dänemark, wenn das Kind mit 18 Jahren erfahren können soll, wer sein biologischer Vater ist. Kostenpunkt je nach gewähltem Prozedere zwischen 800 und 8000 Euro – die Reise nicht gerechnet.

Deutlich günstiger ist es, bei einem ausländischen Anbieter wie Cryos in Dänemark, Spermien zu bestellen und eine Selbstinsemination vorzunehmen. Eine anonyme Spende mit Basis-Profil kostet gerade mal 63 Euro, eine offene Spende mit erweitertem Profil (Stimmaufnahme des Spenders hören, Babyfotos sehen etc.) bis zu 700 Euro, ohne Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Da für die Einfuhr von Keimzellen eine Bewilligung benötigt wird, ist der Spermaimport illegal. Franziska Wirz von der Beratungsstelle appella bezeichnet ihn sogar als absoluten Blindflug: «Die Frau weiss nichts über die Gesundheit des Spenders. Zudem finden wir es wichtig, dass das Kind die Möglichkeit erhält, spätestens mit 18 seinen biologischen Vater kennen zu lernen.» Wirz empfiehlt Singles mit Kinderwunsch, im Bekanntenkreis einen Erzeuger zu suchen.

Spermien

Klappt dies nicht, zeigt ein Blick auf einschlägige Internetseiten, dass an zeugungswilligen Männern kein Mangel herrscht. Ob biologische oder Bechermethode – alles ist möglich. Biologisch bedeutet schlicht normaler Geschlechtsverkehr; anscheinend sind die Erfolgschancen so grösser als bei der Bechermethode. Hier ejakuliert der Spender in einen sterilen Behälter, übergibt ihn der Frau und diese führt das Sperma möglichst bald, jedoch nicht später als nach einer Stunde mittels Einwegspritze in die Vagina ein. Zur Fremdinsemination oder Bechermethode gibt es im Internet detaillierte Anleitungen.

«Ich fand Reto attraktiv, ja sogar sexy. Das war mir wichtig, weil ich das Kind auf natürlichem Weg empfangen wollte. Wir einigten uns schnell und wenige Wochen später trafen wir uns in einem Hotel irgendwo im Mittelland. 

Maya

Maya:

«Ich habe verschiedene Samenspender getroffen und mich schliesslich für Reto entschieden, der fast gleich alt ist wie ich. Abgesehen von seinen Mails mit katastrophaler Rechtschreibung trat er sehr professionell auf. Er zeigte mir unaufgefordert sein Spermiogramm, macht regelmässige HIV-Tests und führt Statistik etwa darüber, wie viele Mädchen und Jungen er bereits gezeugt hat – nämlich halbe-halbe. Das fand ich lustig, aber auch irgendwie irritierend. In letzter Konsequenz hat mich seine Unemotionalität entlastet: Er war absolut zuverlässig, in keiner Weise übergriffig. Es war klar, dass er nicht auf der Suche nach einer Partnerin war.»

Er freut sich, dass er helfen kann

Reto sitzt im Frühstücksraum einer Hotelkette, öffnet auf dem Laptop die Datei mit den Fotos der Kinder, deren Erzeuger er ist, fast 60 sind es. Bei den ersten acht – so viele sind gesetzlich erlaubt – war er noch Samenspender in einer Reproduktionsklinik. Mittlerweile hat er sich selbstständig gemacht.

Reto:

«Kinder sind etwas Positives und ich schliesse nicht aus, dass ich einmal selber welche haben werde, sein muss es aber nicht. Vom Gefühl her war es für mich falsch, dass ich in der Reproduktionsklinik nicht erfuhr, wer die Kinder bekommt. Auch hat mich gestört, dass ich bloss 3000 Franken Spesen erhielt, die Klinik mit meinem Sperma jedoch ein Vielfaches eingenommen hat. Ich meldete mich deshalb auf einer privaten Website als Samenspender an. Unter den Interessentinnen sind zunehmend auch Frauen ohne Partner, denen die Zeit davonläuft. Ich freue mich, wenn ich helfen kann, und mache es nicht des Geldes wegen. Ich verlange gerade mal meine Fahrspesen.»

Dürfen wir kurz unterbrechen? Unten geht's weiter im Text ...

Der Sex im Kopf – worüber wir fantasieren: 

Maya:

«Ich fand Reto attraktiv, ja sogar sexy. Das war mir wichtig, weil ich das Kind auf natürlichem Weg empfangen wollte. Wir einigten uns schnell und wenige Wochen später trafen wir uns in einem Hotel irgendwo im Mittelland. Ich vertraute ihm, wie man auch vertraut, wenn man verliebt ist. Ich war wahnsinnig guter Dinge und natürlich auch ein bisschen aufgeregt. Geniess den Geschlechtsverkehr soweit wie möglich, sagte ich mir, dann klappt es am ehesten. So wars dann auch, vielleicht nicht brillant, aber völlig okay. Und ich auf Anhieb schwanger.»

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Reto:

«Am liebsten ist mir die Bechermethode. Doch manche Frauen wünschen sich die biologische Variante, weil es ihnen natürlicher erscheint. Manchmal sage ich zu, aber nicht immer, denn meist ist die Situation für beide etwas unangenehm. Zweimal hatte ich Frauen, die noch nie Geschlechtsverkehr hatten; das sind dann schon spezielle Erlebnisse. Es freut mich, wenn ich nach der Geburt oder auch später ein Foto vom Kind bekomme, denn es interessiert mich, ob es mir gleicht. Regelmässigen Kontakt will ich nicht, bin aber selbstverständlich bereit, die Kinder zu treffen, wenn sie 18 Jahre alt sind.»

Rechtlich begibt sich ein privater Samenspender wie Reto aufs Glatteis. Frauen, die auf diese Weise ein Kind bekommen, geben den Erzeuger im Geburtsformular nicht an. Wenn jedoch ein Neugeborenes ohne Vater registriert wird, sind die Behörden verpflichtet, herauszufinden, wer der Vater ist. Einerseits weil das Kind ein Recht hat zu wissen, von wem es abstammt. Andererseits weil ein privater Samenspender Unterhaltszahlungen für das Kind leisten müsste – anders als ein offizieller Spender.

«Im Kontakt mit den Frauen verhalte ich mich absolut diskret. Niemand erhält meine Nummer oder weiss, wo ich wohne oder arbeite.»

Reto

Reto:

«Im Kontakt mit den Frauen verhalte ich mich absolut diskret. Niemand erhält meine Nummer oder weiss, wo ich wohne oder arbeite. Weder mein Bekanntenkreis noch meine Eltern oder Geschwister wissen von meinem Doppelleben. Einzig, wenn ich eine Freundin hatte, erzählte ich es. Verträge mache ich keine; diese wären wegen Rechtswidrigkeit sowieso ungültig. Es ist reine Vertrauenssache.»

Maya:

«Meine Tochter ist drei. Noch fragt sie nicht nach ihrem Vater. Sie wird im Bewusstsein aufwachsen, dass uns jemand geholfen hat, dem wir sehr dankbar sind. Auf die Fragen der Behörden gab ich an, es sei ein One-Night-Stand in London gewesen. In meinem Bekanntenkreis bin ich absolut offen. Ich verheimliche nicht, wie meine Tochter gezeugt wurde. Es ist mir wichtig, mein Familienmodell als Normalität zu etablieren. Ich empfehle es aber nur dann, wenn man absolut sicher ist, dass es der richtige Weg ist. Um die Geschichte hinterher zu ertragen. Finanziell bin ich unabhängig. Meine Familie hat mich von Anfang an unterstützt. Anders mein Umfeld: Sogar in der linken Kunstszene hat man mir vorgeworfen, ich würde egoistisch handeln. Wie verlogen ist denn das! Kinder haben ist doch per se egoistisch.»

Pionierinnen wecken Neid

Bleibt die Moralfrage. Darf frau das? Sich jeden Wunsch erfüllen, wie es ihr gerade passt? «Wer verzichtet, gilt heute als Versager», sagt Katrin Wiederkehr, Psychologin in Zürich. «Doch jede Wahl ist ein Verzicht.» Die 73-Jährige hat es sich erlaubt, zugunsten der Karriere keine Kinder zu haben. «Ich bin keine Asketin, sondern dafür, dass das Leben voll ausgeschöpft wird. Doch scheint man heute alles zu können, Anspruch auf alles zu haben.»

Ihre Generation verspüre diesen Frauen gegenüber, die sie als Pionierinnen bezeichnet, auch eine Spur Neid. Andererseits sei es nötig, Grenzen zu ziehen. «Die Lebensenergie muss für die Lebensleistung genügen. Ein Kind ohne Unterstützung des Erzeugers grosszuziehen, ist eine nicht zu unterschätzende Aufgabe.»

1.Was ist keine Art, Sex zu haben?
Oralverkehr
Mammalverkehr
Tribadie
Vitralie
2.Wie viel km/h beträgt die durchschnittliche Ejakulationsgeschwindigkeit?
Ca. 15 km/h
Ca. 25 km/h
Ca. 45 km/h
Ca. 155 km/h
3.Vergessen wir einmal den G-Punkt und wenden uns einer anderen interessanten Stelle des weiblichen Körpers zu: Wo liegt der U-Punkt?
An der Innenseite des Oberschenkels
Im Bereich des Harnröhreneingangs
Direkt unter dem Bauchnabel
Unter dem Brustwarzenvorhof
4.Wie wird das «Perineum» umgangssprachlich genannt?
Sex Paar Perineum Liebesspiel
Nippel
Schamlippe
Eichel
Damm
5.Welches Sex-Gesetz gibt es NICHT in den USA?
In Alabama ist der Verkauf von Sex-Toys illegal.
In Arizona darf man nicht zwei Dildos gleichzeitig im Haus haben.
In South Dakota sind Erektionen in der Öffentlichkeit illegal.
In Maryland darf man in Häusern, die neben Kirchen stehen, keinen Oralverkehr haben.
6.Was war nie eine verbreitete Verhütungsmethode?
Schwimmblasen
Schwämme
Coca Cola
Weizen
7.In welchem dieser Länder dürfen zwei Männer miteinander schlafen?
Desfile del orgullo gay en Madrid, 2013.
Myanmar
Kuwait
Irak
Singapur
8.Wie viele Kalorien sind in einem durchschnittlichen Ejakulat von 200 bis 300 Mio. Spermien ungefähr enthalten?
5 kcal
24 kcal
130 kcal
1703 kcal
9.Erotische Filmszenen machen uns im ersten Moment ...
... blind
... lustlos
... geil
... klug
10.Ach, das frivole Frankreich! Was gab es dort NICHT?
Eine Frau verklagte ihren Mann für mangelnde sexuelle Befriedigung und sie bekam recht.
Im 17. Jahrhundert konnten sich Frauen scheiden lassen, wenn ihr Mann impotent war.
Ein amtierender Präsident starb beim Oralverkehr.
Im Schloss von Versaille gab es einen Raum, der nur für die Anal-Plugs des Königs reserviert war.

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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89
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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Emperor 24.08.2016 16:11
    Highlight Einfach ums mal gefragt zu haben.

    Was ist mit Single-Männern die einfach gern ein Kind hätten?
    7 1 Melden
  • Menel 24.08.2016 08:52
    Highlight Dann ist zu hoffen, dass sich später nicht mal zwei Halbgeschwister treffen, sich verlieben und Kinder zeugen wollen...
    16 1 Melden
  • Mia Mey 23.08.2016 21:26
    Highlight Einfach so 60 Kinder zeugen? Das ist nicht Hilfe leisten sondern Grössenwahnsinn. Es wundert ihn ja doch ob die Kinder ihm ähnlich sehen. Was ist mit familiärer Gesundheitsgeschichte? Trotzdem, der Kinderwunsch scheint etwas unerklärliches zu sein und Frauen können sich den erfüllen. Alleinerziehende Frauen gibt es schon seit Jahrhunderten. Männer kamen um in Kriegen, bei Unfällen bei der Arbeit usw. Wie man Kinder erzieht ist eh eine Streitfrage.
    Wie wird das Kind schlussendlich darüber denken? Wird es von seinen vielen Halbgeschwister erfahren?
    19 3 Melden
    • kliby 24.08.2016 08:16
      Highlight Ob man ein Kind willentlich vaterlos aufwachsen lässt, oder ob der Vater bei einem Unfall stirbt, sind schon zwei paar Schuhe.
      14 1 Melden
  • Miguel1 23.08.2016 20:59
    Highlight Spannend,
    ...Mitte 30 beinahe ein Burnout...
    und das soll nun mit einem Kind kompensiert werden.
    81 3 Melden
  • dracului 23.08.2016 18:27
    Highlight Ich kann einfach nicht glauben, dass das "Business-Modell Reto" einen Markt hat! Jede Frau, die ein Kind will, kann sich sehr einfach eines machen lassen, welches sogar einzigartiger wäre als mit "Reto". Und Personen, die eine risikoarme Befruchtung suchen, dürften den Weg über ein seriöses Institut, trotz höheren Kosten, bevorzugen. Was sind das bloss für Frauen, die einen Reto anheuern?
    28 9 Melden
    • dä dingsbums 24.08.2016 00:33
      Highlight Jede Frau kann sich sehr einfach eines machen lassen,...

      Aha. Wie stellst Du Dir das genau vor? Die Frau geht in eine Bar und lacht sich einen Mann an, von dem sie nix weiss und wird dann schwanger?
      Oder lieber von jemanden den sie kennt, also einem Bekannten? Was wenn er nicht einverstanden ist? Einfach reinlegen?
      Und dann erfährt einer dieser unfreiwilligen Samenspender noch vom Kind und will in der Erziehung mitreden?

      Die seriösen Institute die Du erwähnst, dürfen in der Schweiz diesen Frauen nicht helfen.

      15 4 Melden
    • Fabio74 24.08.2016 07:08
      Highlight Wie stellst dir das vor? Mit einem Unbekannten mal kurz?
      Frag mich dann wie dumm muss der Mann sein ohne Gummi...
      6 1 Melden
  • keplan 23.08.2016 18:00
    Highlight Spannend wäre zu wissen wie Maya sich das ganze Finanziert oder wird das Kind 5 Tage die Woche in die Kita "abgeschoben" damit sie auch noch arbeiten kann
    30 39 Melden
    • dä dingsbums 24.08.2016 00:36
      Highlight Ich habe viele Bekannte wo beide Elternteile arbeiten und die Kinder in die Kita bringen.

      Was ist daran verwerflich?
      25 18 Melden
    • Natürlich 25.08.2016 07:36
      Highlight Es ist insofern verwerflich, dass man für ein Kind da sein sollte und nicht direkt in eine Kita abschieben.
      Wenn Karriere wichtiger ist als das Kind sollte man es bleiben lassen.
      1 2 Melden
    • dä dingsbums 25.08.2016 23:35
      Highlight Eltern die ihre Kinder in die Kita bringen sind also allesamt egoisten die die Karriere über das Kindswohl stellen

      Meinst Du das wirklich im Ernst?
      1 1 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 23.08.2016 17:56
    Highlight Die Gesellschaft fährt rasend schnell auf einen Abgrund zu!
    Irgendwann beginnen viele Männer duzende Kinder zu zeugen und Inzest wird alltag!? Und ich finde es überhaupt nicht akzeptabel, wenn man ein Kind zeugen will und das Kind nicht die Chance hat einen "normalen" Vater zu haben...
    35 30 Melden
  • Tepesch 23.08.2016 17:43
    Highlight Wie sieht es hier mit der Gefahr von Inzest aus? Wenn diese 60 Kinder (oder wie viele es noch sein mögen) zu dicht beieinander leben, wäre es ja nicht ausgeschlossen. Diese Kinder kennen ihre anderen Halbgeschwister ja nicht. Das einhalten der acht erlaubten Spenden wäre daher zwingend notwendig.
    80 5 Melden
  • DerGrund 23.08.2016 16:25
    Highlight Mit 60 irgendwo verteilten Kindern kann man nur hoffen, dass sich diese nie über den Weg laufen und aus ihrem Stammbaum einen Kreis machen. Die Begrenzung auf 8 Kinder hat ihre Gründe...da weiterzumachen und die Kinder nicht zu informieren finde ich medizinisch und ethisch bedenklich.
    86 1 Melden
  • Pinguino24 23.08.2016 16:22
    Highlight Findet es sonst noch jemand beunruhigend, dass dieser Mann unlimitiert Kinder zeugt? Es gibt ja wohl Gründe, warum man bei offiziellen Stellen nicht unbeschränkt Sammenspenden verwenden darf... Was wenn sich dessen Kinder begegnen und nicht einmal wissen, dass sie Geschwister sind? DAS ist verantworungslos!
    71 5 Melden
  • Phipsli 23.08.2016 13:46
    Highlight Samenspender auswählen + Leihmutter auswählen... Baby nach Hause liefern lassen, dann wärst du auch noch die lästige Schwangerschaft los... (Ironie off)
    125 19 Melden
    • Phipsli 23.08.2016 15:03
      Highlight @insomniac, genau alles haben aber ohne die doofen Nebenwirkungen wie Familie gründen, Bowlingkugel rauspressen usw.... ein Rückgaberecht wäre auch noch komfortabel habe ich vorhin vergessen, weil vielleicht hat man ja irgendwann keinen Bock mehr drauf.
      128 10 Melden
    • Anded 23.08.2016 15:19
      Highlight @insomniac: Die 9 Monate Schwangerschaftsbeschwerden sind nix im Vergleich zu Aufwand, Mühen und manchmal auch Schmerzen welches ein Kind während seine jahrelanger Entwicklung mit sich bringt. Wenn sich in der Familienplanung die Frage stellt ob noch ein Kind mehr, ist die Schwangerschaft in den meisten Fällen ein vernachlässigbarer Faktor. Ausnahmen gibt es natürlich bei absehbaren Kompliaktionen und Risiken für Mutter und Kind.
      56 2 Melden
    • Imfall 23.08.2016 16:15
      Highlight adoption??
      62 2 Melden
    • Fabio74 23.08.2016 18:58
      Highlight @insomniac:in diesen Fällen gibts die Adoption.
      Kinder wollen aber nicht schwanger sein wollen ist irgendwie absurd.
      Erwachsene solltwn sich bewusst sein, dass Handeln Konsequenzen hat
      41 3 Melden
    • who cares? 24.08.2016 02:10
      Highlight @insomniac Denkst du die Leihmütter stehen darauf? Sie müssen alles ertragen, was du aufgezählt hast und dürfen das Kind nicht mal behalten. "Komfortabel" und "effizient" für dich, die Hölle für die Leihmutter. Aber über das denkt man nicht so gerne nach gell?
      18 1 Melden
    • 8004 Zürich 24.08.2016 13:08
      Highlight Liebe/r insomniac
      Menschen sind halt tendenziell voreingenommen, das stimmt. Und dennoch gibt es Dinge wie Schwarmintelligenz oder gesunden Menschenverstand.
      Offenbar verstehen die anderen Leser (auch ich) hier Dein Votum als Ausdruck des heutigen Konsum-Zeitgeistes, in dem nicht mehr geleistet, sondern nur noch gekauft werden will. Das Kind als Fertiggericht sozusagen.
      Deine Haltung, "ich will ein Kind, aber ohne Schwangerschaft" für sich alleine kann ich eigentlich nachvollziehen, aber sie macht mir Angst: Denn genau Menschen, die so argumentieren wie Du, sind dann wohl am ehesten auch jene,
      8 0 Melden
    • 8004 Zürich 24.08.2016 13:18
      Highlight ...die dann auch am schnellsten sagen:
      "Ich will ein Kind. Aber ich will es nicht wickeln."
      "Ich will ein Kind. Aber ich will in der Nacht nicht aufstehen müssen."
      Ich will ein Kind. Aber ich will mich nicht darum kümmern müssen, wenn ich müde und erschöpft bin oder Bock auf Party habe."
      "Ich will ein Kind. Aber bei den Hausaufgaben will ich ihm nicht helfen müssen.
      "Ich will ein Kind. Aber ich will keine Dreckwäsche und keine Unordnung. Und ja kein Lärm!"
      Usw. Usw.

      Und das finde ich keine schöne Vorstellung.
      9 0 Melden
    • 8004 Zürich 24.08.2016 13:24
      Highlight
      Ausserdem glaube ich, dass eine "eigene Schwangerschaft" den Optimalfall für eine Mutter/Kind-Beziehung darstellt.
      Natürlich werden Millionen von Kindern von ihren nichtleiblichen Eltern über alles geliebt und noch mehr Kinder von ihren leiblichen Eltern vernachlässigt. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass es nichts gibt, was die biologisch bedingte Symbiose zwischen Mutter und Baby kompensieren könnte. Wenn zwei Mütter ihre Kinder genau gleich fest lieben, glaube ich schon, dass bei der "leiblichen Variante" eine Spur mehr Nähe da ist. Da bleiben auch wir Väter etwas auf der Strecke,
      3 0 Melden
    • 8004 Zürich 24.08.2016 13:30
      Highlight ...gerade während der ersten Lebensjahre.

      Gibt es hier Leserinnen, die beide Rollen kennen, also die leibliche und die nichtleibliche Mutterschaft von kleinst auf und beschreiben können, ob und wenn ja, wie sich das im Zusammenleben mit den Kindern oder in der Wahrnehmung derer äussert?
      0 0 Melden
    • 8004 Zürich 24.08.2016 13:53
      Highlight Und mit "als Vater auf der Strecke bleiben" meine ich nicht, dass wir bei der Mutter hinter dem Kind anstehen müssen (das zwar auch und ist ok), sondern dass es uns als Väter i.d.R. nicht gelingt, die selbe Nähe zu eine Baby herzustellen wie die Mutter. Wir hatten es ja nicht in uns.
      Dies war etwas missverständlich.
      0 0 Melden
  • paper 23.08.2016 13:28
    Highlight Ich bin dafür, den Begriff "Samenspender" durch "Leihvater" zu ersetzen.
    44 9 Melden
    • Mia Mey 23.08.2016 20:58
      Highlight Samenspender ist schon richtig. Leihvater geht nicht, weil er nicht die Rolle als Vater übernimmt.
      5 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2016 23:07
      Highlight Macht die Leihmutter auch nicht.
      8 0 Melden
    • who cares? 24.08.2016 14:45
      Highlight Ein Mann spendet Samen -> Samenspender

      Eine Frau leiht ihren Körper für die Schwangerschaft -> Leihmutter
      Oder Leihkörper für die, die es ganz genau wollen
      1 0 Melden
  • paper 23.08.2016 13:20
    Highlight Dass Alleinerziehende als "normal" betrachtet werden, halte ich für einen grossen Fehler. Dabei geht es mir nicht darum, dieses zu verurteilen, sondern auf die Folgen zu achten. Genau so normal ist es nämlich, dass in unserem Land jeder und jede 18Jährige/r bereits mindestens einmal in seinem Leben ernsthafte Suizidgedanken gehabt hat.
    Nur weil etwas normal ist, heisst das noch nicht, dass es ok ist. Auch z.B. bei Scheidungskindern kommt niemand auf die Idee, speziell auf diese zu achten oder sich um sie zu kümmern, obwohl sie es dringen nötig hätten.
    55 30 Melden
    • Androider 23.08.2016 14:38
      Highlight Ich bin jetzt 20 und hatte noch nie Suizidgedanken (nicht mal während der RS). Bin ich jetzt abnormal?
      41 20 Melden
    • sapperlord 23.08.2016 14:46
      Highlight Ausnahme bestätigt die Regel
      19 3 Melden
    • lily.mcbean 23.08.2016 15:18
      Highlight Ich hätte jezt gut darauf verzichten können beide Eltern daheim zu haben die sich jahrelang entweder gestritten haben oder sich anschweigen. Bin desshalb quasi bei den Grosseltern aufgewachsen.
      41 1 Melden
    • Fabio74 23.08.2016 15:29
      Highlight Nun wer definiert normal? Alleinerziehend ist Fakt aus diversen Gründen. Darum haben wir es zur Kenntnis zu nehmen.
      Manche wünschten sich nicht bei den Eltern gelebt haben zu müssen
      20 3 Melden
    • Lami23 23.08.2016 20:34
      Highlight Also zu den 18 jährigen, die angeblich alle schon ernsthafte Suizidgedanken hatten, hätte ich gerne eine Quelle.
      15 0 Melden
    • Natuschka 23.08.2016 20:57
      Highlight Ähm meine mum war alleinerziehend und das hatte seine traurigen gründe, schlecht ist es trotzdem nicht. Lieber so als anders
      11 0 Melden
  • paper 23.08.2016 13:16
    Highlight Ich bin ein ca. 30 jähriger, gesunder Mann.
    Kann mir jemand eine Leihmutter vermitteln?
    Weil Gleichberechtigung und so.
    83 5 Melden
    • Maragia 23.08.2016 14:28
      Highlight Nein das wäre dann eben wieder Ungleich und so, weisst du! :P
      23 3 Melden
    • dä dingsbums 24.08.2016 00:42
      Highlight Ein 30 jähriger, gesunder, alleinstehender Mann der ein Kind will um es alleine gross zu ziehen?

      Etwas ungewöhlich ist das schon...
      5 4 Melden
  • lilie 23.08.2016 13:01
    Highlight Hm, könnte es sein, dass sich hier vor allem Männer über die Entscheidung dieser Frau aufregen?

    Es gibt unzählige Kinder, die "ungewollt" vaterlos aufwachsen, Scheidungskinder werden oder ständig wechselnde Partner ihrer Mutter erleben müssen. Oder einen Vater haben, der sich als unfähig herausstellt, die Vaterrolle zu übernehmen.

    Diese Frau tut zumindest das in ihrer Macht stehende, um ihrem Kind ein stabiles Umfeld zu bieten.

    Ich sage nicht, dass ihr Weg für alle taugt und noch nicht einmal, dass er funktionieren wird - aber für sie ist es der richtige Weg. Und das zählt.
    43 23 Melden
    • paper 23.08.2016 13:34
      Highlight Ich rege mich nicht als Mann über die Entscheidung auf, sondern als Betreuer eben genau dieser Kinder, weil es dann eben doch nicht funktioniert.

      Sag mal wie soll sich eine Frau auf eine 18Jährige Beziehung mit einem Kind einlassen können, wenn sie das nicht einmal ein paar Jahre mit einem Mann schafft? Nur weil sie das Kind so gestalten kann wie sie möchte - oder sich das einredet? Das arme Kind.
      74 19 Melden
    • lilie 23.08.2016 14:17
      Highlight @paper: Ok, also du betreust Kinder, deren Mütter einen Samenspender als Vater gewählt haben und die deswegen jetzt Probleme haben? Ich wusste nicht, dass es davon so viele Fälle gibt.

      Hingegen arbeite ich mit Menschen, deren Eltern nicht miteinander klarkamen und die deswegen nun Probleme haben. Die Armen!

      Ich glaube kaum, dass es einen allein seligmachenden Weg gibt, der uns von allen Problemen befreit und nur glückliche Kinder hervorbringt. Es kann immer schief gehen.

      Und selbst wenn es perfekt läuft, kann das Kind trotzdem Probleme bekommen. Es gibt keine Garantie.
      33 8 Melden
    • Talli 23.08.2016 18:27
      Highlight Ich finde das argument von paper intressant.
      11 2 Melden
  • pamayer 23.08.2016 12:58
    Highlight lieber ein vaterloses, bewusst gezeugtes kind, als irgendwo 3 oder 4 verwahrloste rotznasen, welche die wutausbrüche des alkoholisierten (stief-) vaters über sich ergehen lassen müssen...
    78 28 Melden
    • paper 23.08.2016 13:29
      Highlight Weil ja die Mutter nie besoffen ist, weil Frauen ja nie gewalttätig sind, und vor allem weil genau die Mutter, die sich nicht gern auf fremde Leben einlässt, auch ganz bestimmt NIE überfordert sein wird und so. YAY.
      98 14 Melden
  • WeischDoch 23.08.2016 11:31
    Highlight Finde es auch unfair gegenüber dem Kind. Und das Argument mit den ONS oder gescheiterten Beziehungen zieht nicht, sorry!
    Denn hier ist Absicht drin...die Frau macht ABSICHTLICH ein "Vaterloses" Kind. DAS ist unfair.
    152 50 Melden
    • Fabio74 23.08.2016 11:54
      Highlight Erstaunlich dass du die Frau verurteilst, aber zu seinem Geschäft in dem er offenbar gut verdient, nichts sagst
      74 39 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2016 12:19
      Highlight Und das Kind wäre dann lieber gar nicht?
      9 15 Melden
    • stadtzuercher 23.08.2016 12:29
      Highlight Fabio74, die Feministinnen rufen ihren bekannten Slogan: "Mein Bauch gehört mir". In der Tat: Frauen entscheiden alleine (!) über eine Schwangerschaft bzw. über ihren Abbruch. Das kann man gutheissen so, aber es gäbe auch Alternativen: http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/65983/maenner-die-abtreiben/
      Solange aber die Frau alleine über eine Schwangerschaft entscheidet, muss sie auch alleine die Verantwortung dafür übernehmen. Deshalb finde ich deinen Versuch, dem Mann die Verantwortung zuzuschieben, recht peinlich und schwach.
      52 40 Melden
    • Fabio74 23.08.2016 13:07
      Highlight @Stadtzürcher: ich schiebe nicht ihm die Schuld zu, sondern finde es plump den Frauen die Schuld in die Schuhe zu schieben
      Es haben beide Verantwortung.
      Der Typ mit seinem Sperma und die Frau die es kriegt.
      34 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2016 13:37
      Highlight Sehe das Problem nicht ...
      4 3 Melden
    • WeischDoch 23.08.2016 14:07
      Highlight Entscheiden tut noch immer die Frau oder? Der Mann kann es anbieten, aber nicht erzwingen, und somit ein Vaterloses Kind erzwingen. Die Frau kann das. Es ist keine direkte Schuldzuweisung. Nur eine Aussage, dass ich es nicht fair finde.
      @Toerpe Zwerg:
      Von wegen das Kind wäre dann gar nicht. Würde es eine solche Befruchtung nicht gäben, wäre das Kind nur Potentiell also ohne ein Bewusstsein, dass über die eigene Existenz nachdenken könnte.
      15 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 23.08.2016 14:26
      Highlight Es ist aber und die ganzen Moralisten können dem Kind, welches ist, noch lange von "es wäre nur potentiell" schwafeln. Es ist. Mit Bewusstsein, und es würde nicht nicht sein wollen.
      10 5 Melden
    • WeischDoch 23.08.2016 14:57
      Highlight wo ist es den wenn es nicht zu einer Befruchtung kommt? Im Logistik-Zentrum? Ich spreche nicht von der Zeit NACH der Befruchtung sonder DAVOR. Also wenn die Frau noch die Entscheidung treffen kann.
      9 0 Melden
    • wipix 23.08.2016 15:30
      Highlight Schuldzuweisungen an beide Parteien, wenn schon! Wenn die Frau finaziell für sich und Ihr Kind sorgt, finde ich es OK. Falls aber später das Soz. Amt aufkommen müsste, würde die Suche nach dem Vater aus rechtlichen gründen los gehen. Darum denke ich, müsste der Vater sich auch einzragen lassen und Verantwortung mit übernehmen. Auch wenn das Kind ohne Bereicherungsabsicht sondern nur aus "Dummheit" oder Mitleid gezeugt wurde.
      6 4 Melden
    • Fabio74 23.08.2016 15:33
      Highlight Nun finde du moralisierst zu viel.
      Die Frauen entscheiden. Aber der "Lieferant" ist ja nicht gezwungen zu liefern.
      Wie viele Kinder werden gezeugt obwohl die Eltern es nicht haben wollen, weil man zu dumm für Vergütung ist oder weil man die Beziehzng kitten will...
      12 4 Melden
  • Winschdi 23.08.2016 11:22
    Highlight Find ich doof sowas.... Jedes Kind hat einen Vater verdient.
    117 20 Melden
    • Anam.Cara 23.08.2016 13:59
      Highlight @AL:BM: Vater ist bei der Zeugung ein biologisches Merkmal.
      Während das Kind aufwächst ist es eine Rolle. Zwei homosexuelle Frauen können einem Kind sowohl Mutter- wie auch Vaterrolle bieten.

      Kinder auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben zu begleiten ist eine grosse Aufgabe. Und ich bin dankbar, dass ich das nicht alleine stemmen musste. Sich bewusst zu entscheiden, ein Kind allein aufzuziehen finde ich extrem mutig und begeistert mich nicht besonders.
      Menschen, die umständehalber zum einzigen Elternteil werden und diese Aufgabe bewältigen können, verdienen jedoch meine grösste Hochachtung.
      32 4 Melden
    • SemperFi 23.08.2016 14:00
      Highlight @AL:BM: Es gibt keine biologischen Kinder von zwei homosexuellen Menschen. Und die Aussage "Jedes Kind" ist doch unmissverständlich und klar!
      14 6 Melden
    • Jürg Müller 23.08.2016 17:26
      Highlight @insomniac: Und die laufende ist keine anregende Diskussion? Geh zurück zu 20Min und überleg Dir das noch mal. Der Artikel muss für Dich interessant gewesen sein, mindestens der Titel. Warum sonst klickst Du ihn? Zum Thema: Jede Frau sollte das selber entscheiden dürfen, manchmal MUSS sie das einfach. Das Leben, kennst Du ?
      2 2 Melden
    • Natürlich 25.08.2016 07:43
      Highlight @al
      Und was ist wenn das Kind seinen biologischen Vater kennenlernen möchte?
      Dann sind die Probleme vorprogrammiert...
      0 0 Melden
    • Winschdi 25.08.2016 08:40
      Highlight Jetzt schau ich mal nen Tag nicht auf die Feedbacks und schon entzündet sich eine Diskussion... Mein Kommentar war auch bewusst provokativ. Ich habe keine Probleme damit, wenn homosexuelle Paare Kinder haben, aber trotzdem denke ich dass grundsätzlich ein Kind sowohl Männer- als auch Frauen-Vorbilder haben sollte, meistens ist das Vater und Mutter, aber kann natürlich auch anders gelöst werden.
      1 0 Melden
  • Phipsli 23.08.2016 11:19
    Highlight Bin aber zum Schluss gekommen, dass es ein zu grosses Risiko ist, mich neben dem Kind noch auf ein zweites fremdes Leben einzulassen... Naja tönt für mich egoistisch, ich will ein Kind und weil ich das ein bisschen spät gemerkt habe möglichst bald, aber den Samenspender will ich dann nicht auch noch an der Backe haben...
    124 9 Melden
    • goschi 23.08.2016 15:32
      Highlight Kontext!
      Das war keine generell gültige Aussage, sondern spezifisch bezogen auf eine konkrete Situation.

      10 9 Melden
    • Talli 23.08.2016 18:35
      Highlight Diese maya argumentiert doch etwas selbstbezogen.
      Was wenn dieses kind behindert ist z.b. Echt mühsam sich darauf einzulassen? Passt dies in ihre hippe lebensplanung? Das kind ist schon 3 ich weiss, hypothetisch gesehen, hätte ja auch anders verlaufen können.
      Hätte sie abgetrieben wenn es so gewesen wäre.
      Für mich tönt das ganze wie nw bestellung bei amazon
      10 3 Melden
    • goschi 23.08.2016 20:17
      Highlight und für mich tönt es, als wollten Sie ihr unbedingt etwas unterstellen...
      3 6 Melden
    • Talli 23.08.2016 21:34
      Highlight Ja sie haben zum teil recht. Mich nervt diese heutige selbstbezogene zeit. Überall nur ich ich ich, selbstverwirklichung auf die kosten von schutzlosen/wehrlosen, selfiekultur.
      Aber wie ghandi sagte, sei selbst die veränderung welche du dir für die welt wünscht.
      Ich nehme ihre kritik gerne persönlich und versuche nicht so zwanghaft über jeden zu urteilen
      2 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 23.08.2016 10:48
    Highlight Ich finde es nicht ganz ok gegenüber dem Kind.
    107 20 Melden
    • SomeoneElse 23.08.2016 11:20
      Highlight Naja, ich finde gewisse Eltern auch nicht ganz ok dem Kind gegenüber. Natürlich ist es für uns ziemlich merkwürdig, mein erster Gedanke war auch "WTF???", aber schlussendlich gibt es x Alleinerziehende aus ONS oder gescheiterten Beziehungen. Der ganze Streit fällt hier schon mal weg... So what?
      69 18 Melden
    • Erbinho 23.08.2016 11:24
      Highlight Wieso denn das?
      12 8 Melden
    • Anam.Cara 23.08.2016 14:01
      Highlight @SomeoneElse: welcher Streit? Es soll Eltern geben, die ihre Kinder gleichberechtigt und ohne gegenseitigen Streit aufziehen können...
      12 2 Melden
    • SomeoneElse 23.08.2016 14:13
      Highlight Davon gehe ich aus, ja. Aber mindestens in genauso vielen Fällen verläuft das ganze nicht ganz so harmonisch. Da kenne ich auch genug Beispiel aus meinem beruflichen und privaten Bekanntenkreis. Genauso wie ich auch andere Beispiele kenne, ja...
      Aber ich habe ja auch nur gesagt, dass der (okay, potenzielle) Streit schon mal wegfällt.
      7 1 Melden
  • DerDudeSagts 23.08.2016 10:19
    Highlight ..kennt jemand den Film "Ideocracy"?
    ..kam mir spontan in den Sinn.
    43 8 Melden
    • Erbinho 23.08.2016 11:25
      Highlight Hahaha die intelligenten bekommen keine mehr weil sie zu viel überlegen und die "Idioten" zeugen sie reihenweise!
      Herrlich dieser Film!
      74 0 Melden
    • Jokerf4ce 23.08.2016 12:25
      Highlight @Erbinho Welcher film, ist das nicht die Realität?
      14 1 Melden
    • Erbinho 23.08.2016 13:36
      Highlight @Jokerf4ce: Gutes Argument... aber wir Düngen unsere Felder, Gott sei Dank, noch nicht mit Brawndo... ;-P
      9 0 Melden

Mit Tinder-Tim im Tal der Tränen

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