Ukraine
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Hilfe vor drohendem Bankrott

Die Ukraine bekommt vom IWF mehr als 17 Milliarden Dollar

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat sich mit der vom Bankrott bedrohten Ukraine auf ein neues Hilfspaket in Höhe von 17.5 Milliarden Dollar verständigt. Die Kredite sollten im Gegenzug für «ehrgeizige und harte» Reformzusagen Kiews über einen Zeitraum von vier Jahren an das Land fliessen, wie IWF-Chefin Christine Lagarde am Donnerstag in Brüssel sagte.

International Monetary Fund (IMF) Managing Director Christine Lagarde speaks about the situation in Ukraine at a news conference in Brussels February 12, 2015. Ukraine is set to receive about $40 billion in funding over the next four years, nearly half of which will come from the International Monetary Fund, Lagarde said in Brussels as talks on the Ukraine conflict resumed in Minsk. REUTERS/Yves Herman  (BELGIUM - Tags: POLITICS BUSINESS CONFLICT)

Christine Lagarde, Chefin des IWF. Bild: YVES HERMAN/REUTERS

Der mit Kiew getroffenen Vereinbarung müsse noch der Verwaltungsrat des IWF zustimmen. Sie hoffe, dass dies «vor Ende Februar» erfolgen könne, sagte Lagarde.

Um einen Bankrott des Landes zu verhindern, hatten internationale Geber der Ukraine im vergangenen Frühjahr Hilfskredite im Umfang von 27 Milliarden Dollar zugesagt. Der Währungsfonds steuert davon 14 Milliarden Euro bei. Die Hilfen reichten aber nicht aus.

Die ukrainische Wirtschaftsleistung ist 2014 um 7.5 Prozent geschrumpft. Der Kiewer Staatshaushalt wird dabei auch stark durch den anhaltenden gewaltsamen Konflikt mit prorussischen Rebellen im Osten des Landes belastet.

Auch die Weltbank hilft

Auch die Weltbank kommt der finanziell angeschlagenen Ukraine dieses Jahr mit bis zu zwei Milliarden Dollar zu Hilfe. «Die Weltbank ist bereit, das ukrainische Volk 2015 in Höhe von zwei Milliarden Dollar zu unterstützen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen, finanziellen und geopolitischen Herausforderungen», erklärte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim am Donnerstag.

Die Hilfen sind Teil eines Hilfsplans in Höhe von insgesamt 40 Milliarden Dollar, den IWF bereits präsentiert hatte.

Die Weltbank machte keine Angaben, ob das Geld als direkte Budgethilfe oder für bestimmte Infrastruktur- und Entwicklungsprojekte gezahlt werden soll. Die Washingtoner Entwicklungsbank teilte aber mit, dass die Hilfsmittel zugunsten der armen Bevölkerung sowie zur Unterstützung der Reformvorhaben der Regierung in Kiew eingesetzt werden sollten. 

Die Auszahlung der Mittel soll in Tranchen erfolgen. Im vergangenen Jahr unterstützte die Weltbank die Ukraine mit 2.9 Milliarden Dollar, davon 1.25 Milliarden in Form von Budgethilfe. (feb/sda/afp)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Adonis 13.02.2015 09:22
    Highlight Highlight Hauptsache, wir zahlen mit!! Nur, keiner fragt uns Bürger wofür und wozu. Eine Schande wenn man bedenkt in welchen Palästen Putin, Lukaschenko und die Oligarchen da drüben hausen....
  • Luca Andrea 13.02.2015 08:08
    Highlight Highlight Da tobt ein Krieg im Land und es wird nicht definiert für was das Geld investiert wird. Alles sehr intransparent undemokratisch. Bleibt die Frage wieweit die USA Einfluss nehmen.
  • Maya Eldorado 13.02.2015 05:41
    Highlight Highlight Und Griechenland? Ach ja, Griechenland ist ja schon in der EU. Der Ukraine muss man es noch definitiv schmackhaft machen.

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