Afghanistan
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In this undated photograph released by Medecins Sans Frontieres (MSF) on October 3, 2015, Afghan MSF medical personnel treat civilians injured following an offensive against Taliban militants by Afghan and coalition forces at the MSF hospital in Kunduz. An air strike on the hospital in the Afghan city of Kunduz on October 3 left three Doctors Without Borders staff dead and dozens more unaccounted for, the medical charity said, with NATO conceding US forces may have been behind the bombing. The MSF facility is seen as a key medical lifeline in the region and has been running

Das Krankenhaus wurde von der Organisation Ärzte ohne Grenzen betrieben.
Bild: MSF

Ärzte ohne Grenzen zieht sich nach Luftangriff aus Kundus zurück: «Die Klinik ist nicht mehr nutzbar»



Nach dem mutmasslichen US-Luftangriff auf ein Spital von Ärzte ohne Grenzen im nordafghanischen Kundus zieht sich die Hilfsorganisation vorerst aus der Stadt zurück. Die Klinik sei «nicht mehr nutzbar», sagte eine Sprecherin am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP.

Die Organisation sei nicht mehr dort tätig, dringend behandlungsbedürftige Patienten seien in andere Kliniken gebracht worden. 

«Ich kann derzeit nicht sagen, ob das Traumazentrum wiedereröffnet wird oder nicht.»

Sprecherin Ärzte ohne Grenzen

Bild

Teile des Gebäudes wurden zerstört, mindestens 16 Menschen kamen ums Leben.

Bei dem Bombardement waren am frühen Samstag mindestens zwölf Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen und sieben Patienten getötet worden, darunter drei Kinder. Weitere 37 Menschen wurden schwer verletzt, darunter 19 Mitarbeiter.

Die Nato erklärte, möglicherweise sei die Klinik bei einem Luftangriff der Militärallianz getroffen worden. In einer Erklärung war von einem möglichen «Kollateralschaden» die Rede. Die USA bestätigten Luftangriffe nahe der Klinik und sagten Aufklärung zu.

Kundus war am Montag von den radikalislamischen Taliban erobert worden. Die Armee startete eine Gegenoffensive und meldete am Freitag die Rückeroberung der Stadt. Dutzende Menschen sollen getötet und hunderte weitere verletzt worden sein. (sda/afp)

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