Stolze Gesichter: Tesla-Angestellte
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Meilenstein und Rekord: Tesla hat 1 Million Elektroautos produziert
Via Twitter hat Elon Musk in der Nacht auf Dienstag seinem Unternehmen zur Produktion von 1 Million Elektroautos gratuliert. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer und sorgte für zahlreiche begeisterte Reaktionen.
«100 Jahre Innovation», twitterte ein anderer User
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Musk verdiene seine eigene Statue, meinte dieser Photoshop-Künstler
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Sterben die «Verbrenner»-Produzenten wie einst die Dinosaurier aus, weil Tesla wie ein Meteorit eingeschlagen hat?
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Was mit Fahrzeug Nummer 1'000'000, einem roten Model Y, passieren soll, wurde noch nicht kommuniziert.
Die Chinesen überholt
Kein anderer Autohersteller habe ein solches Volumen erreicht, wenn es um die Produktion von Elektro-Personenwagen mit grosser Reichweite gehe, schreibt Electrek.co. Der neue Meilenstein weise auch auf eine bedeutende Produktionssteigerung hin bis zum ersten Quartal 2020.
Basierend auf unabhängigen Zählungen sei Tesla bereits im vergangenen Jahr zum weltweit grössten Hersteller von Elektroautos geworden, als es Chinas BYD überholte.
Die Produktionskapazität habe sich 2020 mit dem Hochfahren der Produktion im Giga-Werk Shanghai erhöht, dem zweiten fahrzeugproduzierenden Werk von Tesla weltweit.
Das Unternehmen wolle in Shanghai eine jährliche Produktionsrate von 150'000 Elektroautos erreichen. Zusammen mit dem Werk in Fremont, das bis Ende 2020 eine Kapazität von 500'000 Autos überschreiten soll, dürfte Tesla eine jährliche Produktionskapazität von 650'000 Autos schaffen. Noch offen ist, wann das Werk in Deutschland in Betrieb geht.
Am 24. Juli 2006 hatte Tesla nach dreijähriger Entwicklungszeit sein erstes Modell, den Roadster, vorgestellt. Es folgten das Model S, Model 3, Model X und Model Y. Neben einem neuen Tesla Roadster (Bauform 2020) sei auch noch an den Elektro-Lastwagen namens Tesla Semi (2017) und den futuristischen Cybertruck erinnert, der 2019 vorgestellt wurde.
(dsc, via electrek.co)
Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete
Tesla Motors, oder kurz Tesla, wurde 2003 von Silicon-Valley-Ingenieuren gegründet. Sie wollten beweisen, dass Elektrofahrzeuge herkömmlichen Autos überlegen sind. Getty Images North America / Joe Raedle
Namensgeber ist der Physiker und Erfinder Nikola Tesla. Er hatte schon 1888 einen raffinierten Elektromotor patentieren lassen. Getty Images North America / Trixie Textor
Mit diesem Antrieb debütierte 2008 der Tesla Roadster. Mit der limitierten Auflage von 2500 Autos und einem Preis ab 100'000 Euro war die Firma noch nicht am Ziel ... Getty Images North America / Vince Bucci
Tesla Motors hat sich zum Ziel gesetzt, Elektrofahrzeuge massentauglich zu machen. Im Bild: Ein Tesla Modell S (2014). AP/AP / Ng Han Guan
Die Geschichte des börsennotierten Unternehmens ist eng verknüpft mit der Geschichte seines Geschäftsführers Elon Musk. 2003 stieg er als Investor bei dem US-Unternehmen ein. Getty Images North America / Kevork Djansezian
Musk ist Multimilliardär. 1999 verkaufte er seine erste Firma Zip2 für 307 Millionen Dollar. Später baute er den Online-Bezahldienst Paypal mit auf, der 2002 von Ebay übernommen wurde. AP / PAUL SAKUMA
Mit dem 2002 gegründeten US-Unternehmen SpaceX führt Elon Musk Raumflüge durch. Seit Oktober 2012 finden regelmässige Flüge zur Versorgung der ISS statt. X01879 / SCOTT AUDETTE
Die Tesla-Autos werden in den USA in einem ehemaligen Toyota-Werk gebaut. Im Bild: Musk, 2010, mit dem Toyota-Chef und dem damaligen kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger (von rechts). Getty Images North America / Justin Sullivan
Die zweite Tesla-S-Generation wurde vor allem für Geschäftskunden entwickelt und kostet um die 65'000 Euro. Im Bild: das 2015 vorgestellte Modell S 70D. AP/AP / Carlos Osorio
Gemeinsam mit Panasonic baut Tesla zurzeit für fünf Milliarden Dollar in den USA eine riesige Batterie-Fabrik, die «Gigafactory». 6500 Mitarbeiter sollen dort beschäftigt werden. X02985 / JAMES GLOVER
In der Gigafactory will Musk auch Akkus fertigen lassen, die als Energiespeicher für Privathäuser und Firmen dienen und die Stromversorgung günstiger und sicherer machen sollen. GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Max Whittaker
Elon Musk ist auch Verwaltungsratspräsident des US-Solaranlagenherstellers SolarCity. AP / MARK LENNIHAN
Tesla beschreibt sich selber als «mehr als ein Autohersteller, nämlich ein Technologie- und Designkonzern, der sich innovativen Energielösungen verschrieben hat». AP / CARLOS OSORIO
Tesla wurde denn auch schon verschiedentlich mit Apple verglichen. Allerdings gab es zuletzt auch Spannungen, weil sich die beiden Unternehmen Ingenieure abwerben. Laut Gerüchten will auch Apple ein Elektroauto entwickeln. EPA/EPA / ANDREW COWIE
Negative Publicity gab es 2013 wegen Elektroautos, die ausbrannten. Innert Wochen gab es mehrere Zwischenfälle. AP Tennessee Highway Patrol
2013 wäre Tesla Motors wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten fast an Google verkauft worden. Dann kam die Wende. In den vergangenen zwei Jahren ist der Börsenwert von sechs auf rund 26 Milliarden Dollar gestiegen. AP/AP / Marcio Jose Sanchez
Seit letztem Jahr wissen wir, dass er nicht nur die Auto- und Raumfahrtindustrie modernisieren will. Der Unternehmer plant angeblich, Satelliten kleiner und billiger zu machen. Ziel ist es, weltweiten kabellosen Internetzugang zu ermöglichen. X80002 / STRINGER
Wie löscht man Feuer bei Batterie-Problemen?
Video: SRF / Roberto Krone
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