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Real zieht dank Sieg an Barcelona vorbei +++ Freuler und Atalanta starten mit Sieg

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

Publiziert: 22.06.20, 06:47 Aktualisiert: 22.06.20, 07:19

Real zieht dank Sieg an Barcelona vorbei

Real Madrid ist in der 30. Runde der spanischen Meisterschaft nach Punkten mit dem bisherigen Leader FC Barcelona gleich- und an den Katalanen vorbei gezogen. Die Madrilenen taten sich beim 2:1 in San Sebastian allerdings schwer.

Nach dem Anschlusstreffer des Gastgebers in der 83. Minute musste der Favorit bis zum Schlusspfiff um den Sieg zittern. Sergio Ramos, der kurz danach verletzt ausgewechselt werden musste, hatte Real kurz nach der Pause mit einem Foulpenalty in Führung gebracht, Karim Benzema erhöhte mit seinem 17. Saisontreffer auf 2:0 (70.). Der Gastgeber hatte Pech, dass Sekunden vor dem 0:2 der Schiedsrichter und der Videoassistent ein Weitschusstor von Adnan Januzaj wegen einer angeblich aktiven Offsidestellung eines Mitspielers aberkannten.

Real vermochte damit vom torlosen Remis des FC Barcelona am Freitag in Sevilla profitieren und zog am Erzrivalen vorbei. Liegen am Ende der Saison beide Teams gleichauf, wäre Real dank dem Direktvergleich Meister. (dab/sda)

Video: streamja

Freuler und Atalanta starten mit Sieg

Atalanta Bergamo mit Remo Freuler überzeugt beim ersten Auftritt in der Serie A nach der Corona-Krise. Das Team von Gian Piero Gasperini siegt in einem Nachtragsspiel gegen Sassuolo 4:1.

Der Abwehrchef und frühere FCZ-Spieler Berat Djimsiti brachte den Gastgeber nach gut einer Viertelstunde im Anschluss an einen Corner in Führung. Bereits zur Pause war die Partie so gut wie entschieden, ehe Duvan Zapata noch einmal traf. Der Kolumbianer hat in 16 Serie-A-Einsätzen in dieser Saison 13 Tore erzielt.

Vor der Partie hatten sich die Spieler beider Teams auf dem Mittelkreis versammelt und eine Schweigeminute abgehalten. Die Stadt in der Lombardei war eines der Epizentren der Corona-Krise in Italien. Auch Trainer Gasperini hatte sich wie viele andere mit dem Virus infiziert.

Atalanta festigte mit dem Sieg Rang 4 in der Tabelle, der zur Teilnahme an der Champions League berechtigt. Der Vorsprung auf die AS Roma beträgt zwölf Runden vor Schluss sechs Punkte.

Atalanta Bergamo - Sassuolo 4:1 (3:0)
Tore:
16. Djimsiti 1:0. 31. Zapata 2:0. 37. Bourabia (Eigentor) 3:0. 66. Zapata 4:0. 92. Bourabia 4:1. -
Bemerkung: Atalanta bis 70. mit Freuler.

Das 4:0 durch Zapata (66.) Video: streamja

Lewis Hamilton gründet Kommission im Kampf gegen Rassismus

Der Weltmeister Lewis Hamilton will mit der Gründung einer Kommission mehr Schwarzen den Weg in die Formel 1 ebnen.

Er wolle dafür sorgen, dass der Motorsport in 20 Jahren «so divers sein wird, wie es die komplexe und multikulturelle Welt ist, in der wir leben», schrieb der 35 Jahre alte Brite in einem Gastbeitrag für die «Sunday Times». Darin berichtete Hamilton erneut von seinem Kampf gegen den Rassismus, den er über seine gesamte Rennfahrer-Karriere hinweg erlebt habe. «Ich hoffe, dass die Hamilton-Kommission echten, greifbaren und messbaren Wandel ermöglichen wird», schrieb der Mercedes-Pilot.

Gemeinsam mit der Königlichen Akademie für Ingenieurwissenschaft soll die Kommission untersuchen, wie mithilfe des Motorsports mehr junge Schwarze für Wissenschaft, Technik und Mathematik begeistert werden könnten. Dabei will Hamilton auch führende Politiker und Firmenchefs einspannen. «Die Zeit der Binsenweisheiten und symbolischen Gesten ist vorbei», bekräftigte der Silberpfeil-Star.

In den vergangenen Wochen hatte sich Hamilton immer wieder mit emotionalen und eindringlichen Worten in die Debatte um Rassismus in aller Welt eingeschaltet. Er unterstützte nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd bei einer Polizeiaktion in den USA die Proteste und die «Black-Lives-Matter»-Bewegung. Zudem warf er der Formel 1 vor, ein «von Weissen dominierter» Sport zu sein. Mercedes und eine Reihe von Fahrerkollegen solidarisierten sich danach mit Hamilton. (sda/dpa)

Bild: AP

Rubi nicht mehr Trainer von Betis Sevilla

Real Betis Sevilla trennte sich von Trainer Rubi. Dies gab der Klub in der Nacht auf Sonntag offiziell bekannt. Am Samstagnachmittag war Betis auch im dritten Spiel nach der Corona-Pause beim 0:1 gegen Athletic Bilbao ohne Sieg geblieben. In den letzten 14 Partien holte Betis Sevilla nur zweimal drei Punkte. Die sportliche Verantwortung übernimmt Alexis Trujillo, der bisher als sportlicher Leiter bei Betis tätig gewesen war. (sda)

Der SC Kriens hält sich unter den Verfolgern

In der Challenge League bleibt die Verfolgergruppe nach dem Wiederbeginn kompakt. Wie Vaduz und GC am Freitag siegte auch Kriens am Samstag. Die Luzerner gewannen daheim gegen Schaffhausen 3:0.

Nach dem Remis von Leader Lausanne-Sport in Wil liegen Vaduz und GC nunmehr 13, Kriens 14 Punkte hinter den Waadtländern.

In ihrer zweiten Saison nach dem Wiederaufstieg schlägt sich die Krienser Mannschaft von Trainer Bruno Berner weiterhin bravourös. Gegen den FC Schaffhausen, den Zweitletzten, schossen der frühere Schaffhauser Igor Tadic und Omer Dzonlagic schon in den ersten 23 Minuten eine 2:0-Führung heraus. Aus den letzten vier Spielen hat Kriens zehn Punkte geholt. (zap/sda)

Bild: keystone

EAA-Präsident Hansen gestorben

Der Präsident des Europäischen Leichtathletik-Verbandes EAA, Svein Arne Hansen, ist im Alter von 74 Jahren in Oslo gestorben. Mitte März hatte der norwegische Sportfunktionär bei sich zu Hause einen schweren Schlaganfall erlitten. Hansen war der fünfte Präsident der 1969 gegründeten EAA. Er trat 2015 die Nachfolge des Schweizers Hansjörg Wirz an und wurde im vergangenen Jahr wiedergewählt.

«Er war ein grossartiger Leader, ein Visionär für unseren Sport und eine charismatische Persönlichkeit innerhalb der Leichtathletik-Familie», sagte EAA-Interimspräsident Dobromir Karamarinow. (zap/sda)

Arsenal verliert trotz herrlichem Pépé-Tor

Dem FC Arsenal ist auch das zweite Spiel der Wiederaufnahme der englischen Meisterschaft gründlich missglückt. Die Gunners verloren in Brighton 1:2 und büssten im Rennen um einen Platz in der Champions League weiter Terrain ein. Das bescheidene Brighton ist Arsenals heimlicher Angstgegner. Aus den letzten fünf Duellen mit den Südengländern in der Premier League holte Arsenal nur gerade zwei Punkte.

Diesmal gingen die Londoner nach 68 Minuten durch einen Schlenzer des Ivorers Nicolas Pépé in Führung. Aber sieben Minuten später mussten sie den Ausgleich entgegennehmen, und Sekunden vor dem Schlusspfiff sorgte der Franzose Neal Maupay für die Wende. Ebendieser Neal Maupay sorgte mit einem unnötigen Schubser (36.) für eine möglicherweise schwere Verletzung von Arsenal-Torhüter Bernd Leno.

Granit Xhaka fehlte in Brighton verletzungsbedingt, aber der Schweizer Internationale kann teilweise aufatmen. Er zog sich beim 0:3 gegen Manchester City englischen Medienberichten zufolge lediglich einen Bänderanriss im Sprunggelenk zu und könnte in zwei bis drei Wochen wieder einsatzfähig sein.

Das 0:1 durch Nicolas Pépé (68.) Video: streamja

Das 1:1 durch Lewis Dunk (75.) Video: streamable

Das 2:1 durch Neal Maupay (95.) Video: streamja

Die Verletzung von Bernd Leno (36.) Video: streamable

Brighton - Arsenal 2:1 (0:0)
Tore:
68. Pepe 0:1. 75. Dunk 1:1. 95. Maupay 2:1. - Bemerkungen: Arsenal ohne Xhaka (verletzt). (zap/sda)

Zanardi weiterhin in Lebensgefahr

Der frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi befindet sich nach seinem Verkehrsunfall und der Operation weiter in Lebensgefahr. Zwar sei die Operation «so verlaufen, wie sie verlaufen sollte», sagte der behandelnde Arzt Giuseppe Oliveri am Samstag vor Journalisten in Siena, doch sei die Ausgangssituation sehr schlecht gewesen.

Der 53 Jahre alte Zanardi war am Freitag mit seinem Handbike mit einem Lastwagen kollidiert und hatte sich schwere Kopfverletzungen zugezogen. Mehrere Gesichtsknochen seien gebrochen, hiess es. Der Italiener befindet sich derzeit im künstlichen Koma.

Oliveri sagte, dass Zanardi aber «kein hoffnungsloser Fall» sei. Allerdings befände sich der mehrmalige Paralympics-Sieger in einer Situation, «in der man auch sterben» könne. Auch den Hirnschaden, den Zanardi bei dem Unfall davontrug, kann Oliveri nach eigenen Angaben derzeit nicht beurteilen. Dieser werde dann bewertet, «wenn er aufwacht, falls er aufwacht», sagte Oliveri. (zap/sda/dpa)

Bild: AP/AP

11 Spieler positiv auf Covid-19 getestet

Auch das Coronavirus nahm die Rückkehr der NHL-Spieler in ihre Trainingszentren als Einladung an. In der Phase II des Rückkehrplans, der seit dem 8. Juni läuft, zeigten von den mehr als 200 getesteten Spielern deren 11 eine positive Reaktion auf Covid-19. Unter ihnen befindet sich auch Auston Matthews, der ehemalige Stürmer der ZSC Lions.

Die NHL-Teams können sich ab dem 10. Juli in Trainingslagern auf die Wiederaufnahme der Meisterschaft vorbereiten. Wann wieder gespielt werden kann, steht allerdings weiterhin nicht fest. (sda)

Bild: AP/FR170553 AP

Frankreich lässt ab dem 11. Juli wieder Fans in die Stadien

Frankreich will unter anderem die Stadien der Ligue 1 ab dem 11. Juli wieder für Fans öffnen. Zunächst seien aber maximal 5000 Personen erlaubt, teilte die Regierung mit.

Zum Anstoss der neuen Saison, die am 22. August starten soll, sei eine Lockerung dieser Beschränkung möglich. Dazu werde Mitte Juli die Lage abermals geprüft. Die Cupfinal und das Endspiel im Ligacup können folglich mit Zuschauern gespielt werden. Die Fans werden zudem auch die Möglichkeit erhalten, ihre Klubs bei den Vorbereitungsspielen für die neue Saison anzufeuern.

Die Saison in Frankreich wurde am 30. April abgebrochen und Paris St. Germain zum Meister erklärt. Die Ligue 1 ist die einzige der fünf grossen Ligen Europas, die wegen der Coronavirus-Pandemie die Meisterschaft abgesagte. (zap/sda/reu)

Bild: EPA

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60 Sportfotos, die unter die Haut gehen

7. Februar 1988: Michael Jordan gewinnt beim NBA-All-Star-Game den Slam-Dunk-Contest. Bei seinem letzten Versuch springt er von der Freiwurflinie ab.
22. Juni 1986: Vier Minuten vor seinem Tor des Jahrhunderts lobt Diego Maradona im WM-Viertelfinal von Mexiko gegen England den Ball mit der Hand zum 1:0 über Torhüter Peter Shilton. Die Argentinier gewinnen schliesslich 2:1 und Maradona sagt: «Es war ein bisschen die Hand Gottes und ein bisschen Maradonas Kopf.» EPA / STR
14. November 1966: Muhammad Ali verteidigt seinen WBC-Titel gegen Cleveland Williams, der nach dem K.o. in der 3. Runde mit ausgestreckten Armen und Beinen im Ring liegt.
16. August 2008: Roger Federer und Stan Wawrinka holen in Peking Olympia-Gold im Doppel. Federer wärmt sich nach dem verwandelten Matchball am «heissen» Wawrinka die Hände. Getty Images AsiaPac / Julian Finney
28. Juni 1997: Es ist der grösste Boxskandal aller Zeiten: Von einem Kopfstoss provoziert, beisst Mike Tyson in Las Vegas ein Stück des Ohrs seines Gegners Evander Holyfield ab. Der Täter wird disqualifiziert und beim Verlassen der Arena mit Münzen beworfen.
1. Juli 2014: Die Schweiz zeigt im WM-Achtelfinal in Brasilien gegen Argentinien ein starke Leistung. Nach torlosen 90 Minuten schwört sich das Team von Ottmar Hitzfeld auf die Verlängerung ein und formt dabei (unabsichtlich) ein Herz. Leider verliert die Nati dann unglücklich mit 0:1.
7. Februar 1972: Bernhard Russi gewinnt bei den Olympischen Spielen Gold in der Abfahrt. Zusammen mit Marie-Theres Nadig lässt er die Schweiz über die «goldenen Tage von Sapporo» jubeln. KEYSTONE / STR
8. Februar 1987: Die Schweizer Skifahrer räumen an der Heim-WM in Crans-Montana gross ab. Pirmin Zurbriggen und Co. gewinnen acht von zehn Titeln und 14 von 30 Medaillen. KEYSTONE / THOMAS STUDHALTER
26. Mai 1999: Die Bayern-Spieler können es nicht fassen. In Barcelona verspielen sie in der Nachspielzeit gegen Manchester United den schon sicher geglaubten Champions-League-Titel. Sie verlieren aufgrund später Tore von Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjaer mit 1:2. EPA/EFE / ANDREU DALMAU
6. September 1989: Der englische Nationalspieler Terry Butcher holt sich im WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden bei einem Kopfballduell eine Platzwunde am Kopf und spielt mit Turban zu Ende. Beim Schlusspfiff ist sein Trikot blutüberströmt.
11. August 1936: Zum Ärger von Adolf Hitler gewinnt der dunkelhäutige Amerikaner Jesse Owens bei den Olympischen Spielen von Berlin Gold über 100 Meter, über 200 Meter, über 4 × 100 Meter und im Weitsprung. Hitlers Arier haben das Nachsehen. AP NY / STR
25. Mai 1965: Muhammad Ali, der damals noch Cassius Clay heisst, schlägt Herausforderer Sonny Liston im WM-Revanche-Kampf in Lewiston in der ersten Runde k.o. AP NY / JOHN ROONEY
2. Juli 2001: Die grosse Wachablösung: Roger Federer schlägt im Achtelfinal von Wimbledon den siebenfachen Champion und die Weltnummer Eins Pete Sampras in fünf Sätzen und vergiesst Freudentränen. AP / DAVE CAULKIN
13. Februar 2002: Simon Ammann feiert im legendären Silbermantel seinen überraschenden Doppel-Olympiasieg von Salt Lake City. Der 20-jährige «Harry Potter der Lüfte» mausert sich danach zum Liebling der Massen. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
24. Juni 1990: Frank Rijkaard bespuckt Rudi Völler. Beide erhalten nach dieser unrühmlichen Szene im WM-Achtelfinal zwischen der BRD und Holland im Mailänder Meazza-Stadion die Rote Karte. Die BRD gewinnt 2:1 und wird zwei Wochen später Weltmeister. EPA DPA / MARTINA HELLMANN
29. August 2004: Der aus seinem Amt enthobene irische Priester Cornelius Horan zerrt den Marathon-Läufer Vanderlei de Lima von der Strasse. Der Brasilianer führt das Rennen bis zum Vorfall drei Kilometer vor dem Ziel an, wird dann aber nur Dritter. Horan wird später zu einer Bewährungsstrafe von zwölf Monaten und einer Geldbusse von 3000 Euro verurteilt. EPA / FILIPPO MONTEFORTE
29. Mai 1985: Die Massenpanik im Brüsseler Heysel-Stadion vor dem Meistercup-Final zwischen dem FC Liverpool und Juventus Turin erschüttert die Fussballwelt in seinen Grundfesten. Als alles vorbei ist, werden 39 Todesopfer gezählt. 454 Menschen sind teilweise schwer verletzt. EPA / STR
5. August 1984: Mit letzter Kraft und völlig dehydriert schleppt sich die Schweizerin Gaby Andersen-Schiess bei den Olympischen Spielen in Los Angeles im ersten olympischen Frauen-Marathon überhaupt ins Ziel. Die Zürcherin verpasste die letzte Getränkestation. KEYSTONE EPU / ANONYMOUS
16. November 2005: Die Schweizer Nati qualifiziert sich in Istanbul trotz einer 2:4-Niederlage für die WM 2006 in Deutschland. Nach dem Schlusspfiff werden die Schweizer Spieler von den enttäuschten Türken über den Platz in die Katakomben gehetzt und kassieren Tritte und Schläge.
9. Juli 2006: Frankreichs Superstar Zinédine Zidane brennen in der Verlängerung des WM-Finals die Sicherungen durch. Als der Italiener Marco Materazzi Zizous Schwester beleidigt, streckt ihn der Franzose mit einem Kopfstoss nieder. Zidane sieht Rot und Frankreich verliert den Final im Penaltyschiessen. AP ABC TELEVISION / ANONYMOUS
6. Juli 2008: Rafael Nadal besiegt im Wimbledon-Final Roger Federer kurz vor Einbruch der Dunkelheit in fünf Sätzen. Das Spiel geht als «bestes Tennis-Match aller Zeiten» in die Geschichte ein. AP / ANJA NIEDRINGHAUS
16. August 2008: Im Olympia-Final in Peking über 100 Meter Delfin sind Michael Phelps und Milorad Cavic beim Anschlag beinahe gleichauf. Phelps wird als Sieger ausgerufen, doch die Fernsehbilder vermitteln den Eindruck, der Serbe hätte gewonnen. Es folgen Debatten und Verschwörungstheorien, doch der Entscheid wird nicht mehr geändert. EPA / PATRICK B. KRAEMER
20. August 2008: Usain Bolt krönt sich zum neuen Sprintkönig: Bei den Olympischen Spielen von Peking verbessert er nach seinem Weltrekord über 100 Meter auch die Bestmarke über 200 Meter. In der chinesischen Hauptstadt entsteht auch seine Blitz-Geste. EPA / GERO BRELOER
1. Februar 2009: Roger Federer weint nach der Finalniederlage beim Australian Open gegen Rafael Nadal bei der Siegerehrung bittere Tränen. Schluchzend muss er mitansehen, wie sein spanischer Erzrivale an seiner Stelle die Trophäe in die Höhe stemmt. EPA / OLIVER WEIKEN
15. November 2009: Die Schweizer U17-Nati wird in Nigeria Weltmeister. Es ist der erste WM-Titel einer Schweizer Fussball-Auswahl überhaupt. AP / SUNDAY ALAMBA
30. Juli 1966: Englands Captain Bobby Moore präsentiert nach dem ersten und bisher einzigen WM-Titel der Three Lions stolz die Coupe Jules Rimet. WCSCC AP
16. Juli 2011: Der holländische Radprofi Laurens ten Dam stürzt in der 14. Etappe der Tour de France bei der Abfahrt vom Col d'Agnes schwer, fährt mit einem Verband im Gesicht aber trotzdem weiter. Das Bild wird zum Symbol der Leidensfähigkeit der Veloprofis. EPA / KOEN VAN WEEL
29. Januar 2012: Nach ihrem 5:53 Stunden dauernden Fight im Australian-Open-Final gehen Rafael Nadal und Sieger Novak Djokovic doch noch die Kräfte aus. Von Krämpfen geplagt werden ihnen mitten in der Siegerehrung endlich Stühle gebracht, damit sie sich setzen können.
16. Oktober 1968: Mit ausgestreckten Fäusten in schwarzen Handschuhen, dem damaligen Symbol der Black-Power-Bewegung, protestieren Olympiasieger Tommie Smith und der Drittplatzierte John Carlos bei der 200-Meter-Siegerehrung gegen die Diskriminierung der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA. AP / ANONYMOUS
28. Juni 2012: Mario Balotelli zeigt im EM-Halbfinal nach seinem zweiten Tor beim 2:1-Sieg gegen Deutschland die Muskeln. AP / VADIM GHIRDA
18. Mai 2013: Die Schweizer Eishockey-Nati jubelt an der WM in Schweden über den Halbfinal-Sieg gegen die USA. Trotz Final-Niederlage gegen Schweden – zum ersten Mal in der Neuzeit holt die Hockey-Nati eine WM-Medaille. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
25. September 1988: Ben Johnson entscheidet das ewige Duell gegen Carl Lewis im 100-Meter-Final der Olympischen Spiele 1988 in Seoul in der Weltrekordzeit von 9,79 Sekunden für sich. Später stellt sich allerdings heraus, dass der Kanadier gedopt war und Lewis erbt den Titel. AP / Rick Wilking
22. Februar 1980: Ein Team aus amerikanischen College-Amateuren schlägt bei den Olympischen Spielen von Lake Placid die zu der Zeit als unschlagbar geltende sowjetische Eishockeynationalmannschaft im ersten Spiel der Finalrunde mit 4:3. Weil die USA danach auch Finnland schlagen, gewinnen sie sensationell die Goldmedaille. AP NY
1. Mai 1994: Um 14.17 Uhr findet das schwarze Wochenende von Imola seinen traurigen Höhepunkt. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall von Roland Ratzenberger verliert die Formel 1 mit Ayrton Senna den «König der Rennfahrer». Mit Tempo 214 rast der Brasilianer in der Tamburello-Kurve in die Betonmauer und stirbt. AP / PESCI
16. Juni 2010: Die Schweiz schlägt in ihrem WM-Auftaktspiel in Südafrika den Europameister und späteren Weltmeister Spanien sensationell mit 1:0. Das goldene Tor erzielt Gelson Fernandes, die Schweiz scheidet nach einer Niederlage gegen Chile und einem 0:0 gegen Honduras trotzdem vorzeitig aus. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
29. Juni 1986: Diego Maradona ist am Ziel seiner Träume. Der argentinische «Goldjunge» darf nach dem 3:2-Finalsieg gegen die BRD im Aztekenstadion von Mexico City den WM-Pokal in die Höhe stemmen. AP NY / WALDAMERO
23. November 2014: Das Schweizer Davis-Cup-Team um Roger Federer und Stan Wawrinka gewinnt dank einem 3:1-Sieg gegen Frankreich den Titel. AP / CHRISTOPHE ENA
9. Juli 1994: Romario, Bebeto und Mazinho feiern nach dem 2:0 im WM-Achtelfinal in den USA gegen Holland mit dem Baby-Jubel die Geburt ihrer Söhne. Brasilien siegt schliesslich 3:2 und wird eine Woche später Weltmeister.
22. Januar 2009: Daniel Albrecht stürzt im Training zur Abfahrt von Kitzbühel beim Zielsprung schwer. Drei Wochen liegt er im künstlichen Koma, ehe er wieder mit der Rehabilitation beginnen kann. 22 Monate nach dem Unfall kehrt er tatsächlich in den Weltcup zurück.
6. Februar 1988: Mit Vinnie Jones von Wimbledon und Paul Gascoigne von Newcastle United treffen in der Premier League zwei Hitzköpfe aufeinander. Raubein Jones soll Supertalent Gascoigne abmelden und versucht ihn mit einem gezielten Griff in die Eier einzuschüchtern.
15. Februar 1988: Pirmin Zurbriggen ist längst der beste Schweizer Skifahrer aller Zeiten, als er bei den Olympischen Spielen in Calgary mit dem Sieg in der Abfahrt seine Karriere krönt. Zwei Jahre später tritt er mit erst 27 Jahren zurück.
14. Juni 1990: Der bereits 38-jährige Roger Milla schiesst Exot Kamerun an der WM 1990 in Italien im zweiten Gruppenspiel mit zwei Toren im Alleingang zum 2:1-Sieg gegen Rumänien. Viel schöner als seine Tore ist sein Jubel: der Tanz an der Eckfahne.
14. Juli 2003: Joseba Beloki und Lance Armstrong jagen in der neunten Tour-de-France-Etappe in der Abfahrt nach Gap dem ausgerissenen Alexander Winokurow nach. Für den Basken endet der Höllenritt im totalen Fiasko, Tour-Favorit Armstrong rettet sich mit einem wilden Ritt im Radquer-Stil über ein Kornfeld.
14. August 1981: Im Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Arminia Bielefeld schlitzt Norbert Siegmann seinem Gegenspieler Ewald Lienen mit dem Stollen den Oberschenkel auf. Ewig in Erinnerung bleibt, wie sich Opfer Lienen danach wild gestikulierend beschwert, dass Täter Siegmann von Trainer Otto Rehhagel zum Foul angestiftet worden sei.
23. April 1994: Bayerns Thomas Helmer schaufelt den Ball im Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg mit der Hacke am Tor vorbei. Jeder sieht es. Doch zur Überraschung aller Beteiligten gibt der Schiedsrichter den Nichttreffer zum 1:0. Die Bayern gewinnen 2:1, doch es gibt ein Wiederholungsspiel. Die Bayern siegen 5:0.
5. Juli 2009: Was für ein Luftsprung! Roger Federer wird mit dem epischen Fünfsatz-Sieg gegen Andy Roddick im Wimbledon-Final mit 15 Major-Titeln alleiniger Rekord-Grand-Slam-Sieger. AP / ALASTAIR GRANT
16. Februar 2002: Der krasse Aussenseiter Steven Bradbury wird in Salt Lake City Olympiasieger im Shorttrack – weil alle seine Gegner in der letzten Kurve stürzen. Bradburys Taktik war von Anfang an jene, sich mit Abstand am Ende des Feldes aufzuhalten und auf einen Sturz zu hoffen. Getty Images Europe / Stephen Munday
22. Juni 1981: In der ersten Runde von Wimbledon gibt Schiedsrichter Edward James einen Ball aus, den John McEnroe noch im Feld gesehen hat. Es folgt der spektakulärste Tennis-Ausraster aller Zeiten: «You cannot be serious!» Getty Images Europe
3. April 1999: Bayern München kann bei Borussia Dortmund den entscheidenden Schritt zum Titel machen. Als die Bayern aber bereits nach 32 Minuten 0:2 im Rückstand liegen, brennen bei Torwart-Titan Oliver Kahn die Sicherungen durch. Erst knabbert er Heiko Herrlich an, dann springt er in Kung-Fu-Manier auf Stéphane Chapuisat los. Bongarts / Mark Sandten
18. Oktober 1968: Leichtathlet Bob Beamon hebt an den Olympischen Spielen in Mexiko zum «Sprung ins 21. Jahrhundert» ab. Weiter als seine 8,90 m fliegen nach ihm bis heute nur zwei Athleten. Getty Images North America / Tony Duffy
18. April 1999: «The Greatest» bestreitet im New Yorker Madison Square Garden sein letztes NHL-Spiel. Natürlich skort Wayne Gretzky und wird vom Publikum mit einer Standing Ovation verabschiedet.
17. Juli 2001: Auf der Königsetappe der Tour de France zeigt Lance Armstrong zunächst eine Schwäche, doch beim Anstieg zur Alpe d'Huez lässt er seinen Dauerrivalen Jan Ullrich dann doch stehen. Nicht ohne «Ulle» mit einem schnippischen Blick zurück auch noch zu demütigen.
6. Juli 1980: Björn Borg gewinnt dank einem Fünfsatzsieg im Final gegen John McEnroe zum fünften Mal in Folge in Wimbledon und geht auf die Knie. EPA PA / STR
25. Juni 1986: Diego Maradona scheint im Halbfinal der WM 1986 in Mexiko Unmögliches zu versuchen: Gemäss Foto will er es mit sechs Belgiern gleichzeitig aufnehmen. Doch der Eindruck täuscht: Das berühmte Bild entstand nach einem Freistoss, als die belgische Mauer gerade im Begriff ist, sich aufzulösen.
30. Juli 1966: Auch hier trügt der Schein: Uwe Seeler scheint nach der 2:4-Finalniederlage bei der WM 1966 gegen Gastgeber England geknickt das Feld zu verlassen. Das Bild entstand aber beim Stand von 1:1 zur Pause. Getty Images Europe
5. Juni 1999: Im French-Open-Final führt Martina Hingis gegen Steffi Graf mit 6:4, 2:0 und verliert doch noch. Die «Swiss Miss» kann's nicht fassen und verschwindet total frustriert. Erst dank gutem Zureden ihrer Mutter kehrt sie unter Tränen zur Siegerehrung auf den Platz zurück.
4. August 2012: Nach über zwei Stunden überqueren Nicola Spirig und ihre schwedische Konkurrentin Lisa Nordén im Olympia-Triathlon von London quasi gleichzeitig die Ziellinie. Erst im Fotofinish zeigt sich, dass die Schweizerin hauchdünn die Nase vorn hat. OMEGA / HO
21. Juni 1970: «O rei» Pelé wird mit Brasilien in Mexiko dank einem 4:1-Finalsieg über Italien zum dritten Mal Weltmeister. Der Jubel mit Teamkollege Jairzinho geht in die Geschichte ein.
22. Februar 2005: Roger Federer und Andre Agassi treffen sich auf dem Helikopter-Landeplatz des Luxushotels Burj Al Arab zu einem Showmatch. Das spektakuläre Foto geht um die Welt. EPA / POOL
20. Juli 2015: Der britische Comedian Simon Brodkin bewirft FIFA-Präsident Sepp Blatter an einer Pressekonferenz mit Dollar-Noten und zeigt so, was er und viele Fussball-Fans vom Weltverband und seinem Boss halten. KEYSTONE / ENNIO LEANZA

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