Granit Xhaka war nicht der einzige Schweizer Natispieler mit einem kaputten Shirt.
Bild: Gonzalo Fuentes/REUTERS
Nach der furiosen Startphase im Spiel gegen Frankreich waren neben dem Fussball vor allem die Schweizer Nati-Trikots im Fokus. Sieben hielten der Zerreissprobe nicht stand. Und dann ging auch noch dem Ball die Luft aus.
Was ist denn da mit den Trikots der Schweizer Nati los? Im Spiel gegen Frankreich bestehen gleich mehrere Shirts die Zerreissprobe nicht. Der Hersteller Puma ging bei der Herstellung der Hightech-Nati-Shirts wohl ans Limit. Oder darüber hinaus. Alles beginnt mit dem Dress von Admir Mehmedi:
Ein Schranz am Rücken.
Bild: Carl Recine/REUTERS
Wie alles begann mit dem Trikotgate.
streamable
Gut, ein Trikot kann ja mal reissen. Doch nur wenig später entdeckt der aufmerksame Zuschauer auch in der Bekleidung von Blerim Dzemaili ein Loch. Derweil hat Mehmedi sein Shirt bereits gewechselt.
Dzemaili mit dem Loch – Mehmedi mit neuem Shirt.
Bild: Gonzalo Fuentes/REUTERS
Zwei Trikots zerrissen – schon ein wenig kurios aber auch nicht mehr. Es bleibt aber nicht dabei: Auch das Dress von Granit Xhaka wird zerfetzt – wunderbar in Slowmotion sichtbar:
Zerreissprobe!
streamable
Jetzt aber genug oder? Nein! Tatsächlich überlebt auch das Shirt von Breel Embolo die erste Halbzeit nicht schadlos. Das Beweisbild:
Auch ein Rücken kann entzücken.
Bild: Tim Groothuis/freshfocus
Insgesamt reissen sieben Tirkots und zwar immer bei den Rückennummern. Breel Embolo nimmt's nach der Partie gelassen: «Der Materialwart ist noch nicht bereit, wir aber schon.»
Schon im Testspiel gegen Moldawien hielten die Schweizer-Nati-Trikots der Belastungsprobe nicht stand. Da wird sich Hersteller Puma einiges anhören müssen. Für Fans übrigens ist die Gefahr kleiner: Weil 95 Prozent der Fanartikel anders als die Shirts der Stars nicht hauteng und aus einem anderen Stoff sind, halten sie wohl etwas länger.
Und noch ein Hinweis: Erjona, der Frau von Dzemaili, wurde das Trikot nicht auch zerfetzt. Das ist Absicht:
Bild: Carl Recine/REUTERS
Die zweite Halbzeit hat gerade erst wieder begonnen, da muss nach den Shirts auch das Spielgerät daran glauben. Die Kraft von Valon Behrami war wohl einfach zu stark ...
streamable
Ein neuer Ball muss her, wie in der 5. Liga.
Bild: freshfocus
Nach der Pause hat Granit Xhaka ein neues Dress mit der 10 auf dem Rücken. Jedoch überlebt es die zweite Halbzeit nicht. Zehn Minuten vor Schluss ist das Trikot des Regisseurs erneut am Rücken komplett kaputt und auch vorne ist es beschädigt.
Bild: SHAWN THEW/EPA/KEYSTONE
Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als das Trikot ein zweites Mal zu wechseln:
streamable
Das war's dann vom Materialchaos. Ach ja, Fussball gespielt wurde auch noch: Die Schweiz ist nach dem 0:0 gegen Frankreich für das Achtelfinal qualifiziert.