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Empörung über Tötung von mehr als 1400 Delfinen auf Färöer-Inseln

Publiziert: 15.09.21, 07:05

Die Tötung hunderter Delfine bei einer Jagd auf den Färöer-Inseln hat in den sozialen Netzwerken und bei Umweltschützern für Empörung gesorgt.

Die autonome Regierung der zu Dänemark gehörenden Inseln verteidigte am Dienstag die als «Grindadrap» bezeichnete traditionelle Jagdpraxis, die «gut organisiert und vollkommen reguliert» sei. Jäger hatten binnen eines Tages mehr als 1400 Delfine in einen Fjord getrieben und anschliessend getötet.

1400 Delfine in einen Fjord getrieben und getötet. Bild: Sea Shepard

«Zweifellos ist die Waljagd auf den Färöer-Inseln ein dramatischer Anblick für Menschen, die mit der Jagd und dem Schlachten von Säugetieren nicht vertraut sind», sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur AFP. Normalerweise würden beim «Grindadrap» Grindwale und nicht Delfine gejagt.

Dass bei dieser Jagd so viele Delfine getötet wurden, sei ungewöhnlich, sagte ein lokaler Fernsehjournalist. «Es hat einige Zeit gedauert, sie alle zu töten. Normalerweise geht das ziemlich schnell.» Fotos der blutigen Kadaver am Strand lösten in Online-Netzwerken Empörung aus. Die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd bezeichnete die Praxis als «barbarisch». (meg/sda/afp)

Angst vor Erdbeben wegen gestrandeter Delfine in Japan

Wissenschaftler obduzierten am Samstag die Kadaver von 156 Breitschnabeldelfinen, die am Tag zuvor an zwei Stränden der japanischen Pazifikküste entdeckt worden waren. EPA/EPA / KOICHI KAMOSHIDA
Tadasu Yamada vom Nationalmuseum für Naturwissenschaften in Tokio sagte dem Sender NHK, bislang sei völlig unklar, warum die Tiere verendet seien. X01481 / KYODO
Anzeichen für Krankheiten wie Krebs seien nicht entdeckt worden. EPA/EPA / KOICHI KAMOSHIDA
Die japanische Küstenwache bringt gestrandete Delfine zurück ins Meer. EPA/JAPAN COAST GUARD / JAPAN COAST GUARD/HANDOUT
Helfer versuchen, einen gestrandeten Delfin zu retten. AP/Kyodo News
Breitschnabeldelfine leben normalerweise im tiefen Ozean. Im März 2011 waren schon einmal 50 von ihnen an einem Küstenabschnitt ganz in der Nähe gestrandet – sechs Tage später war Japan von einem verheerenden Erdbeben und einem Tsunami heimgesucht worden. AP/Kyodo News
«Kommt das nächste? Seid bereit für ein Erdbeben», hiess es in einem Eintrag im Kurzbotschaftendienst Twitter. X01481 / KYODO

Delfine mitten in Venedig! Dieses Mal WIRKLICH

Video: watson / jah

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