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Die Menschen in Guatemala haben genug von ihrem Präsidenten. 

Korruptionsvorwürfe: Immer mehr wollen in Guatemala einen neuen Präsidenten

Publiziert: 14.06.15, 06:05 Aktualisiert: 14.06.15, 08:25

In Guatemala haben erneut tausende Menschen gegen Korruption protestiert und den Rücktritt von Präsident Otto Pérez gefordert. In der Hauptstadt Guatemala-Stadt gingen nach Angaben der Veranstalter am Samstag mehr als 30'000 Menschen auf die Strasse.

In den Händen hielten sie guatemaltekische Flaggen und Schilder mit Aufschriften wie «Otto, das Gefängnis erwartet dich» oder «Beendet die Korruption». Pérez sieht sich schon seit Wochen Rücktrittsforderungen ausgesetzt, wiederholt demonstrierten tausende Menschen gegen ihn. 

Am Mittwoch hatte Guatemalas Oberster Gerichtshof der Forderung der Opposition stattgegeben, ein Vorverfahren gegen Pérez im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen einzuleiten. Das Parlament soll nun entscheiden, ob seine Immunität aufgehoben wird. Die Opposition wirft dem Präsidenten vor, von illegalen Zahlungen beim Zoll und bei der Sozialbehörde gewusst zu haben. (feb/sda/afp)

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