International

Korruptionsvorwürfe: Immer mehr wollen in Guatemala einen neuen Präsidenten

Die Menschen in Guatemala haben genug von ihrem Präsidenten. 
Die Menschen in Guatemala haben genug von ihrem Präsidenten.

Korruptionsvorwürfe: Immer mehr wollen in Guatemala einen neuen Präsidenten

14.06.2015, 06:0514.06.2015, 08:25

In Guatemala haben erneut tausende Menschen gegen Korruption protestiert und den Rücktritt von Präsident Otto Pérez gefordert. In der Hauptstadt Guatemala-Stadt gingen nach Angaben der Veranstalter am Samstag mehr als 30'000 Menschen auf die Strasse.

In den Händen hielten sie guatemaltekische Flaggen und Schilder mit Aufschriften wie «Otto, das Gefängnis erwartet dich» oder «Beendet die Korruption». Pérez sieht sich schon seit Wochen Rücktrittsforderungen ausgesetzt, wiederholt demonstrierten tausende Menschen gegen ihn. 

Am Mittwoch hatte Guatemalas Oberster Gerichtshof der Forderung der Opposition stattgegeben, ein Vorverfahren gegen Pérez im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen einzuleiten. Das Parlament soll nun entscheiden, ob seine Immunität aufgehoben wird. Die Opposition wirft dem Präsidenten vor, von illegalen Zahlungen beim Zoll und bei der Sozialbehörde gewusst zu haben. (feb/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nato will bei Aufklärung nicht mehr auf US-Flugzeuge setzen
Die Nato will ihre in Deutschland stationierte Flotte von Awacs-Aufklärungsflugzeugen erneuern, dabei aber nicht mehr auf US-amerikanische Maschinen setzen.
Wie der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Bündniskreisen bestätigt wurde, sollen künftig Flugzeuge des kanadischen Herstellers Bombardier genutzt werden, die mit dem Aufklärungs- und Frühwarnsystem GlobalEye des schwedischen Rüstungskonzerns Saab ausgerüstet sind. Zuerst hatte darüber der französische Online-Dienst «La Lettre» berichtet. Die Bestellung soll bis zu zwölf Flugzeuge des Typs Global 6000 oder Global 6500 im Wert von mehreren Milliarden Euro umfassen.
Zur Story